Beiträge von CoolMint

    Welche Schlussfolgerungen soll ein Kaufinteressent zwischen den beiden direkten Konkurrenzprodukten nun ziehen

    Eigentlich sehr einfach: Wenn ein Kaufinteressent jemand ist, der selbst noch keine Sportpistole hat, suche er/sie sich einen Verein mit Standwaffen und probiere mal einen Saison lang aus, ob ihm/ihr der Sport zusagt. Dafür reichen alte GSP, sofern sie nach etwas Pflege zuverlässig funktionieren. Nach ein paar Wochen weiß man viel mehr und durfte sicher auch die aktuellen Modelle anderer Schützen probeschießen und sich umhören. Eigene Erfahrung ist mehr wert als der destillierte "Benzindampf" aus Motorradforen oder "Pulverdampf" in Schützenforen. Wenn es überhaupt Dampf ist und nicht nur lauwarme Luft.

    Ohne eigene Erfahrung wird man glauben müssen, was lautstark voller Überzeugung vorgetragen wird. Das kann schwer in die Hose gehen - man bedenke all die Fehlgeleiten, die auf die Rückkehr ihrer "reparierten" oder "ausgetauschten" MG2 warten.

    Leider bin ich auch Betroffener, der bereits darauf hingewiesen wurde, dass man jetzt nichts machen könne.

    Doch werde ich darauf bestehen, die

    a) Diagnosen schriftlich mitzuteilen ,

    b) erfahren, ob die mitgeteilten Nebenwirkungen gemeldet wurden.

    Dann wünsche ich Dir von Herzen gute Besserung.

    Und viel Erfolg damit, die erlittenen Schäden "offiziell" werden zu lassen. Das ist eine gute Sache.

    Was für Umwege manche gehen, siehe Dein Bekannter.

    Den Umweg geht er eigentlich unfreiwillig. Er hatte erst eine MG2, die er gerade auch wegen der Verstellmöglichkeiten genommen hatte. Leider mußte er sich trennen und hat jetzt eine andere, solidere Italienerin.

    So verprellt man sich doch selbst den treuesten Kunden. Unfassbar.

    Wollte ich zuerst auch nicht glauben. Da gibt es eine echt kuriose Geschichte dazu:

    Bei der Anreise zur Luft- ÖM hatte ich mit einem Funktionär über meine MG2 und die Probleme gesprochen. Er meinte daraufhin, in einer Gilde unweit von uns hätte doch auch jemand so etwas gehabt. Er hat den Kontakt hergestellt und dann haben wir telefoniert.

    Im Grunde bestätigt er haargenau meine Probleme:

    • Die angeblich für 3.000 Schuß ausreichende Batterie war jeweils nach höchstens 100 Schuß verbraucht.
    • Hülsenklemmer aller Art mit allen Munitiossorten.
    • Zufürstörungen aller Art, die bei der EVO dazu führen, daß man die Waffe zerlegen muß.
    • Er meinte, daß er kaum eine 5er Serie ohne Störung verschossen hätte und nach zwei Serien wäre für ihn immer der Bewerb zu Ende gewesen.

    Er hat sie damals zurückgegeben und sich eine Pardini gekauft. Seither ca 7.000 Schuß und nicht eine Störung. Den Griff der Pardini mußte etwas ausschleifen, um ihn drehen zu können. Das war eine einmalige Arbeit und ist erledigt.

    Der MG2 weint er nach, weil sie ihm vom Konzept her genial erschien und er ebenso wie ich einfach von den theoretischen Vorteilen begeistert war. Leider war sie durch die Störungen völlig unbrauchbar. Er hat sich bei mir bedankt, daß ich ihm nachträglich durch meine übereinstimmenden Probleme seine damalige Entscheidung bestätigt hätte.

    Jetzt wird es echt kurios: Ich hatte den besagten Schützen mit MG2E RF EVO- Erfahrungen getroffen, um in seinem Verein (Hall in Tirol - 20 min von hier) mal seine Pardini probezuschießen. Ich hatte meine MG2 dabei, um von Erfahrungen zu berichten. Er meinte halb im Scherz, ob meine MG2 nicht vielleicht seine alte MG2 sein könnte, die ans Werk zurückgegangen war und vielleicht bei mir gelandet sein könnte. Ich nahm das nicht ernst, aber er schrieb die Seriennummer und das Baujahr ab und verglich mit seinen Bildern und Unterlagen.

