Beiträge von schmidtchen

    Ich vermute mal, dass du nicht den Druckbehälter an der Pistole meinst (der braucht nämlich keinen TÜV) sondern eine Nachfüllflasche, mit der du diesen Druckbehälter jeweils füllen kannst.

    Wenn dem so ist: Wenn du keine eigen Möglichkeit hast, die Flasche zu füllen (und da reicht ein kleines Kompressorchen nicht aus, das kann man nur für die Druckbehälter an der Pistole nehmen, was als Privatmann aber meist zu teuer ist, ist eher was für Vereine), dann wirst du mit einer Flasche ohne TÜV nichts anfangen können, da sie dir der Gasflaschenhandel normalerweise nicht wieder auffüllt. Da musste dann leider ne Abnahme machen lassen oder durch die machen lassen. Es sei denn, du hast bekannte Leute z.B. bei der Feuerwehr oder einem Tauchshop. Da kann man schon mal unter der Hand so eine Flasche füllen lassen, auch wenn sie abgelaufenen TÜV hat. Aber das geht nur über Vitamin B und ob das sinnvoll ist, an dieser Stelle zu sparen, lasse ich mal dahingestellt. Meines Wissens kostet die Prüfung um die 50,- € und hält bei Industriegasflaschen 10 Jahre.

    Hm ... irgendwie muss ich etwas bezüglich Datensparsamkeit richtig machen. ich habe privat(!) bisher 4 von diesen Mails bekommen. Zwei davon sind DSB und GSVBW mit Opt-out und Heinz Henke und Reiner SCT mit Opt-in

    Es war nicht nur von "Mails" sondern von "Post" die Rede. Wenn du natürlich nichts mit Banken und Versicherungen zu tun hast (Geld reichlich im Tresor ;)), kommt da auch nix. Opt-in und Opt-out kann man nämlich nicht nur technisch sondern auch nach alter Sitte per Papier machen. ;)

    Im Mail-Bereich ist man vor allem dann betroffen, wenn man zahlreiche Newsletter bezieht oder Werbezusendungen nicht widersprochen hat (bei Vertragsbeziehungen/Käufen vorwiegend Online).

    Nein, er ist Jurist.

    Knapp vorbei ist auch daneben. ;)

    Opt-out ist da zulässig? Wenn ja, ist die Verordnung auch nur ein Witz.

    Klar ist Opt-Out zulässig. Hast du in den letzten Tagen nicht reichlich Post von Versicherungen, Banken und ähnlichen bekommen? Die verschicken derzeit alle wie wild. Und KEINER von denen wollte meine explizite Zustimmung.

    Das das Ganze mehr Wahnsinn als Witz ist erkennst du an den derzeit hektischen Reaktionen allerorts.

    Ich weiß, jetzt kommt "Gutmensch" Geronimo und erklärt uns, wie sinnvoll, einfach und eh immer schon notwendig das gewesen sei. Geschenkt. Für mich als Vereinsverantwortlicher bleibt es ein Bürokratieballast und die Angst vor den drakonischen Strafen (ja, ja, wird schon icht so doll werden beim ersten Mal, nur schriftlich gibt einem das keiner) ) scheint ja selbst rechtsaffine Leute zu befallen, wenn auch Steuerberater und Rechtsanwälte ihre Webseiten vom Netz nehmen.

    Ich glaube, hier gilt mal wieder der Grundsatz: Gut gewollt ist noch lange nicht Gut gemacht.

    Woll'n wir doch mal zum eigentlichen Thema zurück kommen.

    Vielleicht sollte man als betroffener Schütze aus B.-B. mal den DSB diesbezüglich kontaktieren, schließlich sind die Landesverbände ja "nur" vom DSB "beliehen" und bei so krassen Ausreißern würde mich dann mal interessieren, ob da der DSB tatsächlich abtaucht und sich für nicht zuständig erklärt, denn da sind ja nun wirklich heftige Klöpse drin. :(

    Die Kernfrage lautet hier nämlich, ob in diesem unserem Staate die Exekutive oder konkreter die Polizei sich ihre eigenen Gesetze machen darf und ich schreibe hier bewusst Gesetze machen und nicht Gesetze auslegen. Die Verwaltungsvorschrift liefert zu etlichen wenn auch nicht zu allen Punkten klare Vorgaben und an diese hat sich die jeweilige Behörde auch zu halten. Wenn aber etliche Forderungen gestellt werden, die deutlich über das hinausgehen, was ganz konkret in der Vorschrift steht , dann ist das keine Gesetzesauslegung mehr, sondern eine unzulässige Gesetzesverschärfung durch die Exekutive. Auf die Rolle, die der Verband dabei als Hilfsbüttel einnimmt, will ich jetzt nicht auch noch weiter eingehen. Wurde ja schon erläutert.

