Beiträge von no.limits

    Die Erfahrungen muss der Schütze schlussendlich selber machen.

    Eben, und wieso Werkszustand? Das sagt soviel oder wenig aus wie jede andere Waffe. Es gibt nunmal Waffen die speziell auch im Werkszustand zum Beispiel keine kleinen Griffe zulassen. Man muss sich mit der eigenen Anatomie erstmal auseinander setzen, so das Probleme bereiten kann. Wenn ich schreibe Grenzen der Waffen bezieht das auch auf oder Hauptsächlich auf solche Kennungen. Eines ist ganz sicher Waffen die viel können und sehr flexibel sind mit denen kann man viel auffangen was man im Anfangsstadium nicht bedacht hat.

    Vieles ist ohne Waffen Wechsel später gar nicht mehr revidier bar eben weil das Augenmerk auf falschen Merkmalen lag. Um das geht es und erstmal nicht um Leistung.

    Dinge die einstellbar, verschiebbar, verdrehbar sind machen das Leben leichter, nicht nur bei Einsteigern.

    No.limits

    die unterschiedlichen Modelle verschiedener Hersteller in die Hand zu nehmen (optimalerweise auch mal Probe schießen) und zu sehen, was einem am Besten liegt und gefällt.

    Hallo headley2000

    das stimmt bedingt, denn jede Waffe die man über irgend welche Quellen in die Hand bekommt ist irgendwie konfiguriert. Genau mit dieser Konfiguration bekommt man es in dem Moment zu tun. Das hat aber gar nix mit den vorhandenen oder nicht vorhandenen Möglichkeiten dieses Schießeisens zu tun. An dem Teil ist die Visierung, die Abzugscharakteristik, die Gewichte und nicht zuletzt der Henkel von irgend jemanden montiert worden der hier seine Vorstellungen eingebracht hat. Das wesentliche und mitentscheidende dürfte der Griff sein, der entscheidet über vieles denn die Hand passt sich im Gegensatz zu differenten Meinungen dem Griff nicht an. (sowas soll es geben)

    Klar nimmt man die Waffe in die Hand aber nicht mit der Erwartung das es auf Anhieb das Non plus Ultra ist. Nein man muss das mit Vorstellungen angehen und dazu muss man wissen was ER, Sie, Es und besondere benötigen und zu was die Waffe in der Lage ist zu bringen innerhalb ihrer Grenzen.

    Das hängt von dem Schützen ab, im Zweifel von der Disziplin ob die Waffe das kann was er benötigt.

    Und das ist bei einem Probegreifen an einem Händlerstand eher nicht zu erfassen, vielleicht nur grob zumindest nicht ohne bestimmte Erfahrung und eher nicht in der Zielgruppe die solche Fragen stellt.

    no.limits

    Klugscheißermodus an: Morini ist eine schweizer und keine ital. Firma! Ksm aus.

    So eindeutig mit der Zuordnung ist das nicht. Cesare war ca. 20 Jahre in der Toscana und hat die Firma dort aufgebaut. Da aber die Gesetzgebung und der Export schwierig war hat er sich mit Francesko Reppich zusammen getan in Bedano in der Schweiz. Die haben sich nach ca. 10 Jahren getrennt, Cesare ist wieder nach Italien und hat mit Match Guns weitergemacht. Francesko hat den Namen behalten und die Produktlinie.

    Die Linie kommt aktuell aus der Schweiz, der Ursprung ist aber Italien.

    no.limits

    Vermutlich muss dann aber auch das Korn von Morini verwendet werden

    ja und Du musst das Korn in der Höhe anpassen. Am besten Du nimmst vorher Maß mitte Lauf Oberkante Korn. Morini bietet viel Kornhöhen an. Dann ist zu überlegen ob Du auch eine Nummer breiter nimmst weil das Korn einiges nach vorne wandert und optisch schmäler wird. Soll heisen bei gleichem Kimmen ausschnitt bekommst Du größere Lichthöfe mit der alten Kornbreite.

    no.limits

    Hat vielleicht jemand passende Federn daheim, oder weiß, wo ich sie bestellen kann?

    Die kannst direkt bestellen nach der Nummer aus der Explosionszeichnung.

    Wie Tokey-Itho schon an bemerkt hat geht das auch über Gehmann.

    Wenn nix geht was ich mir nicht vorstellen kann, hab ich noch welche.

    Bestelle Dir gleich noch Reserve, die kann man immer brauchen.

    no.limits

    Hallo Mathias,

    ich arbeite wie die Zahntechniker auch gerner mit Spannzangen. Ich habe mit den früheren Geräten die Bohrfutter hatten keinen Spass. Die haben den Fräser nicht so stabil gehalten. Möglich das die heutigen etwas zuverlässiger sind.

    Zur Farbe vom Kitt, der sollte eben zum Griff passen.


    no.limits

    Ich behaupte ja nicht das eine einheitliche Trainerausbildung keinen Sinn hat aber man sollte doch unterscheiden

    Aber was bringt es, aus der oben beschriebenen Erfahrung heraus wurde die Ausbildung vereinheitlicht. Wenn das jemand in die Hand nimmt nach Deinem Gusto ist das ja erstmal Ok. Es birgt halt Gefahren, viele Vereine wären froh so einen zu haben, vorausgesetzt er bringt was umgesetzt.

    Solche Marotten wie Du hast, hab ich auch, haben viele, Dich haben die Marotten weit gebracht. Könnte es aber sein das die es sind die Dich hindern weiter zu kommen. Diese Frage lässt so nicht beantworten ohne probieren, aber sie steht im Raum.

