Beiträge von Ritter

    Es ist keine schlechte Lösung wenn das für die Ehrung zuständige Gremium, das Präsidium oder ein eigener Ehrenrat die dazu erforderlichen Besprechungen nichtöffentlich trifft und sich auch später nicht mehr dafür rechtfertigt.

    Karl

    Man wird sich immer irgendwie Rechtfertigen müssen, weil man etwas getan oder nicht getan hat/ dort besprochen hat und dort wieder nicht, ist im Beruf, Schule oder sonst wo nichts anderes.

    Deswegen würde ich auch sagen, dass man sich nicht Rechtfertigen muss....

    Natürlich gibts dann auch wieder wirtschaften für oder gegen Mitglieder, das gibts auch sonst wo....

    Aber was macht es aus, wenn man Ehrenmitglied ist oder nicht ? Dem, der nur schießt sollte das relativ egal sein...

    Eines unserer noch aktiven Ehrenmitglieder hat bei seiner Ernennung auch nur zu mir gesagt "Was macht das schon ob ich Ehrenmitglied bin oder nicht, es hat keinen Mehrwert für mich, ich kann mir das auf einen Zettel schreiben und mich freuen. Ich bin immernoch Schütze, was zählt ist, wie ich mit den anderen klarkomme und das ich meinen Spaß habe."

    Grüße

    Du hast Recht, als ich noch Langwaffe geschossen habe, habe ich auch so gehandelt. Aber bei der LP ist etwas anders. Brauche keine Schießjacke usw.. es ist nur die Schusshand die feucht wird.

    Kann man da nicht einfach aus dem Griff gehen drüber wischen und wieder rein ?

    Magnesiumkissen sind natürlich auch möglich.

    Grüße

    Hallo,

    Präperate selbst kenne ich keine.

    Warum kein Handtuch ?

    Warren Potent hat seinerzeit nach jedem Schuss über sich und sein Gewehr gewischt.

    Dann kommt auch wieder bisschen Bewegung in die Hand, man muss auch nicht immer Alles mit Mittelchen lösen, es sei denn, man schwitzt, dass man einen See damit füllen kann.

    Gruß Ritter

    Generelle Regeln sind immer schwierig, dann fühlen sich ein paar Leute wieder benachteiligt...."Warum darf der und ich nicht ??"

    Aber irgendwie muss man das ja Transparent halten, deswegen denke ich, dass es am Besten ist, wenn man den Vorstand entscheiden lässt wer es wird (nach "Arbeit" für den Verein).

    Grüße

    Hallo Carl,

    Erfahrungen habe ich direkt keine.

    Die Verstellmöglichkeit besticht natürlich, die Frage ist ob dir das von der Höhe her reicht.

    Für bisschen mehr Geld gibt es da mehr Einstellmöglichkeiten.

    Stabilität ist die andere Frage, ob das unbedingt so hält....

    Gruß Ritter

    Hallo Oliver,

    wenn du dich gezielt in Richtung Wettkampf bewegst; Die psychologische Wirkung ist da glaube ich die größere, es sei denn du verschießt wirklich Schrott....

    Gerade im Luftdruck Bereich..... Die besten Ergebnisse habe ich mit nicht ausgeschossener Mittelklasse Munition geschossen (gut da war meine Halteruhe auch nicht von dieser Welt). Für mich war dann im Vergleich zu Mittelklasse Munition der Punkt im Wettkampf wichtiger, dass ich "Munitionsfehler" ausschließen kann und nur mein Können im Vordergrund steht. Kann man leicht ausprobieren, wenn man sich mal die Dosen umfüllen lässt.

    Wenn du jetzt auf wirklich hohem Niveau schießt ist das was anderes, ganau so, wie wenn du Bleischrott dadurch jagst.

    KK und Großkaliber ist dann nochmal was anderes, da sind die Qualitätsstreuung nochmal anders. Wenn das Ding da übertrieben gesagt 50 cm Streut nutzt auch die Beste Halteruhe herzlich wenig....

    Ich denke, dass es Müßig ist irgendwie daran rumzudoktern, die Streuung ist sowieso nur Durchschnitt, es gibt da mehr Faktoren, die tödlicher sind für ein Gutes Ergebnis. Ich kenne genügend Schützen, die mit Munition/Ausrüstung für viel teuer Geld schießen und trotzdem nicht mehr treffen, wie der nette ältere Herr beim KK liegend mit dem Standardgewehr und Lederriemen.....

    Eliminiere erstmal alles andere und besorge dir alleine schon für die psychlogische Wirkung im Wettkampf was ausgeschossenes....

