Beiträge von Strindberg

    Ironie?

    Wenn nicht, dann bräuchte es aber mal ein paar Verweise.

    Reaktionär, ja klar, aber zumindest ich sehe da nichts staatsfeinliches. Eher im Gegenteil.

    Interessant ist, welche Schwerpunkte die unterschiedlichen Akteure von ihrem Staat erwarten und wünschen und wo er lieber die Finger von lassen soll.

    extremistischen und staatsfeindlichen Organisation, der NRA

    Der NRA und ihrer Lobbyarbeit etc. mag man ja ablehnend oder auch nicht gegenüberstehen, aber kein wirklich ernstzunehmender Gegner oder Mitstreiter würde in der NRA tatsächlich eine staatsfeindliche Organisation sehen, das ist doch wohl vielmehr überspitzte Propaganda politischer Gegner, oder?

    hier für die geneigten Leser ein link zu einem älteren thread, in dem über Neu- und Gebrauchtwaffen und deren Vor- und Nachteile diskutiert wurde.

    RE: Feinwerkbau AW93, brauche Eure Unterstützung

    Ich hatte es schon in anderen threads erwähnt nenne aber nochmal zwei weitere Punkte zur AW93:

    1.

    der Originalgriff von Feinwerkbau aber auch Seriengriffe von Rink und Nill für die AW93 lassen für mich im Vergleich z.B. zu Fürstenberg-Griffen für die GSP zu wünschen übrig.

    Da würde ich mir beim Kauf einer neuen AW93 wenn möglich das Geld für einen Standardgriff sparen und stattdessen etwas zum Selberbauen suchen oder einen Maßgriff kaufen. Aber wer weiss, vielleicht passen die Originalgriffe dem einen oder der anderen ja wie angegossen.

    2. die AW93 läuft bei mir egal mit welcher SV-Munition sehr zuverlässig. Man hat also einen weiten Spielraum beim Munitionskauf und muss sich nicht auf ein paar wenige, zuverlässige Sorten beschränken.

    Bei Gebrauchtwaffen gibt es noch ein paar weitere Details zu beachten, aber da es, so wie ich es verstanden habe, eine Neuwaffe werden soll, gehe ich nicht auf Schlittenfang und Vernickelung ein, die bei Neuwaffen keine Kritikpunkte sind.

    Seit 1973 und insbesondere seit 2003 haben die Schützenverbände in Deutschland nun mal ein gehöriges Wort mitzureden wenn es um den Erwerb von nicht-antiken Feuerwaffen durch Privatpersonen geht.

    Den Schützenverbänden und deren Vereinen wurden 1973 erhebliche Mitwirkungsrechte eingeräumt, 2003 wurden diese dann von den Vereinen noch mehr auf die Verbände verlagert - so zumindest mein Eindruck.

    Das sieht in Österreich dann wohl etwas anders aus, da es dort manche Feuerwaffen ohne große Hürden einfach im Laden zu kaufen gibt oder von Behörden als Bedürfnis Selbstverteidigung zu akzeptieren ist.

    Gute Frage von wem man da seine Interessen am besten vertreten sieht, wenn Waffenerwerb auch ganz ohne irgendwelche Verbände möglich ist.

    Oder mal anders, in Deutschland tritt ja auch kaum jemand in einen Schützenverein ein, der/die sich einen Knicker gekauft hat.

    Dass die Sportschützenverbände nicht die Rechte der Bürger auf Waffenerwerb zu Verteidigungs- oder unbestimmten Freizeitzwecken vertreten ist nachvollziehbar. Da muss der Bürger selber aktiv werden und alleine auf die Politiker zugehen, sich in Parteien engagieren oder z.B. national eine IWÖ, GRA oder pro Tell unterstützen.

    International wäre das dann eine Firearms United oder tatsächlich ein mehr kommerzieller (Lobby-) Verband wie der ursprünglich österreichische ISB (Internationaler Schützenbund).

    Ich Ziele mit meiner Frage aber mehr auf ein EU-pendant zu so etwas wie dem Forum Waffenrecht ab.

    Ohne so einen Interessenverband kann die Politik recht frei agieren und ist wenn überhaupt nur Widerspruch von anderen Politikern ausgesetzt und nicht wie z.B. in Deutschland auch von der Expertise von Interessengruppen abhängig, die in ihrem Tun durch die Gesetze bisweilen massiv eingeschränkt werden würden bzw. schlicht besser über ein Thema bescheid wissen.

