Beiträge von mikki-

    Eine Sache, die ich vergessen habe zu erwähnen: Ich wurde seitens des Trainers weiterhin auf zwei Dinge hingewiesen, die mir selbst NIE so wirklich bewusst waren und die ich als Autodidakt (und selbst von Vereinskameraden) wohl auch nie bemerkt hätte.

    Einmal war das, dass ich ab einer gewissen Zeit des Anhaltens ins Hohlkreuz falle und die Muskelspannung etwas nachlässt. Das war mir vorher nie so wirklich bewusst, da ich eigentlich immer mit recht viel Spannung arbeite und geglaubt habe, diese auch bis zum Ende halten zu können. Das war wohl ein Trugschluss und macht mir bewusst, dass ich noch mehr Wert auf einen kurzen Zielvorgang legen muss, maximal 4 Sekunden.

    Eine andere Sache, auch wenn es vielleicht etwas paradox klingt, ist ZU VIEL Spannung. Ich weiß nicht, ob es an dem ersten Schuss lag, der aufgrund des zu starken Drucks auf den Abzug während des langen Führens in den Halteraum zu früh losging und der Angst, danach wieder zu früh loszuschießen. Oder an einem suboptimalen Abzugsgewicht. Oder ob es ein mentales Problem ist durch den Druck, gut schießen zu wollen. Aber ich war beim Wertungsschießen wohl teilweise zu verkrampft und verbissen und man gab mir den Tipp, einfach öfter mal die Mundwinkel hochzuziehen und an etwas lustiges zu denken.

    Ist nicht böse gemeint, ich möchte nur wissen welche Art von Antwort du benötigst: Brauchst du jetzt Tipps? Oder wolltest du uns nur einen Schwang aus deinem Schützenleben erzählen?

    Danke für die Glückwünsche. Meckern ist das falsche Wort, ich bin aber sehr selbstkritisch, zugegeben. Ich möchte eben trotz meines Anfängerstatus meinen Beitrag zu den Mannschaftsergebnissen leisten, deswegen bin ich da etwas hinterher.

    Schießlehrgang am 08. Juli bei no.limits im SV Aurich

    Auch ich wollte die Möglichkeit eine Schießlehrgangs unbedingt wahr nehmen und habe das auch tun können. Zur Zeit gibt es hier leider nicht so viel zu lesen, da sich Trockentraining einfach schlecht mit Bildern unterstützen lässt, dazu später mehr.

    Nach leider sehr schlechtem und wenig Schlaf ging es morgens mit Mathesar von Mannheim aus in Richtung Stuttgart, hier nochmals vielen Dank für die MItfahrgelegenheit! Dort angekommen wurden dann nach kurzem gegenseitigen Kennenlernen und etwas Smalltalk einige kurze Präsentationen gehalten bezüglich allgemeinem Training und Trainingsplanung sowie Periodisierung, bevor es dann an den Schießstand ging. Für mich war es das erste Mal auf einer elektronischen Schießanlage, eine sehr interessante Erfahrung.

    Insgesamt waren wir 9 Leute am LP-Stand + ein Trainer, der uns etwas beobachtete und zunächst den allgemeinen Aufbau jeden Einzelnen beobachtete und ein kurzes Feedback dazu gab. Begonnen wurde mit der Fußstellung, danach folgte die Hüfte und der Oberkörper. Vor dem Wertungsschießen von 20 Schuss zeigte uns der Trainer noch ein Training, welches die Doppelatmung in Stufen aufbaut, welches ich zur Zeit auch absolviere. Hierbei werden die verschiedenen Stufen der Doppelatmung trainiert. So lautet die Trainingsanweisung der 1. Stufe beispielsweise:

    "Mit Einatmen das Sportgerät geradlinig bis ca. 90% Luftinhalt über die Scheibe fahren. Danach Absenken durch Ausatmen bis zur Scheibenoberkante, bis ca. 50% Luftinhalt. Visierung aufnehmen, kurze Zeit Beobachten und kontrolliert mit Ausatmen wieder in die Ausgangslage zurückfahren."

