Reihold (Starter) hat sich gekauft: Ruger Precision Rifle im Kaliber .223 Remington.
Für den Einstieg angemessen und dabei sehr günstig.
Reihold (Starter) hat sich gekauft: Ruger Precision Rifle im Kaliber .223 Remington.
Für den Einstieg angemessen und dabei sehr günstig.
Für die Rehscheibe oder´n Fuchs reicht auf der 100 Meter auf die .22 Hornet
Aber ich hoffe doch, das sind die ISSF Versionen der internationalen Fuchs und Rehscheibe?
Bei der minimalen Anzahl an (sportlichen nach ISSF) 300m Schießständen die es so in Deutschland und Österreich gibt wundert es mich dennoch immer warum man sich das 300m Schießen noch antut.
Es ist eben ein Hobby. Trainieren kann man das relativ gut auch auf 100m - Ständen. Diese sind wiederum nicht soo selten. Und die Welt endet nicht am Ortsende von ISSF...
Was mich ehrlich gesagt seit einiger Zeit wundert: Wie kommt jemand auf die Idee bzw. bleibt ab einer bestimmten Ringzahl beim Gewehrschießen mit KK- Munition? Das muß doch wegen der mistigen Munition frustrierend sein. Die Prüfgeräte von @Herr der Ringe zeigen ja, daß da offensichtlich Bedarf besteht, die Munition nachzukontrollieren. Und da geht es nicht um 1/10 mm Streukreise auf große Entfernungen wie bei Benchrest sondern um die KK 50 m.
Wenn man nicht weiß, ob die Leistung des Schützen oder die Munitionsstreuung den Platz am Podest bestimmt, verliert doch ein Wettkampf den eigentlichen Sinn? Wie geht man als Schütze mit dieser Erkenntnis um?
Bei GK kann man das System zumindest abstimmen und dann selbst hochpräzise Muni in Serie herstellen oder laden lassen. Und das Laden ist ein sehr schönes Hobby für sich. Das Ausrollen von KK unter dem Mikroskop scheint mir dagegen eine Strafarbeit zu sein. DAS alleine wäre für mich ein Grund, zu GK zu wechseln. Wobei .223 vom Kaliber fast mit .22 übereinstimmt. So viel zu "Groß"- Kaliber.
Hallo Sportfreunde,
spiele mit dem Gedanken in die Gewehr Großkaliber - 300 Meter liegend Dizsiplin einzusteigen.
Mit welchen Gewehren schießt Ihr den da? Mit welchen Kosten muss ich rechnen für Gewehr, und Muni je Saison. (Bei minimalen Trainingsaufwand?)
Irgendwie ist die Fragestellung für mich nicht schlüssig.
Die Frage nach dem Gewehr kann nur beantwortet werden, wenn klar wird, was erreicht werden soll.
Patrone:
Wiederladen mit Abstimmung:
Das wäre meine direkte Antwort auf den TE.
Alles schön und gut aber das Thema ist nicht irgendwelche Streukreise mit für die vom Themenstarter gedachter Disziplin ungeeigneten Waffen oder gar Munitionsverbrach pro erlegtem Feind.
Mit Verlaub: Viele der 300m- Disziplinen in der Schweiz sind als vollkommen friedliche Schießsportveranstaltung aber mit durchaus militärischem Hintergrund zu sehen. Und sie werden mit militärischen Halbautomaten geschossen. Alles in der Hoffnung, das niemals zu benötigen.
Die Schweiz steht auch in keinerlei Verdacht, die dabei gewonnenen Kenntnisse und Fertigkeiten jemals außerhalb ihren Landesgrenzen und anders als rein defensiv einzusetzen zu wollen.
Hier im Faden wird auch zu nichts aufgefordert und auch keinerlei Begeisterung für die außensportliche Verwendung von Schusswaffen gezeigt oder nahegelegt. Eher ist das Gegenteil der Fall.
Bundeswehr: Karfreitagsgefecht 2010
28000 Schuss in 4 Stunden ergebnislos verschossen
Das Ereignis war an mir unbemerkt vorübergegangen. Ernüchternd. Nach dem was in Wikipedia darüber steht, ist das ein Debakel der Sonderklasse. Die einzig wirksamen Treffer hatte ein Panzer in Panik beim Abschuss von Fahrzeugen der afghanischen Polizei erzielt - also der eigenen Verbündeten.