    Gruß Ritter

    Hallo,

    Dann musst du halt darauf Achten, dass du nicht mit dem Stützarm irgendwo hin wanderst, ist aber auch alles machbar.

    Wichtiger ist in dem Moment, dass du du keinen Materialstau hast in der Schulter.

    Bei der Dicke der Unterbekleidung ist die Jacke Eigentlich schon zu groß. Wichtig ist auch immer das Gleiche drunter zu tragen, mit dem Wechsel zwischen Sommer und Winter tust du dir keinen Gefallen.

    Der thune uit 2 ist ein einfacher Riemen mit Dornenschnallen, ist verzugsfreie und super stabil. Der atl ist mit Feinjustierung , kostet aber auch 90 Euro.

    Grüße

    Hallo Reinhard,

    erstmal ein Willkommen von mir !

    Ich denke, dass du auf deine Fragen Antworten finden wirst.

    Wie läuft das eigentlich bei euch ab mit den Wettkämpfen? Mir sind zumindest keine so großen Strukturen wie bei uns bekannt...

    Gruß Ritter

    Hallo Stefan,

    bei uns läuft das über das was die Person so für den Verein gemacht hat.

    Viele sind automatisch Ehrenmitglied, weil sie Gründungsmitglieder sind.

    Viele davon agieren nicht mehr im Verein. Gibt nur noch wenige, die dann auch noch schießen/ sich engagieren.

    Gruß Ritter

    die anderen schwören auf ein Lederriemen weil er eben fest und extrem langlebig ist.

    Die Riemen aus Plastik sind auch sehr langlebig, 20 Jahre bekommt man damit sicher rum ohne das was dran kommt.

    Bei neuen Riemen gibts ja mitlerweile eine Menge Konzepte von den klassischen über den von Sauer mit nur einem Gurt. Dann gibts Aufhängungen, die sich mit drehen, Schnellverstellungen, welche die die Pulsübertragung hemmen sollen.

    Geht dann bis teilweise 180 Euro hoch, wie der Mec.

    Mein Thune bzw. alle Riemen von Thune sind relativ fest im Material, mir machts nichts aus, der Logic Belt ist bisschen weicher.

    Was man da braucht weiß ich nicht, habe da nicht sonderlich viele Riemen durchprobiert gehabt.

    Wichtig ist denke ich, dass man eine gute Einstellbarkeit hat, das Material nicht einschneidet, Nichts am Arm den Puls fördert.

    So ein Verstellrädchen für die Feinjustierung ist sicherlich praktisch, ich brauche keins, zumindest bilde ich mir ein das Zusammensacken auch anders lösen zu können.

    Bei der Jacke ist es tödlich, wenn du im Ärmel "schwimmst" also dein Riemenarm ohne zutun irgendwo hin wandert. Die Jacke sollte im Schulterbreich gut sitzen, so das du keine übermäßigen Falten drin hast, sonst rutscht du da auch irgendwo hin.

    Im Liegend ist es sehr wichtig wiederholgenau zu arbeiten, 4 Grad machen da schon 1 bis 2 Ringe aus.

    Du Schreibst, dass der Riemen ganz oben sitzt, wie sieht es da mit Puls aus ?

    Gruß Ritter

    Hallo Joachim und die anderen Meisterschützen,

    ich bin ja Momentan beim Luftgewehr in der Bastelphase, was die höhe der Erhöhung und des Vorderschaftes betrifft.

    Ist schon ein schmaler Grad zwischen "Ist bequem" und " Verkantungsfehler führen in den Tod". Bin da aber auf einem gutem Weg denke ich.

    an der Backenhaltung muss ich aber noch arbeiten, ich klemme teilweise, was in 9,xern resultiert, die man eigentlich vermeiden kann.

    Habe die Backe nach dem eigentlichen Training mal verschoben, jetzt passt die Kopfhaltung nimmer gut, heißt wohl, dass die Backe paar mm höher muss....

    Aber ich klemme nicht mehr, das wars Wert... Ergebnis ist zwar nichts auf Weltniveau, aber sind Sachen, die man leicht ausbauen kann und paar 9er sollten durch nicht mehr Klemmen wegfallen.

    Ich werde in Zukunft nochmal schauen müssen, wie ich genau verkante, aber die Höhe der Erhöhung und Handstütze sollte passen.

    95-97-96-96: 384

    Gruß Ritter

    Die Matten, die gestellt werden sind großteils der letzte Mist....

    Entweder du sinkst tief ein und rutschst oder kannst grad ohne Matte schießen, weil die ähnlichkeit....

    Ich schieße Liegend mitlerweile in Komplettausrüstung, sonst halte ich das auch nicht aus.

