Beiträge von Califax

    Es ist jedenfalls besser pro-aktiv eine Anfrage zu stellen und eine Antwort abzuwarten als nur zu hoffen, dass die Experten bei der Waffenkontrolle eine so zeitaufwändige Änderung mit einer abklappbaren Auflageplatte absegnen.

    Nochmal: Es steht nichts in der aktuellen Sportordnung, was abklappbare Auflageplatten verbietet. Sie müssen nur, wenn die Waffe Richtung Ziel zeigt (also geschossen wird), in etwa der Zeichnung entsprechen - also max. +/- 10 Grad von der Laufseelenachse abweichen.

    Warum müssen Deutsche immer noch Unfug in Gesetze, Verordnungen und Sportordnungen hineininterpretieren, die da gar nicht stehen? Nur aus diesem Grund gibt es diesen Fournirschen Mist an Loseblattsammlungen! Weil jeder kleine Untertan melden muss: "Herr Lehrer, im Kühlschrank brennt noch Licht!"


    Erst letztens, ein Trainerkollege beim Trainingslager: "Dein Schütze hat aber bei seiner Pardini ein rotes Korn, das ist im DSB nicht erlaubt!"

    Ich: "Ach ja, aber verboten ist es nicht." (Hatte ich selber angemalt, weil beim Training auf Fallscheiben der Kontrast zu gering war)

    Vorsichtshalber in der Sportordnung nachgeschaut: Optische Hilfen sind verboten. Ich erinnerte mich auch noch an einen Fournier-Zettel, wo genau erklärt wurde, dass Lichtsammlerkorne und selbstleuchtende Punkte verboten wären - den blöden Zettel habe ich aber im Netz nicht wieder gefunden (was gegen dieses System spricht, da es ungeordnet und willkürlich ist)

    Also einen A-Kampfrichter gefragt - der sagte: "Nicht verboten - leuchtet ja nicht."

    Vor dem nächsten Wettkampf kommt trotzdem die Farbe wieder runter, da ich einfach keinen Bock habe, mich rumzustreiten und dadurch meinen Schützen zu verunsichern.

    Califax ging es wohl bei seiner Frage mit dem lustigen Kanzlerbild in erster Linie darum, zu erfahren, ob ...

    Wenigstens einer versteht mich!

    Richtig, die nennen das sogar nur noch Laser-Run.

    Lieber Karl, was bedeutet das?


    Erzwo % Geronimo: Heute hat die Zitatfunktion funktioniert, dafür nicht die "Erwähnt"-Funktion (nämlich ihr beide). Vielleicht bin ich auch nur zu alt oder zu blöde, die Forensoftware richtig zu bedienen. Dann sollte ich allerdings aufhören, Informatikunterricht zu geben.

    PS: Die Erwähnt-Funktion hat doch funktioniert, wenn auch erst nach dem Speichern.

    ...wenn man eine Disag Anlage hat.

    Wir haben aber glücklicherweise eine Meyton Anlage

    Dito.

    (Hinweis an den Admin: Die Zitatfunktion ist fehlerhaft!)

    Zitat

    Solltet ihr schon Meyton haben würde ich das PLT2 bevorzugen da es sich direkt in das Meyton System einbinden lässt.

    Sin die Laser von DISAG da kompatibel? Wir haben die Simulatoren von FWB und AP20 "Hybrid" in Betrieb.

    Alten Fred mal wieder rauskramen und künstlich beatmen. Herzdruckmassage und ggf. Defi einsetzen.

    Bezüglich "Lichtschießen" scheint sich ja in Deutschland das DISAG RedDot-System durchgesetzt zu haben, zumindest ist das der Stand bei den Lichtmeisterschaften in Suhl.

    Als unser hochkompetenter und unvergesslicher Bundeskanzler mal eine Lichtwaffe des "Modernen Fünfkampfes" vor sein fast gottähnliches Auge nahm und dies medial großen Nachhall hatte - was zum Teufel war das für eine Lichtpistole? Sowas hatte ich noch nie gesehen!

    Welche Systeme benutzen die Fünfkämpfer und mit welchen Erfolgen bzw. Problemen haben die zu kämpfen?

    Hintergrund ist: Wir haben aktuell 6 DISAG-Anlagen RedDot - Erweiterung aufgrund der Nachfrage geplant - und würden gerne diese etwas professioneller als mit den MiniViews betreiben, jedoch spielt Geld durchaus eine Rolex. und auch die Verfügbarkeit der komponenten. Wir sind von der Fa. Meyton da etwas verwöhnt.

    Siehe hier. RedDot Mini View 2

    Wow, knapp 300 Okken ...