    Insgesamt gibt es 7 Stufen, welche wir an diesem Lehrgang alle mit 3-4 Anschlägen durchgeführt haben. Eigentlich hatte ich vor, bei Stufe 3 zu beginnen, da ich die Doppelatmung ja bereits von Anfang an praktiziere. Beim ersten Training nach dem Lehrgang habe ich jedoch dennoch zum Aufwärmen einige Anschläge mit der 1. Stufe durchgeführt. Und das war gar nicht so leicht, wie ich mir das gedacht habe. Beginnend mit der Frage wie viel eigentlich 90% Luftinhalt sind. Und wie schnell ich dafür einatmen muss, damit die Waffe auch am richtigen Punkt zum stehen kommt. Oder wie langsam ich anschließend ausatmen muss, um noch die Hälfte an Luft zu haben und um die Waffe an der Spiegeloberkante zum stehen zu bekommen.

    Aus diesem Grund werde ich meinen Fokus auf diese Art von Training legen, bis Stufe 6 fällt allerdings kein einziger scharfer Schuss. Deswegen könnte es hier eventuell etwas langweiliger werden. Ab und zu werde ich natürlich dennoch schießen (und zwar Ergebnisse), um nicht beim ersten Wettkampfschuss vor Schreck die Waffe fallen zu lassen. Allerdings wird auch hier der Fokus auf dem korrekten Ablauf liegen, unter der Hinzunahme des Drucks, gute Ergebnisse zu schießen.

    Vor der Vereinsmeisterschaft werde ich mich dann wohl nochmal mit Thomas Brückner (der Trainer, der die Luftpistolenschützen betreut hat) treffen, um mein weiteres Training abzusprechen. Zu diesem Zeitpunkt werde ich dann auch schon einige Wettkämpfe geschossen haben, sodass sicherlich noch weitere Fehler auftauchen, an denen man bis zur Bezirksmeisterschaft arbeiten kann.

    Bei den Wertungsschüssen habe ich versucht, alle Stufen der Doppelatmung korrekt auszuführen. Daher kommen auch die beiden extremen Hochschüsse. Neu für mich war hier die geringe Geschwindigkeit, mit der die Waffe von der oberen Spiegelkante in den Halteraum geführt wird. Dies soll 2-3 Sekunden dauern, ging bei mir allerdings immer weit aus schneller von statten. Parallel dazu wird der Druck auf den Abzug stetig erhöht, sodass bei der Ankunft im Halteraum nur noch 10% übrig sind. 2 Schüsse gingen also leider zu schnell los.

    Hallo Leute,

    in diesem Thema möchte ich ein paar eher unkonventionelle Trainingsmethoden vorstellen. Bezüglich der bekannten Trainingsscheiben (https://www.schuetzenwelt.de/Scheiben-Munit…cheiben-LP.html) gibt es hier im Forum und im restlichen Internet bereits viele Informationen, unter anderem hier http://trefferblog.de/2012/01/trainingsscheiben/ oder auch https://www.google.de/url?sa=t&rct=j…lfMZNvGhmkU58E9

    Allerdings gibt es ja auch Dinge, die eben (noch) nicht im Internet zu finden sind. Und die möchte ich hier zur Diskussion stellen. Vorab sei angemerkt, ich bin weder Trainer, noch habe ich viel Erfahrung. Vieles habe ich im persönlichen Gespräch mit verschiedenen Personen direkt oder auch in abgewandelter Form übernommen.Vielleicht ist dennoch für den einen oder anderen eine interessante Trainingsmethode dabei, die ihm einen anderen Blick auf sich und sein Training erlaubt. Kritik ist jederzeit erwünscht, Fragen natürlich auch.

    Zur Fehlersuche

    Ausgangslage: Großteil der Treffer (= ca. 80%) sind innerhalb des Ringes, der dem Leistungsstand entspricht (bspw. 30-32/40 Schuss innerhalb des 8er Ringes), somit sind 8-10 Treffer 7 oder schlechter.

    Ziel: Fehlersuche auf die Treffer begrenzen, die nicht dem derzeitigen Leistungsstand entsprechen (in diesem Fall 7 oder schlechter). Beantwortung der Frage: Welche Ursachen haben die schlechten Schüsse (, und zwar NUR diese)?