    Na, der vorletzte Satz ist aber aus meiner Sicht das Kernproblem: Wie ich das sehe, tritt die Polizei ja gar nicht als "Executive" in Erscheinung. Mal abgesehen davon, dass sie sich ja gar keine "Gesetze" macht (wo ist so was nachzulesen, dass die diese Forderungen haben? Gibt es da ein entsprechendes LKA-Rundschreiben an die Behörden ? ) lehnen die sich doch derzeit gelangweilt zurück und sagen: "Der Verband ist für das Bedürfnis zuständig und wenn der sich intern diese Vorgaben für eine Bescheinigung gibt, ist das nicht unsere Sache." An der Stelle KÖNNEN die gar nicht anders, da sie ja die Anträge gar nicht auf den Tisch bekommen, die die Normen in B.-B. nicht erfüllen. Insofern sind die da fein raus, außer jemand "plaudert" aus dem Nähkästchen, dass auf den Verband Druck ausgeübt worden ist, die Bedingungen so zu fassen wie sie derzeit sind. Wenn das Beweissicher in der vorgegebenen Art erfolgt ist, sollte der LV mit Unterstützung des DSB dagegen gerichtlich vorgehen.

    HeiTer

    Ich habe weder behauptet, dass ich die Vorschriften über die Zweckbindungen der RLP-Mittel kenne (nuss ich als NRW'ler auch nicht) noch habe ich behauptet, dass alles so in Ordnung war, wie es gelaufen ist. Im Gegenteil: Ich habe mehrfach eingeräumt, dass seinerzeit sicher einige Dinge nicht in Ordnung gelaufen sind.

    Meine Aussage von "ist das dein Ernst" bezog sich alleine auf die Höhe der Summe, über die du hier das Lamentieren anfangen hast. Da ging es an anderen Stellen doch um andere Summen. Aus rechtlicher, fördermittelfähiger Seite magst du Recht haben, aber das hat seinerzeit auch niemanden im Süden gekümmert, auch dich nicht, wo die Mittel genau hin geflossen sind. Hätte man da früher genauer hin geschaut (auch die heute besonders Klugen), wäre der Schaden auch geringer. Ja ich weiß, ihr wart nur im erweiterten Vorstand, wir aber noch nicht mal da. 8)

    Eines kann ich dir aber versichern: Mit deinen persönlich angreifenden Worten (die ja auch einige andere eurer "Fraktion" verwenden) wirst du auch weiterhin keine Gesprächspartner (mehr) im RSB finden. Das muss sich niemand antun! Aber in Wirklichkeit wollt ihr das wohl auch gar nicht (mehr) und seit einfach nur frustriert.

    Diplomatie war schon immer eine Kunst. ;) Und tschüss.8)

    Der Andreas Koch meint es vermutlich nur gut. Der waffenrechtlich Kenntnisreichste ist er aber erkennbar nicht.

    Das muss man wohl so sehen:

    Zitat
    Beantragt der Antragsteller eine WBK für Sportschützen, ist in der Regel davon auszugehen, dass er Lang- und Kurzwaffen erwerben will, daher muss er für beide Waffenarten ausreichend Trainings- oder Wettkampfnachweise vorlegen können.
    Zitat
    Voraussetzung nach Vorgabe des LKA 553 sind jeweils 12/18 Trainingstage mit einer Kurzwaffe und mit einer Langwaffe, idealerweise im Verhältnis 50/50, kann sich auch um einem Drittel/zwei Drittel in beide Richtungen verschieben. Auch hier können Kurzwaffe und Langwaffe an einem Tag trainiert werden.

    :/:/:/

    Da bleibt MIR nur die Frage, was die dort in BB für Pillen haben, die die nehmen ?

    Zu der Frage des geplanten SSZN in Brüggen (Schützenkreis Viersen) würde ich aber schon gerne auch einen Kommentar von Schmidtchen lesen. Weißt Du, warum der RSB da keine (nun wirklich maßvolle) Nutzungszusage geben wollte oder nicht geben zu können glaubte?

