Beiträge von Califax

    Wir haben unseren Nachwuchsschützen gestern zur Weihnachtsfeier jedem einen Gyroball geschenkt (bei Ali recht günstig).
    Zum - vorsichtigen!!! - Training ihrer Handgelenke / Stabilität.

    Ich erkläre allen, dass Frauen besser schießen als Männer, das sehe ich immer bei den Auflageschützen.

    Frauen sind oftmals zielstrebiger und vor allem konzentrierter. Nur mit WaffenTECHNIK habe sie meistens nichts am Hut.

    Wenn was klemmt, muss immer ich ran. Wenn der Computer klemmt, unser Sohn.

    Ich hab jetzt nicht alles hier gelesen - aber bei der letzten KaRi-Beratung wurde uns gesagt, die SpO 2025 würde nicht gelten, es würde erstmal nach der von 2024 weitergearbeitet und für 2026 käme die neue heraus. Auch könne man die 2025er einschicken und bekäme ggf. sein Geld zurück, wenn man sie gekauft hätte.

    Stimmt das? Oder war der Kaffee / Stollen schlecht gewesen?

    Du kannst mich gern mal einladen und ich zerhämmere dir deine Frontplatte deiner KK Anlage, weil es mir einfach nur Spaß macht, wie toll das knallt.

    Aus gutem Grund haben wir auf den 25/50m-Ständen keine Elektronik-Anlagen, sondern Zuganlagen und eben auch Fallplatten.

    ICH LADE DICH EIN (und das meine ich ernst) - wir gehen bei mir auf den Stand, ich nehme ein paar "kleine Schwarze" (Selbstlader) und auch Unterhebler mit (und auch ein paar meiner Jugendlichen) und dann haben wir - sportlich!!! - Spaß: Ich zeige dir gerne die Disziplinen Fallscheibe und Speed (die BDS-Version von Olympisch Schnellfeuer) live und in Farbe zum selbst ausprobieren. Vollkommen ungefährlich für den Stand und es macht einen riesen Spaß.

    Es tut mir leid, wenn ihr Idioten habt, die nicht ihren Waffen umgehen können - in Marienberg z.B. wird jeder vom Stand geworfen, der nach 5 Schuss nicht die Scheibe sicher trifft (auf 500m!). Das solltet ihr auch tun, wenn ihr Leute auf elektronische Anlagen schießen lasst. (Abgesehen davon sollte die Frontplatte von 25/50m-Anlagen KK-Beschuss unbeschadet aushalten, dafür sind sie konzipiert) - Kann man auch "zum Guten wenden" - Vorstandsbeschluss: Jeder Blendentreffer kostet 5,- €, jeder in die Wand/Decke/Boden 25,- €, bei Beschädigung der Anlage, die zum temporären Ausfall führt wird die volle Reparatursumme fällig, jedoch mindestens 100, - € ohne weiteren Nachweis. Ganz einfach und man ist die "Ballerer" los.

    Und die Werbung für den Schießsport sollte nicht die bestehenden Mitglieder ansprechen sondern die breite Masse draußen. Das ist jetzt nicht böse gemeint: Aber ob der Film bestehenden Schützen gefällt oder auch nicht, hat keinerlei Bedeutung.

    "Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!"

    Ziel dieser Aktion "Ziel im Visier" war die Mitgliedergewinnung.

    Ja, ich habe die Aktion auch von Anfang an verfolgt aber wir habe dann doch nicht wirklich mitgemacht, passte bei uns nicht so richtig. Wir fahren die (langsame) Methode über die Jugendarbeit, Erwachsene kommen von selber.

    Ich denke, es wurde vom Beginn an nicht das Konzept überlegt: Zielgruppe (wen will ich neu in die Schützen/Schießsportvereine reinbekommen) --> Analyse, welche Bedürfnisse haben sie --> entsprechend auf Zielgruppe zugeschnittene Programme.

    Ich kenne hier in meiner Umgebung sogar einen Verein, bei dem war diese Aktion ein großer Erfolg, von dem sie teilweise sogar noch heute profitieren. Das war aber auch ein reiner Sportschützenverein.

