Beiträge von CoolMint

    Meine Handkantenauflage ist gebrochen. Der Griff ist grau/blau/grünes Schichtholz. die normale Expert hat ja blau/natur als Farbe. Die Farben der neuen GSP sehen meiner sehr ähnlich. Deshalb hoffe ich auf eine passende Geometrie des Griffes an der Handkantenauflage.

    Und ein Tropfen Leim kann das Problem nicht beheben?

    Der Befund von Walther zum im Gebrauch beschädigten Abzug der GSP500 von kietze, scheint ein Geheimnis von Walther und Christoph zu bleiben.

    Dies, verbunden mit dem Wechsel seitens kietze von Mitglied auf Gast im Forum, führt zu eindeutigen Schlussfolgerungen.

    Um den @kietze ist es schade - ein ambitionierter Schütze, der beim Experimentieren mit vorne dran ist, im Grenzbereich herumprobiert und dabei naturgemäß Grenzen des technisch Sinnvollen übertritt. Das hat so ein Grenzgang an sich und ist ja dazu da, die Grenzen auszuloten. Das bereichert doch so ein Forum, finde ich.

    Wenn @kietze Bilder und Ergebnisse einstellt, ist das zuerst mal ein sachlicher Beitrag und für die Allgemeinheit wertvoll. Wenn sich herausstellt, wie es NICHT gehen kann und wo Grenzen liegen, sehe ich das mal zuerst als Sachinformation, zu der ich sachlich Stellung zu nehmen versuche.

    Dann gibt es aber Leute, die gleich einen Angriff auf @kietze wittern und glauben, den Ärmsten als Person verteidigen zu müssen. Dazu greifen sie sich eine sprachliche Mistgabel und toben untergriffig los. DAS schaukelt völlig überflüssigerweise die Stimmung hoch und endlich fliegen wieder die Fetzen. Und genau aus der Richtung, wo die untergriffige Hetze angefangen hat, kommt dann ein Gejammer über andere Foristen, die angeblich entfernt gehören, weil sie untergriffig wären. Dieses hinterhältige Muster beobachte ich nun seit Jahren. Als ob Absicht dahinter stünde.

    Ich denke ich kann Dir in wesentlichen Dingen was Lebensstandard anbelangt ( Mein Haus, meine Autos, mein Boot ) und einiges mehr wechseln.

    Könnt ihr Euren toxische Schwanzvergleich endlich auf PN verlagern? Die Signal-to-noise ratio in diesem Forum ist zumindest in Threads die mich interessieren mittlerweile extrem grottig geworden.

    Oder in einen Off-topic Bereich auslagern, damit alle was davon haben. Wer sich über Häuser, Autos und Boote definiert, kann dort seine Statussymbole einstellen und mit Gleichgesinnten abgleichen.

    Es ist mein Vorschlag, diesen Diskussionsverlauf zu schließen, also zu verhindern dass weitere Beiträge diesen Faden noch unübersichtlicher machen.

    Dieser recht lange Strang nimmt jetzt alles auf, was zur MG2 selbst und im Zusammenhang mit ihr so passiert. Daß er weiter wächst, scheint einen gewissen Bedarf an dieser Art Austausch nahezulegen.

    Zur MG2 bzw. zu bestimmten Versionen davon wird es wohl demnächst technische Selbsthilfe- Stränge geben. Wenn der allgemeine MG2- Strang geschlossen wird, führt das dazu, daß dann alternativ die fachbezogenen Stränge zugemüllt werden.

    Warum also den Hauptstrang schließen, wenn der Bedarf erkennbar ist und sich die mehr persönlich gehaltenen Beiträge so schön zentral in diesem Strang sammeln?

    Weil genau diese Behinderung der Auslöser war, für ein fieses Mobbing wie das dauerhaft von diesen Herren gepflegt wird. Wann immer sich eine Gelegenheit bietet,

    Es ist eine Frechheit von Dir das herunterzuspielen. Was solche Leute mitmachen, wie sie nach außen damit umgehen und wie es tatsächlich ausschaut sind 2 paar Stiefel. Ich weiss von was ich rede ich habe eine Tochter mit 100% Status.

    Und jetzt wird es besser sein wenn die schnauze hälst.

