Beiträge von Rabe74

    ich teste gerade einen Prototypen für Feinwerkbau Gewehre

    Interessant. Wie geht das denn? Welches Feinwerkbau? Bei nem 800x zum Beispiel müsste die Kartusche ja erst komplett raus um dann die Zwischenscheibe drauf zu stecken und dann die Kartusche wieder fest zu schrauben.

    Oder habt ihr das irgendwie anders gelöst und ich schnalls grad nicht?

    Ich habe auch länger auf mein 800X gewartet. Hat sich gelohnt.

    Da muss man mal anerkennen, dass Hugo den finalen Durchblick hat. Wenn Auflage, dann 800X Auflage. Ein sehr schönes Gewehr. Allein die Hand-/Fingerauflage an dem Teil ist Grund genug, das Gerät zu kaufen. Nicht im Ansatz mit diesen Nachrüst-Lösungen vergleichbar. Wie geil das 800X Auflage wirklich ist, merkt man zwar erst nach ner Zeit, aber dann flasht einen das Ding komplett.

    Von der Optik mit Nussbaum Griff und Backe und Auflageteil so weiter mal ganz zu schweigen, ich mache jedes mal 3 Kreuze, dass ich mir kein 900er gekauft hab.

    Ich hab alles geschrieben, was du wissen musst.

    Ja das sind ja genau meine Gedanken. Aber ein Gewehr im high end Segment wie die LuPi würde bedeuten noch mal 4000-5000 Euro ärmer zu werden.
    Irgendwann hört das auch mal auf, Spaß zu machen, Geld auszugeben. :D

    Daher die Frage was macht Sinn für mich. Ich denke mal mit den genannten Modellen plus Steyr natürlich liege ich sicher nicht so falsch.

    3000 Euro ist zwar auch schmerzhaft aber machbar. Und muss ja auch nicht sofort sein.

    Und eine Auflageplatte für die Pistole ist schon so gut wie bestellt.

    Ich kann nur was zu Feinwerk sagen. Stand selber vor der Entscheidung 800 oder 900. Mir war der Preis auch komplett egal, weil ich mir nur alle Jubeljahre ein Gewehr kaufe.

    Hab beide ziemlich lange getestet und festgestellt, dass das 900 für mich persönlich irgendwie keinen Mehrwert hat.

    Ich glaub, mit nem 400er Walther oder nem 800er Feinwerk bist du für die nächsten 10 Jahre sicher ausreichend ausgestattet.

    Gewehr ist geil. Mach mal. Die Optik bekommst du in den Griff. Schöne Brille, Monokel oder Irisblende mit Linse und Abfahrt.

    Für den Anfang tuts sicher erst mal ne gute Gebrauchte - obgleich das meiner persönlichen Meinung nach auch seine Nachteile hat. Oft will man dann nach nem Jahr doch was Besseres, hat dann 2 mal Kohle in die Hand genommen und fängt mit dem neuen Gewehr wieder neu an rumzustellen und so weiter.

    Aber grundsätzlich - gute Idee.

    Max319 keine Ahnung, wie alt du bist, aber ich bin seit nun 35 Jahren Sportschütze und 30 Jahren Wiederlader. Ich glaube also, mit der Erfahrung sind wir beide mindestens gleichauf.

    Es bringt auch überhaupt nichts, unsere Diskussion hier weiter zu vertiefen, da ich selbstverständlich nicht das geringste Interesse habe und auch überhaupt keine Notwendigkeit sehe, dich von irgendwas zu überzeugen.

    Fakt ist, dass du mit deinen Zahlen und Aussagen nachweislich komplett daneben liegst und dass reicht ja als Ergebnis - hab echt keinen Bock drauf, weiter mit dir zu diskutieren.

    Die unter 5 mm wurde elektronisch getestet. Ich habe die Pappe heute morgen im Betrieb vermessen lassen, es sind keine 5,68 mm sondern 5,33. Die Messung erfolgte auf ner geeichten DRP, die misst bis auf 0,1 Mikrometer genau.

    Fakt ist, deine Zahlen sind komplett falsch. Auch die, dass das Diabolo bei 7 mm hängen bleibt und so weiter. Auch getestet, stimmt natürlich auch nicht.

    Und bevor du mir hier noch mal erklärst, dass ich Märchen erzähle, denk lieber zwei mal nach. Du scheinst da ein Problem mit deiner Selbstwahrnehmung zu haben...

    Nach welcher Regel und wenn ja um wie viel?

    Und nach welcher Regel darf das nicht sein und wo ist denn da die Grenze?

    Nach der Grenze, ab der das Gewehr auf die Schulter aufgelegt werden kann. Da jede Schulter + die getragene Kleidung einen anderen Außenradius hat, kann es der Logik zur Folge keine Zahlen geben.

    Ist die Kappe so eingestellt, dass du persönlich sie deutlich sichtbar auflegen kannst und das auch tust, verhältst du dich regelwidrig.

    Das ist inhaltlich sehr einfach zu verstehen, wenn man es nur zu lässt und gedanklich nicht immer wieder Auswege aus dieser Regel sucht.

    poolbaucenter hat es bildlich im Übrigen sehr deutlich erklärt. Niemand drückt sich einen horizontal oder deutlich diagonal stehenden Flügel in die Schulter, sondern legt ihn natürlich immer auf - deshalb stellt er ihn ja so ein.