Die armen ahnungslosen Kerle waren ein paar Ziegenhirten ins Messer gelaufen und wurden niedergehalten und fertiggemacht. Persönlich sind die Geschädigten und ihre Familien natürlich zu bedauern.
Aber es zeigt auch die erschreckende Unfähigkeit und bemitleidenswerte Wehrlosigkeit des Apparates im Ganzen.
Der Nachfolger ist wohl schon fix: Stgw 04, auch bekannt als SIG SG 553.
Scheint eine modernere Version des bewährten Modells zu sein. Hätte schlimmer kommen können.
Das Ziel ist (...) wenn der Feind den Kopf unten hält reichts. Dafür reicht auch die Kommandoversion.
Dafür reicht DAS
Der Grundsatz "Ungezielt viel .223 in die Gegend knallen hilft viel" hatte sich schon in Vietnam bewährt.
Das Problem mit dem 300m Schiessen hier in der Schweiz ist, es wird in 10-20 Jahren aussterben.
Die Armee erhält in ca. 10 Jahren neue Sturmgewehre aber mit kurzem Lauf. Denn das Szenario wie damals gibts heute nicht mehr und im Häuserkampf ist der lange Lauf einfach ein Nachteil.
Da dann mit den neuen Sturmgewehren nicht mehr auf 300m geschossen werden kann (also kann man schon, nur treffen ist Glückssache)
Häuserkampf liest sich ja gar unerfreulich. Aber man wird schon wissen, welche Gegner zukünftig wo zu erwarten sind. Die Schweiz ist ja als Land ähnlich kompakt wie Österreich. Aber es wird doch auch in der Schweiz Häuser geben, die 300m oder weiter entfernt sind?
Der Schweiz wäre aber doch bekannt, daß es in einem ebenfalls neutralen Nachbarland seit 1977 etwas zu kaufen gibt, was sehr kurz und dabei immer noch recht präzise ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Steyr_AUG
Das AUG wäre mit der üblichen 407mm Lauflänge ähnlich kurz wie ein eingeklapptes SIG 550. Und Läufe von 365 bis 508 mm sind mit einem Handgriff binnen Sekunden austauschbar. Und die sehr einfache und verständliche Optik mit dem Ringvisier erlaubt in der praktischen Anwendung völlig problemlos Treffer auf 300 m durch nervöse und kaum ausgebildete Rekruten. Und das AUG gibt es sogar zuschießend als MG und mit 9mm als MPi.
Wie man weiter oben sieht, erfüllt meine "Z A3" Version mit dem etwas dickeren 550mm Lauf ganz locker die 1 Moa- Forderung für die Streuung bei Scharfschützengewehren.
Und im Gegensatz zum AR15 funktioniert es sogar zuverlässig. Immer.
Um ein wenig die Kosten von Waffen und Munition ins Verhältnis zu setzen, ein Trefferbild mit einem Repetierer in .223.
Das ist eine 5 Schuß- Gruppe auf ein Schußpflaster auf 100m zum Kennenlernen der Waffe eines Kollegen. Allerdings in einem Schußkanal, also bei absoluter Windstille. Die 2 Treffer im Weißen sind dem Schützen zuzurechnen. (Tikka T3 CTR mit einem Zeiss V4 Glas) Also durchaus leistbare Ausrüstung.
Natürlich ist man bei einem 300m- Bewerb mit .223 vermutlich nicht ganz vorne dabei, wenn man
antreten muß. Aber mit .223 kann man sehr weit kommen und viel unbeschwerte Freude an einem ernsthaften Wettbewerb entwicklen. Wenn sich dann herausstellt, daß man wirklich mehr möchte, gibt man die EUR 10.000 für eine richtig schöne Waffe mit wirklich gutem ZF erst später aus. Oder eben auch nie...
Und wenn du wüsstest, wie mit unseren Ordonanzwaffen umgegangen wird...
Ich bin da manchmal in der Schweiz und konnte mich dunkel erinnern, ein STG 57 gesehen zu habe, das mehr einem modernen Kunstwerk glich mit Winterabzug und allem was sich nur verbessern läßt. Das ging bis zum Flimmerband:
https://shop.indoorswiss.ch/de/70-stgw-57
Also die Privatinitiative scheint es schon noch zu geben.