    Tourette ??

    man merks

    So gefährlich können Murmelchen sein: Rinder verletzen sich in ihren Löchern, Hütten stürzen ein - und Hänge rutschen ab.

    aber nicht bei mir .. :amused:

    Gut pariert. Ich hatte mir übrigens unter Murmelchen so eine kleine Glaskugel vorgestellt. Auf ein Mankei wäre ich nicht gekommen. Danke für die Anregung.

    Du kannst wirklich gar nix dafür, wo eigentlich eine dicke Entschuldigung fällig wäre, haust du nochmal drauf. Pfui Teufel.......

    Thokei-Itho hat nicht nur bei seiner Vorstellung sondern auch noch danach ab und an auf seine Behinderung aufmerksam gemacht.

    Aber Euch primitivem Volk ist jedes Mittel Recht Euere Defizite auszuleben, und das dann noch als Ironie zu verkaufen ist Beispiellos.

    Mir ist es entgangen, daß Tokei-Ihto über eine Einschränkung berichtet hätte. Ich kann nicht auf alles achten - schließlich habe ich noch ein Leben außerhalb dieser Community. Jedenfalls beeinträchtig diese Behinderung ganz offensichtlich weder seinen Verstand noch seinen Humor. Beides bringt er hier ein und macht mir so gar nicht den Eindruck, als bräuchte er einen "Beschützer".

    So frage ich mich, wie man auf die Idee kommen kann, eine Behinderung ins Rampenlicht zu zerren, um daraus einen Vorwurf zu basteln in der Hoffnung, damit "Punkte" zu sammeln und einen anderen Schützen in ein schiefes Licht zu rücken.

    Ich finde es auch ziemlich befremdlich, wenn sich 14-jährige Mädels (oder auch älter oder jünger) auf dem Stand umziehen müssen, wo Schützen und Schützinnen jeglichen Alters zuschauen können/müssen.

    Müssen sie ja nicht. Wir hatten früher Badeponchos aus ganz leichtem Material, um mitten auf der Liegewiese am See vom nassen in das trockene Badezeug zu wechseln. Die sind ganz leicht, eben nur blickdicht und wer Privatsphäre will, nimmt sich sowas mit. Wenn die Jungschützen das selbst nicht kennen, dürfen die Betreuer für sie mitdenken.

    Das wäre eigentlich etwas, was in die Ausrüstungstasche mit dazugehört.

    Wenn man eine entsprechende Auswahl an ausgeblendeten Nutzern trifft, hat man zwar viele blaue Balken im Bild, aber ansonsten relativ sachliche Threats.

    Manchmal genügt ein einziger Klick, um damit eine Masse unqualifizierter Pöbeleien auszublenden. Das hebt die Lebensqualität.

    Ein korrekt ausgeführter Stehendanschlag ist für den Rücken sehr belastend.

    Die Stützfunktion von gut passender Schießbekleidung hat nämlich den positiven Nebeneffekt daß sie den Körper insbesondere die Wirbelsäule/Bandscheiben schützt.

    Meine Zeit als LG- Schütze ist schon fast 50 Jahre her. Damals war der Rat, sich eine ausgediente Lederjacke, aus der man herausgewachsen war, als "Schießjacke" zu nehmen. Eng sollte sie sein. Aber selbst das wurde für Jungschützen als optional gesehen. Gut, daß auf die Gesundheit mehr geachtet wird.

    Dann würde ich aber anregen, den Gedanken an eine Reform der Sportordnung etwas weiter zu fassen: Wenn die Regeln die Einnahme einer gesundheitsgefährdenden Schießhaltung erzwingen, gehört darüber grundsätzlich nachgedacht. Wenn noch zusätzlich eine Materialschlacht draus wird mit einem überwältigenden Einfluß der Schießkleidung auf das sportliche Ergebnis, stellt das doch ein wenig die grundsätzliche Richtung in Frage. Finde ich.

    Die Jungschützen, die bei uns im Verein mal an der LuPi schnuppern, sind immer ganz überrascht, wie "schwierig" das Pistolenschießen im Vergleich zum LG wäre. So wird mir das zumindest von ihnen gesagt. Es ist viel mehr zu koordinieren und man muß eben "ganz für sich alleine stehen".

    Nichts hängt von der Kleidung ab (so lange sie nicht gerade hindert) und alles vom Schützen. Das wäre doch eine lohnenswerte Überlegung, das beim Gewehrschießen auch mehr anzustreben. Natürlich ohne Gesundheitsgefährdung.