    Prinzip: Um sich nicht in Kleinigkeiten zu verstricken und fokussiert die Schüsse zu analysieren, die wirklich schlecht sind, werden alle anderen „okayen“ und guten Schüsse ausgeblendet.

    Vorgehen: Schneide den entsprechenden Ring aus (hier also den 8er Ring), in der Mitte ist somit ein halbwegs kreisrundes Loch mit dem Durchmesser des 8er Rings. Nun spult ihr euer normales Programm ab (also beispielsweise 40 oder 60 Schuss) und markiert euch jeden Schuss, der eben auf der Scheibe auftaucht mit der Schussnummer. Weiterhin notiert ihr euch, was bei dem Schuss schiefgelaufen ist und warum dieser nicht durch das ausgeschnittene Loch geflogen ist. Dieses Vorgehen erfolgt DIREKT nach einem schlechten Schuss. Heißt also: Schussabgabe, Nachzielen, Scheibe ranholen. Kein Treffer → Schuss durch das Loch geflogen, nächster Schuss. Treffer auf der Scheibe → Schuss revue passieren lassen (War mein Stand in Ordnung? Hüfte in Richtung Scheibe? Atmung korrekt? Hat sich der Stand "richtig angefühlt"?...), Schussnummer und Analyse notieren.

    Nachfolgend einige Beispiele für oft gemachte Fehler:

    • Daumendruck

    • Unkonzentriertheit

    • Körperschwankungen

    • Fingerspiel (Ringfinger und kleiner Finger arbeiten)

    • Abzug durchgerissen

    • Korn ist verschwommen, Fokus auf Scheibe oder Kimme

    • Schwankungen aus der Schulter oder aus dem Handgelenk

    • Korn steht links, rechts, oben, unten

    • Kornzittern

    • Waffe abgesackt, aktives Drücken nach oben

    Diese Liste kann man natürlich noch fortführen oder weitere Unterkategorien hinzufügen (bspw. bei Schwankungen: Nach vorne, hinten, links, rechts), das sollte vom Leistungsstand abhängig gemacht werden.

    Mögliche Anpassungen: Im Beispiel wurde der 8er Ring ausgeschnitten. Man kann jetzt natürlich ein Loch des 8er Ringes ausschneiden + 2 mm (=Radius eines Treffers auf der Scheibe). So bekommt man auch die Schüsse nicht zur Analyse angezeigt, die „gute“ 8er sind. Heißt, der Schuss liegt zwar nicht mit vollem Umfang innerhalb des 8er Ringes, aber doch so, dass er noch als guter Schuss gewertet werden kann.

    Weiteres Vorgehen: Nachdem diese Fehlersuche (mehrmals) durchgeführt wurde, werden sich bestimmte Notizen häufen. Möglicherweise häufen sich auch bestimmte Fehler am Ende des Programms oder tauchen erst dann auf. An diesen Fehlern muss dann im Nachgang gearbeitet werden. Also Ursache ergründen und gegensteuern.

    Das Ganze könnte dann in etwa so Trainingstagebuch eines Komplettanfängers oder so Trainingstagebuch eines Komplettanfängers aussehen.

    Erst einmal Glückwunsch zur neuen Waffe. Ich hoffe, das Thema Elektronik schränkt dich nicht zu sehr ein bei der Bearbeitung des Griffs.

    Naja, im Moment schon etwas, da ich das Material nicht zu sehr ausdünnen möchte.

    Training 24.06.2018

    Wie im letzten Beitrag beschrieben, habe ich zur Zeit ein paar Probleme einen Zugang zur Waffe zu finden. Das liegt zum großen Teil am Griff, zu einem kleineren Teil am anderen Abzugsverhalten und zu einem weiteren Teil am neuen Abzugszüngel. Erschwerend kommt noch eine veränderte Position des Halteraums (etwas weiter oben als vorher), sowie eine veränderte Visierung (engere und kürzere Lichthöfe) hinzu. Das alles gilt es nun auszumerzen. Begonnen habe ich mit 10 Schuss auf die Wertungsscheibe, was mich ziemlich frustriert hat. Wie das am Anfang so ist mit etwas Neuem, man probiert alles mögliche aus, ohne wirklich zielgerichtet zu arbeiten. Nachdem ich bereits im letzten Training (nicht geloggt) irgendwann frustriert aufgegeben habe, wurde mir nach der ersten Scheibe klar "Junge, du trainierst in letzter Zeit nicht wirklich. Du schießt nur auf die Scheibe und guckst wo die Schüsse gelandet sind". Ich war einfach etwas überfordert mit der Vielzahl der Baustellen, die ich zur Zeit habe.