    Danke, Carcano

    Wenn sich einige der hier "eifrig mitarbeitenden Herren" mal zurückerinnern, wurde schon seinerzeit der SSG Bad Kreuznach eine verbindliche Zusage für die Durchführung der LM auf mehrere Jahre versagt, die diese zwecks Planungen und Sicherheiten haben wollte. Dafür wurde man damals auch böse beschimpft. Aber man wollte sich seitens des Verbandes nicht zu lange festlegen, zumal Kreuznach ja auch nicht der Nabel des RSB-Gebietes war.

    Wenn ich richtig informiert bin, hat Brüggen zunächst immer betont, dass man sich zwar freue, wenn der RSB die Anlage mit nutze, aber man nicht darauf angewiesen sei. Erst ganz am Ende kam dann bei den konkreteren Umsetzungsplänen diese gewünschte Zusage heraus, die man als Verband aber VOR Fertigstellung der Anlage und unter den gegebenen Umständen wohl nicht geben wollte. Aus Gleichbehandlungsgrundsätzen durchaus nachvollziehbar.

    Dazu ist aber auch zu bemerken, dass, wenn ich ebenfalls richtig informiert bin, dem Ganzen keine konkreten Kosten und Termine beigelegt waren, so dass auch da noch einiges "unkonkret" war.

    Letztlich dürfte auch klar sein, dass eine solche Anlage nicht von einer LM finanziert werden kann, zumal man aus grundsätzlichen Erwägungen wohl auch weiterhin an der Regelung festhalten möchte, einige Disziplinen der LM in RLP zu schießen. Auch das war ja eine gerne angebrachte Kritik der RLPer, als kurzzeitig nach dem Kreuznacher aus mal alles in Essen, Oberhausen und Dortmund geschossen wurde. Insofern ist mir die besondere Stellung, die da dem RSB gegeben werden soll, nicht ganz klar.

    @moses und HeiTer

    Ich weiß nicht ganz genau, was ihr wollt. Wer sich meinen obigen Beitrag #807 und auch andere Beiträge durchliest, wird zu euren Beiträgen nur wenig Widersprüche erkennen. Nur die Darstellungsweise wird sprachlich ein wenig angepasst. ;)

    seit Anfang der Diskussionen um das LLZ verfolge ich die hiesigen Einträge und kann sehr wohl "einzelne Beiträge" gewissen Person zuordnen.

    Das geht mir auch so. ;)

    Der RSB hat beim Bau der neuen Geschäftsstelle in Leichlingen d. d. Fachverband Sportschießen Rheinland mehrere Kostenzuschussraten von mind. 6.750,00 EUR erhalten.

    Ist das dein Ernst ? Der RSB baut eine komplett neue Geschäftsstelle (für ALLE Mitglieder, auch die RLPer) und du regst dich über Zuschüsse in Höhe von 6.750,- EUR auf, die aus RLP dazugegeben wurden ? Entschuldige, das kann ich nicht ernst nehmen. Und falls da Fehler bei der Deklarierung bezgl. Zuschussfähigkeit gemacht wurden, ist das sicher bedauerlich, aber wie wir schon vorher festgestellt haben, wurden von den betreffenden Leuten noch ganz andere "Fehler" gemacht. Das wird doch gar nicht bestritten.

    Nun mag sich so mancher Leser fragen; "Wie konnte so etwas geschehen?" Du versuchst die Schuld dafür den Leuten in die Schuhe zu schieben. die eine Mitverantwortung gehabt hätten und diese das heute "abzuschwächen" versuchen.

    Auch das ist nicht korrekt!

    Die von Dir gemeinten "Leute" waren kein Mitglied des "Geschäftsführenden Fachverbandvorstandes" (Vorsitzender, Stellv. Vorsitzender, Geschäftsführer, fünf Bezirksvorsitzende), sondern NUR im "Erweiterten Fachverbandsvorstand" (Gebietssportleiter, Gebietsjugendleiter, Bezirksjugendleiter, versch. Referenten). Dieser "Geschäftsführende Vorstand" hat immer unter strenger Geheimhaltung getagt und dessen Protokolle waren für die Mitglieder des "Erweiterten Vorstandes" GESCHWÄRZT - die Protokolle existieren übrigens noch.

