Beiträge von CoolMint

    Ich schieße im GK 9mm Luger eine deutsche Sig Sauer X-Six Club 30. Der Abzug ist erstklassig. Der Abzug meiner Pardini SP22 High Tech ist Weltklasse.

    ... und schieße ich jetzt besser .... eher nicht ....liegt bestimmt an den "nicht geldwerten" Waffen - woran auch sonst ;)

    Um mit den Ergebnissen weiterzukommen, muß die technisch bedingte Streuung (Waffe + Munition) in Summe deutlich kleiner sein als die Schützenstreuung. Sonst ist das Lesen von Trefferbildern ähnlich sinnvoll wie Kaffeesud- Lesen.

    Ein bestmöglicher Abzug ebnet den Weg zu besseren Leistungen. Treffen muß man dann schon selbst.

    Davon unabhängig ist es einfach ein schönes Gefühl, so einen wirklich guten Abzug auszulösen und sich am Abzugsgefühl zu erfreuen.

    Gibts es mittlerweile weitere Erfahrungen zur High Tech (im Vergleich zur normalen SP) und kann man den Aufpreis tatsächlich durch menschlich messbare Dinge rechtfertigen?

    Menschlich messbar ist der ausgezeichnete Abzug. Da alle Teile der Abzugsmechanik mit DLC beschichtet sind, ist schon die Reibung ohne Schmierung extrem niedrig. DLC ist diamantähnlicher Kohlenstoff. Eine extrem dünne Schicht mit der Härte fast von Diamant. Und sehr wenig Reibung. Das ergibt einen extrem guten und auf lange Zeit stabilen Abzugswiderstand völlig ohne Kriechen.

    Wenn du gewinnen oder vorne dabei sein willst, nimm die neue mit dem besseren Abzug. Sie hat auch garantiert den deutlich besseren Wiederverkaufswert.


    Der Preisunterschied zwischen der alten und neuen Variante ist schnell in Form von Munition durch den Lauf gejagt. Mit der neuen Variante mit den tendenziell besseren Ergebnissen.

    Leider schießen alle Schützen nur zwischen 200 und 250 Ringe im SpoPi Halbprogramm. Da nutzt auch deren Eley und RWS Pistol Match nichts.

    Wie wäre es mit folgender Sichtweise: Bei einem Schnitt zwischen 6,6 und 8,3 Ringen ist eine schöne neue GSP 500 mental absolut unverzichtbar. Die Ringzahlen mögen ein demotivierendes Trauerspiel sein aber man kann sich an der Technik und am Besitz der Waffe erfreuen und daran, daß man sich ordentliche Munition leisten kann. Das rettet den Tag.

    Bei uns sind die Frauen ehrgeiziger und wollen sich steigern.

    Die Männer finden sich schneller mit ihrem momentanen Leistungsstand ab.

    Das klingt super erfreulich für die Damen.

    • Bei welchen durchschnittlichen Ringzahlen liegen denn die steigerungswilligen Damen?
    • Und wie viel schießen die Männer, wenn sie sich dann mit der Leistung abgefunden haben?
    • Und in welchen Disziplinen?
    • Und in welchen Altersklassen?

    Bei uns holen beispielsweise die Damen ziemlich regelmäßig Medaillen bei der Bezirksmeisterschaft LuPi. Sie führen damit die Medaillenstatistik im Verein an. Das schaffen sie trotz der Dreifachbelastung Familie, Beruf und Sport. Das spricht eindeutig für weiblichen Ehrgeiz, weibliches Talent und weiblichen Sportsgeist. Daß in der Damenklasse so wenige Schützinnen antreten, daß schon die Teilnahme alleine fast eine Medaillengarantie darstellt, kann darauf keinen Einfluß haben.

    Dazu muss man sagen, dass Frauen nicht nur in unserem Sport uns voraus sind sondern auch in vielen anderen Belangen. Die meisten Männer wollen es nicht wahr haben, das krazt an ihr EGO.

    Gerade im Fußball ist das eindeutig so. Hatte ich immer schon klar erkannt. Männerfußball ist nur ein geschützter, abgeschotteter Rückzugsort für die sonst körperlich chronisch unterlegenen Männlein. Wäre da nicht die absolut einseitige und vorwiegend von weißen hereto cis- Männern dominierte Sportberichterstattung, gäbe es doch gar keinen Männerfußball mehr.