    Zum einen soll es ja Leute geben, die Versehentlich mit dem Luftgewehr dann drauf schießen und zum anderen blockiert man den Stand tatsächlich für Lichtgewehr und müsste erst umbauen, bevor man mit dem Luftgewehr drauf kann.

    Zur Zeit stellen wir aus Platzgründen auch die RedDots vor die Meyton-Anlagen, die dann eben nicht benutzt werden können.

    Ab nächstes Jahr haben wir dann mehr Platz, so dass die RedDots in einen extra Raum umziehen. Gut für die Standkapazität, schlecht bezüglich Manpower (man braucht dann ohne Unterbrechung immer 2 Aufsichten/Trainer für Luft und Licht).

    Grundsätzlich kann das Miniview 2 offensichtlich so ziemlich das, was die bisherige PC-App konnte. Bis auf den QR-Code.

    Die von Werk voreingestellten Werte passen für die meisten Schützen.

    Früher dachte ich, das Vorzugsgewicht möglichst hoch und das Druckpunktgewicht so schwach wie möglich einzustellen.

    Das war ein Irrweg: Das Druckpunktgewicht sollte so stark sein, dass man es auch über einen längeren Zeitraum halten kann - ein Luft-/Sportpistolenabzug ist eben kein Steckerabzug. Das hängt dann von der individuellen Feinfühligkeit / Geschick ab.

    Das andere Extrem ist der Revolverabzug, bei dem es keinen Vorzug, sondern nur das Druckpunktgewicht = Abzugsgewicht gibt. Auch das kann man beherrschen, ohne zu verreißen.

    Ich weiß nicht wie alt euer RedDot ist. Vielleicht einfach mal auf dem Laptop die RedDot View Software installieren,

    Nun, wir haben außer den RedDot-Zielen nichts von DISAG auf dem Stand. Unsere "richtigen" Anlagen sind Meyton.

    Die Lösung je Ziel --> ein Miniview ist zwar sehr flexibel, aber eigentlich suboptimal. Zumal die Miniview-Geräte unverschämt (wörtlich!) teuer sind. Daten müssen händisch übertragen und ausgewertet werden.

    Die Lösung je Ziel --> ein PC/Laptop mit DISAG-Software ist auch nicht so prickelnd, bräuchte ich also für jedes Ziel einen eigenen Microsoft-Laptop auf dem Stand. Neben den Adroid-Tablets der Meytons. Teuer und unpraktisch.

    Was ich suche ist eine möglichst preiswerte aber stabile Lösung, mehrere (5-7) RedDot-Ziele auslesen, auswerten und die Ergebnisse auf einem Netzwerkdrucker (den nämlich vom Meyton-Netzwerk) ausdrucken zu können.

    Da gebe ich Hansaxel recht. Man kann vom (Schieß-)Sport leben, aber nur, wenn man "des Kaisers Rock" trägt - der ist üblicherweise dünnt, wärmt aber trotzdem.

    Aber stets unter der Bedingung, dass man sich voll und ganz verkauft.

    Die Fußballprofis - was für Versager sie auch aktuell sind - lachen sich tot über die "Gehälter" anderer Sportler (und übrigens auch der Fußballerinnen). Nur was ausreichend im Fernsehen Quote macht, bringt Kohle.

    Wenn Spektive mit Bildgeräten als Aufsatz zugelassen sind, dann müssten konsequenterweise auch vollelektronische Spektive erlaubt sein.
    Siehe https://www.dsb.de/fileadmin/DSB.…n_10-2020-1.pdf

    Wieder so ein Murx. Die Sache ist mehr als 3 Jahre alt - und steht immer noch nicht in der Sportordnung.
    Dieser "Der-Kampfrichter-weiß-das"-Quatsch ist eines seriösen Sportverbandes unwürdig.

    Genau wie die Sache mit den Glasfiberstäben in der Visierung - ja, irgendwo ist das mal erwähnt worden, aber man kann es einfach nicht finden. Murx, Murx, Murx!!!

    Wir sind keine Amis, die 500 Jahre alte erfundene Richtersprüche zur Rechtsfindung verwenden, wir sind Deutsche, bei denen Regeln zu gelten haben, die eindeutig und für den Adressaten auch verständlich formuliert sind.

    Zitat

    Das aus dem Rechtsstaatsprinzip folgende Bestimmtheitsgebot besagt zusammengefasst, dass Normen für deren Adressaten so verständlich sein müssen, dass diese ihr Verhalten danach ausrichten können. ...

    Das Gebot der Normenklarheit verlangt, dass der Normadressat den Inhalt und die Anforderungen von Gesetzen auch ohne spezielle Rechtskenntnisse auf einfachem Wege feststellen können muss.