Und neue Läufe gibts für die Ordonanzwaffen keine mehr, die Armee hat schlicht und einfach keine mehr. Ich bräuchte für meine fürs Sportschiessen eigentlich auch einen neuen: Waffe wurde auf Bern geschickt, und beschossen -> Hält mindestens die 8, also für die Armee präzise genug...
Sehr schade und für mich doch traurig anzusehen, was aus der selbstbewußten und wehrhaften Schweiz langsam wird. Von der "Willensgemeinschaft" ist da nicht mehr so viel zu spüren. Zum waschechten Europäer fehlt euch aber noch die Selbstverneinung der eigenen Identität und ein Berufsheer. Also eine beliebig zusammengestellte Söldnertruppe unter dem Kommando von Brüssel ohne feste Wurzeln in der eigenen Bevölkerung, diese aber wiederum entwaffnet.
Immerhin wurde in CH die Abschaffung der Armee in einer Volksabstimmung abgelehnt. So wie bei uns der Übergang zu einem Berufsheer. Mal sehen, wie viel von der "bewaffneten Neutralität" sich bewahren läßt.
Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe guter Jahre.
Immerhin gibt es noch eine Förderung für Jungschützen durch die Armee. Also wird der Schießsport auf 300m nicht ganz aussterben.
Welche Waffe, welches ZF?
Welcher Anschlag?
AUG Z A3
ATN X-Sight 4k Pro
Sitzend - Jagdlich. Also vorne und hinten Sandsack. Waffe in die Schulter eingezogen.
Hier nachfolgend 10 Schuß in ca 20 sec - Die Ausreißer sind Abzugsfehler von mir.
Der extraleichte "Matchabzug" nach dem Tuning:
"Tuning" heißt in diesem Fall, daß der Abzugsmechanismus mit Trockenschmiermittel behandelt wurde, um das beim AUG übliche ruckende Kriechen über den elendslangen Abzugsweg loszuwerden.
Ich hatte selbst diese unglaubliche Eigenpräzision nicht im Ansatz erwartet. Ein Schützenbruder war zeitgleich mit seiner nagelneuen individuell gebauten Matchwaffe in einem BR- Kaliber am Stand. Dem lief es weniger gut.
Sonst schreibe ich hier im Forum kaum noch. Aber es ärgert mich, wenn über Halbautomaten als Sportwaffen gelästert wird.
Zur Klarstellung: Damit meine ich ausdrücklich NICHT Auflage Master, dem ich weiterhin viel Freude mit seinem Sport wünsche.
Manches was keinen klingenden Namen in der Sportwelt hat, wird leicht unterschätzt:
Das sind die beiden letzten Treffer beim Einschießen des neuen Zielfernrohrs. Da braucht man schon ein ZF mit einer feinen Rastung, um dieser präzisen Waffe gerecht zu werden und um so feinstufig nachdrehen zu können.
Munition: .223 S&B Schütte
Scheibe: ISSF Luftgewehrscheibe
Entfernung: 100m
Das würde ja bedeuten, dass einmal im Jahr oder gar 2 mal der Lauf getauscht werden müsste.......
Das kann ich mir nicht recht vorstellen. Ausser, dass der Lauf nicht mit Bleigeschossen beaufschlagt wird sondern mit härteren Materialien......
Der Lauf mag noch spiegelblank sein aber brennt im Übergangskegel aus. Damit tritt das Geschoss unterschiedlich in die Züge und Felder ein und weg ist die Genauigkeit.
Sag das nicht den ganzen Schweizer Ordonanzschützen, welche mit dem Stgw. 90 im Kaliber .223 Mätche schiessen, die hören das nicht gerne
Natürlich ist das bei uns weit verbreitete Kaliber 7.65x55 Swiss stabiler in der Flugbahn, da es halt einfach schwerer ist, dafür ist es aber auch langsamer wie ein .223. Wir haben hier Schützen die schiessen mit einem Stgw. 90 top Resultate und das mit einer Ordonanzwaffe, bei der man fast nichts verändern darf.
Die Schweizer .223 ist ja auch für das Heer „helvetisiert“, also mit Uhrmachergenauigkeit gefertigt. Das ist eben kein NATO „spray and pray“ Billigzeugs.