    Daraufhin wollte ich "von vorne anfangen" und erstmal schauen, dass ich mich an den neuen Halteraum und die neuen Maße der Lichthöfe gewöhne. Also Schüsse auf den vertikalen Balken, auch um eine eventuelle Links-Rechts-Abweichung ausschließen zu können. Der Streukreis hat mich positiv gestimmt, die Höhe passte auch.

    Danach folgten 20 Schüsse auf die Scheibe mit dem dünnen horizontalen Balken um wieder etwas Ruhe in meine Hand reinzubringen und mich wirklich nur auf den Halteraum zu konzentrieren. Auch das hat eigentlich ganz gut geklappt und ich konnte mich mit jedem Schuss besser auf die Visierung konzentrieren. Danach folgte nochmal eine Serie auf die Wertungsscheibe, um die erworbenen Fähigkeiten zu übertragen. Es wurde leider nur unwesentlich besser, ich hatte zu diesem Zeitpunkt immer noch Probleme mit dem Finden des Halteraums. Die Handruhe war allerdings weitaus besser.

    Was mir an diesem Tage am meisten geholfen hat, mehr Handruhe zu erlangen und das Kornzittern weg zubekommen war ein kleines Stück zusammengefaltetes Taschentuch zwischen meinem Mittelfinger und der Mittelfingerauflage des Griffstücks zu legen.

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    Training 26.06.2018

    War nur ein kurzes Training, da ich nicht viel Zeit hatte. Nach der 2. Scheibe habe ich 4 Klicks nach rechts gedreht und das hat auch gepasst, siehe Scheibe 3. Den Halteraum scheine ich endlich gefunden zu haben, die Handruhe war auch da. Die beiden 8er unten auf Scheibe entstanden durch zu langes anhalten und dem damit verbundenen Absacken der Waffe/des Korns. Mit den 3 Scheiben war ich hochzufrieden und hoffe, dass ich die Ergebnisse in der nächsten Zeit bestätigen kann.

    Gibt es eigentlich eine Minimalistenbrille? Ich brauche eigentlich lediglich eine Scheibe vor dem nichtzielenden Auge, aber will auch nichts auf dem Kopf/auf der Stirn haben. Aber dafür 150 Euro auszugeben erscheint mir mit Kanonen auf Spatzen geschossen

    Der Hintergrund deiner Frage ist vermutlich u.a., dass du den Wiederverkaufswert erhöhen möchtest. Gehe aber davon aus, dass zu einer Griffanpassung auch die Wegnahme von Material gehört. Du wirst durch die Griffbearbeitung Geld verlieren, aber dein Ergebnis erhöhen:).

    Ja so ist es, aber das hat sich gerade erledigt. Ich dachte, so ein Griff für die E-Version schlägt mit 300 Euro zu Buche, aber es ist nur etwas mehr als die Hälfte. Von daher ist das vertretbar.

    kulzer daniel Ich möchte den Griff erst mal nicht mechanisch bearbeiten. Dafür fehlt mir einfach die Erfahrung und auch das Wissen um die Eigenarten eines E-Griffstücks (an einigen Stellen ist das Material wohl sehr dünn, deswegen würde ich da wirklich nur unter fachmännischer Anleitung herangehen). Mal davon abgesehen, dass ich das Werkzeug dazu gar nicht habe.

    Danke für die Klarstellung Matze1965 , dann werde ich wohl vorerst mit dem Borma 2k arbeiten, da kosten eventuelle Fehler nicht zu viel Geld. Und ganz ehrlich, mehr als das Gröbste kann ich als Griff-Laie sowieso nicht machen, von daher sollte das erst einmal passen.

    Welche weitere Anschaffungen (Werkzeug und sonstige Materialien) sind denn noch notwendig/hilfreich für den Anfang?

