Nicht dass ich den Inhalt der letzten Version des Papiers als so problematisch empfunden hätte, als dass ich nicht damit hätte leben können (letztlich waren da ja kaum noch konkrete Dinge drin und die genannten Vorteile sind seit Jahren sattsam bekannt ohne das man den Drang verspürt hätte, an den betroffenen Grenzpunkten Veränderungen vorzunehmen).
Aber so was ist wohl auch einer mangelnden Feinfühligkeit der handelnden Personen geschuldet. Wenn die Papiere schon durch die Gegend geistern und für Unruhe sorgen, bevor sie offiziell abgestimmt sind, so ruft das bei den Offiziellen, die dann die Beschwerden erreichen, keine Begeisterung hervor.
Beiträge von schmidtchen
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Beiträge LSB NI; Stand 2015Erw. KSB € 1,80 + LSB € 3,80 = € 5,60
Jugendliche KSB € 1,25 + LSB € 2,60 = € 3,85
Kinder KSB € 0,70 + LSB €1,50 = € 2,20Zusatz zur Verdeutlichung, welche Gefahr besteht, wenn sich der SWE dazu durchringen könnte!
Aber wie du schon schriebst, das Ganze ist nicht zum Nulltarif zu haben und man müsste schauen, wie hoch die finanziellen Vorteile wären. Da diese Zuwendungen des LSB aber zum einen sehr stark in der Förderung des (Leistungs-)Sports bestehen und zum anderen geldmäßig erst mal dem Verband zu Gute kommen, würde sich das Dilemma der hohen Mitgliedsbeiträge für die Vereine (und ihre Mitglieder) ja gegenüber dem NWDSB kaum ändern. Denn: Um die Gelder beim LSB NI "abgreifen" zu können sind mit Sicherheit ein paar kleine Bedingungen zu erfüllen wie z.B. kontinuierliche Lehrgangsarbeit anhand vorhandener Konzepte, Ausbildungen etc. . Das Ganze kostet nicht nur Geld sondern auch Personal, welches wiederum Geld kostet. So ganz einfach kommt man nicht an ander Leut's Geld.
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Woll'n wir mal hoffen, dass nicht bei nächster Gelegenheit irgendeine Ausnahme in die Regelungen reininterpretiert wird. Ich möchte drauf wetten! Das war bisher immer so, wenn es eine "unangenehme" Entscheidung zu treffen galt beim DSB.

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Die Entscheidung soll noch in diesem Monat fallen, frag doch mal bei Deinem Präsidium nach, welche Termine im durch das Land gesetzt worden sind.Ich habe es schon mehrfach geschrieben und wiederhole mich für dich gerne noch einmal: Der DSB wird da nichts entscheiden. Es ist ein sogenanntes Positionspapier, wo der DSB, möglicherweise in Form seines GV einen Beschluss fassen wird, dass die Entwicklung wie dort beschrieben, wünschenswert wäre. Und das ist es dann auch schon. Den Rest müssen die LV alleine untereinander regeln. Und wo das passiert und wo nicht, wird sich zeigen. Der Mensch neigt dazu, träge zu sein. Also richte dich auf eine gewisse Wartezeit ein! Aber man sagt ihm auch nach, geduldig sein zu können. Also, nur Mut.
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Genau das war die Frage, die hätte man einfach mit Ja, am besten mit Quellenangabe oder einfach Nein beantworten können.
Ich finde solche "schlauen Fragen", mit deren Antwort dann hausieren gegangen wird, immer wenig hilfreich. Das Wort "Nein" suggeriert einem "Unbedarften" nämlich: Das darf ich machen, weil es wird ja nicht verfolgt. ABER: WENN denn mal eine Behörde in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr dieses verfolgt, und zwar ohne das das Gesetz geändert werden müsste, dann fallen die Herrschaften aus allen Wolken. Insofern bevorzuge ich Frank's Antwort, zumindest als Ergänzung zu dem "Nein" !
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93 Vereine ? Wo ? Ich denke, es hätten insgesamt 233 (oder doch nur 227?) teilgenommen ?
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Ok, die elektronischen Anlagen werden tatsächlich aus einem anderen Topf finanziert, der wohl von der "Sperrung" tatsächlich betroffen ist.