    Jetzt erzähl DU als Verwaltungsprofi mir doch bitte nicht, dass man nicht alles klaglos hinnehmen muss, wenn man nicht will. Es gab doch genug Anhaltspunkte, wo man hätte ansetzen können. Selbst Leute, die weiter weg saßen als ihr, haben sich ja durchaus so ihre Gedanken gemacht, aber leider auch nicht reagiert. Da nehme ich mich ja gar nicht aus. Aber wir saßen halt nicht dabei, weder bei den Gebietsversammlungen noch bei den erweiterten Vorstandsversammlungen noch bei anderen Gelegenheiten.

    ... aber es bleiben Narben - und das ist gut so, erinnern sie uns doch an die Vergangenheit - die Vergangenheit, die auch die unsrige ist.

    Wie wahr, wie wahr !

    Da titulierst du doch unter # 764 den RSB als Saftladen.


    Ich muss dir vehement widersprechen, Saftladen ist noch geschmeichelt, wenn man die Threads #811 und #810 sich ansieht.

    Ich tituliere nicht sondern habe ein Synonym für eure Umschreibungen der angeblich desaströsen Zustände im RSB gesucht/gewählt, frage mich aber immer wieder, wie ihr (damit meine ich nicht HeiTer sondern andere Fachverbandsvorstandsmitglieder) es mit eurem Gewissen vereinbaren könnt, so lange Zeit BIS HEUTE tatsächlich noch Ämter in diesem ach so schrecklichen Verband zu bekleiden. :/

    Ich weiß, ich weiß: Jetzt kommt : "Ich mache das für meine Sportler/RLPer." oder: "Nicht mehr lange."

    Geschenkt !

    Ich für meinen Teil kann nur sagen: Ihr habt lange Zeit gute Arbeit für den RSB, nicht nur im Süden, verrichtet, keine Frage. Aber die letzten Jahre reihen sich in diese positive Betrachtung leider nicht ein und sind nicht nur für die RSB-Funktionäre eine Belastung. ;)

    Das ist bei dem Neuen in der Pfalz mit seinem "Werbeladen" nicht anders als bei den "RSB`lern, die das Geld aus dem Süden haben wollen.

    Und damit meine ich nicht (nur) die Mitgliedsbeiträge, sondern die Landesmittel und Lottogelder.

    Das müsste den Vereinen im Süden mal langsam klar werden, dass versucht wird die Zuschüsse abzugreifen.

    Da du ja noch nicht so lange dabei bist und vielleicht keine Lust hattest, den ganzen Thread zu lesen, sei dir nochmals hier gesagt:

    Die Fördergelder und Landesmittel aus RLP MÜSSEN ausschließlich für RLP bzw. RLP Sportler verwendet werden. Da haben die Verbände bzw. der RSB gar keine Möglichkeit, das Geld "an Land zu ziehen". Die Mittel sind auch ZWECKGEBUNDEN, d.h., man kann da nicht mit machen, was man möchte. Das, was da in der Vergangenheit teilweise gelaufen ist, wurde und wird zu Recht kritisiert. Es ist aber auch deshalb so lange so gelaufen, weil zu viele Leute zu lange nicht ordentlich hingeschaut haben. Da waren auch Leute drunter, die das heute (zu Recht) kritisieren und auch an der Änderung mitgewirkt haben, aber ihre frühere Mitverantwortung gerne abzuschwächen versuchen.

    Festzustellen ist auch, dass für die Durchführung des Leistungssports im Schießen der DSB und seine Landesverbände zuständig sind und somit entsprechende Fördermittel aus meiner Sicht zu Recht von den Verbänden mit kontrolliert werden müssten. Das hat nichts mit "abgreifen" zu tun.

    Ich bin noch nicht so lange auf dieser Seite.

    Aber - nachdem ich mir die gesamte "Lektüre" angelesen habe, muss ich feststellen, dass einige " Schreiberlinge hier total FEHL am PLATZE sind.

    Es wäre besser- wenn zB.. Schmidtchen in Zukunft sein " Fachwissen- etwas zurückhalten würde. Er scheint mir ein " Funktionär des RSBs zu sein.

    Wenn dich bestimmte Inhalte nicht interessieren, kannst du sie gerne ignorieren.

    Übrigens sind hier viele der Leute, die hier "Fachwissen" zum Besten geben, Funktionäre, mal von der einen, mal von der anderen und mal von dritter Seite. ;)

    Echt jetzt??

