Beiträge von Califax

    Also mit Schweizer Munition? Welche "Abschussrampe"?

    1.50 Standard-Gewehr

    1.70 GK-Freigewehr 300 m 120 Schuss

    1.90 GK-Liegendkampf 300 m

    Ein G11 (oder meinethalber auch K31) würde ich eher bei Ordonnanzgewehr verorten, aber warum nicht?
    Die Teile sind für die Distanz 300 gebaut worden. Im BDS gibt es darum dafür die Disziplin Dienstsportgewehr 300m (liegend).

    Die Mitgliedschaft im Landessportbund Hessen (lsbh) ist in Hessen aus meiner Sicht eine sehr sinnvolle Mitgliedschaft

    Das ist sie ohne Frage.

    Aber so mancher Verein profitiert gar nicht von den Fördertöpfen und meint, dass ihn das nur Geld kostet. (Denn irgendwoher muss die Kohle ja kommen). Denn Förderungen abgreifen erfordert Aufwand und Mühe. Die gibt es nicht geschenkt.

    Auch die Erkenntnis, dass Versicherungen wichtig und nützlich sein können, hat sich noch nicht überall durchgesetzt. Was soll denn schon passieren?

    Mein Verein profitiert von den Förderungen, aber wir tun auch viel dafür. Die Kraft hat nicht jeder.
    Auch bin ich, wie viele mitglieder meines Vereines, in zwei Verbänden - zum Gürtel immer noch den Hosenträger.

    Aber, Lanfear, wir beide sind nicht Mitglied in durchschnittlichen Schützenvereinen. Das müssen wir bedenken.

    Zitat

    Denn: „Laut Waffengesetz gibt es keine Vorschrift, dass wir einem Verband angehören müssen.“ Durch den Austritt aus dem Verband sei den Vereinsschützen einzig die Möglichkeit genommen, eine neue Vereinswaffe zu beantragen.

    Und genau hier hat der Herr Vereinsvorsitzende Zaba komplett alles verbuchselt, was es zu verbuchseln gibt.
    Mann, was HASSE ich diese selbstgerechten von keiner Ahnung getrübten bierselig am Stammtisch rausgerotzten Weisheiten selbiger Leute.

    Das muss ich bei mir jetzt auch Mal probieren, so bin ich auf eine gute Idee gekommen,

    Ich habe mir jetzt für extreme Kurzstrecken bei schlechtem Wetter so ein Opa-Auto (Elektromobil mit Moped-Kennzeichen) als Zweitwagen gegönnt:

    Econelo Kabinenroller max. 45 km/h 2,2 kW

    Da passen echt 4 große plus 2 flache Getränkekisten rein (oder alternativ genau so viel an sonstigen Gerödel wie Spektive, Ohrenschütze etc. pp. in Klappkisten) und noch zwei Gewehrkoffer! Hinter dem Fahrer, wohlgemerkt!

    Alles, was mehr als 10 - 15 km entfernt ist, fahre ich natürlich weiter mit meinem Turbo-Diesel einer Filialmarke des o.g. Betrügerkonzerns. Da kriege ich natürlich wesentlich mehr an Waffen und Munition sowie menschlichen Sportschützen rein (ist ja auch ein Kombi und kein Eselskarren für Flintenschützen).

    44 Kilodoppelmark für die Version ohne alles, 4 Kilo mehr für "mit scharf". Ja, das ist ein "wahres Schnäppchen" - für VW.

    Btw:

    "Shooting brake" - heißt das eigentlich übersetzt, dass Sportschützen ausgebremst werden sollen oder dass sie sich übergeben?
    Helft mir, ich hatte nur DDR-Englisch in der Schule.

    Wie ist der gesetzlich Ablauf

    Genau wie heute.

    Allerdings ist nach 10 Waffen auf Gelb Zick.

    Für die 11. muss man eine der vorigen abgeben.