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Die Frage des "Ablaufs" von Kartuschen ist eine von DSB und einigen wenigen Herstellern ins Spiel gebrachte Variante, weil seinerzeit bei EINEM Hersteller mal Unfälle passiert sind. Diese waren nach meinen Informationen aber AUSSCHLIEßLICH auf mangelhaftes Material DIESES Herstellers zurück zu führen. Die Fa. Steyr, die mittlerweile auch dieser Regelung beigetreten ist (musste, da im herstellerverband) hat mir seinerzeit SCHRIFTLICH gegeben, dass sie bei ordnungsgemäßer Lagerung und Handhabung eine deutlich längere Haltbarkeit als 10 Jahre angeben können.
Und das ist letztlich auch des Pudels Kern: Ohne ordnungsmäße Herstellung, Handhabung und Lagerung bringen auch die 10 Jahre "Haltbarkeitsdatum" nichts. Wenn das Ding feucht gelagert wird und ggf. "rostet" (z.B. die Stahlkartuschen), dann können sie auch vor 10 Jahre um die Ohren fliegen. Und dann nützt es mir als Geschädigtem auch nur wenig, wenn dieses "legal" passiert.
Das Ganze ist ein ausgemachter Marketingschachzug zwischen DSB und den Herstellern.
Im Gegensatz zum "Ablaufdatum" der Kartuschen ist das CIP-(Beschuss-)Zeichen ein gesetzlich verpflichtendes Zeichen. Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Der Ausrichter einer Meisterschaft bestimmt, was er zulässt und was nicht. Das ist mit der Sicherheitspatrone bzw. dem bunten Faden das Gleiche. Nur bei Meisterschaften vorgeschrieben, aber keine GESETZLICHE Verpflichtung. Da passiert im Schadensfall eher nichts, solange man dir kein Verschulden nachweist. Wird dieses aber nachgewiesen, ist es auch egal, ob eine Kartusche noch nicht abgelaufen ist oder eine Pufferpatrone im Lauf war.
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Und die Vereine die Zuschüsse beantragt haben und nicht mit der Maßnahme anfangen können weil keine Entscheidung gefällt werden? Wenn das keine weitreichenden Konsequenzen sind, was dann?
Axel
Von welchen Zuschüssen weisst du, die (wo ?) gestellt wurden, und bei denen keine Auszahlung erfolgte ? Nach meinem Kenntnisstand sollen Bauzuschüsse für Bauten/Umbauten von Schützenhäusern im Zuge von Modernisierungen auch weiterhin vom LSB ausgezahlt werden. Um welche Zuschüsse geht es hier also ?
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der letzte Satz unter 0.7.4.1 ist eindeutig ....Der betreffende Satz unter 0.7.2.1 bezieht sich ausschließlich auf die DM - und mit 0.7.4.1 hast du eben bei Startin 2 LV´s definitv kein Startrecht mehr bei der Deutschen.
Diese Aussage würde ich so NICHT unterschreiben. Das man nur für EINEN Verein eine Disziplin bei den Meisterschaften schießen darf steht klar in 0.7.2.1 . Nur die Rechtsfolge steht halt nur für die DM IN DER SPO, weil der DSB nur das bestimmt(en will). Für die Meisterschaften darunter wird wohl der Ausrichter entsprechende Regelungen festlegen können, so wie es der TE für die 2 Kreisverbände bei ihm beschrieben hat. Den Verweis auf die SpO kann man durchaus so interpretieren, dass analog zur DM auch bei den KM eine Sperre erfolgt wenn man für mehrere Vereine die gleiche Disziplin schießt.
Letztlich wird aber wohl jede Ebene selbst entscheiden müssen, wie sie mit entsprechenden Fällen verfährt. -
Leute, Leute,
manchmal glaubt man es nicht ! Das Startrecht für Liga und Meisterschaften ist unterschiedlich geregelt und insofern ist man frei, für welchem Verein man welche Disziplin schießen möchte , auch unterschiedlich in Liga und Meisterschaft. Aber in der Meisterschaft hat jeder genau einen Start pro Disziplin frei. Insofern dürfte es schwierig werden, in Einzel- und Mannschaftswertung für unterschiedliche Vereine zu schießen.