    Ich blöder Idiot habe dann am Dienstag natürlich meine Hose vergessen, nach 40 Schuss wollte ich dann garnicht mehr weiter...

    Ich frage mich dann nur ob sich das lohnt sich zu ein Teil zuzulegen, wenn ich es auf Meisterschaften sowieso nicht nehmen darf...

    Dann habe ich ja 2 Unterschiedliche Anschlagsgefühle, andererseits machts ohne Matte nur begrenzt Spaß und auf den Wettkämpfen beschwert sich auch niemand, wenn ich eine Matte nehme.

    Gruß Ritter

    Hallo Janka,

    lass doch mal Bilder von dir im Anschlag machen, dann kann man vieles besser beurteilen.

    Ich trage eine Jacke von Sauer drunter, gibt es aber auch von Thune oder Mouche, Vorteil ist halt zum einen der Puls und das du keine Knicke drin hast, die stören.

    Was sagt denn dein Trainer zu deinen Problemen ?

    Grüße

    In diesem Faden habe ich nicht gestänkert, lediglich den Hinweis gegeben, dass das von der Außenwirkung her Mist ist...

    Und wer sagt, denn das (nur) du angesprochen bist ? Steht da Karl drüber ?

    Ich lasse euch dann mal weiter den Spaß oder ? Ich bin ja ganz nett...

    Grüße

    Ich hatte beim Lesen aller Hand Spaß.....

    Carcano hat eigentlich den einzig passenden Beitrag geliefert...

    Überall wo Geld im Spiel ist gibts auch Doping....

    Vorschlag von mir; Ich bezahle euch Zaunlatten, die könnt ihr euch dann einander überziehen!

    Oder einen sportlichen Wettkampf....

    Ich streite ja auch gerne und oft, aber irgendwo hats auch seine Grenze, die Außenwirkung ist Mist....

    Gruß Ritter

    Hallo Janka,

    ich habe lange mit einem Lederriemen geschossen, da merkt man halt, dass nach 20 Schuss die Sache langsam länger wird, aber verherend, dass man aus der Scheibe rauswandert ist es nicht. Auch der lammelige, der noch aus den 60ern stammt längt nicht so viel.

    Mitschütze und Meisterschaftsfahrtdienst schießt einen Sauer Lederriemen (um die 20 Jahre alt) er stellt an der Schraube immer bisschen nach, wenn er merkt, dass der Riemen längt.

    Ich selbst schieße mit einem Thune Uit 2, der geht so schnell nicht kaputt...., der Lederriemen ist in Rente, weil mir die Schnalle für den Arm ausgerissen ist.

    Leder ansich ist natürlich nicht sofort schlechter als der Plastik Riemen, allerdings muss man damit umgehen können. Gefahr ist unteranderem, dass nach längerer Benutzung die Löcher ausreißen. Bei höhenveränderungen muss man dann halt gegensteuern können.

    Wenn du dir teile der Russischen Elite anschaust mit was die so schießen...., Prominent werden da sicherlich Sergei Martynov (Anschlag bitte nicht nachmachen) oder Artem Khadjibekov sein, die schießen mit einem Riemen aus Stoff, andere aus dem Kreis tun das bis heute.

    Ist jetzt natürlich keine Animation dazu, dass man sich sowas bastelt, sondern eher ; Man muss mit dem Riemen klarkommen und auf das Längen reagieren können (auch einer aus Plastik längt!).

    Um dir helfen zu können wäre es wichtig zu wissen, wie sich das Längen bemerkbar macht bzw. in Welchem Maße.

    beschi hat da schon vieles genannt.

    Es kann auch sein, dass du auf der Unterlage einfach nur wanderst oder du kippst, je nachdem wie hoch dein Anschlag ist.

    Versuche aber generell deinen Anschlag ohne Spannungen aufzubauen. Beim Stützarm gilt: Immer so weit nach vorne wie geht, 3/4 des Maßes deines Armes nach vorne oder so bringt herzlich wenig.

    Wenn es sich um was im Anschlag handelt kann man das anhand von Bildern relativ gut nachvollziehen.

    Gruß Ritter

    Das hat dann aber mit einem sportlichen Wettkampf nur noch so viel zu tun wie Seniorentanz oder Kaffeekränzchen. Entschuldige, wenn ich das so deutlich sagen muss, aber das klingt für mich, als schafft ihr euch gerade selbst ab und merkt es noch nicht mal.

    Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, wenn man Nichtschützen zu Sachen einlädt, solange die mich in meinem schiessen in Ruhe lassen und keine blöden Komentare abgeben, denn wir wissen ja, dass die, die eigentlich keine Ahnung haben imm am Meißten wissen vorzugeben.