    Am selben Abend bekam ich von ihm Fotos seiner Waffe: Man glaubt es nicht: Es war tatsächlich die selbe Waffe mit gleichem Baujahr und gleicher Seriennummer. Ich hatte also einen nicht funktionsfähigen, gebrauchten Rückläufer als Neuware verkauft bekommen.

    Man stelle sich das Pech für den Großhändler vor, daß genau die selbe Waffe über zwei unterschiedliche Händler gerade in Tirol landet. Und die Besitzer einander treffen und ihre Leidensgeschichten abgleichen. Die Welt ist doch kleiner als gedacht.

    Und noch eines der Schütze schießt, weil ja gar nix anderes geht in der Neigung die das Eisen hat, er kann nicht testen mit ein zwei Handgriffen ob ein gestreckterer oder steilerer Griff besser kommt und wie der das Gefühl und die Stabilität und das Ergebnis verändert.

    DAS ist DER Vorteil der Einstellbarkeit. Zwar bin ich selbst nach zuerst extremen Einstellungen und Gewöhnung an die MG2 recht schnell wieder irgendwo nicht weit von der Mittellage gelandet. Aber der Weg dorthin war super einfach und schnell. Und man konnte entspannt und schnell probieren.

    Man kann die Form (Kitten, Schleifen) und die Stellung (schrauben) des Griffes eben getrennt behandeln.

    Ein Bekannter hat seinen Griff bei der Pardini SP zuerst geringfügig gekittet und war dann mit der Form an sich zufrieden. Er hat aber eine leichte Fehlstellung durch ein alte Verletzung im Handgelenk und so mußte er den Winkel ändern. Statt jetzt den Griff außen umzukitten, hat er den Ausschnitt im Griff aufgefräst und untergelegt, so daß sich der Griff in einem anderen Winkel an die Waffe montieren ließ. Elegant ist etwas Anderes.

    Ich habe mir jedenfalls eine gekauft :)

    Finde ich gut! Ich wünsche von Herzen viel Erfolg und Freude damit.

    Die Welt braucht Menschen, die mutig voranschreitend innovative Produkte erproben. Und den Vorsichtigen von ihren Erfahrungen berichten. Aber bitte wenn die erste Begeisterung etwas abgeklungen ist.

    • Für mich stellt sich die Frage, ob es eine Version mit E- Abzug wie bei der SSP geben wird.
    • Wenn die kommt, sollten solide Erfahrungen mit dem Rest der Waffe vorliegen.
    • Frühestens dann und nur wenn es einen Händler in meiner Nähe in AT gibt, greife ich zu.

    Bei der mechanischen Version müßten sich klar darstellbare Vorteile gegenüber der Pardini ergeben und die Zuverlässigkeit sich über 1-2 Jahre erweisen, bevor ich sie bevorzugen würde. Ich bin vorsichtiger geworden.

    Komplettaustausch der Waffe, ja.

    Ne, ich bekomme ne komplett neue Pistole.

    Da wäre ich mal vorsichtig. Ich selbst hatte eine "komplett neue Pistole" gekauft. Wie sich jetzt bestätigt hat, war das ein Rückläufer aus einer Kundenbeschwerde wegen Unbrauchbarkeit. Also eine Gebrauchtwaffe, die mir für neu verkauft wurde.

    Ich bevorzuge die Öffentlich Rechtlichen und den Lagebericht des RKI als Informationsquelle.

    Eine vorteilhafte Wahl. Man vermeidet damit den Umgang mit einander widersprechenden Aussagen aus unterschiedlichen Quellen. Man muß lediglich damit umgehen, daß sich die Werbeaussagen sich im Laufe der Zeit der erlebten Realität anpassen:

    Anfang:

    • Nahezu vollständiger Schutz der eigenen Person und der Mitmenschen auch vor Ansteckung und Weitergabe.
    • Nebenwirkungen der Spritze gibt es so gut wie gar nicht.

    Jetzt:

    • Auch "Vollimmunisierte" können sich und andere anstecken sie landen auch auf der Intensivstation.
    • Impfschäden werden nicht thematisiert aber auch nicht mehr grundsätzlich vollständig bestritten.