Der Satz in 0.7.2.1 SpO
ZitatJeder Schütze darf in einem Sportjahr bei Meisterschaften des DSB (Anmerkung: Dazu gehören eben auch die Kreismeisterschaften) oder bei Meisterschaften von Schießsportverbänden
der Europäischen Union (EU) in einem Wettbewerb nur für einen Verein starten.ist doch wohl eindeutig. Über 0.7.4.1 letzter Satz kann man lediglich noch die VM unbeschadet bei den anderen Vereinen, in den man Mitglied ist, mitschießen.
@AxelA
Ich möchte dein Gejaule mal hören, wenn jemand deinen Doppelstart nachträglich moniert und du disqualifiziert wirst und die weite Anreise zur DM umsonst war. Da wirst du der erste sein, der beleidigt ist über solch eine Diffamierung ! -
Nun zum LLZ:
Wir haben eins für gesamt Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach ( @AxelA, so schreibt sich das). Jahre lang genügte es den Verbänden PSSB und RSB, um ihre Kaderausbildung, Lehrgänge und LVM dort aus zu tragen.
Es liegt von allen Seiten des Landes gut erreichbar, hat 18 elektronische KK Stände, eine LuftdruckhalleDa du ja Wert auf ordentliche Begriffsverwendung legst, sei die Anmerkung erlaubt, dass wir nicht mit Luftdruck sondern mit Druckluft schießen und insofern die Halle wohl eine Drucklufthalle ist.

und 20 elektronische Kurzwaffenstände für alle Kaliber.
Ist dem so ? Mein letzter Stand war, dass da höchstens 10 elektronische Scheiben sind (und selbst die sollten zwischenzeitlich mal abgebaut worden sein/werden wegen ausstehender Zahlungen ?) und diese bei den Meisterschaften (zumindest den LM des RSB) auch nicht verwendet wurden, da die restlichen 10 fehlten und man 20 gleich ausgestattete Stände gebraucht hätte. Gebe aber zu, dass ich da in letzter Zeit nichts mehr drüber gehört habe.Sind wir nicht in der Lage, gemeinsam Fehler die offensichtlich in der Vergangenheit gemacht wurden zu beseitigen und das LLZ mit Hilfe der Sportförderung auf den neuesten Stand zu bringen???
Sind wir nicht in der Lage, gemeinsam das schon bestehende zu erhalten???
Sind wir nicht in der Lage, gemeinsam „falsche Propheten“, die nur Eigeninteressen im Auge haben, in die Schranken zu weisen???
Wenn wir zu allem nicht in der Lage sind, hören wir besser mit diesem Sport auf!!!Du bist sehr davon überzeugt, dass diese deine Meinung auf Veränderung zwingend die Richtige ist. Wer sagt dir, dass die "angeblichen Heilsbringer" für RLP nicht auch nur ihre Interessen im Blick haben ? Und wer, dass in dem neu strukturierten Verband nicht nach kurzer Zeit alles genauso läuft wie im alten?
Viele neue Besen kehren nur am Anfang sehr gut und mit zunehmender Integration ins System schleifen sich die Neuerungen ab. Sehr gut zu sehen bei den politischen Parteien am Beispiel der Grünen. Früher durchaus gute Ansätze, aber zu wenig Möglichkeiten der Umsetzung und nachdem sie diese bekommen haben sind sie in vielen Dingen sehr systemangepasst.
Kluge Vorschläge zu machen ist halt was anderes, als wie diese auch in der Praxis umzusetzen, zumal, wenn man nicht in einem luftleeren Raum arbeitet sondern in einem lebendem Biotop ! -
Zum LLZ: dass hier in den vergangenen Jahren enormes im Argen lag bestreitet niemand, das habe ich hier im Forum auch schon des Öfteren zum Besten gegeben. Auch wer dafür verantwortlich ist (siehe mein letzter Post, zu den genannten kommen noch ein paar andere).
Kann es sein, dass du unter Persönlichkeitsspaltung leidest ?
Ich vermute, du meinst damit den Post von 10erjäger. 
Im Vordergrund müssen aber doch die Vorteile EINES GEMEINSAMEN Landesverbandes innerhalb unserer Landesgrenzen stehen! Warum ist denn der RSB so scharf auf sein Gebiet Süd? Weil die Sportfördermittel in NRW weitaus geringer sind als in RLP! Das Geld hätte man gerne im Norden des RSB angezapft um so seinen Leistubgssport zu fördern - und glaub mir, die wenigsten in RLP bekämen davon was mit!