    Wie kann man eine World Forum on the Future of Sport Shooting Activities (WFSA) auf EU-Ebene einordnen?

    JohannesKK

    Ich denke ja. In den parlamentarischen und gesetzgeberischen Prozess bringen sich die Verbände in Deutschland ja ein, aber auf EU-Ebene? Da kam und wird noch so manche Verordnung und Richtlinie aus Brüssel kommen, die mich, selbst wenn ich meine Sportsachen nicht abgeben muss so doch noch bürokratischen Aufwand, Zeit und Geld kosten wird. Was hat denn meine Interessenvertretung in Form des DSB in Brüssel an Leuten zusammengebracht?

    Es war z.B. eine in den deutschen Medien als Waffenlobby verhöhnte Waffenhändlerin (ich glaube auch auch Jägerin und Sportschützin) aus Berlin, die mit anderen Europäern was auf die Beine gestellt hat und die bis heute wahrscheinlich mehr Einsatz zu dem Thema zeigt als sie in ihrem kleinen Laden verkaufen wird.

    In Brüssel haben Politiker so mein Eindruck sonst nahezu freie Hand - der Widerstand gegen die geplante, strengere Richtlinie zu Feuerwaffen war da wohl ungewohnt.

    wegi82

    Was für Lobbyagenturen?

    Wieso sollte ich mich von dem Grundsatz „gemeinsam ist man stärker“ trennen, wenn es doch genau so ist? Oder wie war das jetzt zu verstehen?

    Ein Miteinander auch über Landesgrenzen hinweg hat mich gerade dazu gebracht eine Frage als neuen thread zu erstellen.

    Und dass Leute, die sich an Regeln halten oder auch nicht, hier verhöhnt oder belächelt werden ist dann noch ein anderes Thema, was ich eher in der Persönlichkeitsstruktur einzelner als der von Nationen verorte.

    Bitter ist ja wohl, dass Gesetze und Verordnungen irgendwann so „komplex“ und offensichtlich weltfremd werden, dass auch die einsichtigsten sich nicht mehr vollständig daran halten.

    Und das gilt nicht nur für das Waffengesetz sondern auch die ganzen Anti-Corona-Verordnungen.

    Ich kenne genug Leute die sich peinlichst genau an die Anti-Corona-Regeln halten, wenn sie aber nicht mit Leuten zusammen Weihnachten feiern dürfen, weil man zwar wie eine Familie nahezu 365 Tage im Jahr im kleinen Kreis miteinander verbringt aber nicht alle die gleiche oder nur wenige voneinander abweichende Meldeadressen haben, dann eröffnet sich auch dort, wie dämlich und weltfremd überzogene Regelungen sein können und auch die Leute fangen dann an Auflagen des Staates nahezu gezwungenermaßen zu ignorieren.

    Aber warum gibt es dann überhaupt solche Regelungen? Damit die Polizei nach ermessen mal ein Auge zudrücken kan und im anderen Fall eine Handhabe hat strikt durchzugreifen? Den Eindruck macht es oft genug auf mich, das ist aber ein Umgang von staatlichen Gewalten mit der ihnen übertragenen Macht, den ich als einer Demokratie und einem Rechtsstaat als unwürdig empfinde.

    Zur Eingangsfrage des threads heisst das für mich, dass Einschränkungen des Individualsports (wie es auch bei anderen Themen üblich sein sollte) nachvollziehbar und überprüfbar sinnvoll sein müssen. Ansonsten lässt man als Legislative oder Exekutive besser die Finger davon.

    Da ist mir gerade wegen der letzten Beiträge im thread RE: Öffnung der Schießstände trotz Corona auf-/eingefallen, dass das deutsche Waffengesetz und auch das österreichische echt Sch... äh schlecht sind.

    Zugegeben in Deutschland noch mehr als in Österreich.

    Überbordend fein granuliert, um auch noch den letzten Winkel des denkbaren abzudecken, aber dabei wird von hochmotivierten, letztlich autoritär handelnden („ich weiss am besten was gut für dich bzw. euch ist“) Politikern vergessen, dass, wenn das Gesetz dann irgendwann auch vom geduldsamsten Menschen nicht mehr beachtet bzw. geachtet wird, es keinen Pfifferling mehr wert ist.