    Die hatten sicher einen eigenen Plan, den sie mit Hilfe der Aktion einfacher umsetzen konnten. Chapeau!

    Wenn schon der Aufmacher anfängt mit " feiern sie mit " war doch schon klar, wo die Reise hingeht . ^^ :D

    Da hat wohl der DSB die Feierlaune unserer Vereine etwas unterschätzt.

    Also falsche Zielgruppe. Obwohl ... in unserem Verein brauchen wir Mitglieder, die den Stand bezahlen, ohne viel kaputt zu schießen. Die aktiven Dynamiker sind diesbezüglich eher ein Verlustgeschäft.

    Und das ist genau die Formel, die wir nicht in Gang bekommen.

    ...

    Für viele Vereine muss eine schnellere Lösung her.

    In meinem Umfeld schließt jedes Jahr ein Verein oder Vereine schließen sich zusammen.

    Man muss dazu als erstes zu genau 2 Punkten Klarheit haben:

    a) was will ich (und die anderen Mitglieder des Vereins) eigentlich, was sind meine Beweggründe, warum will ich den Verein weiter erhalten bzw. wachsen und gedeihen lassen = was habe ich (und die aktuellen Mitglieder) davon?

    b) was ist meine Zielgruppe, mit der ich die Ziele aus a) erreichen will.
    (b kann auch mehrfach beantwortet werden, aber immer einzeln!)

    DANN kann ich mir eine AIDA-Strategie überlegen, die die Bedürfnisse der Zielgruppe aus b) berücksichtigt und zum gewünschten Erfolg aus a) führt.

    Man kann, wie eben angedeutet, auch mehrere Zielgruppen im Auge haben, aber man hat stets nur begrenzte Ressourcen, die Zielgruppe(n) auch zu bedienen. Wenn es personell eh Spitz auf Knopf steht, dann muss man sich auf eine Zielgruppe beschränken.

    Spielen wir das doch mal rein hypothetisch durch:

    I) Ein Schützenverein "St Anton A-Stedt" hat 50 Mitglieder im Alter von 40 bis 90 Jahren, einen Schießstand mit 5 Bahnen Druckluft und 2 Bahnen KK. Dazu einen kleinen Vereinsraum. 20 Mitglieder schießen regelmäßig Luftgewehr, 5 davon zur Kreismeisterschaft, 30 Mitglieder haben eine erlaubnispflichtige KK-Waffe, die sie jedoch selten benutzen, 5 schießen regelmäßig KK, 2 gehen zur KM. Der Vorstand ist überaltert und hat keine richtige Lust mehr.

    II Der Schützenverein B-Stadt hat 30 Mitglieder im Alter von 30 - 80 Jahren, einige der jüngeren haben Kinder im Alter von 8-18 Jahren. Ebenso 5 Bahnen Luft, 2 Bahnen KK.

    I) Was sollte St. Anton A-Stedt tun? Beileibe keine Jugendarbeit! Man sollte sich hier auf relativ junge Leute (ab 25-40) konzentrieren, die aus dem Gröbsten raus sind und nun ein gepflegtes Hobby suchen. --> also schauen, welche Bedürfnisse da sind und dann eine Strategie entwickeln, ggf. dynamisches KK-Schießen mal ausprobieren. Nein, das ist nicht die Dunkle Seite der Macht!

    II) In B-Stadt dagegen könnte essinnvoll sein, erstmal die eigene Kinder zu begeistern. Wer das nicht schafft, braucht sich um Fremde nicht zu kümmern. Hat man eine kleine Kindertruppe, dann sollen die ihre Freunde aus der Schule anschleppen. Dann die Eltern der neu Angeschleppten bearbeiten: "Dein Per wird in Anderthalb Jahren 14 und könnte dann KK schießen, aber eine vernünftige Vereinswaffe haben wir nicht für ihn. Aber wenn du hier eintrittst, dann kriegen wir das bis zu seinem Geburtstag mit deiner Hilfe hin!"