Eine sehr interessante Sichtweise. Ob sie aber so den Tatsachen entspricht, da habe ich meine Zweifel.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hatte RLP am LLZ eine sehr gute Lehrgangsarbeit. Da haben Heinrich T. und Brigitte B. eine sehr gute und effiziente Ausbildungsarbeit betrieben und es gab, zumindest nach außen hin, überhaupt keine Diskussionen darüber, dass die Fördermittel aus RLP auch dort verbleiben müssen. Nur aus diesem Grund gibt es meines Wissens überhaupt noch eine Gebietsebene im RSB, um nämlich diese Geldertrennung hin zu bekommen.
Da aber wohl beide genannten Personen nicht mehr im Amt sind (Brigitte ist ja leider letztes Jahr verstorben) fehlte und fehlt es immer noch, an geeigneten Nachfolgern, die die Arbeit sowohl im Jugend- wie auch im Erwachsenenbereich strukturiert fortsetzen. Aus den Vereinen/Verbandsebenen der beiden Verbände kommen diesbezüglich auf jeden Fall keine Vorschläge, wenn nach entsprechenden Personen gefragt wird, so meine Info und Erfahrung. Aufgrund dieser mangelnden Bereitschaft, die Leistungssportarbeit im Süden zu machen, trainieren derzeit einige Leistungssportler aus dem Südbereich des RSB auch bei Kadermaßnahmen im Nordbereich mit.
WENN aber denn im Süden keine vernünftige organisierte Kaderarbeit möglich ist, wäre es doch ggf. wohl auch nachvollziehbar, dass der RSB das Geld für die Vereine, die in seinem Einzugsbereich sind, nicht gänzlich verfallen lassen will. Denn das würde ihm ja von seinen Kritikern auch wieder vorgeworfen. Da die Mittel nach meinem Kenntnisstand gemäß den Statuten des LSB-RLP eh an die Vereine in RLP gebunden sind, könnte man diese Gelder auch nicht einfach so komplett im Norden für Nichtsüdvereine "verbraten". Ich weiß aber gar nicht, inwiefern da überhaupt schon intensiver dran gearbeitet wurde, denn meines Wissens hat der RSB in den letzten Jahren auch ohne diese Problematik schon genug zu tun gehabt.
Ich kann dich nur auffordern, die dir bekannten fähigen Leute zusammen zu trommeln und SCHON JETZT mit der organisierten Arbeit für RLP anzufangen. DANN würdest du den Sportlern dort dienen.
Ob und wann die anderen deiner Vorstellungen nämlich umgesetzt werden (können), steht wohl eher in den Sternen. Ich erinnere mich noch gut an die Situation vor 3 Jahren, als es hieß, die RLP-Vereine sollten aus dem RSB aus- und dem SSV RLP beitreten. Mit der DSB-Aufnahme gäbe es keine Probleme. DER hätte gar keine Chance, die Aufnahme abzulehnen. Was rausgekommen ist, wissen wir: Ne ganze Reihe Vereine sind Stand heute zwar aus dem RSB raus und zum SSV RLP, nur geholfen hat es nichts, da dieser eben kein DSB-Mitglied wurde (zumindest nur vorübergehend) und diese warten z.T. noch heute ohne DSB- (respektive PSSB- bzw. RSB-)Mitgliedschaft) auf den RLP-Verband. Der SSV RLP ist aber mittlerweile wohl umfunktioniert zu einem Förderverein für das LLZ RLP.

Ich kann nur empfehlen, mehr im JETZT und weniger in der FERNEN Zukunft zu leben. Solche (Sport-)politischen Veränderungsprozesse sind zäher als sich mancher Aussenstehende denkt. MIt einfachem rationalem Denken kommt man da nicht weiter. Und dann kommt noch die Trägheit des Menschen (in dem Fall der Schützen) hinzu, die sich vieles geruhsam gefallen lassen.
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Das ist ja auch ein blöder Vorschlag. Da würde dann ja einer neuer Moloch wie der RSB entstehen und kein schlanker und agiler LV. Die ganze Umorganisation funktioniert nur, wenn am Ende weniger Funktionäre/1000 Mitglieder notwendig sind.