Ja und was soll man zu euren Ordonnanzwaffen sagen? Die sind sehr gut und sehr teuer und sehr präzise. Und sehr gepflegt. Jeder Schweizer behält seine Waffe als Reservist und verantwortet die auch. Mein StG58 wurde aus 2-3m Entfernung im Freiflug in den Spind „gestellt“. Und zur Grundreinigung ging man damit unter die Dusche.
Mein privates STEYR AUG macht auch so um die 25-30 mm Streukreise auf 100m. Und das mit 223 Billigstmunition bei 10 Schuss in 20sec... natürlich mit einem guten Glas, das den alten Augen hilft.
Von einer Matchwaffe mit passender Munition kann man anfangen zu sprechen, wenn 5-Schuss Gruppen auf 100m mit beispielsweise 308 bei Windstille grundsätzlich Kleeblätter sind. Also 15mm umschriebener Streukreis.
Du meinst die Züngelverbreiterung
?
Ich habe das Glück im Verein einen ehem. Mitarbeiter von Manurhin zu haben. Er hat zwar im Bereich der Munitionsfabriken gearbeitet, aber die Manurhin Familie ist klein und so kennt er auch ehemalige aus der Produktion der Waffenfabrik. So hat´s auch altes Werbematerial wie Poster und Aufkleber, etc.
Nein schon mehr das ganze Spielzeug. Ich hab nur einmal einen Revolver dieser Marke in Händen gehabt. Nicht nur der Abzug war sehr ansprechend. Aber der besonders.
Die speziellen Kontakte im Verein sind natürlich nützlich. Und sie geben der Waffe so was wie Persönlichkeit, wenn man den Bezug zu den handelnden Personen hat. Viel Freude noch mit dem schönen Stück.
Wie kommt man an so ein unerreichbares Schätzchen?
Hallo
Das Problem an den Putzschnüren ist das viele Anwender beim Reinigen die Schnur über die Kante der Mündung ziehen. Da meist über die gleiche Stelle gezogen wird kommt es da zu Abtragung von Material. Als Folge davon wird das Geschoss beim verlassen des Laufes abgelenkt weil die Gase an dieser Stelle „eher“ entweichen. Wenn man die Schnur so benutzt daß die Mündung nicht berührt wird ist die Benutzung nicht schädlich.
Grüße
Eine zutreffende Beschreibung...
Schädlich ist das dauernde schräge Ziehen über die Mündungskante. Ganz schlimm wird es, wenn die Boresnake nicht trocken ist sondern ölig. Dann zieht sie den Dreck an und der wirkt wie Schmirgel.
Die Ausweitung ganz vorne an der Mündung nennt sich dann Vorweite. Da kann winzigster Verschleiß einen Lauf unpräzise machen. Bei Gewehren läßt sich dann der Lauf durch den Büchsenmacher kürzen und damit wieder präzise machen. Bei einer Pistole ist eben ein neuer Lauf fällig, falls sich die Mündung durch geringes Nachsetzen nicht retten läßt.
Was eine _trockene_ Boresnake bei GK- Pistolen sehr gut kann: Sofort nach dem Schießen den Schmauch aus dem Lauf einer Pistole bürsten. Zwei oder drei Durchgänge reichen. Aber dabei darauf achten, die Boresnake gerade aus der Mündung zu ziehen. Wenn man sie richtigerweise durch den Magazinschacht einführt, reinigt sie die Zuführrampe gleich mit. Damit ist die Waffe während der Trainingssaison "schrankfertig", weil
Das ist nur als präzisionserhaltende Sofortmaßnahme zu sehen. Die restliche Waffe zu zerlegen, reinigen und nachzuschmieren gehört natürlich dazu.
Bei hochwertigen, wirklich spiegelglatten Matchläufen mit gut abgestimmter Munition ist darüber hinaus BEI MIR selbst bei superkritischer Betrachtung keine weitere Innenreinigung der Läufe nötig. Andere können andere Erfahrungen haben...
Das ist die Beschreibung von Politik. Und zwar in jedem System.
Darum sieht die Mehrheit auch oft so "mitgenommen" aus.
Eine Syslite gehört in jeden Haushalt
Als langjähriger Festool Nutzer stimme ich da zu. Nur welche ist als gehobenes Haushaltslämple zu empfehlen?
"Der Frank"von Festool findet sie (naturgemäß) alle toll.