Beiträge von Quigley68

    Die Probleme sind nicht neu. Zu unseren besten Zeitenhatten wir beim Luftgewehr 5 Mannschaften am Start. Jeweils 10 Schützen pro Wettkampf. Damals hatten wir sogar nur 7 Stände. Da hat man dann mal das Heimrecht getauscht, oder schon während die letzten Schützen der Vorgängermannschaft noch drin waren, wieder aufgefüllt. Heute, mit 10 elektronischen Ständen und kleineren Mannschaften, dürfte das doch locker zu meistern sein. Wir schauen, bei momentan 4 LG Mannschaften, dass nie mehr als zwei zu Hause sind. Das klappt ganz gut.

    Hi Quattro,

    gibt ausser mir dann scheinbar doch noch einen Saarländer hier?

    ;)
    Ich finde die neue Regelung gut. Wenn man in den unteren Klassen (Kreise) in zwei Jahren 25-30% der Lupi-Mannschaften verliert und fast 20% der LG-Mannschaften, wird es Zeit, etwas gegenzusteuern. Und der Kompromiss mit den 2 Ersatzschützen kommt den "gewachsenen" Mannschaften entgegen, die weiterhin zu fünft schiessen wollen.

    Es ging nicht nur um neue Mannschaften, sondern um den Erhalt der alten. Gerade für die kleinen Vereine, die vielleicht nur noch eine Luftdruckmannschaft haben, bekommen so die Chance zu überleben.

    Das häufig genannte Gegenargument, dass die Vereine beim Aufstieg in die Landesliga (5 Schützen, Setzlistenmodus), dann Probleme hätten, die fehlenden Schützen aufzufüllen, kann ich nicht teilen. Wenn man sich die Vereine in den beiden Oberligen anschaut, aus denen die Aufsteiger kommen, haben die alle mindestens 2-3 Mannschaften in der jeweiligen Diziplin am Start, aus denen sie auffüllen können.

    Für unseren Kreis weiß ich, dass durch die Änderung 16 neue Mannschaften entstanden sind. 6 Gewehr, 7 Lupi + 3 Spopi.
    Und dass es trotzdem noch Vereine gibt, die 9 (!) Schützen und mehr für eine Mannschaft gemeldet haben.

    Meines Wissens geht das ganze auch nicht nur unbedingt von der EU aus. Gerade das IOC wirkt auch auf ein Verbot der bleihaltigen Munition hin. Hier geht es aber vorrangig um die olympischen Disziplinen, bei denen mit Schrotmunition geschossen wird. Man möge mich berichtigen, wenn ich da was falsches erzähle, aber hier scheint es schon unbedenklichere Alternativen aus Stahl zu geben, die funktionieren.
    Irgendein schlauer Mensch hat scheinbar berechnet, dass der Bleieintrag in die Umwelt für die Spiele zwar unerheblich wäre, allerdings um das Niveau einer Olympiateilnahme zu erreichen, würde ein durchschnittlicher Schütze bis zu 1.000kg Blei pro Jahr in Training und Wettkampf verschiessen.

    Nagelt mich da bitte nicht drauf fest, hab ich irgendwo gelesen.

    Das wären bei 24g Blei pro Patrone über 40.000 Schuß im Jahr. Kann mir nicht ganz vorstellen, dass das realistisch ist. Da sind die Trap und Skeet Schützen unter uns gefragt, die können das vielleicht eher einordnen.

    Das 300s war auch mein erstes (Vereins-)Gewehr. Hab sogar 380 Ringe damit geschafft und mir damals meinen ersten Vereinsrekord damit gesichert.

    Nun zur Frage der Munition. Bei deiner Hobbymäßigen Ausrichtung wirst du den Unterschied zwischen einer günstigen und einer Premiummunition meiner Ansicht nach nicht merken. Und ich schwöre im Normalfall auf die passende Munition zum Lauf und schieße seit Jahren nur ausgetestete Munition. Dein Test ohne eingespannte Waffe ist da auch nicht wirklich Aussagekräftig. Wenn du dich aber besser fühlst mit der teuren Munition, kauf dir diese. Allein das subjektive Empfinden, dass du damit besser triffst, hilft dir schon zu einem besseren Ergebnis.

    Ich habe mir ein paar "Gewichtheberschuhe" von Adidas gekauft und bin hochzufrieden damit.
    Vorjahresmodel, Powerlift heißen die glaube ich. Selbe Vorraussetzungen, stabile, gerade und feste Sohle mit leichter Keilform. Schuhe zum Stehen, keine Laufschuhe. Guter Halt. Preis lag neu bei knapp über 40€!