    Meine Gattin und ich waren so richtig heftig erkrankt, noch bevor "C" offiziell bei uns eingetroffen war. Also mit Erstickungsanfällen über Tage hin. Das Krankheitsbild war so ungewöhnlich, daß ich Fragen zu stellen begann, aber keine befriedigenden "offiziellen" Antworten etwa von ärztlicher Seite erhielt. Ein späterer Antikörpertest hatte keinen Hinweis auf "C" geliefert.

    Da ich selbst kein Mediziner bin und mich für diese Themen auch nie in der Tiefe interessiert hatte, suchte ich nach Antworten von Fachleuten (Medizinern, Biologen, Forschern) , die ich mir auch beschaffte, was gar nicht so einfach war. Das konnten Interviews auf YouTube aber auch Sachbücher sein. Natürlich muß man (wie immer und überall) vorsichtig sein in der Bewertung von Ratschlägen und Gutachten.

    • Meine Suche brachte von der damals zu Pandemie- beginn veröffentlichten Meinung stark abweichende Ergebnisse, die ich dementsprechend auch mit äußerstem Mißtrauen betrachtete.
    • Die jetzt veröffentlichte Meinung nähert sich nach zwei Jahren langsam dem an, was ich mir damals aufgrund der Quellen zurechtgelegt hatte. Ich bin dementsprechend ehrlich erleichtert, nicht ganz falsch gelegen zu haben.
    • Die Impfschäden kommen langsam und über Umwege aber unaufhaltsam zu Tage. Sowohl in meinem persönlichen Umfeld wie auch aus verläßlichen, offiziellen Statistiken.
    • In der Ärzteschaft bildet sich bei uns eine erkennbar zunehmende Vorsicht gegenüber möglichen Impfschäden heraus. Der Ruf nach speziellen Abteilungen für deren Behandlung kommt auf. Man erfährt, daß Operationen ausfallen, weil ganze Abteilungen an Krankenhäusern stillstehen, weil Oberärzte wegen Imfschäden ausfallen. Und diese offen kritischen Ärzte werden jetzt von ihren Kollegen in die Ärztekammern gewählt.
    • Gattin und ich waren beide noch zu Zeiten der "Delta" Variante erkrankt und sind jetzt offiziell und mit behördlichem Zertifikat "genesen".
    • Die Sache war mit 5 Tagen Müdigkeit und vorübergehendem Geschmacksverlust überstanden.
    • Es gibt keinerlei Anzeichen, daß irgendwelche Dauerfolgen bestehen.
    • Wir selbst sind weder jung noch durchtrainierte Gesundheitsfanatiker.

    Es scheint, daß es langsam an der Zeit für eine angstreduzierte Sicht auf "C" wird. Und zwar im ureigensten Interesse jedes Einzelnen, denn gesunde Ernährung, Sonnenlicht, Aufenthalt im Freien, Bewegung, Lebensfreude und ganz wichtig: Angstvermeidung stärken das Immunsystem.

    Die Konfiguration von Cool Mint würde mich im Speziellen interessieren. Evtl. ist das Abzugszüngel hinten auf Anschlag. Dann könnte es stören. Da kann man aber mit einer Feile Abhilfe schaffen. So war es bei meiner Freien auch. Es scheint ja sonst niemand Probleme damit zu haben.

    Ich hatte das Thema schon vor Monaten an anderer Stelle mit anderen Besitzern von MG2 abgeglichen. Das Ergebnis war, daß NIEMAND jemals versucht hatte, das Abzugsgewicht zu verstellen. Daher hatte auch NIEMAND Probleme.

    Es gibt dazu eine Erklärung mit Bildern die ich herauskramen muß. Derzeit entscheidet sich, ob ich die Spritze an den Großhändler zurückgeben kann oder was sonst damit werden soll. Ich will sie nicht mehr.

    Falls sie mir aber kleben bleibt, gründe ich eine Selbsthilfegruppe zur MG2 mit ausgiebigen Beschreibungen der Probleme und den bislang vergeblichen Versuchen zur Behebung. Vielleicht entsteht dadurch der Nebeneffekt, daß eine offene Diskussion entsteht, die Anderen ermöglicht, den mir entstandenen Ärger und Schaden zu vermeiden.