    Aber Grundsätzlich sind es potenzielle Unterstützer für uns, irgendjemand muss ja schließlich auch den Kram bezahlen.

    Dennoch ist aber auch für mich klar, dass man nicht nur sowas machen sollte....

    Ich habe mich damals schon im Verein bei vielen unbeliebt gemacht als ich gesagt habe, dass ich/wir nicht der Trupp sind, der am laufenden Band Feiern ausrichtet für irgendwelche Leute oder Öffentlich irgendeinen Stuß macht, der für nichts dienlich ist, sondern ein Schützenverein.

    Der Schützenverein macht in erster Linie was für die Schützen und nicht für jemand anderen....

    Klar kommen wir auch nicht ohne Nichtschützen aus, aber irgendwo hats auch ein Ende, irgendwann steht das Schießen nur noch im Hintergrund.

    Wenn man jetzt auf den reinen Wettkampfbereich schaut, dann wird auffallen, dass die Beteiligung immer weiter zurück geht.

    Wir hatten im Luftgewehr ehemals 12 Grundklassen a 6 Mannschaften zu je 5 Mann. War aber 5 Jahre vor meiner Zeit......, also mitte 90er...

    Jetzt haben wir 2 Grundklassen a 6 Mannschaften zu je 4 Mann, in den letzten Jahren ists immer weniger geworden.....

    Frage ist natürlich, warum ist die Beteiligung so weit runter gegangen ?

    Könnnen wir jetzt natürlich alles darauf schieben, dass es immer weniger Schützen gibt, aber ist denke ich nicht der Kern.

    Was mir auffällt ist, dass immer weniger Schützen überhaupt Wettkämpfe oder Meisterschaften schießen wollen.

    In den heutigen Zeitgeist gerade der Jugend passt sowas nicht immer unbedingt rein.

    Auch der Leistungsanspruch ist nicht mehr da...., früher (soweit ich den Erzählungen und Berichten glauben kann) war bei den damals Jugendlichen das Ziel nach München fahren zu können, heute ist das großteils Fehlanzeige. Ich war schon sehr erstaunt, als man mir sagte, dass mein Einsatz und die Ambitionen zumeißt nicht an der Tagesordnung sind....

    Wer schießt denn heute noch im Nachwuchs 3 Stellung ? Wer macht das 3x40 noch mit ?

    Kaum jemand, spätestens dann, wenn auffällt, dass das alles doch nicht so einfach ist wie auf 10 Meter und die Waffe doch bisschen schwerer ist etc. geben viele auf.

    Kann man jetzt natürlich so feststellen, nebst der Frage was man tun kann bleibt die Frage, was man daraus schließen kann. Die Frage des Tuns gehört wohl nicht hier her.

    Ich schließe daraus, dass es im Wettkampf Bereich immer mehr in Richtung gelöste Atmossphäre gehen wird, ähnlich dem Vorschlag von Axel.

    Eines darf man nicht vergessen; wir machen das zum Spaß und nicht als Beruf.

    Man wird versuchen müssen für die Leistungsportler (oder denen in den Olympischen oder Issf Disziplinen) in irgendeiner Form den Laden am laufen zu halten, bis man den Problemen begegnet ist. Heißt aber auch in anderen Disziplinen Möglichkeiten zu sehen, letztenendes sind wir alle Waffenbesitzer.

    Abwenden wird man es nicht können, dafür ist die Zeit eine andere als damals.

    Heißt aber dann auch für mich, dass man das überdenken muss, was man an Veranstalltungen und Wettbewerben ausrichtet.

    Es bringt mir herzlich wenig, wenn ich für 5 Leute ein Kreiskönigsschießen ausrichte ohne nennbaren Erfolg.

    Wird man aufweichen müssen, auch wenn dann die, die sowieso nie Teilgenommen haben am Meißten schreien.

    Es prallen gerade hier zwei Welten aufeinander, die sicher bekannt sind, mit zwei unterschiedlichen Vorstellungen vom "sein sollen".

    Ich denke der Haupte Punkt ist, dass teilweise an den Schützen vorbei gearbeitet wird und irgendwas dahin gebastelt wird, was gut klingt aber total an der Basis vorbei läuft.

    Was wollen denn die potenziell Angesprochenen haben ?

    Ich kann auch erstmal nur Ideen liefern, wie z.B. Mixedwettbewerbe, aber wenn es keiner will bringts nichts.

    Du kannst heute nicht mehr auf die Basis bauen, wie früher, damit muss man leben könnnen.

    Gruß Ritter