    Die Wahrheit mußte endlich mal ans Licht. Jetzt ist mir wohler!

    Es reicht also nicht, nur einen Image-Film zu erstellen. Es würde auch nicht reichen, wenn die Erstellung der Filme und das strukturierte Konzept die alleinige Aufgabe der amtierenden Schützenkönigin ist.

    Also ich entnehme Deinem Beitrag, daß Du Dich mit dem Thema beschäftigt hast und alle Facetten beleuchtet sehen möchtest. Das Problem ist, daß man in der Werbung nicht alles gleichzeitig in den Vordergrund stellen kannst, denn wer für alles steht, steht am Ende für nichts.

    Mehr als ein oder vielleicht zwei Gesichtspunkte wird man nicht unterbringen, vor der ahnungslose Außenstehende weiterzappt. Und die müssen die Gefühle ansprechen und "cool" sein, falls "cool" heute überhaupt noch "cool" ist. Die beste Werbung arbeitet nur mit Gefühl und völlig ohne Inhalt - Siehe IerPhone.

    Und die Werbung für den Schießsport sollte nicht die bestehenden Mitglieder ansprechen sondern die breite Masse draußen. Das ist jetzt nicht böse gemeint: Aber ob der Film bestehenden Schützen gefällt oder auch nicht, hat keinerlei Bedeutung.

    Den finde ich gelungen:

    https://www.youtube.com/user/TLSBTirol

    Mir fallen zwei grundsätzliche Richtungen hier bei den Kurzwaffen auf:

    Die einhändig zu schießenden Disziplinen (Spopi und LuPi) dürfen bei uns in AT von beliebig jungen Schützen mit den echten Sportgeräten geschossen werden. Also kein rechtliches Problem. Aber es fehlt oft noch an der Haltekraft und dem Verständnis für den Bewegungsablauf. Ungefähr ab Pubertät wäre beides dann vorhanden, während sich dann die Interessen stark in andere Lebensbereiche verlagern und man die Jungschützen verliert. Dazu kommen Schulwechsel gerade bei den hellen, talentierten Köpfen, die keine Zeit für den Schießsport übrig lassen. Mit Glück kommen diese Jungschützen 10 bis 15 Jahre später als Eltern zurück und bringen ihren Nachwuchs in den Verein mit, mit dem sich das Spiel wiederholt. Die altersbedingten Abgänge auszugleichen, ist so fast aussichtslos und man kann nur auf Eltern hoffen, die eher traditionell orientiert sind und ihre Kinder in einem Schießsport- Verein sehen wollen. Und das sind nur wenige.

    Die beidhändigen (Großkaliber) Pistolendisziplinen hatten bis 2013 / 2014 nur sehr begrenzten Zuspruch und war gesellschaftlich zum Teil als "überflüssig" betrachtet, beinahe geächtet. Jungschützen gab es aus Kostengründen für die Munition ohnehin keine. Diese Vereine speisten sich aus nicht mehr so jungen Erwachsenen, die sich so ein Hobby leisten konnten und wollten. Ab 2015 hatte GK Pistole jedoch massiven Zuspruch zu verzeichnen, der sich in den letzten Jahren noch verstärkt hat. Fast alle Vereine werden von Beitrittswilligen belagert und haben Aufnahmesperren aussprechen müssen. Gerade auch junge Erwachsene streben herein und es wird ernsthaft trainiert und auch gut getroffen. Wer es noch nicht in einen Verein geschafft hat, fährt teils weit und zahlt saftige Standgebühren, um seine Sportgeräte nutzen zu dürfen.

    Meine Schlußfolgerung daraus: Die gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung des Schießsports und der jeweiligen Sportgeräte bestimmen wesentlich, ob es Interessenten gibt und wohin sie streben. Man kann sich im Verein bemühen und das Angebot optimieren. Ob es aber angenommen wird, hängt von der Nachfrage in der breiten Gesellschaft ab. Die bestimmt sich aus den gesellschaftlichen Massentrends, die weder der einzelne Schützenverein noch ein Schützenbund wirklich nachhaltig beeinflussen kann. Man muß sich darauf beschränken, negative Vorurteile zu überwinden, was schon viel bringt.