    Was ich aber schon oft hier geschrieben habe man kann mit einem E-Abzug Einstellungen erreichen die mit den meisten mechanischen nicht zu erreichen sind. Aber auch hier gibt es Ausnahmen.

    Wo es hier um Kaufberatung geht, sollte man bei den angesprochenen Ausnahmen vielleicht die Matchguns MG2E RF EVO erwähnen. Während in deren Handbuch sensationelle Verstellmöglichkeiten beschrieben werden, läßt sich der elektronische Abzug nämlich in Wirklichkeit so gut wie gar nicht verstellen.

    Er ist etwa bei 50% Vorzug und 50% Rest von der Bauart her festgelegt. Erst konnte ich das gar nicht glauben. Aber leider ist es so. Eine Verstelleinrichtung ist zwar vorgesehen und möglicherweise bewirkt die etwas beim mechanischen Abzug. Beim elektrischen Abzug dagegen ist der Bauraum so beengt, daß eine Verstellung nicht möglich ist.

    Es gibt viele Themen, die aufgearbeitet werden sollen, jedoch blockiert werden.

    Mich und weitere Tausende von Geimpften interessieren die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Aufarbeitung der Nebenwirkungen.

    Dieses Interesse ist bemerkenswert und mutig. In meinem Umfeld gibt es nicht wenige Betroffene mit Nebenwirkungen zeitnah zum Stich. Während der Grippesaison eine super schwere Grippe, Gürtelrose oder auch über Wochen und Monate anhaltende schwerste Kopfschmerzen. Ein Schlaganfall ist auch dabei. Diese Menschen sind meist froh und erleichtert, einigermaßen wiederhergestellt zu sein.

    Niemand aus dieser Gruppe möchte von möglichen Nebenwirkungen wissen, die noch kommen könnten. Die wollen erst mal ihre Ruhe haben. Die Idee, daß sich in ihrem Körper die Langzeitprobleme heranbilden, ist ganz unpopulär. Ich finde das menschlich absolut verständlich.

    Ganz eigenartig ist das soziale Stigma: Ein Bekannter, mit dem ich mich unlängst über das Tabuthema Nebenwirkungen unterhielt, verwendete das Wort "Schwurbler". Der hat jetzt den dritten Stich hinter sich und ist erst jetzt herausgerückt, daß nach seinem zweiten Stich eine fast ausgeheilte Autoimmunerkrankung heftig und anscheinend dauerhaft wiedergekommen wäre. Nun zählt er mit seiner offensichtlichen Bereitschaft zur Spritze ja zu einer hochgelobten und als vorbildlich anerkannten gesellschaftlichen Gruppe. Ihm ist also nichts vorzuwerfen.

    Aber von seiner eigenen Problematik im zeitlichen Zusammenhang mit der Spritze zu sprechen, hat er trotzdem lange nicht gewagt. Erst seit in seinem Umfeld ein Anderer über Gesundheitsprobleme nach der Spritze berichtet, wagt er sich langsam aus dem Schneckenhaus heraus.

    Das mit der gesellschaftlichenAufarbeitung wird also noch dauern. Und in den "Qualitätsmedien" ist dafür neben den aktuellen Ereignissen im Osten noch lange kein Platz.

    Guten Tag !!!!!

    Ihr Helden vom Erdbeerfeld ,Ich würde mir erstmals den Podcast vom 27,4.2020 DSB anhören...

    Betreff SP Pardini Elektronik. Von C.
    Reitz Ich meine er arbeitet mit der Pistole jeden Tag..Sehr Interessant die Aussagen.

    Immer gut Schuss mit euren
    Pistolen....!

    So etwas wie einen Link hast du nicht zufällig?

    Ist hier in Österreich nicht so leicht einen Händler zu finden der sie hat. Die Fa. Keckeis war in Weiz, dort habe ich mir die Pardini angesehen. Geschossen habe ich bis jetzt nur mit der GSP meiner Frau. Möchte aber meine eigene Pistole haben ;-).

    Der http://www.umarex.at wird die GSP500 vermutlich führen. In Weiz bei der ÖM am Stand von Keckeis war der Herr Binderberger anwesend. Der ist kompetenter Büchsenmachermeister und ist normalerweise auch bei einer Feuerpistolen- ÖM anwesend und kann Probleme mit einer Pardini notfalls beheben. Keckeis ist überhaupt ein kompetenter Laden mit seriöser Beratung und ohne jeden Verkaufsdruck. Ich war schon mehrfach dort in Vorarlberg und habe einen sehr guten Eindruck gewonnen, der sich auch immer wieder bestätigt hatte.