    Das Ganze geht noch über die Frage nach der Tasche hinaus. Wer als Betreuer Jungschützen zu einem Bewerb fährt, stellt ganz schnell fest, daß von den LG- Schützen mit Bekleidung und den riesigen Waffenkoffern rund zwei - allerhöchstens drei Personen in einen PKW zu quetschen sind. Und dann ist noch die Frage zu klären, wie die Gewehrkoffer in welchem Fahrzeug halbwegs platzsparend unterzubringen sind. Bei uns fährt ein eigener Wagen nur mit den Waffenkoffern mit umgelegter Lehne am Rücksitz.

    Aus LG "stehend frei" ist doch "aufrecht in eine Rüstung gequetscht" geworden. Das ist eine Materialschlacht, wo das Außenskelett das Sportgerät und den Schützen trägt und stabilisiert. Den Herstellern der Rüstungen gefällt das, weil selbst Jungschützen ohne die Rüstung chancenlos sind und dabei aber wachsen und ständig neu einzukleiden sind. Umsatz garantiert.


    Bei Pistolenschützen haben so viele Platz wie Sitze vorhanden sind. Pistole wird tatsächlich "stehend frei" geschossen. Jegliche Stützfunktion der Kleidung ist untersagt.

    Ganz klar helfe ich ohne Murren beim Transport der LG- Schützen mit. Aber das Ganze als weit übertriebenen Auswuchs zu sehen, komme ich nicht umhin. Ganz besonders im Amateur- Bereich. Eine Rückbesinnung mit Rückführung der Bekleidung auf ein vernünftiges Augenmaß täte dem Sport gut.

    Ich lehne mich nicht all zu arg aus dem Fenster um zu behaupten dass Walther bei einigen Modellen einiges verschlimmbessert hat. Hauptsache was Neues und das Design stimmt.

    Wenn ich mir den Strang so durchlese, fällt der eine oder andere seltene technisch fundierte Beitrag mit einem Verständnis für das große Ganze als Lichtblick auf. Danke.

    Danke aber auch für die Streitereien, Pöbeleien und Gemeinplätze, vor deren Hintergrund sich sinnvolle Beiträge um so strahlender abheben.

    Das hast du schon einmal geschrieben, und es war schon damals falsch.

    Carcano

    Falls das so ist, hatte ich Deine Anmerkung erfolgreich vergessen.

    Kommt auf die Sportordnung an, wie eine doppelnde Waffe zu behandeln ist. Ich kenne das so, daß sie als unsicher eingestuft und sofort aus dem Bewerb genommen wird. Der Schütze kann mit einer im Kaliber gleichen Ersatzwaffe den Bewerb fortsetzen.

    Es mag andere Bewerbe in anderen Ländern mit anderen Regelungen geben. Immer gut, wenn es jemanden gibt, der diese Unterschiede kennt, darauf konstruktive Hinweise gibt und sich sogar merkt, daß er das getan hatte. Danke für den perfekten Service.

    …. deutlich härtere Bauteile (Hammer und Sperrklinke ) .... sehr empfindlich gegen Verschleiß.

    Was würde ein Metallurge zu dieser Behauptung sagen?

    "Verschleiß" nicht durch Abrieb an der Oberfläche sondern Rissbildung und Pitting. Und damit kein schleichendes sondern plötzliches Bauteilversagen.

    Eine besser passende Worthülse hatte ich nicht gefunden und muß mich dafür beim erlauchten Publikum entschuldigen.

    Die Patrone wird einwandfrei zugeführt, aber die Klinke ist durchgerutscht, so dass der Hammer gleich mit vor gesaust ist. Eigentlich das klassische Doppeln.

    Weil es um die Analyse des Fehlers geht, gehört das jetzt doch eine Kleinigkeit genauer unterschieden:

    Beim "Doppeln" wird der Hammer normal gespannt und geht NICHT sofort mit dem Schlitten nach vor. Jedoch rutscht er durch die Erschütterung beim Schließen des Verschlusses von der Rast und der Schuß wird gelöst. Wenn das nur einmal passiert, ist das "Doppeln". Wenn die Waffe weiter benutzt wird, kann sich das durch zunehmenden Verschleiß bis zum Dauerfeuer steigern. Daher ist eine doppelnde Waffe zur Sicherheit sofort aus dem Bewerb zu nehmen.

