Beiträge von mikki-

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    Also fehlte der Automatismus. Du hast somit während des Ablaufs zu viel nachgedacht. Das stört natürlich einen fließenden Ablauf.

    Genau. Vorher dauerte der Weg von Spiegeloberkante bis in den Halteraum teilweise nur 1 Sekunde. Seit Montag versuche ich das auf wenigstens 2,5 Sekunden zu strecken, um mit einer besseren Kontrolle in den HR zu kommen. Und das funktioniert nach meinem subjektivem Empfinden auch. Wenn der Fokus so sehr auf einem einzigen Aspekt der Arbeitsphase liegt, leidet natürlich jeder andere Aspekt darunter. Besonders habe ich das beim Abzug gemerkt.

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    Genau deshalb habe ich eingehakt. Du hast sofort angefangen dein Ergebnis durch das harte Training Vortags zu rechtfertigen. Nach dem Motto: Die 7 habe ich deshalb geschossen, weil ich müde bin und gestern so viel trainiert habe. Man muss es positiv sehen: Ich bin heute besonders konzentriert, weil ich durch das gestrige harte Training noch absolut im Fluss bin!

    Mh okay, eventuell habe ich mich da falsch ausgedrückt. Ich wollte die Leistung nicht auf das Training am Tag zuvor schieben, und eine Rechtfertigung sollte es auch nicht sein. Ich kann die Leistung schon einordnen und weiß, dass ich mich im Moment auf einem Weg hin zu einer guten bis sehr guten Technik befinde und messe einem solchen Ausreißer nach unten (ergebnistechnisch) keinerlei Bedeutung bei.

    Deshalb bin ich durchaus optimistisch eingestellt. Positiv beim Wettkampf hervorzuheben ist, dass ich den veränderten Beginn der Arbeitsphase ohne große Probleme implementieren konnte. Weiterhin, dass ich sehr oft abgesetzt habe, weil die Arbeitsphase nicht korrekt war und ich den Schuss nicht rauswürgen wollte. Und auch, dass mir das Ergebnis egal war und ich den Fokus auf Technik statt Ringzahlen lege. Wenn ich bei guter Technik, korrekter Arbeitsphase, korrektem Abzugsverhalten eine 7 schieße, weil mein Arm gerade in der Millisekunde der Schussabgabe kurz nach rechts geschwankt ist, ärgere ich mich nicht. Ich weiß, dass ich alles richtig gemacht habe und nur die 10% Glück gefehlt haben um den perfekten Schuss abzugeben. Umgekehrt genauso. Wenn ich durch den Spiegel rausche, gefühlte 2 Minuten lang im Halteraum herumeiere, der Blick unscharf wird und trotzdem eine 10 dabei herauskommt, war es dennoch ein schlechter Schuss. Deshalb haben Ringzahlen zur Zeit keinerlei Bedeutung, auch wenn das in meinem Beitrag eventuell falsch kommuniziert wurde.

    Meine Beiträge sind wohl oft negativer formuliert, als sie gemeint sind!

    Du hast doch eingangs einen Wettkampf beschrieben. Ergebnis 348 Ringe. Richtig? Also somit abweichend von deinen bisherigen Ergebnissen. Da du im Schnitt bei > 360 liegst, gehe ich davon aus, dass du die Basics im Griff hast. Mein Verdacht ist daher, dass es am Kopf lag. Daher meine Bemerkung...

    Achso okay, ich verstehe. 348 Ringe sind richtig. Ob ich die Basics wirklich Griff habe sei mal dahingestellt. Das habe ich bis zum vorigen Montag auch gedacht, jedoch hat das Scatt so einige Dinge zu Tage gefördert, die ausgebessert werden müssen. Und genau das habe während des WK versucht. Allerdings war das kritisch betrachtet nicht das einzige, was meinen Schnitt so sehr nach unten gezogen hat. Fakt ist, dass ich am Montag ein langes Training absolviert habe, was mich doch mehr geschlaucht hat als ich zugeben möchte.

    Guter und berechtigter Einwand. Der Grund ist ziemlich einfach, unsere Mannschaft ist im Schnitt 40-80 Ringe besser als der Rest der Klasse. Von den zu diesem Zeitpunkt zwei verbleibenden Wettkämpfen genügte bereits ein Sieg um den Aufstieg perfekt zu machen. Es kam also nicht wirklich darauf an, ob ich meinen Schnitt nun bringe oder nicht. Wäre der Aufstieg nicht so gut wie sicher gewesen, hätte ich mich anders verhalten.