    Ich hab mir die Frage nach meinem Ausstieg öfter gestellt. Waren es die Marotten die mich soweit gebracht haben oder war es so das die es verhindert haben den Rest an Ringen auch noch aufzurollen? Bei Schützen die irgendwo im Mittelfeld stehen kann man davon ausgehen. Aber auch der braucht ein gesundes Selbstbewusstsein das in Frage zu stellen. Ein Test und neue Wege einschlagen bringt erstmal Rückschritt. Das muss man vertragen.

    Man kann das schon so sehen das diverse Trainer auch ohne Lehrgang auskommen. Wir hatten diese Situation Jahrzehnte lang. Es war gelinde gesagt ein Fiasko in manchen Landesverbänden jeder Trainer hatte so seine Marotten und Techniken. Spätestens wenn die Schützen dann diese Eben mit dem angestammten Trainer nach oben verlassen haben kam der nächste mit irgendwelchen neuen Marotten und Spezialitäten. So ging das Stepp für Stepp. Es gab teilweise richtige Kriege über Atmung, Stand und vieles mehr.

    Soviel dazu, das hat man nach langem hin und her vereinheitlicht. Es geht auch um vieles andere was parallel läuft, Unbekanntes aufbauen und Kategorien stärken die so ein Einzelkämpfer nicht so drauf hatte.

    Alles in allem macht die Einheitlicher Trainerausbildung viel Sinn.

    Vielleicht muss man auch einfach nur blöd sein.

    ne sicher nicht, aber leidensfähig......

    ja, es stimmt ja alles ich bin da auch voll bei Dir. Der springende Punkt bei Dir ist Dein Beruf der hier vieles nicht nur egalisiert sondern auch eine besondere Konstellation ergibt die diesen Erfolg dann auch möglich macht.

    So wird das bei jedem Trainer sein, das Umstände Merkmale da sind die besonderes schaffen. Mal so rum mal so rum. Die einen haben eine Gabe, Talent wie auch immer mit weniger Sachkenntnis trotzdem super Ergebnisse zu produzieren in dem sie Rahmenbedingungen so anpassen wie du in Deinem Fall.

    Wie gesagt die Realität zeigt es dass es wenige sind die das gebacken bekommen, leider. Andere können das auch aber nur für sich, werden gute Schützen haben aber kein Talent und keine Muse zum Trainer.

    Erschwerend kommt hier hinzu das viele Schützen schon nicht aus der Komfortzone kommen für ihren eigenen Erfolg wie sollen die sich motivieren und aus den Startblöcken kommen für andere.

    Das sind oft die mit der besten Ausrüstung und den größten technischen Defiziten.

    no.limits

    Wahrscheinlich haben zu wenig Schein-Trainer einen solchen Traum.

    Hi Califax,

    hier gibt es sicher nicht nur eine Wahrheit, in dem Fall führen viele Wege nach Rom. Ich hab das schon auch Klar gemacht das es Trainer gibt die als Schützen nicht so erfolgreich waren. Es sind wenige, mein ehemaliger Co ist so einer, Du bist auch so einer. da gibt es sicher noch mehr. Gott sei Dank gibt es diese Leute, aber eine Referenz ist das eher nicht. Man muss in dem Fall etwas vermitteln was man salopp gesagt selbst nicht gebacken bekam. Die meisten bringen eher etwas vermittelt das sie selbst gut können oder konnten. Die Frage die ich mir stelle vorrangig, wie vermittle ich erfolgreich etwas an andere das ich selbst nicht umsetzen könnte?

    Ich bin hier schon der Meinung das es andere Stärken verlangt eine Truppe erfolgreich zu machen wenn man selbst nicht erfolgreich war. Nochmal es ist nicht unmöglich aber eher selten. Übrigens ist es auch sicher so das nicht jeder gute Schütze auch zwingend ein guter Trainer ist oder es werden kann. auch hier entscheiden gewisse Merkmale.


    no.limits

    Hi ZeroM,

    es macht eher keinen Sinn, wenn dann nur einige wenige mm. Du darfst ja das Horn rechts / links nicht nach unten ziehen da die Hand außen aber nach unten weggeht kannst Du hier außen keinen Kontakt halten ohne Wölbung. Da bringt dann eine Verbreiterung nix. Spezielle Maße gibt es hier nicht, der Kasten zählt.

    Es wird einen Grund haben warum für die CM84e Spitzenpreise neu wie gebraucht bezahlt werden.

    Den gibt es sicherlich, derer eher sogar mehrere.

    Wenn wir mal den Markt der FP's betrachten gibt es da doch Verschiedenes was da rein spielt. Wer heute Auflage schießen möchte oder es auch tut, sollte sehr genau wählen welche Waffe er dazu nimmt. Da gibt es doch einige Hersteller oder Modelle die kaum noch zu versorgen sind. Dann gibt es Modelle wie die Toz 35 die wegen dem Lade oder Spannhebel ohne den teueren Umbau nicht taugen. Und über diese Überlegungen und bei den noch am Markt befindlichen Freien bleibt nicht mehr viel das keine Handycaps mit bringt. Als Beispiel die alten Hämmerlis wenn da mitten im Sportjahr ein Teil versagt hat der Spaß ein Loch. Ich denke mal der der FP mit Herzblut schießt möchte sich dem nicht aussetzen. Der der rechnet kauft die MG, weil das Preis Leistungsverhältnis exzellent ist und es die weiter Entwicklung der FP10 ist. Wer über jeden Zweifel erhaben einkauft, kommt um die Morini nicht herum.