    Eine echte Alternative zu den, meiner Meinung nach, überteuerten Schießschuhen.

    Weißt du noch was ihr für das Training bezahlt habt?

    Nein, leider nicht mehr genau. Wir waren glaub ich 8 Leute. Jeder hat irgendwas über 100€ bezahlt.

    Freitags bekamen wir alles gezeigt und saßen mit Heinz Reinkemeier in der Runde zusammen, jeder hat seine aktuelle Leistung und seine Ziele beschrieben, wo man selbst denkt, dass es Probleme gibt.

    Das floß dann ins Training ein. Samstag waren wir von den kompletten Vor- und Nachmittag am Stand. und dann nochmal den Sonntag morgen mit Abschlussbesprechung gegen Mittag. Es gab auch einen Trainingskampf, an dem auch Bindra teilnahm. Er hatte im Vorkampf 596 und war sehr unzufrieden. Dann gabs noch ein Finale, nach den damaligen Regeln. Lief bei mir ziemlich gut, hatte glaub ich eins meiner besten Finalergebnisse mit 103,9 Ringen, Bindra schoss 105,4.
    Interessant waren auch die Gespräche mit ihm, und wie die Sportförderung in Indien läuft. Er war sozusagen Voll-Profi. Bekam eine schöne Förderung vom Indischen Staat und den Rest legte Lakshmi Mittal dazu, Chef von Arcelor-Mittal Steel und einer der 100 reichsten Männer der Welt.
    Von einer solchen Förderung können wir Schützen in Deutschland nur träumen.

    Ergänzung:

    Kosten stehen auf der Seite von MEC

    Zu MEC

    Hat jemand schon mal die Trainings von MEC ausprobiert?

    Ich war mit einer Gruppe von befreundeten Schützen schon mal 2008 bei MEC in Dortmund. Hatten uns damals von Freitag bis Sonntag dort "eingemietet". Das Training wurde von Heinz Reinkemeier gemacht. Der Name sollte eigentlich jedem Luftgewehrschützen was sagen, seine Bücher zum Sportschießen waren lange Zeit "state-of-the-art". Mit uns am Stand war damals Abhinav Bindra, er gewann in diesem Jahr die Goldmedaille bei Olympia in Peking.
    Das Training war klasse, Herr Reinkemeier nahm sich für jeden viel Zeit, mein persönliches Ergebnis stieg danach auf konstant über 390. Und auch das Beobachten von Spitzenschützen wie Bindra brachte mir die eine oder andere "Erkenntnis".
    Seit dem würde ich das eigentlich gerne nochmal machen, leider hat es bisher nicht mehr geklappt.

    Aber ich würde das Training auf jeden Fall empfehlen.

    Hallo Leute,

    bei einem befreundeten Verein wurde eingebrochen und mehrere Luftdruckwaffen gestohlen.

    Hier eine Liste mit den Waffennummern:

    • Luftgewehr Anschütz Superair 2002, Buntschaft blau, rechts Seriennummer 036465 + Futteral
    • Luftpistole Steyr LP50 Seriennummer 815677 + orig. Koffer, 2 Kartuschen
    • Luftpistole Hämmerli AP20 Seriennummer 04327 + orig. Koffer, 2 Kartuschen
    • Luftpistole Hämmerli AP20 Seriennummer 04328 + orig. Koffer, 2 Kartuschen
    • Luftpistole Hämmerli AP20 Pro Seriennummer 05542 + orig. Koffer, 2 Kartuschen

    Bilder findet Ihr unter:

    Bilder der gestohlenen Waffen

    Sollte Euch etwas davon ageboten werden, bitte die Polizei in St. Wendel informieren (+49 (0) 6851 - 8980)

    Danke für Eure Mithilfe

    Hallo, da ja in einem anderen Threat aufgekommen ist, einen über Vorstandsarbeit aufzumachen, mach ich das mal hier.

    Und fange gleich mit mir an.

    • 10 Jahre Jugendleiter
    • 15 Jahre Sportleiter
    • seit drei Jahren 1. Vorsitzender
    • seit ca. einem Jahr stellv. Kreisschützenmeister
    • Vereinsmanager C-Lizenz

    und nebenbei betreue ich noch die Webseiten des Vereins und des Kreises und sitze noch in den Verbandsvorstandsitzungen.