    Hinzu kommt, dass ich mich für die Landesmeisterschaften qualifizieren will und das bereits in etwa 5 Wochen. Die Zeit drängt also etwas. Zieht man die Feiertage ab, bleiben also noch etwa 3-4 Wochen Vorbereitungszeit. Deshalb wollte ich die notwendigen Änderungen so früh wie möglich etablieren.

    Ich muss wieder mehr loggen.

    Ich hab keine Ahnung, was die letzten beiden Wettkämpfe schief gelaufen ist, das kann zu einem Problem werden.

    Egal, der Wettkampf vom Dienstag ist schnell erklärt:

    - Tags zuvor ein anstrengendes und langes Training, bei dem mit Scatt trainiert sowie ein neuer Ablauf etabliert wurde und auch sonst viele neue Eindrücke auf mich einprasselten

    - Beim WK habe ich relativ stark gezittert und gewankt, selbst bei der ersten (eigentlich sehr guten) Serie habe ich gemerkt, dass das alles nicht passt heute

    - Mein Ablauf war nicht korrekt, mein Blick getrübt (das Korn verschwamm sehr schnell), evt. durch die helle, ungewohnte elektronische Anlage. Obwohl ich beim letzten Mal hier meine persönliche Bestleistung geschossen habe. Den Halteraum konnte ich kaum halten, geschätzt habe ich 40 zusätzliche Anschläge gemacht.

    - Durch die veränderte Arbeitsphase (Nicht anheben der Waffe beim 2. Atmen, betont langsames durchfahren des Spiegel und der damit verbundenen veränderten Abzugsverhalten) war mein Verhalten am Abzug eine Katastrophe.

    Leider habe ich mit diesem WK mein selbst gestecktes Saisonziel (kein WK unter 350 Ringen schießen) verfehlt. In Anbetracht der Umstände, unter denen dieses Ergebnis zustande kam, kann ich mir das jedoch gut verzeihen und gebe im Hinblick auf meine mittelfristige Entwicklung auch nicht allzu viel darauf. Der Aufstieg in die nächsthöhere Klasse konnte trotz meiner unterdurchschnittlichen Leistung eingetütet werden, beim nächsten (und letzten) WK kann ich also befreit aufspielen. Dennoch wird mein Fokus hier nicht auf einem guten Ergebnis, sondern auf einer guten Ausführung der neu erlernten Abläufe liegen. Ergebnis also zweitrangig.

    Die Rille , sowie die fingerglieder wurden am Griff von Mikki kaum ausgearbeitet.

    mfsg daniel

    Nein, das ist sie nicht. Ich habe bisher kaum Hand angelegt und das Originalgriffstück an sich zu bearbeiten ist mir zu heikel. Da kenne ich mich zu wenig aus und hätte viel zu viel Angst davor, den Griff unwiderruflich zu beschädigen. Ich habe lediglich Material aufgetragen, jedoch keines abgetragen.

    Danke für deinen Hinweis, da werde ich wohl einiges an Material wieder wegnehmen müssen... Sehr schade.

    So,

    ich habe mich mittlerweile auch mal an meinen Griff getraut, nach temporären Anpassungen mit AWISIL.

    Schön ist anders, aber es war mein erster Versuch mit Eisstielen, Schleifpapier und Fingerspitzengefühl. Dennoch eine Verbesserung zum Standardgriff, zumindest von meinem subjektiven Gefühl her.

    Eine Frage habe ich jedoch noch bezüglich der Verlängerung der Griffplatte. In den Statuten des DSB habe ich lediglich gefunden, dass die Pistole in den maßkasten (420x200x50mm) passen muss, und dass das Handgelenk im Anschlag frei sein muss. Des Weiteren noch die Zeichnung des Griffes, bei der es jedoch vorrangig um die Einhaltung der Winkel geht.

    Ich halte die Formulierung "im Anschlag frei" für recht schwammig. Je nach dem wie "tief" ich in das Griffstück hinein greife, ist das Handgelenk mehr oder weniger frei. Die zweite Frage ist, wo genau das Handgelenk beginnt. Ich habe dazu mal mein Handgelenk fotografiert, sowohl mit als auch ohne Waffe. Bis wohin darf ich denn nun die Griffplatte in meinem Fall verlängern? Oder muss ich sie sogar wieder kürzen?