    Die Bilder 1 und 2 habe ich selbst gemacht, somit sind sie aufgrund der unnatürlichen Haltung eventuell nicht ganz brauchbar. Vielleicht kann man ja dennoch etwas daraus erkennen.

    Das Bild der Hand wurde direkt nach 10 Schuss aufgenommen. Wie man vielleicht erkennen kann, ist in der Mitte der Hand eine "leere Fläche", bei der ich keine Berührung mit dem Griffstück habe. Dies führt zu einem recht unnatürlichem Gefühl und, wie mir scheint, auch zu Spannungen und größerer Kraftanstrengung beispielsweise bei den Fingern. Bei der vorherigen Waffe war mein Griff (also meine Hand) relativ fest und kräftig, das hat einiges bewirkt damals. Die Waffe stand ruhiger, ebenso das Korn. Das ist jetzt nichtt mehr der Fall, im Gegenteil: Je fester ich zupacke, desto zittriger scheint das Korn zu sein. Bei einem zu losen Griff jedoch verliere ich weiteren Kontakt zum Griffstück und es entsteht das Gefühl, dass die Waffe mir aus der Hand rutscht.

    @Herr der Ringe Danke für die ausführliche Erklärung. Grundkenntnisse in der Technischen Mechanik habe ich auch, mir war nur nicht klar, was du genau als Abzugsachse bezeichnest. Aber durch die Skizze wurde es deutlich. Das Züngel habe ich so angebracht, dass mein Finger am Druckpunkt im rechten Winkel zum Kraftvektor steht, dadurch sitzt es recht weit vorne.

    Bringt ja auch nichts, wenn man zwei mal kauft, da bin ich schon durch, war mehr oder minder Scheiße.

    Genau das war mein Gedanke bei der Sache.

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    Ich bin zur Zeit immer noch dabei, mich auf die Waffe einzustellen. Die Breite der Lichtspalte sollte jetzt passen, eventuell könnten sie noch ein klein wenig enger sein. Durch die im Gegensatz zur vorherigen Waffe kleineren Lichtspalte muss ich auch etwas höher anhalten, was mir noch nicht immer gelingt. Wird aber mit genügend Trockentraining kommen.

    Weiterhin habe ich gestern einmal Bilder meines Griffs und des Griffstücks gemacht, siehe Anhang und im nächsten Beitrag (Begrenzung der maximalen Dateianhänge)

    @Bastian Es mag als Anfänger wie ich es eben nun mal bin vermessen wirken, sich direkt eine der besten Waffen auf dem Markt zu kaufen. Das Potential werde ich die nächsten Jahre sowieso nicht ausschöpfen können und wahrscheinlich hätte es von den Ergebnissen her keinen großen Unterschied gemacht zwischen einer LP10 und der Evo E. Aber ich hasse es einfach mehrmals zu kaufen. Ich weiß, dass ich die nächsten jahre mit dieser Pistole gut aufgestellt bin und muss mir um den Wiederverkaufswert (bei guter Behandlung natürlich) keine Sorgen machen, sollte ich wirklich einmal den Spaß daran verlieren.

    @Herr der Ringe 

    Eine andere Sache die ich immer wieder erwähne ist den Abzugsfinger unter die Abzugsachse zu bringen und nicht andersrum das Züngel zum Finger.

    Das scheint den Bildern nach zu passen.

    Ich glaube, diesen Satz verstehe ich nicht ganz. Die Verstellmöglichkeiten des Züngels beschränken sich ja lediglich auf die Positionierung entlang der Laufrichtung. klar, schwenken wäre auch noch möglich, aber das würde ja die komplette Idee und die Kräfte- und Hebelverhältnisse ad absurdum führen.

    Nachdem ich nun letzte Woche meine Leihwaffe abgeben musste, habe ich mich nun schlussendlich dazu durchgerungen mir eine eigene Waffe zuzulegen. Unschwer zu erkennen, dass es eine Steyr Evo 10 E geworden ist, inklusive Prototypentüngel vom Herr der Ringe.

    Nach einigen scharfen Schüssen habe ich damit angefangen, die Grunddinge einzustellen, also Kimmenausschnitt und -höhe. Das Züngel ist auf jeden Fall eine krasse Umstellung, da werden noch einige Stunden vergehen, bis ich damit gut zurechtkomme. Nach 3 Wochen Trainingspause bin ich gespannt, wie lange es mit einer neuen Waffe dauert, bis ich "wieder drin bin".