    Hi CoolMint,

    Das kann nicht sein. Das ist A) nicht logisch und B) technisch unmöglich.

    Woher soll den der Abzug wissen das einmal ne Patrone drin ist und einmal nicht ?

    Da muß ich jetzt wohl etwas zur grundsätzlichen Funktion einer Mehrlader- Pistole ausholen. Selbstverständlich weiß der Abzug nicht, ob eine Patrone geladen wurde. Aber darum geht es gar nicht.

    Jede halbautomatische Waffe (Pistole) enthält einen Bauteil namens Unterbrecher (englisch Disconnector), der aus dem Vollautomaten einen Halbautomaten macht, indem er den Abzug nach dem Schuß beim Repetiervorgang auskuppelt. Nach dem Schuß befindet sich das Züngel in seiner hintersten Position und der Finger drückt weiterhin darauf. Der Schütze muß das Züngel so weit nach vorne loslassen, bis das Abzugsgestänge wieder einkuppelt. Meist sind das so 1 - 2 mm Weg am Zügel. Es erfolgt dann ein mehr oder weniger fühlbares Einrasten und das Züngel ist wieder mit dem Abzug verbunden und der nächste Schuß kann gelöst werden.

    Dieser Vorgang kann mit einer MG2E trocken ohne Munition nachvollzogen werden, in dem man abzieht und den Finger weiter mit Druck am Abzug hält und repetiert. Erst dann läßt man das Züngeln langsam los und kann dann nachfühlen, an welcher Stelle es wieder einkuppelt. Genau dieser Weg nach vorne muß beim scharfen Schuß überwunden werden, weil dabei ein Repetiervorgang stattfindet. Und genau diese Fingerbewegung möchte man beim Trockentraining üben, um sie ins Muskelgedächtnis zu bekommen. Und keine andere, wenn auch ähnliche Bewegung.

    Bei der MG2E kann man trocken ohne Repetieren den Abzug um wenige Zehntel mm vor- und zurück bewegen und damit den Kontakt schließen und öffnen, so daß der Abzugsmagnet anspricht. Es klickt dann. Hab ich selbst ausprobiert und ist ganz nett. Aber das entspricht nicht dem Verhalten des Abzuges im scharfen Schuß. Es ist nicht näher an der Realität dran, als bei einer mechanischen Waffe mit dem Zügel herumzuspielen, ohne jeweils händisch zu repetieren.

    Das ist jetzt etwas viel Text und ich hoffe, daß ich das nachvollziehbar und verständlich dargelegt habe. Sonst bitte nachfragen

    @ Empirator

    CoolMint hat schon recht. Bei der MG2E ist es ein Öffner Kontakt um den Magnet auszulösen, also muss etwas Weg überwunden werden. Ob es so viel ist wie er sagt, hmm. Du musst aufpassen, dass du den Triggerstop nicht zu scharf einstellst, um immer ein sicheres Auslösen zu gewähren.

    Gruss

    Was die Technik der Waffe betrifft, habe ich das auch so festgestellt. Es muß ein Kontaktabstand überwunden werden, bis der Schuß ausgelöst wird. Das bedingt einen gewissen Weg am Züngel.

    Zitat

    Kann sein, dass sich da etwas bei der EVO getan hat. Meine MG2E aus 2017 (ohne RF) verhält sich nicht so wie von dir beschrieben.

    Ich habe meinen eingestellten Weg bis zum Druckpunkt und ab da bewegt sich absolut gar nichts mehr bis der Schuss bricht.

    Wenn der Abzug sich ohne fühlbares Kratzen vom Druckpunkt bis zum Brechen des Schusses bewegt und dieser Weg nicht allzu lang ist, entsteht beim Schützen der Eindruck, daß der Schuß durch reine Erhöhung des Druckes bräche. Das wäre das Merkmal eines sehr guten Druckpunktabzugs. Damit erfüllt dieser Abzug seine Aufgabe für DICH bestens.