    Nö. Wie schon gesagt, maßgeblich ist das Gesetz (unter Hinzuziehung der VwVWaffG). Mal ganz davon abgesehen, dass die Verbände in der Regel nichts mit den waffenrechtlichen Aufsichtsbehörden "verhandeln". Die Auslegung wird von Kreispolizeibehörde zu Kreispolizeibehörde schon mal unterschiedlich versucht, je nachdem, wer da als Entscheider sitzt, aber der Verband ist da in der Regel nicht involviert. Allerdings soll wohl auch mancher Verband durchaus Regelungen haben, die nicht unbedingt den Gesetzesforderungen entsprechen sondern darüber hinaus gehen. Das hat aber nichts mit Absprachen mit der Polizei zu tun sondern ist deren eigene Entscheidung. Wem das nicht gefällt, muss ggf. gegen den Verband vorgehen oder diesen Wechseln.

    Wen es interessiert, wenn man mit Aktiven aus dem RSB Gebiet Mitte und Nord spricht, sind wir mit unserem Wunsch wahrhaftig nicht allein.

    Wenn man sich die richtigen Gesprächspartner aussucht, hört man immer die Stimmen, die man hören will. ;) Aber ich kann dir versichern, in Mitte und Nord verhält es sich mit deinen Stimmen nicht anders als bei euch im Süden. Es gibt ein paar, die würden auch vermehrten Gemeinsamkeiten mit dem WSB bis hin zur Fusion positives abgewinnen können, aber da von einer Vielzahl oder gar Mehrheit sprechen zu wollen, ginge an der Realität kilometerweit vorbei.

    Im Gebiet Mitte kenne ich keine Handvoll Leute (auch Aktive) , die dieses ganze Thema überhaupt interessiert. Einzig bei den Landesmeisterschaften, wenn es im Pistolenbereich nach Bingen statt nach Essen oder Dortmund geht, glimmt da bei Einzelnen mal ein (Eigen-)Interessensfunke. Und selbst da gibt es viele, die gerne nach Bingen ob der guten Anlage fahren.

    Insofern sehe ich deine Bemühungen, nun im NRW-Teil des RSB Anhänger für eure Idee zu finden, sehr gelassen. ;)

    Die Zeit ist wohl noch nicht reif für diese Entwicklung, was aus meiner Sicht auch nicht tragisch ist.

    Im übrigen, deine an die Wand gemalte Zuschusskürzung wird in jedem Fall kommen, egal ob landeseinheitlicher Verband oder nicht. Dem Sport wird es generell an den (Geld-)Kragen gehen, auch wenn man im Bereich des Spitzensports eher von Erhöhungen träumt statt von Reduzierungen. Es gibt schließlich noch andere Prestigeprojekte zu finanzieren, wo man das Geld brauchen und sich besser präsentieren kann. :(

    Hast Du diese Häme und Ironie eigentlich nötig?

    Dass Du Dich freust, kann ich nachvollziehen. Nur diese Art und Weise bringt nothing.

    Nachdem die Kollegen aus dem Teil von RLP, der angeblich UNBEDINGT einen eigenen RLP-Verband haben will, permanent erzählen, was der RSB doch für ein "Saftladen" ist und wie gut es sein KÖNNTE (mit eigenem Verband), und ich schon mehrfach betont habe, dass auch ich (und auch andere im RSB) mich durchaus mit so einem Thema beschäftigen würden WENN DENN tatsächlich eine GRÖßERE Anzahl Vereine diesen Bedarf anmelden würden (und nicht nur ein paar "Lautsprecher" agieren) konnte ich mich tatsächlich nicht zurückhalten, nachdem ich vom Verlauf des Schützentages erzählt bekam. Man möge mir dieses verzeihen.

    Aber wenn man vor lauter "Gegenwehr" gegen solche Lautsprecher nicht mehr zum eigentlichen Teil der Arbeit kommt, ist das auch für die Schützengemeinschaft nicht förderlich. Grundsätzlich bin ich da ja sowieso jetzt raus, aber der Verband würde sich, so meine ich zu Wissen, durchaus auch gerne wieder um andere Dinge, wie z.B. Leistungssport in RLP im Gebiet Süd, Förderung des Schießsports und andere Dinge kümmern, hatte da aber immer wieder neue Baustellen zu bearbeiten. Mal sehen, ob dieser Dämpfer den Protagonisten vielleicht "ein wenig den Weg weist".