    Wenn diese miese kleine Ratte von Gastronom nicht klammheimlich die Polizei informiert hätte, sondern z.B. den Schlüssel des Motorradfahrers gefordert hätte

    Es kann aber auch einer der Gäste gewesen sein, der da war, um die Gesinnungstreue der Gäste abzufragen und statt dessen den Füllgrad der Motorradfahrer mitbekam. Nichts Genaues weiß man nicht.

    Aber wie Stanley Milgram herausfand, gibt es immer und überall 80% Menschen, die sich mehr oder weniger gerne an den Staat verkaufen.

    Und es braucht nicht mal einen Judaslohn. Und es muß nicht in einem straff ideologisch organisierten Ostblockland sein. Es reicht schon ein ganz harmloser Verein, wo man jemanden an den Pranger stellt für gar nichts, weil man dafür Lob einsammeln will.

    Manche sind geborene Denunzianten. Man kann sich deren Aktivitäten nicht mal durch betont bescheidene Zurückhaltung entziehen. Man wird schon zum Ziel, wenn man annehmbar trifft, halbwegs gerade gewachsen ist und / oder volles Haupthaar hat.

    Also einfach entspannt leben und sich darüber freuen, daß man zum Ziel von neidgetriebenen Angriffen wird. Dann muß man ja irgendwas richtig gemacht haben. Hoch leben die Wadenbeißer!

    Sorry großer Meister.

    Aber dass spiegelt die DDR in keinster Weise wieder.

    Querdenker gab es und die hatten es auch nicht einfach. Aber das ist heute auch nicht anders.

    Ein Kollege (Motorradrocker) war mit seiner Maschine in der DDR zu Besuch und man genehmigte sich Bier. Danach wurde aufgesessen und nach 200m war Fahrtende. Die Polizei war schon aus dem Lokal vorgewarnt worden und handelte gezielt. Als er uns das erzählte, meinten wir einhellig, daß wir in so einem Spitzelstaat nicht recht gern wohnen würden.

    Er dagegen meinte, daß er es ganz gut gefunden hätte, so von der alkoholisierten Fahrt abgehalten worden zu sein. Und es wäre gar nicht so schlecht in einem so gut überwachten Staatswesen.

    So unterschiedlich waren und sind die Ansätze. Damals fand ich seine Einstellung seltsam und unhaltbar. Im Rückblick haben irgendwie alle recht.

    Interessant finde ich, wie Pardini auf das Erscheinen des Mitbewerbers GSP 500 bis jetzt reagiert hat: Man hat eine neue Version des bisherigen Modells herausgebracht, das sich durch DLC- Beschichtung an Schlitten und Abzugsteilen und eine grüne Farboption unterscheidet. Und man hat die Preise für dieses Hi-Tech genannte (fast identische) Modell kräftig erhöht.

    Das sieht seitens des Marktführers Pardini nicht nach einem Kampf um Marktanteile aus, der über Preisnachlässe geführt werden muß.

    Umgekehrt liegt (bei uns in AT) die GSP 500 mittlerweile bei ca EUR 2.200, was gegenüber der alten Pardini schon einen merkbaren Preisvorteil bietet. Einige Mutige haben sie schon und da und dort wird auch fleißig beim Kundendienst daran gebastelt, sie zum Laufen zu bringen.

    Da ich mit der hier im Forum massiv gehypten MG2 RF EVO sensationell auf die Schnauze gefallen war, hatte ich wenig Lust, dem neuen Lärm um die nun neuerdings allerbeste SpoPi allzu weit zu vertrauen. Als ich zufällig beim Händler reinschaute, lag da eine grüne HiTech RF. Der Original Griff passte sehr gut. Dazu hab ich gleich einen Nill- Griff zusätzlich mitgenommen, weil mir der ebenfalls sehr gut lag. Der Abzug ist schlicht sensationell, ohne ihn noch nachzustellen.

