Der Druckminderer? Das wäre mir neu.
Beiträge von Califax
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also wenn ich das mal so von hier aus, aus der Sicht des Altreichs kommentieren darf:
Also war ich deiner Meinung nach mit meiner Formulierung noch viel zu vorsichtig?
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Ich finde das hier auch nicht lustig. Da sind wir uns offensichtlich schon mal einig.
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Sagittarius sagittarii lupus est.
Und jetzt vertragt euch wieder!
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Glock 17 mit Uhl System.
Ernsthafte Vorschläge? - dann bestimmt keine Waffe mit Glock-Abzug ...
S&W M41 mit Pica-Schiene (gibt es als Zubehör).
Hämmerli x-esse IPSC mit Pica-Schine
Jede Browning Buckmark / FN Browning... Original oder Kopie mit Pica-Schiene.
Eine Walther GSP, wenn ein BüMa eine Pica-Schiene dort anbaut und man sich - für Fallscheibe - noch ein 10-Schuß-Mag dazu besorgt (schwierig).
In dieser Reihenfolge. Meine persönliche und subjektive Meinung, die man nicht teilen muss.
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und muss sich dann beim DSB wieder einschleimen, weil weder das Geld noch die Manpower da ist eigene Anlegen zu erstellen.
Da muss ich dir widersprechen, zumindest aus meiner Region, den FNL.
Die bestehenden Anlagen wurden hier in den "neuen Ländern" - mit Ausnahmen - mitnichten vom DSB oder seinen Landesverbänden errichtet, sondern von den Vereinen (also den Mitgliedern) und z.T. aufbauend auf alten GST-Strukturen und GST-Immobilien durch ihre eigene Arbeit und ihr eigenes Geld. Oder eben ganz neu von den Vereinen, die sich frei für eine oder mehrere Verbandsmitgliedschaften entschieden haben. Als ich meinem Verein beigetreten bin, habe ich 300 Doppelmark Aufnahmegebühr bezahlt - für die von mir nicht nicht geleistete Arbeit beim Aufbau des Vereinsheimes inclusive GK/KK- und DLW Stand.
Förderungen der Landesverbände des DSB in bestehende Vereine gab und gibt es nur gegen entsprechende Leistung. Gerade im GK-Sport hat der DSB-Landesverband da allerdings keine direkten Aktien, soweit mir bekannt.
In den "gebrauchten Ländern" sieht das historisch gewachsen ggf. anders aus. Aber auch hier haben die Vereine (also die jeweilige Mehrheit) es in der Hand, sich den Verband ihres Wunsches zu wählen. Und die Schützen, den Verein ihrer Wahl. Das ist Demokratie und Freiheit. Jeder hat die Regierung und den Verein, die/den er verdient.
Genau so wenig wie ich der GST dankbar bin für die Vorarbeit, so muss auch ein dynamischer Sportschütze nicht dem DSB für die Bereitstellung entsprechender Infrastruktur dankbar sein. Es reicht, wenn er seine Standgebühr bezahlt. Quid pro quo.
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Daher ist eine 300Bar Flasche einfach wirtschaftlicher.
Auf jeden Fall ... nur eben der Druckminderer ist ne ganz schöne Investition - und auch der müsste eigentlich immer mal wieder nachgetüvt werden, zumindest im "gewerblichen" Bereich ...
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Wenn ich jetzt meinen eigenen kleinen Verein anschaue und die Mitgliederlisten der letzten Jahre durchgehe, wächst der DSB-Anteil bei uns fast nur im Jugendbereich, während die neu dazugekommen Erwachsenen in der Regel den BDS als Dachverband wählen. Mit Ausnahme derer, die aus DSB-Vereinen zu uns kamen, die dann aber oft eine Zweitmitgliedschaft im BDS "buchen".
Aber wir - als Verein - sind nicht der Durchschnitt und in Hessen oder Niedersachsen, ggf. auch in Bayern wären wir geeignete Kandidaten der nächstgeplanten Hexenverbrennung, da wir sehr extrem die schießsportliche Ökumene leben.
Wir üben übrigens ausschließlich die Kugeldisziplinen aus, Wer Bogen schießen will, findet ca. 20 km weiter einen wirklich gut aufgestellten Verein mit excellenten Trainingsbedingungen. Und richtig netten Leuten. Man muß nicht alles können und anbieten.
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Aber von Zwang war hier doch nirgends die Rede.
Hier nicht, aber es gibt Vereine, die wirklich so ticken. Irre.
Eventuell ist Axel ein Opfer solcher.