    Vielleicht "muntert" Dich der Anhang etwas auf. Wenn nicht. ist er für die Anderen ein interessanter Lesestoff, wenn man die Verantwortlichen dieses Schreibens sich mal ansieht.

    Na ja, der Anhang ist ja nicht neu, wurde ja am Montag schon genüßlich in diesem Thread gepostet. Meine Antwort dazu ist ebenfalls dort nachzulesen.

    Eins noch am Schluss, es sieht so aus als hätten die Rheinland Pfälzer im RSB verloren, aber eine verlorene Schlacht ist immer noch kein verlorener Krieg.

    Man sieht sich immer zweimal im Leben.

    Das manchen Dinge manchmal länger dauern, diese Erkenntnis hatte @erasmus ja auch schon mal weiter oben #699

    Aber es geht ja weiter mit dem "eigenen Verband für RLP ".

    Und, geht es weiter ? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der PSSB-Verbandstag in Kastelaun nicht so lief, wie sich das einige gedacht haben, oder warum versprüht hier niemand Aufbruch-Euphorie ?

    Für mich entäuschend endete in Kastellaun der Delegiertentag.

    Es kam genau so, wie von Gi in 705 schon vor einiger Zeit angekündigt hatte.

    ...

    Wieder ein verlorenes Jahr bis eine Entscheidung herbeigeführt wird. Wieder ein Jahr, indem der Napo die Beitragsgelder von uns kassieren kann ohne etwas dafür zu leisten.

    Ein bestens geeigneter Kandidat wurde nicht ins Präsidium gewählt.

    Ich verstehe gar nicht, wie so etwas passieren konnte, nachdem doch allen klar gemacht wurde, wie schlecht sie es derzeit haben und wie gut es ihnen gehen könnte, wenn sie nur den "Wetterfröschen" glauben schenken. 8)

    Man könnte sich natürlich auch fragen, warum die Personalalternative für's Präsidium nicht gewählt wurde, da sie von der Qualifikation ja augenscheinlich alle Kriterien mehr als erfüllte ?

    Aber anscheinend war der Rückhalt selbst auf "heimischen Gebiet" doch nicht so stark wie immer wieder nach außen propagiert.

    Pfeifen im Walde halt.

    Schau an .... es gab Zeiten in denen man auch noch Ziele hatte im Norden von RLP ....... da wehte der Wind wohl grad mal aus ner anderen Richtung!

    Dok1.pdf

    Na ja, das Papier ist ja noch aus den Zeiten des SSV RLP, der ja bekanntermaßen auch nicht funktioniert hat. LLZ Gibt's auch nicht mehr. Ich bin mir nicht sicher, ob der Wind überhaupt jemals wesentlich anders geweht hat, oder ob nur "die Wetterfrösche" uns weismachen wollten, dass er gerade aus einer anderen Richtung weht. ;)

    Beim diesjährigen Delegiertentag der Pfalz scheint es auf jeden Fall erneut keine wesentliche "Windrichtungsänderung" gegeben zu haben, wenn man den bisherigen mündlichen Infos glauben schenken darf. Und das, obwohl "die Meteorologen" ja einen Wetterumschwung herbeireden wollten. Der angekündigte Umschwung scheint auf jeden Fall genauso wenig stattgefunden zu haben wie eine größere Nachfrage danach geherrscht haben soll. 8)

    Insofern ruht in der Stille wohl weiterhin die Kraft.

    Es gab von Walther vor vielen Jahren mal ne Austauschaktion bezgl. dieser Feder. Waren vor allem alte GSP's von betroffen.

    Tritt die Ladehemmung eigentlich vorzugsweise bei einem bestimmten Schuss auf ?

    Wir hatten solche Ladehemmungen auch schon des Öfteren, indem nach dem ersten Schuß keine neue Patrone ins Patronenlager eingeführt wurde.

    In diesen Fällen hat sich die Zerlegung des Magazins und dessen Reinigung als zielführend erwiesen. ;) Da sammelt sich gerne ne Menge Schmodder an, insbesondere wenn man Rem schießt. 8)

    "Dreist" dagegen ist es, dann an einem solchen Fauxpas beharrlich und völlig realitätsresistent festhalten zu wollen, weil man sich selbst nicht eingestehen will, massiv verladen worden zu sein.