    Wer die MG2E ungeladen etwa auf einen Tisch legt und langsam abzieht und dabei den Abzug genau beobachtet, wird den Weg nach Erreichen des Druckpunktes beobachten können. Ab diesem Zeitpunkt wird dieser Weg auch für den Schützen beim Training fühlbar, wenn er darauf achtet, was er nicht sollte. Stattdessen sollte man das bewußt auszublenden und auch in der eigenen Vorstellung nur gegen einen "festen Druckpunkt" abziehen.

    Der Hinweis von hefle mit dem Triggerstop trifft es gut.

    Habe ich leider noch nicht probiert. Das wäre aber wirklich "suboptimal".

    Suboptimal würde ich gar nicht sagen. Der Punkt an den sich der Schuß dann löst, ist nämlich NICHT zu ertasten. Man kann mit dieser Charakteristik daher sehr gut den Schuß unbewußt lösen, weil sich das fast von selbst ergibt. ABER es ist ein wenig Umgewöhnung nötig.

    E Abzug an der Spopi sinnvoll ja nein ?

    Gibt es verschiedene Meinungen dazu. Ich hatte die MG2E RF EVO gekauft, auch weil ich REALISTISCHES Trockentraining treiben wollte. Kannst Du aber knicken, weil sich der E- Abzugswiderstand im scharfen Schuß und im Trockentraining völlig anders anfühlt. Vom Trockenabziehen läßt sich vom Abzugsgefühl eigentlich gar nichts wirklich auf den scharfen Schuß übertragen. Leider.

    Wegen Abzugscharakteristik: De Abzug der MG2E ist anders als bei einer Pardini oder einer Tesro. Du drückst erst gegen eine schwache und dann gegen eine stärkere Feder. Irgendwann schlägt dann der Magnet zu und der Hahn wird ausgelöst. Ab dem "Druckpunkt" ist da aber noch ein ordentliches Stück Weg bis zum Brechen des Schusses. Man erhöht also nicht nur den Druck, sondern zieht das Züngel noch ein Stück und zwar fühlbar.

    Ist der Abzug "besser" als der mechanische einer Pardini oder Tesro? Bei den von mir geschossenen Sportpistolen eindeutig nein. Er ist anders. Die mechanischen Abzüge stehen absolut trocken und lösen ohne jeden fühlbaren Weg aus.

    Was mir noch aufgefallen ist beim Trockentraining MG2E mit Pufferpatrone: Der Hammer der MG2 hat richtig Schwung und schlägt mächtig zu und das geht als sehr fühlbare Erschütterung durch die ganze Waffe. Damit meine ich, daß die Erschütterung in der Griffhand sehr deutlich merkbar ist. Im Vergleich dazu ist es viel weniger fühlbar, wenn man bei der Pardini RF den Schlitten vorschnellen läßt, um die erste Patrone zu laden. Beide Eindrücke sind jetzt kaum eine Woche alt und habe ich im direkten Vergleich gewonnen, sollten also halbwegs zutreffend sein.

    Oder auch die weitgehend unbekannte Tesro

    https://buinger.com/Tesro-Sportpistole-TS22-4-PRO-22lr

    Ein Bekannter schießt seit Jahren damit auch OSP, ist äußerst zufrieden und räumt so ziemlich gut an Preisen ab, was es zu erwischen gibt. Und zwar von Bezirk über Land zu ÖM.

    • Die hat ein sehr leicht von Duell auf Präzision umschaltbares ein Dreh- Hubkorn verbaut
    • Zumindest seine Waffe hat einen ganz ausgezeichneten Abzug.
    • Die Präzision ist auch sehr gut.
    • Und sie schießt sich angenehm.
    • Kann ich aus eigener Erfahrung mit der Waffe sagen.

    Vorteil von Pardini in AT: Mindestens bei der ÖM ist der Händler mit einem Büchsenmachermeister vor Ort und "man wird geholfen".

    Mit der Tesro ist man in AT alleine, bis jetzt war das aber kein Problem für den Kollegen, weil ihn die Waffe nicht im Stich gelassen hat.

    Die Tesro ist halt was für Individualisten, die nicht mit der Masse mitwollen. Und wenn es wirklich Probleme gibt, sitzt der Hersteller in DE und kann die beheben.

    Es gibt die Tesro neu sogar etwas günstiger ohne Griff, falls man "Rinken" möchte.