Beiträge von JohannesKK

    Die Entfernung des lieben, alten, senilen Mannes aus Positionen, in der er ein Sicherheitsrisiko darstellt - aber werde ich das ansprechen? Ganz ehrlich, ich denke nicht. Ich halte es zwar für absolut notwendig, aber ich "der Neue" habe da einfach nichts zu sagen, wenn der ganze Vorstand ihn deckelt. Ich kann mir damit nur ins eigene Bein schießen (höhö).

    So einem Mitbürger würde ich einige Jahre Mitgliedschaft in einem Motorradclub empfehlen, er könnte dabei vieles nützliche für den weiteren Weg in anderen Vereinen lernen.

    Es geht ums ganze auch um die Zukunft.........

    Warten wir mal ab ob Fridays for Future in den Ferien immer noch so aktiv sind.

    Nachdem ich doch schon über 40 Jahre das Vereinsgeschehen nicht nur bei den Schützen in meiner Heimatregion verfolge, kann ich Dir versichern dass auch wenig aktive Vereine deswegen nicht aussterben.

    Gerade am Anfang der Laufbahn sollte man sich erstmal um die Basics kümmern, vielleicht auch verstehen lernen worum es überhaupt geht bevor man anfängt sich um die hohen Ziele zu sorgen.

    Ja es gibt Vereine die Jahrelang nur aus Resis erster Güte bestehen und ihre Trainigsabende abhalten und danach auch noch zusammensitzen. Das muss nicht unser Ziel sein, aber wir sollten sie akzeptieren, denn auch diese Leute zahlen Beiträge sogen dafür dass der Verband nicht unter ferner liefen wahrgenommen wird.

    Wo wären die Schützen wenn jeder Interessent erstmal sein Talent oder Eignung nachweisen müsste und bei fehlender Qualifikation wie der Segelflieger oder Motorsportler keine Starterlaubnis bekommt.

    no.limits ,

    jetzt könnte man meinen Du hast diesen Satz der den Verein als den typischen Traditionsverein darstellt überlesen.

    Die "aktiven" Mitglieder sind alle Ü45-80 und schießen in der Regel nicht, sondern treffen sich wöchentlich zum Kaffeeklatsch

    Was Bobinsky braucht ist ein völlig neuer Sportverein in einem traditionellem Umfeld. Dazu braucht er erstmal Mitstreiter die Interesse am Schießsport haben und sich dann auch noch selbst um die Vereinsarbeit kümmern wollen, da gibt es wie wir hier in der Vergangenheit lesen konnten recht wenige. Viele wollen erstmal schießen gut unterhalten werden und anderen erklären wie sie es machen würden wenn sie die Zeit dazu hätten.

    Wenn in unserem Verein drei Aktive Flinte schießen wollen, dann sagen wir ihnen bei welchem Verein in der Nachbarschaft das möglich ist und stellen keinen Bauantrag für eine Standerweiterung. Sollte dann das so attraktiv sein dass plötzlich 10 oder 15 Schützen aktive Flintenschützen sind können wir die Frage nach einem eigenen Stand nochmal stellen.

    Es ist ja lobenswert wenn er sich um den Verein sorgt, er sollte aber auch fragen was die bisherige Mehrheit überhaupt will und wenn das etwas vollkommen anderes ist, ist doch ein anderer Verein für Ihn die sinnvollere Lösung.

    Kennen wir uns? PN an mich, wenn du auf einen Kaffee vorbei kommen willst.

    Ein Mann mit Humor!

    Wir kennen uns sicher nicht und danke für die Einladung aber ich verzichte.

    Was hat das Protokoll, mit meiner Darstellung des Vereins zu tun?

    Die Erfahrung zeigte mir in der Vergangenheit dass derartige Vereine, kaum tiefgreifende Beschlüsse fassen oder sich die Mühe machen ihre Klungeleien noch schriftlich festzuhalten.

    Wer weiß, welche kleinen und großen Probleme dort diskutiert wurden? Und noch viel interessanter, was alle Jahre immer wieder diskutiert wurde? Wie steht es eigentlich mit den Mitgliederzahlen der letzten Jahre? Wie sieht es mit den Finanzen aus? Welche Ausgaben und Einnahmen haben wir (über die Jahre)? Wieviele Aktive sind dabei? Wie lange bleibt ein Neuer im Schnitt dabei? Was sagen die Bücher? Ich finde solche Dinge 1. hochinteressant, 2. liegen mir Datensätze wesentlich mehr, als der Umgang mit Menschen und 3. ist das Gedächtnis fehlerhaft, meine Schilderung des Vereins ist emotional überlagert, so wie wahrscheinlich all die Erzählungen die ich so höre "Früher war alles besser." "Uns fehlt der Nachwuchs." usw. Wenn ich mir aber die Protokolle anschaue, bekomme ich ein besseres Gefühl dafür, ob der Eindruck tatsächlich stimmt, oder ob z.B. die Mitgliederzahlen eher konstant geblieben sind. Anhand davon kann ich dann nochmal überdenken, ob der Verein wirklich Probleme hat , wo sie liegen und ggf. Lösungsansätze entwickeln, die den wirklichen Bedürfnissen entsprechen.

    Da hilft wirklich erstmal ein Blick in die Satzung das Gesetz mit Kommentar und die Hoffnung dass auch alles was Dich interessiert niedergeschrieben ist.