    Ich bin noch einen Wettkampfbericht schuldig, vom 07.11.18:

    RWK (Heim): 1435 : 1352

    Die Vorbereitung gestaltet sich so wie bisher auch, damit fühle ich mich ganz gut. Meine Sehnen und Bänder sind gedehnt, aber nicht ausgeleiert, meine Muskeln sind gut durchblutet und leicht aufgepumpt, ohne verkrampft zu sein. Auch der Spaziergang gegen Nachmittag ist mittlerweile zu einem festen Ritual geworden, einfach um etwas frische Luft in die Lungen zu pumpen und je nach Gefühl sich entweder schon zu fokussieren oder zu entspannen. Wobei es um diese Zeit bisher immer letzteres ist. Der Fokussierungsgang findet dann erst etwa eine halbe Stunde vor Wettkampfbeginn statt.


    Ernährung war an diesem Tag auch unspektakulär, bis auf eine Ausnahme:

    19:00 Einnahme von Taurin (3g), L-Theanin (1g), Magnesium (300mg), Glycin (5g).

    Wettkampf

    Das Einschießen lief extrem gut. Mittlerweile habe ich auch ein System drin und ballere nicht wild drauf los, sondern versuche die mir zur Verfügung stehende Zeit zu nutzen. Zu Beginn kontrolliere ich wirklich nur meine richtige Körperhaltung, meinen Stand, meine Hüftstellung, meine Schultern, meinen Kopf und mache einige Trockenanschläge ohne Waffe. Dann gehe ich im Kopf kurz meinen Ablauf durch, inklusive richtiger Atemtechnik. Danach betätige ich dann einige Male den Abzug, um hierfür wieder das Gefühl zu bekommen. Dabei gleite ich geistig durch den Spiegel, um mich auch vom Timing her darauf einzustellen. Erst dann folgen 5 Trockenanschläge ohne Abzugsbetätigung, dann 5 Trockenanschläge mit Abzugsbetätigung und erst dann findet das erste Diabolo den Weg zur Scheibe.

    Normalerweise mache ich so etwa 15 Probeschüsse, aufgrund meines wirklich guten Feelings für den Stand, die Waffe und den Abzug entschloss ich mich, bereits nach 7 Probeschüssen in den Wettkampf zu starten.

    Auf der ersten Scheibe hatte ich dann direkt eine knappe 7, was mich dann recht schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt hat. Auf der 2. oder 3. Scheibe hat sich dann eine extreme Unruhe in meinem gesamten Körper breitgemacht, ich habe die Waffe nicht mehr ruhig bekommen und hatte ein Kornzittern, welches ich zuvor noch nie hatte. Ein Kribbeln, was sich aus den Waden bis in den Arm gezogen hat. Das Korn habe ich auch nicht scharf bekommen, nach maximal 2 Sekunden verschwamm wieder alles. Der gesamte Wettkampf hat sich einfach extrem unruhig, vernebelt, halb blind und verschwommen angefühlt. Nach dem Einschießen kam ich leider nicht mehr rein. Nach der 6 auf der 3. Scheibe bin ich dann komplett aus dem WK-Modus raus gegangen, aus dem Stand, aus der Waffe, aus allem. Ich habe die Schießbrille abgelegt, und hab mich auf die andere Seite des Schießraumes gestellt um einfach etwas Abstand zu gewinnen und mich wirklich neu aufzubauen. Da ich geistig auch noch verkrampft war, habe ich mich in dieser Situation dann wirklich selbst zum lachen gebracht und habe die nächsten Schuss betont locker angehen lassen, nach dem Motto "Ein Spitzenergebnis wird das sowieso nicht mehr, da kannst du auch ein bisschen rumblödeln, Spaß haben und das Ding irgendwie zu Ende bringen". Das hat für die nächsten 8-10 Schuss auch sehr gut funktioniert, bis der nächste 6er (hoch) auftauchte. Das war ein Abzugsfehler, da habe ich die Grenze zur Fahrlässigkeit überschritten und war einfach nicht mehr ganz bei der Sache.

    Was bei Scheibe 7 los war, kann ich nicht mehr genau sagen. Bei der letzten Scheibe wollte ich dann einfach nur noch, dass es zu Ende ist.