    Wenn der Hammer gleich mit dem Schlitten wieder nach vor geht, wird KEIN Schuß gelöst, weil dazu die Energie des gebremst mit nach vorne gleitenden Hammers nicht ausreicht. Ein Sicherheitsproblem besteht normalerweise nicht. Im Englischen "Hammer follow". Der deutsche Fachausdruck dafür ist mir nicht bekannt.

    Ähnliche Probleme wie bei @kietze kenne ich von Matchabzügen für 1911. Um diese überhaupt herstellen zu können, werden deutlich härtere Bauteile (Hammer und Sperrklinke ) eingebaut als in Waffen mit mehr Rastenübergriff. Das macht sie aber auch sehr empfindlich gegen Fehlbedienung und Verschleiß. Die üblichen Abzüge aus etwas weicherem aber auch zäherem Material bieten viele Vorteile wie Robustheit und lange Lebensdauer um den Preis von etwas mehr Abzugsweg durch etwas mehr Rastenübergriff. Möglicherweise ist der Abzug der Walther in diese Richtung ausgelegt.

    Im Duell dann keine einzige Serie mehr ohne Störung. Mit 7 fehlenden Schüssen ist das ärgerlich, wenn man vorher auf Rang 2 liegt.

    Vielleicht passt hier ein Gedanke zur Sinnhaftigkeit solch extremer "Optimierungen" an Sportgeräten: Man schießt auf einer LM nicht deshalb ganz vorne mit, weil ein Abzug bis knapp an oder wie in diesem Fall über den Rand des Sinnvollen hinaus "optimiert" wurde. Ich denke, in der Hauptsache wird das Können und die Vorbereitung des Sportlers bestimmen, ob er mit vorne dabei ist. Das hätte bei @kietze ja für Platz 2 gepasst.

    Zwischen einem schon gut wettkampftauglichen und einem noch eine winzige Kleinigkeit "besseren" Abzug werden wenn überhaupt nur wenige potentielle Ringe liegen aber sehr viel technisches Risiko, das wie hier bei @kietze voll wirksam wurde.

    Die Nutzen- Risiko- Abwägung sollte da doch zur Vorsicht mahnen. Bei der Waffenkontrolle einer LM in LuPi habe ich erlebt, wie die Waffe eines der Seriensieger gemessen wurde und deren Abzug weit über den 500g eingestellt war. Der Kontrollor meinte, daß er gerade bei einem Profischützen wie ihm einen Grenzfall beim Abzugsgewicht erwartet hätte.

    Zurück kam die Antwort, daß eben gerade ein Profischütze auf keinen Fall Probleme bei einer Waffenkontrolle riskieren wolle. Das fand ich folgerichtig gedacht und habe ich für mich umgesetzt. Der Seelenfrieden schießt nämlich auch mit.

    Heute habe ich das untersucht. Klinke und Hammer laufen nicht parallel und bröseln jetzt an der Ecke ab, die alles gehalten hat. Schade, dass das ausgerechnet auf der LM passiert. Mal sehen, was Walther dazu sagt.

    Die werden vermutlich fragen, wie man auf die Idee kommen kann, den Rastenübergriff so stark zu verringern. Der Vorteil bei Walter ist immerhin, dass man sich einen oder mehrere Reserveabzüge einfach auf Lager legen kann und schnell austauschen. Die sollten aber solide eingestellt sein und nicht an der Grenze.

    Die technische Seite ist das eine. Der nach der vielen Vorbereitung verpatzte Wettkampf tut natürlich weh, gerade wenn es sportlich so gut gepasst hätte und man über die Technik stolpert. Na es kommt ja wieder eine Saison. Neue Chance neues Glück. Kopf hoch.

    Weil Du vermeintlich keine Probleme mit diesen Pistolen hat? Ich muss schon sagen, brillante Logik.

    "Keine Probleme " ist relativ. vonvogel hat (wenn ich das richtig wiedergebe) ja beide Waffen gebraucht beim Händler erstanden, wo sie wohl gelandet waren, gerade weil sie ihren Vorbesitzern Probleme machten. Einmal ein minderwertiger Lauf und einmal Funktionsstörungen.