    Wer heute schon 10+x auf Gelb hat, darf die überzähligen behalten ("grandfathering"),

    Wer 10(+x) Waffen auf Gelb hat, kann für jede weitere die Tippeltappeltour machen, die für Waffen auf Grün vorgeschrieben ist.
    Inclusive der der wesentlich (!!!) höheren Verwaltungskosten + ggf. mehrwöchiger Bearbeitungszeit.

    Stimmt, auch ich habe den Schwalbenschwanz mit etwas Panzertape pimpen müssen.

    Das ganze Eingestelle ist auch der Grund, weswegen wir Scatt & Ähnlich leider zu selten im Training anwenden: Ist man als Trainer alleine, hat man keine Chance, wenn noch weitere 4-8 Jugendliche auf Anweisungen warten, währenddessen man fluchend die Technik versucht zum Laufen zu bringen. Und je eiliger man es hat, um so länger dauert es.

    Aber wenn es (endlich) passt, dann bringt es wirklich was.

    Sie passt auch an die Walther SSP. Einfach an die Seite anschrauben. Das war der eigentliche Grund, das Teil anzuschaffen.

    Durch das Gelenk ist allerdings das Ausrichten des Sensors eine echt mühsame Angelegenheit (viel zu viele Freiheitsgrade!), aber vielleicht habe ich einfach den Bogen noch nicht raus.

    Ein anständiger Vorstand müsste gewählt werden wenn sich die Leute zur Verfügung stellen und es müsste den Mitgliedern ein klares Konzept vorgelegt werden wie es laufen soll.

    Volle Zustimmung - ABER:

    Das funktioniert nur, wenn auch die Mitglieder mitziehen. Der Vorstand ist vielleicht in der Rolle des Animateurs im Freizeitressort, aber wenn die Touristen (Mitglieder) nicht mitmachen, macht sich der Animateur zum Affen, verschleißt sich und scheitert.

    Wir leben immer mehr in einer Gesellschaft, die gern konsumiert, aber möglichst nichts dazu beitragen will. Und wenn der Vorstand nicht springt, die Aufsichten nicht nett und höflich sind und der Rasen rund rum nicht stets frisch gemäht ist, dann ist das für die Konsumenten unerträglich.

    Der Vorstand (3 bis 5 Leute in der Regel!) können zwar Ideen ausbrüten und die Richtung vorgeben, aber TUN müssen das die Mitglieder, zumindest zu einem größeren Teil. Und genau daran mangelt es.

    Interessierte müssen Sportleiter und Trainer Lehrgänge besuchen um das ganze wieder in Fahrt zu bekommen.

    Ja natürlich - wie gesagt, die MITGLIEDER müssen aktiv werden, sonst kann der Vorstand Hampelmann spielen.

    Als Vorstand bekommst du nur immer wieder zu hören, was alles liegen geblieben ist, welche Anlagen mal wieder nicht funktionieren (aber keiner hat sie kaputtgemacht!) ... - nie "toll, dass ich die Waffenbefürwortung innerhalb von 5 Tagen zurückbekommen habe" (Schütze --> Verein --> Landesverband --> Verein --> Schütze).

    Das Vereinsleben lebt vom Engagement der Mitglieder. Hast du viele gute, aktive Mitglieder, hast du auch einen guten Vorstand. Nicht andersrum.

    ODER wir müssen den Verein als Dienstleister mit Gewerbebetrieb aufziehen. Dann kostet jede Leistung eben extra. Ein Verwandter, der in der Nähe der polnischen Grenze lebt, zahlt jetzt pro Stunde Schießstandgebühr 25 Ocken - offener gewerblicher Stand ohne irgendwelche Mätzchen und die Schießscheiben kosten noch extra. Das geht natürlich auch.

    Sollte es sich bewahrheiten, dass SIG-Sauer Deutschland Insolvenz angemeldet hat, dann sind all die in den Popo gekniffen, die sich in den letzten Monaten eine Waffe von dort gekauft haben und Garantieleistungen einfordern wollen. Wie auch sämtliche Kreditgeber (incl. Lieferanten und Handwerker mit ihren Rechnungen).