    Es geht doch gar nicht darum, was ich mir eingestehen will, sondern darum, was der LDI NRW für eine Meinung hat, die nun mal für Wettkämpfe in NRW maßgeblich ist und die ist meines Wissens heute auch noch so (steht ja zumindest noch so in dem schlechten Pamphlet). Bereits seinerzeit hatte der BDS eine andere Meinung, aber der LDI NRW hat an seiner festgehalten. Man hätte natürlich dagegen vorgehen können, aber es gibt manchmal wichtigere Dinge. Beim nächsten Mal wirst du sicher engagiert.

    Schmidtchen hat alles falsch verstanden und hatte es damals mit der Angst bekommen. Dann saß er auch noch einem schlechten Pamphlet auf und las einen zentralen Satz darin zusätzlich (zur Selbstbestätigung bewusst?) falsch. Für den einen oder anderen mag das nachvollziehbar sein, für mich nicht. Im geringsten.

    Denn schon der vorbesagte Laie findet mit 2 Minuten Googeln heraus, was für ein Unsinn hier verzapft wurde. Dafür braucht mensch gar nicht erst ein juristisches Staatexamen (welches bei der Einordnung helfen kann), sondern minimalen gesunden Menschenverstand (den auch MANCHE Datenschützer durchaus haben).

    Mal ganz davon abgesehen, dass ICH keine Angst bekommen habe, weil ich den Fall zwar kenne, aber mangels juristischem Staatsexamen ja nur der dumme Laie bin und daher kein Rechtsvertreter, finde ich es schon ziemlich dreist von dir, angesichts der geschilderten Sachlage das Ganze als "Dummschwätzertum" abzutun. Das "schlechte Pamphlet" war lediglich der Nachweis für dich, dass der LDI NRW es so sieht bzw. sah wie geschildert. Seine Schriftsätze konnten sich zwar sicher nicht mit den deinigen messen, reichten aber aus um zu erkennen, dass er ohne Gerichtsverfahren nicht von seiner Meinung abrücken würde. Da es seinerzeit um einen mehr oder minder Einzelfall ging, hat man da nur begrenzt Aufhebens von gemacht.

    Aber ich wünsche dir gerne, dass du in naher Zukunft mal einen entsprechenden Fall rechtlich vertreten darfst. Natürlich nur, wenn du die Kosten im Fall der rechtlichen Niederlage selbst übernimmst, da das Ganze ja alles bombensicher ist. Ich lasse mich mal überraschen, was die Gerichte in Zukunft in Bezug auf Persönlichkeitsrechte noch so aus dem Hut zaubern und wünsche uns beiden, dass ich Unrecht habe. Aber eines dürfte doch uns beiden klar sein: Auf den gesunden Menschenverstand zu bauen bedeutet, auch an den Weihnachtsmann zu glauben.

    Also diese Anmerkung verwundert mich jetzt doch ziemlich. Ihr wartet auf Leitfaden irgendwelcher Datenschutzbeauftragten? Zur DSGVO gibt es doch bereits mehr als genug Informationen. Und warum der Verweis auf Nordrhein-Westfalen? Die DSGVO gilt europaweit.

    Das will ich dir gerne sagen: Weil nicht nur Carcano der Meinung ist, dass in der EU-Regelung etwas viel unbedachtes drin steht und sich unsere Politiker darin überbieten, uns Vereinen zu erklären, dass alles nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. ABER, leider können sie uns ohne die rechtliche Einschätzung der Fachleute, hier der entsprechenden LDI/LDS nicht so recht sagen, wo wir denn etwas kälter Essen können.

    Auch wenn es eine EU-Verordnung ist, sind verschiedene Punkte im Rahmen der Erstverfolgung sehr wohl Punkte für den Landes LDI, bei mir halt NRW. Denn es ist zwar schön, die Meinung des BW-LfDI zu kennen, aber sie nützt mir im Erstverfahren mal nix, wenn mein zuständiger LDI das anders sieht. Nicht jeder ist bereit, direkt den EuGH anzupeilen.

    Nur mal EIN Beispiel: Derzeit gibt es namhafte Stimmen, die behaupten, dass es zukünftig für JEDEN Wettkampf einzeln einer SCHRIFTLICHEN Bestätigung des Schützen bedürfe, dass er mit der Speicherung und Veröffentlichung seiner Daten aus dem Wettkampf einverstanden sei. Was das zukünftig für einen Papieraufwand bedeuten würde, muss ich dir sicher nicht erläutern. NOCH glaube ich nicht daran (mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass eine generelle Einwilligung reichen müsste), aber diese Info wurde hier so in einem Seminar verbreitet. Ob sie so stimmt, werden wir hoffentlich (und angeblich soll dem so sein), aus dieser angekündigten Heftbroschüre erfahren. Und bitte jetzt keine Aussagen wie "Wo steht denn so ein Mist...". Nicht ich bin der Informierte sondern wollte mich informieren lassen, also höre ich mir das erst mal an, lese dann nach und stelle anschließend die Fragen. An diesem Punkt stehe ich nun. Wir werden sehen, was raus kommt.