    Aber es sind ja keine Empfehlungen die in Gesetzen stehen, sondern wenn man sich nicht dran hält sind es oft genug Straftaten, und trotzdem setzen da denke ich immer mehr Leute ihr Häufchen drauf. Außer z.B. den Leuten die mit Waffen eh nix am Hut haben oder eben, und das finde ich ehrenwert, Sportschützen, die nicht aufgrund von Obrigkeitshörigkeit mitmachen, sondern, auch bei allergröbstem Schwachsinn im Waffengesetz, weil sie zeigen wollen, dass sie sich an die Gesetze halten und man ihnen Vertrauen schenken darf. Es müsste als ideale Grundlage gegenseitiges Vertrauen sein!

    Und da fängt dann meine Abneigung gegen eine ganze Zahl an Politikern an, die wiederum dort ihr Häufchen draufsetzen und die Schraube immer enger ziehen. Wahrscheinlich oder hoffentlich wohlwissend, dass nur eine geringe Anzahl an gesetzestreuen Waffenbesitzern die noch strengeren Regeln wieder einhalten wird.

    Diejenigen, die unangemeldete Waffen, Teile davon oder Munition daheim haben ist das vollkommen egal was in dem Sch... Waffengesetz steht und fahren doch erstaunlich gut damit, sich nicht neue, schwerere Schränke kaufen zu müssen, bestimmte Trainingseinheiten vorweisen zu müssen, Waffen abzugeben haben, Magazingrößen zu beachten haben, Erwerbsstreckungsgebot usw.

    Das ist im „freien Handel“ total egal und die ganzen Utensilien sind außer bei größerem Munitionsverbrauch wie wir ihn haben erheblich preiswerter und kurzfristiger zu beschaffen.

    Ich hoffe inständig, dass es umsichtige Menschen in der Politik gibt, die verblendeten Waffenverbietern oder -einschränkern klar machen, dass es am langen Ende kontraproduktiv ist, fast oder alle Waffen verboten zu haben, sich endlich am Ziel seiner Träume zu sehen, alle Verbote oder Auflagen endlich durchgebracht zu haben um dann, wenn man noch etwas Restaufmerksamkeit besitzt, festzustellen, dass man einfach ignoriert wird und jeder macht was er/sie will. Sprich, es wird auch dann noch Waffen geben, aber wie z.B. in den meisten Teilen Großbritanniens bei den Kurzwaffen weiss keiner mehr wo die sind bzw. wer welche hat.

    Und nun ist es ja so, dass über die EU auch etliche strenge Auflagen bislang of genug recht ungehindert sozusagen hintenrum, an den nationalen Lobbyverbänden bzw. Akteuren vorbei in die nationalen Waffengesetze durchgedrückt wurde und wird.

    Da sollte man nicht nur drauf hoffen, dass eventuell via EU auch mancher nationaler Unfug aus dem Waffengesetz wieder gestrichen wird, weil er nicht im wirtschaftlichen Einklang mit EU-Verordnungen ist, sondern manches findet darüber erst seinen Eingang in nationale Waffengesetze.

    Seit Mitte/Ende der 90er ist mir das z.B. für Belgien, Österreich, Frankreich oder die Schweiz aufgefallen (ja, auch als Partner der EU musste dort einiges ins Waffengesetz eingepflegt werden).

    Ich hätte in den Ländern einfach mal so einen schön im Schaft zusammenlegbaren KK-Halbautomaten mit Muni, einen K98 oder eine Kurzwaffe in Teilen kaufen können, und wer hätte mich denn noch an der Grenze kontrolliert? Mit Schengen musste da aus Sicht der Bundesrepublik dringend etwas in den Waffengesetzen der Nachbarn passieren, und mit Politikern im Ausland, die mit liberalen Waffengesetzen nichts anfangen konnten, hatte man dort bzw. in EU Gremien willige Unterstützer.

    Da müssen wir, wie z.B. die Verbände, viel mehr auf EU-Ebene zusammenarbeiten und nicht wie manchmal im kleinen im Forum gegeneinander, wo man sich übereinander lustig macht oder provoziert.

    Gibt es denn in Brüssel eine vereinte Vertretung der EU-Sportschützenverbände?

    Also wirklich mal eine Lobbyvertretung und nicht eine sozusagen kontinentaleuropäische Vertretung für olympisches Sportschießen?

    Gibt es da wirklich nur solche Graswurzelbewegungen wie Firearms United die es geschafft und getan haben in Brüssel im politischen Getriebe etwas zu bewegen?