    Ich habtte vor einiger Zeit ein sehr interessantes Gespräch mit einem Berufsschüler auf dem Schulhof, der sich regelmäßig von der Polizei u.a. in Leipzig-Connewitz duschen und massieren lässt. Er ist jetzt ein linker Radikaler und war früher rechter Radikaler. Er hat mir sehr reflektiert geschildert, wie er für die jeweiligen Gruppen Neulinge anwarb und anwirbt. Was er mir erzählte, steht in jedem guten Marketingbuch. Er suchte junge Menschen mit Problemen, fand im Gespräch heraus, was sie triggert und nutzte das geschickt, ihnen klar zu machen, dass sie sich besser fühlen, wenn sie bei seinem aktuellen Rowdiyhaufen - egal ob rot oder braun, das war ihm eigentlich egal - mitmachen: Gemeinschaftsgefühl, Abenteuer, etwas bewegen (und wenns nur brennende Mülltonnen sind), Selbstwertgefühl tanken. Der hatte AIDA im Blut, schade, dass er es nicht produktiv sondern destruktiv nutzte.

    Ohne Jugendarbeit ist man immer auf Quereinsteiger angewiesen.

    So ist es. finanziell sind Quereinsteiger sicher attraktiver (keine rabattierten Gebühren).

    Aber nach unserer Erfahrung ist es sportlich von Vorteil, möglichst früh mit dem Schießen begonnen zu haben. Ausnahmen bestätigen sicher die Regel.

    Unser kleiner Verein mit ganzen 7 Lichtpistolenständen scheint diesbezüglich ganz Deutschland zu dominieren. So, dass man uns letztens in Suhl nicht die eigentlich 3 zustehenden Luftpistolen gegeben hat sondern "Ihr hattet ja schon eine, der Preis geht an Platz 5!". Und dann noch "Wir haben dich zwar ausgelost, aber Pech, die Waffe kriegt ein anderer Verein!" (Die junge Schützin, die derart in Suhl verarscht wurde, hat übrigens den Schießsport danach aufgegeben).

    Die Überalterung vieler DSB Vereine ist doch schon lange zu beobachten.

    Dagegen kann man was tun. Allerdings nicht in der Komfortzone.
    Das funktioniert nur, wenn man selbst begeistert ist und dadurch Nachwuchs begeistern kann. Nur, wer selber brennt, kann das Feuer weitergeben.

    Meine Frau und ich brennen für den Schießsport und die Jugendarbeit. Dadurch haben wir im Verein inzwischen zwei gefunden - eine Mutti und einen ehamaligen Jugendlichen - die ebenso verrückt wir wir und das Training mit anbieten. Jetzt decken wir 4 Wochentage Training ab. Nur mit Verrückten kann man Verrücktes schaffen. Unser Kleinstadtverein hat es geschafft, aktuell mehr Pistolen-Landeskader zu haben als der bisherige Leitverein aus der Landeshauptstadt (12 zu 10). Da sind wir natürlich drauf stolz wie Bolle!

    Volltreffer finde ich auch nicht schlecht.

    Wilhelm - irgendwie fehlt mir jetzt ein Stück Faden, deine Antworten zu verstehen.

    Aber das Thema Öffentlichkeitsarbeit ist im Allgemeinen nicht so einfach.

    Ich möchte hier auf das altbekannte AIDA-Schema verweisen - Aufmerksamkeit erregen, Interesse wecken, Verlangen (desire) erzeugen und dann ACTION (also in unserem Falle aktives Mitglied werden). Das beherrscht leider jeder Hinterhofdealer besser als wir.

    Also einfach entspannt leben und sich darüber freuen, daß man zum Ziel von neidgetriebenen Angriffen wird. Dann muß man ja irgendwas richtig gemacht haben.

    "Neid muss man sich verdienen - Mitleid wird einem geschenkt."

    Aber ich glaube, wir sind in der Diskussion inzwischen recht weit weg von den Neuen Wegen.

    Jeder Einzelne von uns kann ein klein wenig zum verbesserten Image der Sportschützen beitragen, jeder auf seinem Feld, jeder mit seinen Methoden. Was meiner Meinung nach das wichtigste ist, wir müssen erkennen, dass wir eine Einheit in Vielfalt sind.