    Insofern hatten beide Waffen Probleme, die aber für vonvogel letztendlich von Vorteil waren, weil er günstig an die Waffen kam und (was gar nicht so selbstverständlich ist) beim Hersteller tatsächlich alle Probleme behoben wurden. Er hat also Zeit, Geduld und eine gewisse Risikobereitschaft investiert, um gegen günstiges Geld an zwei Sportpistolen zu kommen, die ihm jetzt Freude bereiten. Das hat er geschickt zu seinem Vorteil genutzt und er persönlich hat damit niemandem geschadet. Finde ich gut und freut mich für ihn.

    Bezahlt wurde das in Summe von den Erstkäufern und dem Händler.

    Das sind die Angeschmierten. Finde ich nicht so gut.

    Vielleicht weil ich so ein Erstkäufer bin, dessen Waffe bei Matchguns war und unbrauchbar zurückkam.

    Sowohl meinem redlichen Händler wie auch mir entstanden damit Ärger, Zeitaufwand und Kosten. Und zwar nicht zu wenig.

    CoolMint mit Kuschelkurs war das Verhältnis zu MG gemeint. Kann man natürlich falsch verstehen. Sry

    Kein Problem - Als mir klar wurde, daß ich mit der MG2 EVO auf schöne Märchen reingefallen war und alleine im Regen stand, hatte mich erst mal die Wut gepackt. Das sind aber unproduktive Gefühle und schaden einem nur selbst. Also weg damit.

    Durch das Desaster mit der MG2 habe ich die fehlerfreie, zuverlässige Funktion anderer Waffen unendlich viel mehr schätzen gelernt, als ich dazu ohne diese Erfahrungen je im Stande gewesen wäre. Meine MG2 war nicht nutzlos - Sie war das perfekte Beispiel dafür, wie es NICHT sein soll. Man muß im Rückblick den Nutzen nur sehen wollen.

    Ich sehe die MG2 wie alle meine Sport- und Jagdwaffen als Werkzeuge zum Löcher Stanzen. Weder bin ich "MG2- Fanboy" noch "MG2- Hater". Ich definiere mich nicht über meine Sportgeräte. Und ich gönne jedem Schützen, der mit seiner MG2 zufrieden und glücklich ist, diesen schönen Zustand von Herzen. Aber was wahr ist, muß auch wahr bleiben und die Wahrheit gehört unter Sportschützen offen auf den Tisch.

    Für mich wird mein Exemplar sicher nicht mehr in einen brauchbaren Zustand zu versetzen sein. Dazu vereint diese meine Waffe viel zu viele Fehler gleichzeitig in sich. Mein Glück ist, daß sich nachträglich herausgestellt hatte, daß ich reingelegt worden war. Damit werde ich die Krücke trotz Verzögerungen durch zwei Corinna- Winter jetzt doch noch los.

    Also alles gut und sehr viel gelernt.

    CoolMint Vielen Dank, dass du helfen willst, aber die ganze Sache ist bereits beim Gericht und ich werde die MG2e nicht mehr schießen oder versuchen etwas zu reparieren.

    Ist auch so ungefähr meine Situation. Nur ohne Gericht aber mit Unterstützung durch meinen Händler, den ich um so mehr schätze.

    CoolMint

    Zur Info: Es verklemmen sich regelmäßig Hülsen im Auswurffenster. Dadurch kann es passieren, dass der Verschluss noch leicht geöffnet ist und der nächste Schuß ausgelöst werden kann.

    Auswurfstörungen = verklemmte Hülsen hatte ich auch in Masse. Und das mit unterschiedlichen Munitionssorten, bei sauberer und verschmutzter Waffe, morgens, abends.

    Immerhin ist mir dabei wenigstens keine Hülse geplatzt. Durch die seitlich offene Konstruktion können da ja die Splitter der Hülse seitlich wegfliegen und andere Schützen verletzen. Wer erwartet denn so etwas? Da hattest Du noch Glück.

    Wenn ich das jetzt als juristischer Laie für mich zusammenfasse, ist diese Waffenkonstruktion grundsätzlich unsicher, weil sie andere Schützen gefährden kann. Das sollte doch vor Gericht reichen, weil diese Waffe wegen Gefährdung anderer Schießstandbenutzer als Sportgerät damit grundsätzlich untauglich ist.