    Ohne was unterstellen zu wollen - aber wenn ich mir hier so manchen Posts durch lese, drängt sich mir der Verdacht auf, dass Einige hier "Morgenluft wittern" um ihre augenscheinlich falsch eingestellten Kappen weiter so nutzen zu können. Ist auch logisch - weil wenn einer mit der Kappenstellung seit Jahren vernünftige Ergebnisse schießt, ist er erstmal gekniffen, wenn er den Anschlag komplett neu lernen muss.

    Der gesunde Menschenverstand allein reicht aber doch schon aus um festzustellen, was geht und was nicht geht. Und das Ding vom TE geht definitiv nicht, weil der komplette Hinterschaft (bezogen auf die Gewichtskraft) auf der Schulter geparkt ist. Da muss man sich doch nur die Bilder ansehen.

    Sehe ich anders. Das Bild des TE ist meiner Auffassung nach ein perfektes Beispiel für "auf der Schulter". Es gibt ja nur diesen Grund, warum er sich die Kappe so eingestellt hat.

    Das muss auch nicht gesondert definiert werden. Wird die an der Schaftkappe anliegende Kraft (also Gewicht) von oben über die Schulter abgeleitet ist das kein "ANschlag" mehr.

    Da kann man so spitzfindig sein, wie man will, es ist ein signifikanter Vorteil gegenüber Schützen, die ihr Gewehr anlegen.

    Wir haben im Verein einige 800er, ein 900er und 2 Walther 500. Jedes der Gewehre liegt auf der Ballman deutlich unter 6 mm mit eingeschossener Munition. Mein 800er macht mit der oben genannten RWS knapp über 5 mm. Das eine Walther liegt mit Chinesen Munition knapp unter 5 mm.

    Ich pers. würde kein Match-LG behalten, was auf lächerliche 10 Meter über 6 mm liegt.

    So schlimm, wie das hier in Teilen dargestellt wird, ist das in Wirklichkeit gar nicht, vorausgesetzt man hat Glück 😎

    Mal zu den Läufen: Die ersten 50 mit dem neuen Werkzeug werden grundsätzlich erst mal zur Seite gestellt, die gehen überhaupt nicht in den regulären Verkauf. Dann wird für den Markt produziert, wer Lauf Nummer 51 bekommt, hat Glück und wer Lauf 500 bekommt, hat kein Glück.

    Je nachdem, wie gewissenhaft der Hersteller die Werkzeuge wechselt, gibt es bei seinen Läufen mehr Käufer mit Glück oder mehr Käufer ohne Glück.

    Diabolos werden bekanntlich immer gleich hergestellt. Blei wird aufgeschmolzen und ins Gusswerkzeug geschossen. Da erstarrt es, wird ausgestoßen und fällt dann aufs Kühlband.

    Auch da gilt: Wie oft wird das Werkzeug gewechselt oder revidiert. Ein frisches Werkzeug für 4,50 und 0,53 macht exakt das Maß, hat es 20.000 Zyklen drauf, kommen halt nur noch 4,49 und 0,52 raus. Merkt man auch sofort, wenn ne 4,50 zu leicht rein geht, die kommt dann aus nem grottigen Werkzeug.

    Ich hab zum Beispiel grad ne Charge RWS R10 ausgeschossen, die ist sowas von maßhaltig, das ist kaum zu glauben. Auf dem Bild unten wurden pro Los 20 Schuss gemacht.

    Egal das macht mich stärker...

    Genau so! Schei* drauf, was die wollen. Machst du sie beim nächsten mal halt mit anders eingestellter Schaftkappe fertig. 8)

    Was mich mal interessiert: Wo oder wann fand der Rauswurf denn statt? Bei der Waffenkontrolle oder im Wettkampf?

    Begriffe und Namen sind Schall und Rauch, Training ist halt eine Wissenschaft für sich:

    Training versus Üben

    „Training ist die planmäßige und systematische Realisation von Maßnahmen (Trainingsinhalte und Trainingsmethoden) zur nachhaltigen Erreichung von Zielen (Trainingsziele) im und durch Sport.“, so Hohmann, Lames & Letzelter (2014).

    Ist einer der 3 Faktoren (Regelmäßigkeit, Systematik, Nachhaltigkeit) nicht gegeben, so sprechen wir von Üben und nicht von Training!

    Das Gute an der deutschen Sprache ist bekanntlich ihre Präzision, sofern man sie beherrscht. Eigentlich kann man sehr einfach zum Ausdruck bringen, ob man für die getätigte Aussage eine Allgemeingültigkeit feststellt, oder nur eine auf sich bezogene Gültigkeit attestiert.

    Deshalb hatte ich bei Hugo165 mal nachgefragt.

    Was für ihn kein Training ist, gilt halt immer nur für ihn.

    Genau! Das Schiessen von 40 Schuss auf Resultat ist für mich kein Training. Ich trainiere technische Elemente auf weisse Scheibe oder auch 10 Schuss ohne Beobachtung. Ich weiss aber, dass SEHR viele Schützen das Schiessen eines 40-Schuss-Programmes als Training bezeichne. ;)

    Genau...die machen das alle, weil die nicht so viel Durchblick haben wie du - und zum Großteil auch viel schlechter schießen als du.

    Aber jetzt wissen hier endlich alle, wie sie solide die 390 Ring knacken.

    Danke dafür - sehr wertvoller Tip.