    Ich mache für die innere Unruhe, die mich bis 1 Uhr nachts nicht schlafen ließ, das Theanin verantwortlich. Es könnte aber auch die 3. Scheibe mit der 6 gewesen sein, bei der ich Angst hatte, das Ding gegen die Wand zu fahren. Zu diesem Zeitpunkt war ich auf einem Kurs auf 350, mein schlechtestes jemals geschossene Ergebnis. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt im Übrigen nicht genau, ich zwinge mich dazu, während des Wettkampfes keine Ringe zu zählen. Da man das eigene Ergebnis allerdings immer schlechter einschätzt, als es wirklich ist, vermutete ich irgendetwas zwischen 340 und 350. Wahrscheinlich war es eine Kombination aus beidem.

    Als ich noch im Studium war, habe ich Theanin gerne zur Konzentrationssteigerung und erhöhten Aufmerksamkeit genommen, weil es einfach nicht so peitscht wie Koffein. Mit dem 1g habe ich es wohl einfach übertrieben. Aber aus Fehlern lernt man. Leider ist das vor dieser Hintergrundgeschichte die einzige Lehre, die ich aus diesem WK ziehen kann.

    Hallo Leute,

    der Boden des Luftdruckstand bei uns ist leider nuraus nacktem Beton. Da er nur selten (2-3x pro Woche) genutzt wird, wird die Heizung von den Schützen nur bei Bedarf für die Zeit des Trainings hochgedreht. Den Raum selbst bekommen wir so halbwegs warm, der Boden jedoch bleibt kalt. nun möchten wir gerne wenigstens die ersten 2 Meter mit irgendeinem Material auslegen, damit die Kälte nach einer gewissen Zeit nicht die Beine nach oben kriecht.

    Welches kostengünstige Material kann man hierfür nehmen?

    Es kommt halt drauf an, wofür du die Muskulatur brauchst. Ein Schütze braucht eine andere Muskulatur und Athletik als ein Boxer oder Bodybuilder.

    Ohne Zweifel. Die Angst davor, zu viel Muskelmasse aufzubauen, verstehe ich trotzdem nicht. Es ist ja nicht so, dass man 2x pro Woche trainiert und wie Markus Rühl aussieht. Auch, dass die richtige Übungsauswahl das A und O sind sollte klar sein. Isolationsübungen wie Bizepscurls oder Kickbacks bspw. haben in diesem Kontext mMn so gut wie nichts in einem Trainingsplan zu suchen, mal abgesehen von Dingen wie vorgebeugtem Seitheben zur Gesunderhaltung der Schulter. Mit 4-5 Übungen und einem Zeitaufwand von etwa 2-3 Stunden pro Woche wird man den Bereich "Muskelaufbau" zu 99% abgedeckt haben.

    Viel wichtiger als das Training an Geräten halte ich sowieso das Training mit dem eigenen Körpergewicht. Und hier ist die "Gefahr" des übermäßigen Masseaufbaus noch geringer, als sie beim herkömmlichen Hanteltraining ohnehin schon ist.

    Im Übrigen: Als Tiefenmuskulatur bezeichnet man die autochthone Rückenmuskulatur, auch Rückenstrecker genannt. Dieser Verbund von Muskeln soll die Wirbelsäule stabilisieren und ist verantwortlich für die Aufrichtung. Eine der besten Übungen um diese Muskulatur zu trainieren ist nicht das Wackelboard, sondern stinknormales, simples, noch-eine-Wiederholung-und-ich-falle-in-Ohnmacht-Kreuzheben.

    Auch bezüglich dem Muskelaufbau ist das "unstable surface training" (UST) in keiner Weise essentiell. Einzig in Bezug auf die Heilungsdauer von Sprunggelenksverletzungen hat sich das UST als vorteilhaft erwiesen.

    Die Frage ist doch die folgende: Welches Ziel verfolgt das Training mit dem Wackelbrett? Falls die Antwort "Stabilität" ist, gibt es hierzu weitaus bessere Alternativen wie einbeinige Kniebeugevariationen (Bulgarien Split Squats, Pistol Squats) oder einbeiniges Kreuzheben. Wackelbretter haben absolut nichts mit einer realistischen Belastung im (Sport)Alltag zu tun.

