@Albert X , ja da gibt es nicht mehr viel zu Testen. Munition und Läufe sind halt so wie der Kunde sie kaufen kann.
Oftmals nur Schönheitschirurgie, kein- oder wenig Fortschritt. Vor ein paar ganz wenigen der Branche zieh ich den Hut.
(Gespräche mit Fachkräften zB. auf der IWA oder so zeigten immer wieder daß man z.T. nicht mal ansatzweise ernst genommen wird.
Aber egal, Dumpfbacke, abfahren). Testen tu ich weil ich manche Zusammenhänge und Abhängigkeiten ergründen will.
Situationsbedingt teste ich mit der Luftpistole. Die Läufe sind billiger, Fehler und Veränderungen an Lauf oder Munition machen sich schneller bemerkbar.
Da gibt es noch einiges was man testen kann. Mit oder ohne Choke, da es ja letztendlich ein Stauchen/Abbremsen/Impuls ist.
Mit mehr oder weniger Druckentlastungsbohrungen, die evtl. für weniger Verwirbelungen an der Mündung sorgen, usw.usw. Versuch macht schlau.



Fichti, zuerst mit einer auf Durchmesser zurechtgeschliffenen Bronzebürste. Brachte aber nur ansatzweise Erfolg. Vermutlich waren die Druckentlastungsbohrungen erodiert und die Grate angebrannt oder so. Den Grat am Feld hab ich dann mit einem passgenauen Stahlstift an einer Messingstange befestigt vom Geschosslager her weggedrückt. (Aber Vorsicht nicht bis zum Choke drucken sonst klemmts brutal). Die Züge wurden mit einer einseitig scharfkantigen Federfolie Breite = Zugmaßdurchmesser und ca. 1mm dick, ebenfalls an einer Messingstange vom Geschoßlager her freigeräumt. Danach wieder Bronzebürste und zum Schluss ein Filz mit VFG-Laufreinigerpaste.