Tja, dass ist aber die schlanke Lösung auf RLP. Deren Landessportbund ist nämlich auch "so schlank" organisiert (allerdings historisch bedingt). Und wenn man verschlankt, bleibt das Problem der WERTIGEN" Vorstandsposten. Vertreter oder Referent kann jeder. Vorsitzender oder Präsident sollte es schon sein.

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Ich habe erfahren, dass dieses "Arbeitspapier" an verschieden Mandatsträger eines LV versendet wurden, die dieses nicht vom eigenen Verband erhalten hatten. Dagegen hat sich der Präsident beim Absender verwehrt. Ich persönlich kann an dieser Info nichts verwerfliches finden, oder hat der Präsident um seinen Posten Angst.
Wie ich den "Informanten" kenne, wird er dies in Zukunft weiter betreiben,um die wichtigsten Infos an die Vereine und "nicht informierten Funktionären" in diesem LV auf den neuesten Stand zu bringen.Das die verschiedenen Infos je nach dem, ob sie zum eignen Vorgehen passen oder nicht, hin und her geschickt werden, ist doch nichts neues. Das ist überall da der Fall, wo ich Veränderungen haben möchte und der Meinung bin, mein Klientel (für meine Ziele) gut informieren zu müssen. Das passiert beim NWDSB genauso wie in Rheinland-Pfalz oder auch in anderen Teillandesverbänden, wo es Probleme gibt. Nur beim MWDSB und RSB/PSSB - Rheinlandland-Pfalz sind sie derzeit am akkutesten. Das der betroffene Präsident darüber keine Begeisterung zeigt, wenn dieses Papier nicht in seinem Sinne ist, kann man doch Nachvollziehen. Schließlich hat ER die Arbeit mit den entsprechenden Diskussionen.

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Dazu kommt noch, dass für die Schützenklasse meist ein ganzer Tag zur Verfügung steht, während sich die älteren Klassen oftmals einen Tag teilen. Hier muss also zwischen den einzelnen beteiligten Klassen "jongliert" werden. Bei der Leistungsdichte in manchen Klassen (vor allem im Aufgelegtbereich) ist da aber kaum was zum Jonglieren, da ein Ring Absenkung schnell 50-100 Starter mehr bedeutet (im Aufgelegt-Bereich). Man schaue sich diesbezüglich die LM-Ergebnislisten an.
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Und es ist daran zu denken: Wir leben in Deutschland. Da brauchste für alle möglichen Dinge eine Genehmigung. Wenn du daraus ne öffentliche Veranstaltung machst, sie ggf. sogar bewirbst, wirst du eine solche brauchen. Läuft dabei Musik als Untermalung, bist du schnell bei der GEMA. Das alles kostet Geld, was VORINVESTIERT werden muss, wie auch die Kosten für die Technik, sowohl bei der Veranstaltung, die zu übertragen ist (die mir als örtlicher Veranstalter möglicherweise noch egal sein können) als auch am Veranstlatungsort des Public Viewing. Alleine schon diese paar "Kröten" mittels dem zahlreich erschienen Publikum wieder herein zu bekommen, wird nicht einfach sein.
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Mir ist im weiteren allerdingsschleierhaft wie im Pos. 82 gleich zu Beginn auf die Einhaltung des Themas hingewiesen wird, aber in der dritten Zeile die Sensibilität der Auflageschützen erwähnt wird. In welchem Zusammenhang steht diese Äußerung mit dem Thema?
Um dich nicht dumm sterben zu lassen und deinen Schleier zu lüften kann ich dir erläutern, dass die Bemerkung zu den Auflageschützen eine Antwort auf #73 war, wo etwas dazu geäußert wurde. Der zweite Absatz in #82 war nur als Entgegnung für @AxelA gedacht, auch wenn er außerhalb des Threadthemas liegt.
Ich hoffe, du siehst nun wieder klarer! -
Natürlich kann er. Er kann sogar sehr einfach (wenn sich nur die notwendige Mehrheit findet). Um zu sehen, wie, müsstest du allerdings die Satzung auch kennen.