    Wer glaubt, alleine national wäre etwas zu wuppen oder in unserem Sinn schlimmeres zu verhindern, hat die Hälfte der politischen Einflussmöglichkeiten verpasst.

    Das geht in der EU vielen nationalen, sogenannten Nichtregierungsorganisationen so. Die haben oder werden sich auch EU-weit aufstellen müssen.

    Califax sozusagen Luft lasse ich derzeit freundlich und bestimmt bei den für die Maßnahmen verantwortlichen Politikern ab. Das bewirkt eventuell ein Umdenken bei meinen Ansprechpartnern. Mir hilft es auf jeden Fall, Ärger etc. nicht in mich hineinfressen zu müssen.

    Der Beitrag vom SWR hat mich in der Annahme bestärkt, dass Corona nicht die sondern nur eine von vielen Krankheiten mit möglicherweise tödlichen Verläufen ist, aber aktuell liegt der Fokus auf Corona und verständlicherweise will sich kein Politiker vorwerfen lassen, nichts dagegen getan zu haben.

    Vielleicht folgt ja ein Umdenken, dass man nicht mehr jedes Jahr so einfach etliche Grippe-Tote hinnimmt, weil eine Gesellschaft durchaus etwas mehr dagegen tun kann (simpler Mund- und Nasenschutz), und mir schwant, dass die Diskussion dahingehend noch an Fahrt aufnimmt, wenn klar wird, dass Corona nicht ausgerottet ist oder werden kann und andererseits regelmäßig wiederkehrende Sperrungen (was wäre denn die Entsprechung für lockdown im Deutschen?) von der Gesellschaft bei allem guten Willen vernünftigerweise nicht getragen werden können, auch wenn man stark gefährdete Menschen gerne vor diesem und ähnlichen Viren Schützen möchte.

    Solch ethische Diskussionen sind richtig und wichtig und mal sehn wer da dann wie aus der Reserve kommt, der heute noch eine Auszeit des öffentlichen und privaten (!) Lebens als "unvermeidbar" darstellt.

    Ich wäre nun ersteinmal dafür sich endlich von "Sparzwängen" im Gesundheitswesen zu verabschieden, die insbesondere das Personal und weniger die Pharmaindustrie oder die Gerätehersteller ausbaden müssen. Bezeichnend dass die gleichen Leute, die seit Jahren genau darauf hingewirkt haben, dass dort weiter gespart wird, aktuell die Inzidenz-Reaktionswerte und ihre Maßnahmenstufen davon abhängig machen, wie die Belegungszahlen an Intensivbetten sind. Zusammen mit z.B. den Gewerkschaften für einen zukunftsweisenden Ausbau des Personals wird aber nicht gearbeitet. Da staune ich sehr, wo doch wahrscheinlich mehr und besser bezahltes Personal auch in Zukunft weit günstiger wäre, als bei der nächsten Pandemie wegen Personalengpässen wieder nahezu unabsehbare Ausgleichszahlungen an die Wirtschaft, öffentliche Einrichtungen, Arbeitnehmer etc. zu leisten. Aber vielleicht gibt es bei der nächsten Auszeit keine solchen Zahlungen mehr, weil entweder keiner eine Pandemie feststellt oder man darauf verweist dass diese Aufwendungen nicht erneut gestemmt werden können.

    Übrigens fällt mir bei allem Moralisieren, das regelmäßig auch gegen Kritiker an der Auszeit eingesetzt wird, auf, dass wir möglicherweise ausblenden, dass wir nur deswegen an die inzwischen hoffnungsvoll überzeichneten Impfstoffe kommen, weil die gerade ach so sozial und menschlich handelnde Politik in genau diesem Moment egoistisch oder freundlich gesagt rational handelt, indem sie auf dem Weltmarkt an Impfdosen abräumt was abzuräumen ist. Von daher bin ich eher skeptisch, wenn von genau solchen politischen Akteuren wiederholt Hinweise auf die gesellschaftliche Verantwortung und Moral kommen.

    Ich nehme mal an, so klar ist es nicht, dass zu Hause sitzen gut und auch was anderes machen und vielleicht sogar andere Menschen treffen schlecht, dämlich oder asozial ist.