    Im Übrigen beginnt Stabilität in erster Linie im Gehirn. Dieses sendet aufgrund der Wahrgenommenen Umgebung/Schwankungen die entsprechende Signale an die Muskelzellen um das drohende Fallen abzuwenden. Dazu folgendes Video:

    http://www.bccorefitness.com/videos-and-art…-ocular-reflex/

    @Karl:Allerdings muss man bei einem allgemeinen Training zum Muskelaufbau wie du es nennst, die Übungen sehr sorgfältig auswählen, da man ansonsten schnell Gefahr läuft "Muskelberge" aufzubauen. Dies ist eigentlich nicht Sinn der Sache.

    Das stimmt wohl, die Zeitschriften und Sportforen sind ja voll von Schlagzeilen wie "Hilfe! Habe aus versehen zu viele Muskeln aufgebaut" und Werbebotschaften wie "Weg mit dem Sixpack! Das 8-Wochen-Programm für weniger Muskeln, garantiert!".

    Ich bin gespannt, wann dieser Wackelboardschwachsinn endlich aus den Trainingsräumen verschwindet.

    Die Informationen sind leider etwas zu lückenhaft ("ausreichend gegessen", "gut geschlafen," "bisschen trainiert"), ich versuche es trotzdem mal mit Ratschlägen.

    - Frage: Sind deine WK um 11 besser als die um 09:30? Hast du Unterschiede zwischen den Serien?

    - Schlaf(!!! ; Nicht im Bett liegen und lesen/smartphone/an sich herumspielen)dauer min. 7,5-8 Std.

    - Ca. 3 Stunden bevor du das Haus verlässt aufstehen

    Tagesablauf:

    - Aufstehen, Glas Wasser trinken

    - Spazierengehen, dabei betont lockeres Lauf-ABC, Armkreisen, Schattenboxen (ca. 0,5 - 1 Stunde)

    - Zu Hause Kräftigungs- und Dehnübungen mit dem eigenen Körpergewicht die den gesamten Körper mit einbeziehen (0,5 Stunden)

    - Frühstücken (oder nicht), Duschen, entspannen (alternativ: ein paar Trockenanschläge, Meditation)


    Ich vermute, dass du eine psychische Blockade hast und den VormittagsWK bereits am Vortag verlierst. Versuch dich in eine positive Stimmung zu versetzen, finde deinen "happy place".

    "Trainingsleistung 365/368", hast du das auch mal Sonntag vormittags geschossen? Wenn du weißt, dass du morgens Probleme mit deinem Körper und der Schießleistung hast, würde ich vermehrt Trainingseinheiten auf genau diese Zeit legen und die oben genannten Sachen so einfließen lassen.

    Am Vorabend früher ins Bett gehen, am nächsten Morgen früher aufstehen. Klingt natürlich jetzt vermessen, weil ich keine Ahnung habe, wann du zu Bett gehst/aufstehst. Aber das wäre mein erster Ansatz.

    Die zweite Idee wäre, am WK-Morgen einen Spaziergang zu machen (0,5 - 1 Stunde) und vor/während/danach ein Kräftigungsprogramm durchzuführen, etwa 15-30 Minuten lang. Nicht kompliziertes, allzu schweißtreibendes, es geht lediglich darum, die Gelenke zu schmieren und deinen Körper geschmeidig zu machen. So etwas kann natürlich auch (zusätzlich) am Vorabend durchgeführt werden, da musst du selbst experimentieren.
    Ein paar Übungen kann ich dir schicken, falls Interesse daran besteht.

    Die Knödel zeigen sehr deutlich das nicht mal im Ansatz versucht wurde Struktur in das Tun zu bringen........

    Genau so ist es auch. Diese "Arbeit" ist innerhalb von 20 Minuten entstanden und erhebt nicht einmal im Entferntesten auch nur den Ansatz des Anspruchs einer strukturierten Vorgehensweise. Es ging lediglich darum, mich etwas mit dem Material HUNTER-LuPi Das ist AWASIL, eine Art Knetmasse aus der Zahmedizin. Man so etwa 2 Minuten Zeit etwas zu modellieren, wenn man das Ganze dann ruhen lässt, härtet es recht schnell aus. Es eignet sich aber gut dazu, Sachen mal eben schnell etwas auszuprobieren) auseinanderzusetzen und ein bisschen herumzuspielen.

    So behindert sieht das aus, wenn jemand, der keine Ahnung hat, sich an einer Griffgestaltung versucht.