    Auf dem Stadtadvent habe ich ein kleines Video mit dem Handy gedreht (ich bin zu blöd zum hochladen, dafür brauche ich die Jugend), im Prinzip zufällig, wo unser junger Schriftwart mit dem Anschütz-Biathlon-Gewehr einen Lichtparcour absolviert (den wir für die Kiddies, aber auch erwachsene Gäste eigentlich als 4 Einzelstände aufgebaut hatten: 1x DISAG-Pistolenscheibe, darunter Anschütz Biathlon und rechts noch 2x DISAG Pistole. Das Briefing war: 2 wertbare Treffer jeweils auf den Spiegel der Pistolenscheiben (Minimum 7,5) und alle 5 Biathlonlampen anknipsen - so schnell wie möglich. Bei Nichttreffern wird nachgeschossen, Schusszahl beliebig. Voranschlag abgesenkt ca. 2 m vor dem Schützen. Entfernung zu den Zielen ca. 5m. Die guten Zeiten - sicher geht's noch schneller - lagen bei 11 Sekunden. Dann haben wir die Regeln verschärft und noch einen Waffenwechsel eingebaut - das erste Ziel mit der in der Hosentasche geholsterten Lichtpistole beschießen und dann weiter mit Gewehr. Da waren die Zeiten dann doch mangels Holsterfertigkeiten (und dem Hängenbleiben) ca. 25 Sekunden für den gesamten Parcour. Aber alle, die das mal gemacht hatten, hatten ein Grinsen von einem Ohr zum anderen im Gesicht. Egal, wie lange man brauchte.

    Die Polizei war schon aus dem Lokal vorgewarnt worden und handelte gezielt.

    Wenn diese miese kleine Ratte von Gastronom nicht klammheimlich die Polizei informiert hätte, sondern z.B. den Schlüssel des Motorradfahrers gefordert hätte: "Lieber Gast, bei uns in der DDR herrscht Alkoholverbot am Steuer - 0,0 Promille - ich rate ihnen dringend, nicht weiterzufahren, bis Sie wieder komplett nüchtern sind, unsere Volkspolizei versteht da keinen Spaß und für Sie als Ausländer wird das richtig teuer!" wäre alles gut gewesen. Aber wie Stanley Milgram herausfand, gibt es immer und überall 80% Menschen, die sich mehr oder weniger gerne an den Staat verkaufen.

    Das macht bei Euch die Polizei? Die ist normalerweise nicht für den ruhenden Verkehr zuständig, das wäre das Ordnungsamt...

    Ja, AUCH die königlich-sächsische Polizei. Ich habe mich bei Polizisten, die Mitglied in unserem Verein sind bzw. Eltern erkundigt sowie unserem Bürgerpolizisten, der sich gestern unseren Stand angeschaut hat erkundigt, wie man das Knöllchen aus der Welt schafft (das mit dem Hausverbot war natürlich nicht ernst gemeint). Der Bürgerpolizist meinte, manche seiner Kollegen würden sogar Knöllchen verteilen, wenn sein Dienstfahrzeug länger als 1/2 Stunde auf dem Zeitparkplatz vor seiner Wache stünde. Wäre ja aktuell kein Einsatzfahrzeug.

    Es ist so, dass insbesondere die jungen Polizisten mit wenig blauen Pickeln auf der Schulter diese sich durch möglichst hohe Einnahmen zugunsten der Freistaatskasse erweitern können. Wer viele und möglichst hohe Strafen ausspricht, kommt schneller nach oben und wird befördert. Übrigens auch, wenn nach Einspruch das Knöllchen zurückgezogen wird. So die Aussage des Bürgerpolizisten (mit 5 blauen Sternchen).

    Jedenfalls habe ich mit der jungen Beamtin (3 Sterne), die das Knöllchen geschrieben hat, freundlich telefoniert, vorher viel Kreide gefressen. Mal sehen, ob es geklappt hat - oder ob ich Widerspruch auf dem Anhörungsbogen einlegen muss. (Grund sh. weiter oben)

    Und ja, auch die "Polizeibehörde" (städtisches Ordnungsamt) verteilt Knöllchen - da herrscht bei uns also rege Konkurrenz, wer schneller ist. Das Geld geht nämlich direkt in Säckelchen unseres Bürgermeisters.