Das mit dem einfach schätzen wir dann vermutlich unterschiedlich ein. Die Satzung kenne ich sehr wohl und du stellst sicher auf den zweiten Satz in § 8 Ziffer 2 ab,
ZitatDie unmittelbaren Mitglieder legen ihre Gebietsgrenzen im gegenseitigen Einvernehmen fest. Können sie keine Einigung erzielen, so entscheidet der Gesamtvorstand unter Berücksichtigung aller Umstände.
während ich mit der Satzungsänderung zunächst einmal den "Normalfall" aus Satz 1 genommen habe (und hier zeigen die derzeit Betroffenen ja ihre mangelnde Bereitschaft zur einvernehmlichen Einigung recht deutlich) und dann durch meine ZusatzbemerkungZitat...die Stimmberechtigten in der DSB-Delegiertenversammlung die Landesverbände sind und diese in der Mehrzahl kein Interesse haben, sich vom DSB ihre Grenzen vorschreiben zu lassen, schon gar nicht, wenn möglicherweise davon ja deutlich mehr betroffen sein KÖNNTEN als die derzeit etwas in der Diskussion stehenden RSB und NWDSB....
verdeutlicht werden sollte, dass weder die Satzungsänderung noch die "einfache" Variante per Gesamtvorstandsbeschluss tatsächlich eine Chance auf Umsetzung hat. Denn selbst bei den einfachsten weitestgehend isolierten Problemen (seinerzeit PSSB/RSB/SSV RLP) oder NWDSB hat man sich bisher zu keinem solchen Beschluss hinreißen lassen können, noch viel weniger wird dieses in Ansicht des Strukturpapiers geschehen, da da ja 80 Prozent der LV davon betroffen sind. Und keiner von denen will meines Wissens das, was in dem Papier drin steht. Wenn ich also heute für die Neugliederung der LV aus RLP und NRW stimme, kann mir das morgen im eigenen Verband selbst passieren. Und da die LV-Fürsten im GV eine ziemlich große Stimmenmehrheit haben, sehe ich solch eine Entscheidung in absehbarer Zeit nicht vom DSB kommen. -
Ziel muss ein schießsportlicher DSB-Landesverband Rheinland-Pfalz oder Rheinpfalz sein, entsprechend den Grenzen des Bundeslandes. Erst wenn das gesichert ist, kann man die Frage des Standorts wieder angehen. Ein Grund mehr, die Reform zügig und autoritär von Seiten des DSB anzugehen.
Du bist doch hier der Jurist. Dann muss ich dir doch nicht erklären, wie die juristische Lage (derzeit) aussieht ! Ich hab's an anderer Stelle ja schon mal erläutert aber wiederhole mich gerne:
Der DSB regelt gemäß seiner derzeitigen Satzung gar nichts autoritär an den Grenzen seiner Landesverbände (also ohne deren Einverständnis). Da fehlt die Rechtsgrundlage ! Und eine Satzungänderung hat nach meiner bescheidenen Ansicht in dieser Richtung keine Aussicht auf Erfolg, da die Stimmberechtigten in der DSB-Delegiertenversammlung die Landesverbände sind und diese in der Mehrzahl kein Interesse haben, sich vom DSB ihre Grenzen vorschreiben zu lassen, schon gar nicht, wenn möglicherweise davon ja deutlich mehr betroffen sein KÖNNTEN als die derzeit etwas in der Diskussion stehenden RSB und NWDSB. Das Strukturpapier weist da ja schon deutliche Richtungen vor !Der RSB gehört zerschlagen, er hat keine eigenständige Lebensberechtigung als Organisation. Seine Teile würden mit dem PSSB (zu einem neuen RPSB) und mit dem WSB zu vereinigen sein. Davon profitieren auch und gerade die Schützen an der Basis - und die Leistungssportler sowieso
Meinungen sind nicht verboten, bedürfen aber der Zustimmung der Mehrheit der betroffenen Mitglieder, um umgesetzt zu werden. An der fehlt es den Befürwortern einer entsprechenden Lösung aber nicht erst seit gestern.

Ich könnte dir auch im politischen Bereich zahlreiche Beispiele für Reformbedürfnisse nennen, ohne das ich mich der Illusion hingebe, dass die (betroffenen) Politiker solche Reformen in absehbarer Zeit durchführen werden.
Insofern: Keep cool.