    Ich muss wirklich sagen, das mit der richtigen Griffgestaltung ist eine Kunst für sich. Wenn ich auf Stelle A Material auftrage/entferne, ändert sich nicht nur dort etwas, sondern an fast allen anderen Stellen des Griffstückes.

    Das kleine längliche blaue Stück, welches neben dem Griff liegt, diente als Unterfütterung meines Mittelfingers. Leider hat es nicht gehalten. Aber dennoch spannend zu sehen, wie sich die Dynamik mit jedem Materialabtrag/-auftrag ändert.

    Normalerweise habe ich keine Pause wo ich komplett aus dem Stand gehe, es sei denn das komplett der Wurm drin ist. Dann vom Stand, 5min hinsetzten, nen "psychischen Neustart" machen und dann zuende schießen.

    Ansonsten wenn ich merke das ich besser Absetzten sollte (der Finger blockiert). Das kann durchaus ein paar Mal (5-10) vorkommen. Aber natürlich immer die Zeit im Auge haben. Wenn es gut läuft schießt man eh schneller. Bei nem Richtwert von 1 Schuss/min hast Du aber meist genug Puffer.


    Besten Gruß

    Heißt also, wenn du merkst, dass dein Finger blockiert, setzt du ab, machst meinetwegen 2 Trockenschüsse (oder -anschläge?) um das Feeling wieder zu finden und führst dann den WK fort?

    Das Abzugsgewicht ist ja auch zu viel. Ich weiß nicht genau, warum das Abzugsgewicht so hoch ist. Ich glaube, ich hatte mal an der falschen Schraube gedreht. Ziel ist ein Gesamtabzugsgewicht von etwa 530g.

    Ich klinke mich hier einmal kurz ein: Dass ich einen Pistolengriff von hinten nach vorne bearbeite, weiß ich. Aber wie sieht es mit der Einstellung des Griffwinkels aus? Zur Zeit habe ich einen unbearbeiteten Griff ab Werk drauf, die Waffe ist dadurch meistens nach rechts gekippt. Stelle ich nun erst den Griff so ein, dass Kimme und Korn wirklich in der Waagrechten sind, oder gleiche ich diese "schiefe" Haltung durch Anpassungen am griff direkt an?

    Danke, dass du uns an der Entwicklung teilhaben lässt.

    Kurze Anmerkung zu Deiner Tabelle: Schau Dir mal die Formeln bei der Anzahl der 9er bis hin zu den 4ern an. Ich denke hier hast Du den falschen Bereich drin weil Du einfach jeweils vom 10er rüber kopiert hast. Dadurch kommst Du auch auf eine anderen Quote bei 10er und 9ern.

    Mache ich gerne, ist zu einem großen Teil ja auch für mich selbst.

    Die Tabelle habe ich geändert und hier nochmal angehängt vielen Dank für den Hinweis.

    Hey mikki-

    Tip 1: Wenn Du dich nach einer Pause wieder eingerichtet hast mache 2-5 Trockenanschläge/-schüsse. Das sollte das Gefühl zurück, und dich wieder in dem Wettkampfmodus bringen.

    Tip 2: Verändere evtl. die Gewichtsverteilung am Abzug etwas. Weniger Vorzug- und mehr Druckpunktgewicht. Du darfst nie ängstlich sein dass der Schuss unvorhergesehen auslöst!

    Besten Gruß

    Zu Tipp 1: Das kam mir währenddessen auch kurz in den Sinn. Baust du dann wirklich richtig auf, so als würdest du richtige Schüsse machen und verwendest somit auch dieselbe Zeit dafür? Wie viele solcher Pausen hast du denn dann während eines WK?

    Zu Tipp 2: Ich habe im Moment ein hohes Gesamtabzugsgewicht von insgesamt etwa 650g, das verteilt sich auf ca. 120-150g Druckpunktgewicht und dementsprechend ca. 500g Vorzugsgewicht. Das ist eine grobe, auf ungefährer Messung beruhende Schätzung. Da ich mich mitten in der Runde befinde, kann/will ich nicht das Vorzugsgewicht auf einen Schlag reduzieren. Deshalb mache ich das in kleinen Schritten, in dem ich es nach jedem WK nur um etwa 1/4 Umdrehung reduziere. Dann habe ich wieder 2 Wochen bis zum nächsten WK Zeit, um mich daran zu gewöhnen.