    So eine Insolvenz ist eine feine Sache, macht sie doch von Schulden frei.

    "Fein" natürlich nur für die Eigner. Nicht für die Gläubiger.

    100 % Zustimmung!

    Ach ja?

    Btw: Nehmen wir mal das vom BSSB genannte Beispiel und konkretisieren es.

    Im Mai 2020 wurde die Regelmäßigkeit verneint, da 2 Monate zum Ende hin fehlen und ein Schießtermin Juni 2020 wird als Lösung angeboten.

    Nun waren aber von den 20 Terminen 4 bereits im Mai 2019.

    Jetzt rechnen wir also im Juni 2020: 20 minus 4 plus 1 = 17 - zu wenig! Und wieder mal retour!

    Super, was für ein liebesgewürziger und schützenfreundlicher Landesverband ... Sehr sympathisch!

    Zitat

    Der Schießnachweis beginnt im Mai 2019, die zwölf Monate ‘Schießzeit‘ wären zum Mai 2020 erfüllt. Die Schützin hat von Juni 2019 bis März 2020 über zwanzig Einheiten geschossen. Die geforderte Häufigkeit wäre allenfalls erfüllt, jedoch erstrecken sich die Einheiten nur über 9 Monate hinweg.

    Die Schützin muss also im Monat Juni 2020 eine weitere Einheit schießen, damit der Schießnachweis 12 Monate umfasst.

    Ein typisches Beispiel von extrem bösartiger Auslegung. Aber machen kann man in diesem Falle wohl wenig. Außer, sich einen anderen Verband oder ein anderes Bundesland zu suchen - aber das dürfte die Sachse nicht wert sein.

    Nix neues:

    Macht kaputt was euch kaputt macht

    Ist offensichtlich so, finde ich aber nicht gut.

    Wer am Ende wohl das Geld bezahlen wird und wer es wohl am Ende auf dem Konto haben wird?

    Manchmal stellst du richtig gute Fragen.

    Wo das Geld - bzw. der Wert - landen wird, das erzählen dir die Verschwörungstheoretiker.

    Aber wo das Geld herkommt, das ist ganz simpel und steht in jedem BWL/VWL-Lehrbuch.

    Die EU will 750 Milliarden (!!!) Schulden "gemeinsam" aufnehmen und die erst bis zum Jahr 2058 zurückzahlen. Die EU-Staaten als Gemeinschaftsschuldner. So der Plan. Sehr bequem.


    Wer ein klein wenig rechnen kann, wird mir Recht geben, dass im Jahr 2058 der Euro nicht mehr den Wert von heute haben wird dank Inflation - aber Anleihen aktuell zu fast 0% Zinsen ausgegeben werden. Welcher vernünftige Mensch macht so einen Deal? Nun?

    Dazu kommt, dass durch Aufblähung des Geldmarktes bei gleichzeitig verringerter Produktion von Dienstleistungen und Wirtschaftsgütern sich die Inflation vervielfachen wird. Sehr gut Anfang der 90er Jahre in fast allen osteuropäischen Ländern zu beobachten; live erlebt habe ich das in Russland und Bulgarien. Dann gibt es eine Währungsreform, in der ein paar Nullen vom Rubel (3 Nullen 1998) oder Lev (ebenfalls 3 Nullen 1997) oder eben vom Euro gestrichen werden ...

    Und voila! Die Schulden sind zu 99,9% weg! Hokus, Pokus Fdibus! Dreimal schwarzer Kater! Puff!!!

    Wer bezahlt das? Alle, die Geldvermögen haben und jeder, der Lohn, Gehalt, Rente ... bekommt. Die Bezüge werden natürlich auch nominell steigen, aber doch der Geldentwertung hinterherhinken. Und diejenigen, die man besteuern kann, ohne dass sie die Chance haben, wegzulaufen.

    Aber tröste dich, der Wert des Geldes ist ja nicht weg, den haben dann nur andere. Einfach ein wenig Solidarität üben. Mit wem auch immer.