    Mein Eindruck ist, dass auch Wissenschaftler (z.B. Virologen) und Politiker (nicht nur welche von der AfD) das durchaus anders sehen. In den seltensten Fällen werden sie das öffentlich kundtun (da die Karriere etc. dann Schaden nehmen könnte oder man ja für Parteien oder Institutionen steht, deren Angelegenheiten man vertritt), aber privat hört man da sicher auch anderes, und dass einiges wenig zielführend, überzogen, nicht strikt genug etc. sei.

    Ich kann aber akzeptieren dass Politiker, Wissenschaftler etc. auch nur Menschen sind, die durchaus auch hilflos sein können aber aufgrund einer gewissen Dynamik der öffentlichen Meinung, an der Medien ihren Anteil haben, sich zum Handeln gezwungen sehen. Ich komme deswegen darauf, weil mir eine Freundin vor ein paar Tagen die Frage gestellt hat, wieso denn vor ein paar Jahren eine Grippewelle nicht zu diesem Ausmaß an Reaktionen geführt hat. Meine Vermutung war, dass es wohl nur eine lokale Erscheinung war.

    Diese Grippewelle hatte aber in Deutschland mehr Menschenleben gefordert als bislang Corona.

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/10…te-in-30-Jahren

    P.S. wenn ich hier statements wiedergegeben habe, die so auch von „Querdenkern“, Neonazis, Verschwörungstheoretikern oder wem auch immer zum besten gegeben werden, dann ist das Zufall - die Aussagen habe ich mir selber ausgedacht. Schnittmengen mit Extremisten welcher colouer auch immer sind Zufall und kommen unbeabsichtigt vor.

    Passend zum Thema:

    https://www.youtube.com/watch?v=U8dQHfRBmcc

    gunvlog berichtet kurz von seinen erfreulichen Schießübungen auf einem offenen Stand (in Hessen?!) und dass er unabhängig davon einen zum Glück im Ergebnis negativen Corona-Test machen musste, und wie sich die Ungewissheit während des Wartens auf das Testergebnis auswirken kann.

    Ja, das ist alles nicht voneinander zu trennen, und Phantasie kann Segen und Fluch sein. Freut mich jedenfalls, dass es ihm gut geht, und dass er beim Schießen seinen Spaß hatte.

    Waldmeister1311 da drücke ich die Daumen, dass euer Wirt die Sperrung übersteht.

    Neben der Behörde, Verpächter etc. hängt es auch noch vom Verein selber ab, und ist z.B. die Altersstruktur der Vorstände, Trainer und des Waffenwarts diejenige einer Risikogruppe, da lässt man den Stand sicherheitshalber wohl lieber zu.

    Außerdem sind manche offenen Stände sowieso derzeit geschlossen, da Winterpause ist.

    Interessant ist, wie die Standaufsicht organisiert ist. Verständlicherweise wird kaum ein Ehrenamtler bei weniger als 16 Grad stundenlang draußen sitzen möchten, um kleckerweise erscheinende Schützen zu beaufsichtigen. Aber wenn die Behörde, das Wollen des Vorstands, die Vereinsstruktur, Mitglieder und der Schießstand es zulassen, könnte man den Zugang per Zahlenschloss (oder den Schlüssel z.B. in einem solchen Tresor) sichern und die Schützen sich beim Einzeltraining selber beaufsichtigen lassen.

    Jugendtraining könnte unter Auflagen (Hygiene, Abstand usw.) auch klappen, dass wäre dann aber Einzelbetreuung.

    Ergänzend dazu der Hinweis auf einen wohlmeinenden tip z.B. der Verbraucherzentrale NRW:

    "[...] wer Shoppen und Spenden strikt trennt, fährt meist besser - viel besser. Der simple Grund: Zahlreiche Produkte gibt es bei anderen Händlern günstiger als bei Amazon." (siehe https://www.verbraucherzentrale.nrw/pressemeldunge…rtal-smile-9851)

    Aber wer eh bei Amazon bestellt, weil er/sie wegen einer "prime"-Mitgliedschaft sowieso kein Porto zahlt oder weil die (zumindest in meinem Familien- und Freundeskreis) seit Jahren tatsächlich anstandslos funktioniernde Bestellabwicklung die manchmal höheren Preise subjektiv aufwiegt, der kann Amazon-Smile gerne auch für die Spende an den SVBB nutzen.

    Beim Thema Abzug fällt mir ein Video von gunvlog (aka „Deutsche Schützen“) ein in dem er eine CZ P10 F und eine Glock 17 Gen4 vergleicht.

    https://www.youtube.com/watch?v=rw0qZOgyGyM

    Thema Plastik und Gewicht treffen auch auf die CZ zu, aber der Abzug soll besser sein als bei der Glock.