    Na, mal schauen ob ich in meinem Alter noch zur Führungspersönlichkeit mutieren kann, um das alte Regime zu stürzen! Muhahaha

    Aber achte darauf dass Du am Ende noch einige Indianer um dich hast. Einsame Häuptlinge geben ein trauriges Bild ab.

    JohannesKK Du scheinst ja, im Gegensatz zu mir, eine Menge Erfahrung bezüglich Vereinen zu besitzen. Kannst du mir folgende Frage beantworten?

    Danke

    Edit: Waldmeister1311 war schneller, danke dir, dann hoffe ich einfach, dass es bei uns auch so ist und es nicht als "frech" wahrgenommen wird, wenn ich das Protokoll lesen möchte.

    Was das letzte Protokoll betrifft hat Waldmeister recht.

    Da Du aber nach den letzten Hauptversammlungen gefragt hast, könnte da sie Sache anders aussehen.

    Das müssten wir beide dann nachschauen.

    Was erwartest Du eigentlich davon, glaubst Du wirklich das bei einem Verein wie Du es schilderst überhaut etwas protokollierenswertes in seinen Versammlungen beschlossen hat?

    Weil sie sich beklagen, dass es keinen Zuwachs gibt und sie nicht wollen, dass der Verein stirbt. Damit sich da etwas ändert, müssen sie meiner Meinung nach auch ein paar Dinge ändern, wie z.B. sich nicht verschanzen.

    Über meine frühere Nachbarin sagte mal deren Tochter: "Wenn Mutter nicht über ihre Krankheiten jammert ist sie nicht gesund." So geht es auch vielen Schützen, das Klagen ist nicht nur das Lied des Kaufmanns.

    Das beschwören des baldigen Aussterbens ist bei den Schützen ein alter Brauch und muss man nicht so ernst nehmen.

    Wie Du oben schreibst ist der Verein ja stark traditionell ausgerichtet und Du ja auch willens diese Tradition weiterzuführen, besteht dort überhaupt eine Nachfrage?

    Wenn Du schon missionieren willst und ein anderer Verein für dich nicht in Frage kommt.

    Suche Mitstreiter, die jüngere Hälfte der Bevölkerung in deinem Ort ist da deine Zielgruppe, bringe junge Leute in den Verein, begebe dich selbst auf die Ochsentour in den Vereinsgremien und ändere was, statt hier in alter Schützenmanier zu klagen.

    Bobinsky,

    Du bist mit dem Verein nicht zufrieden, das mag aus Deiner Sicht sogar berechtigt sein, warum sollen aber die anderen denen der Verein wie er heute ist anscheinend passt was ändern?

    Fußballvereine, Golfclubs, Selgelfliegervereine, Musikvereine können ohne Website sehr gut leben. Eine Website seit Jahren under construction oder mit der Fußballtabelle von 2017 finde ich wesentlich schlimmer.

    Das Königsschießen wird wie Du oben geschrieben hast bei jedem Verein individuell geregelt, also musst Du damit leben.

    Wenn alle anderen alles wie in Deinem Fall falsch machen kann es auch an deiner Sichtweise liegen,

    So wie Du es schilderst ist dieser Verein für Dich der Falsche.

    Zitat

    Mein Verein demotiviert mich. Was kann ich tun?

    Einfach einen anderen Verein suchen.

    P.S.: Sollte Jemand mich, oder den Verein wiedererkennen, bitte ich um Diskretion. Versuche bitte meine Seite der Geschichte zu Verstehen. Schreib mir doch eine PN, dann können wir uns gerne mal zum Kaffee treffen.

    Ich glaube kaum dass man Dich wiedererkennen kann, dafür gibt es viel zu viele Neueinsteiger die mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben.

    Ein Verein ist meist ein Zusammenschluss von Leuten mit gleichen Interessen und zumindest bei Schützenvereinen ist noch niemand zu einer Mitgliedschaft gezwungen.

    Denke mal daran wieviel Zeit Du für dein persönliches sportliches Fortkommen verwenden könntest statt hier Leuten die anscheinend etwas anderes wollen für deine Meinung zu vereinnahmen.

    Apropos, wie sieht es eigentlich mit der Gleichbehandlung aus, wenn Oberförster Pudlich 'nur' den Jagdschein einlösen muss, um sein Bedürfnis nachzuweisen, Opa Paschulke sich aber jetzt auch mit 90 noch regelmäßig auf den Stand schleppen muss, um sein KK-Gewehr, mit dem er mal in grauer Vorzeit Weltmeister (oder auch nur Stadtmeister) wurde, behalten zu dürfen. Ist Opa Paschulke wirklich gefährlicher als Oberförster Pudlich?

    Da sollte man wirklich, koste es was es wolle für Gleichbehandlung kämpfen.

    Naja, das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ist auf Grundlage der aktuellen Gesetze gesprochen worden, nicht zukünftiger. Schlimm genug!

    Das wurde zu dem Urteil in einem anderen Forum geschrieben:

    Zitat

    Würde auch sofort über den Verband einen Anwalt einschalten (hoffentlich ist es nicht die DSU...).

    Das Urteil des VG Darmstadt würde ich als nicht normativ ansehen ... in 22 Jahren eine einzige Waffe beantragt und keinerlei Nachweis wie Vereinsmeisterschaft oder ähnliches ist schon heftig.