    Ergaenzend auch noch an Schmidtchen: Du hast eklatant unrecht und Dir wird in dieser Sache - anders als in vielen anderen - auch niemand glauben; also versuchs nicht. Diese rechtliche Frage ist seit gut 10 Jahren endgueltig geklaert und auch allgemein anerkannt; und zwar nicht nur innerhalb des DSB (Garmeisters ausfuehrliche schriftliche Ausarbeitung dazu steht im Netz), sondern im gesamten Bereich des DOSB. Causa finita.

    Du kannst davon ausgehen, dass ich Garmeisters Ausarbeitung genauso kenne wie die Ansicht anderer Datenschutzbeauftragter. Damit aber auch du auf meinem Wissensstand bist, darf ich dir diese Broschüre des LDI NRW empfehlen

    https://www.ldi.nrw.de/mainmenu_Daten…_im_Verein1.pdf

    Dort ist unter Punkt 9. d) "Veröffentlichung von Starter- und Ergebnislisten" u.a. nachzulesen:

    "Darüber hinaus kann aber auch die Namensnennung als solche dadurch ausgeschlossen werden, dass eine Kennzeichnung als "nicht zu veröffentlichen" erfolgt.

    Die Ablehnung der Internetveröffentlichung darf keinen Ausschluss des Betroffenen vom Wettbewerb zur Konsequenz haben."

    Diese Meinung des LDI NRW steht im Widerspruch zu Herrn Garmeisters Meinung, dass es reicht, dass man in den Wettkampfausschreibung auf eine mögliche Veröffentlichung hinweist und der Teilnehmer durch die Teilnahme am Wettkampf diese Bedingungen anerkennt.

    Mag sein, dass es bei euch im Bundesland anders ist, aber da wir unsere Wettkämpfe in NRW austragen, unterstehen wir dem hiesigen LDI (auch hier ist geklärt, dass wir über den DSB keine Bundeszuständigkeit hin bekommen, nur falls du diesen grandiosen Vorschlag machen willst. da sind wir auch schon drauf gekommen. ;)).

    Insofern lohnt ein weiteres diskutieren zumindest für mich nicht, weder mit Juristen noch anderweitigen Fachleuten. Es ist wie es ist bis a) ein neuer LDI mit einer anderen Meinung auftritt oder b) eine obergerichtliche Entscheidung was anderes besagt.

    Ich habe das jetzt einfach mal als gegeben angenommen, aber wieso spielt da der Mindestlohn eine Rolle?

    Soweit ich das nachvollziehen kann handelt es sich bei den Vorständen um Akademiker die üblicherweise bei Abrechnung über Ihre Gebührenordnungen doch Stundensätze wie die Meister in ihren KFZ Werkstätten abrechnen würden.

    Ich glaube, wir müssen dir doch noch beibringen, wie man mit den Smiley's umgeht, anders kann ich mir deinen Beitrag nicht erklären. ;)

    Nur weil der Präsident des DSB gerade ein Akademiker ist (so vermute ich mal aufgrund seiner (früheren?) Tätigkeit), sind noch lange nicht alle Vorstände in den LV Akademiker.

    Hast du dir schon mal überlegt, dass die Höhe der Bezahlung nicht unbedingt von der Qualifikation des Arbeitnehmers sondern vor allem von der Art der Tätigkeit, die zu verrichten ist, abhängig ist ? Wenn ein Akademiker trotz Überqualifikation in den Kindergarten geht und als Erzieher arbeitet, wird sein Gehalt nicht auf einmal 3 mal so hoch sein wie das der entsprechend ausgebildeten Fachkraft.

    Und da zahlreiche LV diese Arbeit für weniger als die Hälfte machen, muss man vermuten, dass da was anderes hinter steckt (vermutlich reine profane Einnahmenmehrung, da man ja auch die Gebühr für den Wettkampfpass erhöht hat).