    Wie auch immer, ich habe bis heute nur eine Polymerwaffe geschossen, das war eine HK USP Elite in .45ACP mit Merkle Laufgewicht, und die war für mich der totale abtörn, da sie sehr bissig und unangenehm zu schießen war. Aber ok, mein Schützenkamerad ist bis heute sehr zufrieden mit der USP und vorderste Plätze in Bezirksmeisterschaften geben ihm Recht.

    Jedenfalls kein Vergleich mit einer SigSauer XSix in .45ACP die gefühlt ähnlich zahm war wie eine 6 Zoll CZ75 in 9x19 - beide waren gefühlt Schäfchen im Vergleich zu der Plastik USP.

    Nebenbei die USP und die XSix wurden von mir mit der gleichen Standardmunition von S&B geschossen.

    Fazit: aussuchen was einem gefällt und dann unbedingt einmal die Wunschwaffe probeschießen.

    Hätte ich das vor Jahren getan, hätte ich mir das Intermezzo mit einer Browning High Power erspart, die mir zwar optisch gefiel aber als Sportwaffe zumindest für mich absolut ungeeignet war.

    Ich habe eine sozusagen tuning-Maßnahme von http://targettalk.org/viewtopic.php?p=69344#p69344 umgesetzt (Thema: „IZH35M, Doubles and Slam-fires“) obwohl ich das Problem zum Glück nicht kenne, aber ich möchte auch gerne verhindern, dass es in Zukunft auftritt.

    Dadurch ist das straffe metallische Scheppern beim vorschnellen lassen des Verschlusses einem angenehmeren nicht zu hellen, sehr kurzen "pling" gewichen.

    Wie schon mal beschrieben,ist das beim automatischen Nachladen wahrscheinlich sowieso kein Problem, da die zuzuführende Patrone offensichtlich den Verschluss bremst. Nach dem letzten Schuss ist da aber kein automatischer Verschlussfang und der Verschluss schlägt nahezu mit voller Wucht auf das Patronenlager auf.

    Wie in dem targettalk-Artikel beschrieben habe ich einen Gummiring zwischen Verschluss und Laufabschlussblock, Kornträgerblock, Verschlussträgerblock oder wie auch immer man das nennt, gesetzt. Erstaunlich, dass der Gummiring dabei nicht gerissen ist.

    Vom Durchmesser etwas zu groß aber die Dicke passt - der Gummiring dämpft gerade noch aber der Verschluss ist sauber zu. Ich habe statt den dort genannten 1,6mm einen ca. 1,7mm starken O-Ring eingesetzt.

    Auch ohne O-Ring sind es an der Stelle ca. 1,7mm Abstand zwischen Verschluss und Verschlussträgerblock oder wie auch immer man das nennt. Daher erschienen mir 1,6mm als wenig sinnvoll.

    Ein 2mm O-Ring wäre ein wenig zu dick, damit liegt der Verschluss deutlich nicht mehr am Patronenlager an. Mit dem 1,7mm O-Ring liegt er gerade so an.

    Die Verschlussfeder drückt den Gummiring im Ruhezustand kaum merklich zusammen.

    Vielleicht kann man den Ring auch ein Zehntel mm dicker wählen, aber so läuft die Waffe weiterhin rund.

    Super, das gefällt mir, danke für's mitmachen hobbes_am_stand , no.limits und @Herr der Ringe .

    Genau, links ist eine Walther KSP200 zu sehen, also eine von Walther aus weißfertigen Teilen der russischen Baikal IZH-35 gefertigte Pistole, die tatsächlich so etwas wie ein finish besitzt, dass der IZH35 eher fehlte.

    Und genau die verhält sich bei der Visierung trotz einem aufgedruckten "bei" anders als die beiden Modelle rechts daneben.

    Wie von Königstiger zuletzt vorgeschlagen die Schrauben immer reindrehen, um dann sozusagen auch Schrauben mit Linksgewinde "einzufangen" damit die Schüsse weiter unten landen, wäre bei der KSP200 im Sinne des Wortes nicht zielführend. Die Schraube da hat nämlich ein Rechtsgewinde und, huch, trotzdem kommt die Visierung beim rechtsrum Reindrehen hoch.

    Aber ok, die Ausnahme bestätigt die Regel :)