    Im Vergleich zur MG2 RF schießt sie sich wesentlich sanfter und die bisherigen Störungen kann ich an den Fingern einer Hand abzählen. Und: sie waren alle ausschließlich durch ein Problem mit der Munition bedingt. Somit bin ich glücklich und sehr zufrieden endlich doch dort gelandet, wo ich mit der MG2 hinwollte: Im SpoPi- Paradies.

    Der Umweg über die MG2- EVO- Hölle hat mich gelehrt, die Funktionstüchtigkeit und Qualität der Pardini erst wirklich hoch zu schätzen. Ende gut, alles gut!

    Die SK Pistol Match hat tatsächlich einen etwas verhalteneren Rückstoß. Da ich hauptsächlich GK schieße und da auch Glock 17, bin ich bezüglich Rückstoß eigentlich schmerzbefreit. So hätte ich jetzt nicht angenommen, dass sich da viel Unterschied zu den anderen Patronen ergibt. Und doch scheint das ganz gut zu wirken.

    Da ich keine Schießmaschine für die Tests zur Verfügung habe, muss ich mich selbst bemühen. So wie ich das sehe, besteht die Streuung hauptsächlich aus Schützenfehlern. Es fehlt noch recht massiv an der Halte Kraft und ich blicke nicht immer präzise mittig durch die verhasste Iris Blende. Damit wären die weiter draußen liegenden Treffer erklärt. Die mittige Gruppe streut fast nur senkrecht, was ebenfalls ein Schützenfehler sein dürfte. Die Oberkante der Kimme ist etwas verschwommen, während die Kimmenspalte sehr scharf sind. Altersbedingt kann ich das nicht mehr besser fokussieren.

    Davon abgesehen liegt diese Gruppe wunderschön beisammen. Ich vermute mal, dass der geringe Rückstoß dabei hilft, dass die Waffe jetzt (trotz nicht optimiertem Serien Griff) über alle fünf Treffer einer Serie unverändert in der Hand liegt.

    Als Zwischenergebnis würde ich jetzt die Pistol Match in die aller engste Auswahl nehmen.

    In Pardinis verschießen wir ausschließlich die gelbe oder die grüne SK (Schönebecker).
    Aktuell 6 Eu die Schachtel.

    Danke für Eure Hinweise! Das wären

    • Gelb: die SK Standard Plus (hier 7,95)
    • Grün: SK Pistol Match (hier 7,95)

    So gesehen kann ich eigentlich gleich die Pisol Match (Grün) nehmen.

    Hier die Günstigste wäre MAGTECH .22LR LRN SV mit Eur 5 pro Packung. Hat jemand eventuell damit Erfahrung? Nur mal so gefragt...

    Eigentlich hatte ich mir geschworen, mich nie wieder mit Bewerben zu beschäftigen, bei denen KK- Munition verschossen wird. Den Ärger wollte ich nicht. Die TAC finde ich hier bei und nicht. EUR 3 pro Packung wäre natürlich schön.

    Jetzt stehe ich dennoch vor der Aufgabe, gute Trainigsmunition für die SpoPi zu beschaffen. Von der alten TopShot von vor 3 Jahren hatte ich noch welche, die sich sanft und angenehm schießen. Also wollte ich aus der aktuellen Fertigung welchen haben und nahm 5 Pakete aktuelle TopShot zum Testen. Die ist etwas schärfer geladen als die vormalige und stammt auch erkennbar von einem anderen Hersteller- nämlich S&B laut Bodenstempel.

    Sie ist schön präzise aber leider übermäßig gewachst. Das geht so weit, daß sich wegen verkrusteten Wachsresten auf der Hülse gelegentlich der Verschluß nicht vollständig schließt. Oder das viele Wachs fließt bis zur Geschoßspitze, wo es sich mit dem Karton der Schachtel verbindet und beim Herausziehen der Patrone an der Geschoßspitze ein Stück Karton mit in das Magazin nimmt.

    Nun die Frage, was macht bei SpoPi (Pardini) Sinn als bezahlbare Munition, bei der aber die technischen Parameter passen?

    Wenn ich bedenke, daß 9mm Vollmantel in makelloser Qualität aus der Schüttpackung derzeit ca EUR 0,22 das Stück kostet und KK- Munition hier in AT zwischen EUR 0,10 bis 0,18 kosten soll und das bei teils armseligster Qualität, dann passt da etwas nicht zusammen.