    Aber dass spiegelt die DDR in keinster Weise wieder.

    Es ist jetzt 45 Jahre her, da haben wir beide wahrscheinlich unterschiedliche Vergessensprozesse hinter uns.

    Einigen wir uns, das wir uns hierbei nicht einig sind,
    aber beide einen Krieg fürchten und unsere Jugend zu friedlichen Waffennutzern erziehen wollen.

    "Er kämpfte mit der Waffe in der Hand für den Frieden. Jetzt hat er seinen Frieden gefunden."

    b) Aber die GST hatte viele Facetten. Vom Modellbau , Tauschen , Segeln, Fliegen ...... und natürlich auch dem Schießsport.

    So zur Info für unsere westdeutschen Schützen, die "vormilitärische Ausbildung" in der DDR , die jeder Junge 6 Wochen lang mit 14/15 Jahren durchlaufen mußte, hatte nichts mit der GST zu tun.

    Ja, für unsere westdeutschen Forenmitglieder:

    a) Ich kann kein Freund "des Ostens" gewesen sein, da ich selber Teil des Ostens war, 1968 geborener und gelernter, sogar studierter DDR-Bürger mit guten M/L-Kenntnissen, allerdings immer mit dem Makel politischer Unzuverlässigkeit: "Du solltest deinen Klassenstandpunkt und deine Weltanschauung überdenken!" riet mir in der 10. klasse meine Klassenleiterin. Durfte trotzdem zum Abi und studieren, weil Klassenbester. Und natürlich in der FDJ, wenn auch ohne die eigentlich obligatorische Jugendweihe. Ich bin gut katholisch und somit nie ein Freund der Kommunisten gewesen. Wenn auch nicht alles schlecht war in der DDR ...

    b) Ja, die GST hatte viele Gesichter, viel Spaß etc ... - aber wenn man genau hinschaute, war JEDE Tätigkeit der GST auf Verbeserung der Wehrkraft ausgerichtet: Funker sollten funker werden, Modellbauer Techniker, Segelflieger MiG-Piloten, Schützen Mot-Schützen usw. Man konnte sogar fast kostenlos seinen Führerschein machen - allerdings mit der Auflage, sich mind. 3 Jahre für die NVA zu verpflichten - als Fahrer.

    c) Die vormilitärische Ausbildung in der Schule war eine Gemeinschaftsproduktion des Ministeriums für Volksbildung und des Ministeriums für Verteidigung. Wir hatten Wehrkundeunterricht (Pflichtfach mit Schulnoten!) und in verschiedenen Schuljahren und später im Studium entsprechende Lager zu besuchen - die Mädchen incl. der wehruntüchtigen Jungen die Lager für Zivilverteidigung, die Jungs kamen ins Wehrlager. Genossen habe ich damals das Schießen mit der KK-Mpi 69 - das war wirklich cool.

    Die gesamte DDR war militaristisch geprägt - bereit, an der Seite der Bruderländer für den Sozialismus unterzugehen, also den Feind bis zur Oder-Neiße-Friedensgrenze zu stoppen. Oder die Kapitalisten bis zum Rhein zu jagen (bis dahin reichten die mobilen Brücken der NVA-Pioniere) - und dabei aufgerieben zu werden. Ab Frankreich bzw. im anderen Falle ab deutsch-polnischer Grenze hätte die rote Armee den Blitzkrieg dann weiterführen wollen. Naja ... kein Plan überlebt die erste Feinberührung, sag ich mal.

    Das war GuthsMuths. 1793. Von ihm allein hat der Jahn das.

    Aus Wikimedia:

    Zitat

    Gymnastik für die Jugend beruht auf dem Grundgedanken, den physischen Verfall der sich modernisierenden Gesellschaft aufzuhalten. Die Idee der körperlichen Bildung und Erziehung sollte in die Schule integriert und das antike Ideal der harmonischen Kräftebildung dem „deutschen Zwecke“ angeglichen werden. Die Erkenntnisse der zeitgenössischen Ärzte spielten dabei für ihn eine große Rolle. Er sammelte physiologisch-diätische Kenntnisse seiner Zeit und schuf daraus ein wissenschaftliches System der Gymnastik.