    Ich persönlich stehe nicht auf Isolationsübungen, weder im Kraftsport, noch im Turnen noch im Schießsport. Ausnahme: beim Training einzelner technischer(!!) Fertigkeiten. Deswegen versuche ich immer Übungen einzubauen, die mehrere Aspekte trainieren.

    Zum Thema Handgelenk empfehle ich die in diesem Video gezeigten Übungen: https://www.youtube.com/watch?v=mSZWSQSSEjE Es sind insgesamt 9 Übungen, die ich sowohl vor dem Turn- als auch vor dem Schießtraining anwende. Kleines Addendum zu Übung 2 (Palm pulsing): Ziel sollte es sein, diese Übung aus der Liegestützstellung durchzuführen. Heißt also, man startet wie im Video gezeigt und schiebt dann die Knie mit jeder Einheit etwas nach hinten um irgendwann wirklich im Liegestütz zu sein. Da das Handgelenk kein Muskel ist, sind die Trainingsmöglichkeiten eingeschränkt. Man muss hier Vorsicht walten lassen, da die Kräftigung der Sehnen und Bänder weitaus langsamer von statten geht als der Muskelaufbau in den umliegenden Bereichen. Deswegen lieber etwas langsamer starten und genau auf den Körper hören.

    Zur Kräftigung der Schultermuskulatur, Handgelenke und allgemeine Stabilität empfehle ich dies hier: https://www.youtube.com/watch?v=44ScXWFaVBs

    Die Übung soll im wesentlichen die Handgelenke stärken, deshalb die Wickelbewegung unter Last.

    Falls das der primäre Grund dieser Übung sein sollte, gibt es meiner Meinung nach bessere Alternativen, die gleichzeitig auch in anderen Bereichen des Schießsport zu Verbesserungen führen.

    Carcano Nein, ich habe nichts falsch aufgefasst, gebe aber gerne zu, dass ich mich nicht 100% korrekt ausgedrückt habe, was, wenn es um das Gesetz geht, allerdings nötig ist.

    Ich probiere es nochmal:

    Wenn man stressfrei durch jede Polizeikontrolle kommen möchte ohne sich auf eine Diskussion bezüglich des korrekten Transportes einer Schusswaffe und das Waffengesetz mit der Polizei einzulassen, würde ich persönlich auf Nummer sicher gehen und mir die von mir beschriebene Vorgehensweise durch den Kopf gehen lassen. Punkt.

    Dass die Polizei ihre Rechte bei Durchsuchungen kennt, davon gehe ich ebenfalls aus. Das kann man jedoch recht einfach umgehen, indem man sein Anliegen als Frage formuliert. "Könnten wir mal bitte in Ihren Kofferraum sehen?".

    Im Übrigen heißt es "aus dem Effeff".

    leider gibts immer wieder mal stress durch sachunkundige Beamte die selber nicht wissen was Recht ist und was nicht. Oft können die nicht mal ne luftdruckwaffe von ner scharfen waffe unterscheiden....

    Und wenn man mit kleinen Mitteln das ein oder andere Problem vermeiden kann....?? Warum nicht. Mir persönlich fehlt die Zeit mich zu streiten,......egal wie es ausgeht.

    Das stimmt leider. Als eine Vereinskollegin von mir sich eine neue Luftpistole gekauft hat, wurde sie vom Händler gewarnt, dass sie ja die Kombination an ihrem Pistolenkoffer verdrehen soll, da die Polizei gegenüber vom Laden öfters mal auf der Lauer liegt und Käufer rauszieht.

    So ist es dann auch gekommen, Koffer im Kofferraum, 50 m gefahren, angehalten worden. Die Polizisten haben sofort geschaut, ob die Kombination verdeht war. :cursing: Als ob die sonst nicht wichtigeres zu tun haben.

    Um mehr ging es mir in meinem Beitrag auch gar nicht: Mit geringstem Aufwand/Kosten mir Diskussionen, Zeit und Nerven zu (er)sparen. Wurde wohl falsch aufgefasst.