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Bezüglich LP 65 / LP 80 (=verschlimmbesserte LP 65): Die Preise, die ich zuletzt gesehen habe, entsprachen meiner unmaßgeblichen Meinung nach nicht dem echten Wert dieser alten Schlachtrösser.Klar, man kann damit auch wirklich treffen, dafür sehe ich oft genug Beispiele. Aber auch die Wartungskosten sollte man in Betracht ziehen - und der inzwischen eingestellte Sofortservice auf der DM. Ersatzteile werden langsam Mangelware, so dass kleine Schäden schnell zum wirtschaftlichen Totalschaden mutieren.
Zu Axel:
Jedem Tierchen sein Pläsierchen!
Nur mal zum Nachdenken:
Druckluftschießen ist genau so wenig langweilig wie Bücher lesen - obwohl es sowohl Großkaliberwaffen als auch Filme gibt.
Was ich jedoch vehement bekämpfe: Der ZWANG, erst das eine auszuüben, bevor man das andere darf.
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Der Fehler in den Köpfen vieler ist immer noch, dass der Begriff "Nachwuchs" (den jeder Verein zum Überleben und Fortbestehen braucht) fälschlich mit "Jugend" gleichgesetzt wird,
Gleichsetzung ist in der Tat falsch.
Man braucht das eine UND das andere.
Kinder und jugendliche lernen einfach leichter und schneller die entsprechenden Techniken spielerisch.
Dafür bringen sie oftmals weniger Kohle ein als sie kosten (Manchmal, aber auch nur manchmal mehr - aber das ist eine spitze Rechnung, die der Vorstand nur nach Vorlage harter Fakten glaubt)Erwachsene Neuschützen - ab sagen wir ca. 30 ... 60 Jahren sind wirtschaftlich wesentlich lukrativer, da sie in der Regel volle Beiträge bezahlen undeinfach mehr Geld zur Verfügung haben. Auch dieses Klientel betreue ich als Trainer (gern gegen eine kleine Aufwandsentschädigung in Form eines freien Essens in der Vereinskneipe).
Ich meine, man braucht beides. So, wie ein Betrieb Azubis ausbildet, obwohl das mehr kostet als es sofort bringt - und trotzdem auch erfahrene Mitarbeiter einstellt. Der richtige Mix macht es.
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Oder er sucht sich vor lauter Langeweile ein neues Hobby.
Man kann auch mit Großkaliber dynamisch und statisch schießen lernen, ohne jemals eine Druckluftwaffe in der Hand gehabt zu haben.
Den Weg bin ich gegangen. (Vom Knicker aus Kindheitstagen mal abgesehen) Ich würde mich selbst als eher mittelmäßigen Schützen bezeichnen, aber mit sehr breitem Spektrum (Vorderlader, Kurzwaffe, Büchse, Flinte).
Mit unseren Kindern und Jugendlichen machen wir es von Anfang an anders. Zuerst Luftpistole (auch mit Spaß, z.B. auf Dosen oder aufgehängte Kronkorken). Wer das beherrscht, wird an die mehrschüssige LP herangeführt (Schießen unter Zeitdruck).
Ab 14 zusätzlich KK - DSB Spopi, BDS 25m Präzi, Kombi, Fallscheibe, Speed - und wer talentiert ist, kann auch DSB OSP (5 Schuß in jeweils 8, 6 und 4 Sekunden) trainieren ...
Ab 18 muß ich denen dann immer mal auch was Großes mitbringen, da sie ja erstmal nur KK auf ihre WBK bekommen.
Also über Langeweile hat sich bei mir noch niemand beklagt.
Und die Ergebnisse mit Feuerwaffen zeigen, dass der kontinuierliche - und von Pädagogen empfohlene - Weg "vom Kleinen zum Großen" und "vom Einfachen zum Komplizierten" durchaus seine Vorteile hat. Unsere Jugendlichen und ehemaligen Jugendlichen kochen regelmäßig die Alten Hasen bei den Wettbewerben ab. Sie habe es eben "von der Pike auf gelernt".
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Manchmal könnte man meinen Zweck des Sports ist der Erwerb einer Schußwaffe.
Natürlich machen fast alle Jugendlichen ihren Führerschein, ohne an ein eigenes Auto zu denken ... und niemand braucht einen Diesel!
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Nach einigen mehr oder weniger konzentrierten Einheiten macht sich langsam Ernüchterung und Frustration breit, da es nur zwei Vereinswaffen gibt, von denen eine aufgrund des Griffes nicht für mich geeignet ist (und welche auch einem Kameraden ohne eigene Waffe "zugeteilt" ist,
So geht es jedem, der diesen Weg gewählt hat. Das Jahr Wartezeit wirst du wohl oder übel abreißen müssen.
Und ja, mit "Vereinshuren" schießen zu müssen, ist kein echter Spaß. aber das geht vorbei, versprochen!
Es ist meist in Fehler, innerhalb der Wartezeit "günstige Angebote" anzunehmen, die man "dann" in die WBK eintragen läßt, wenn man sie hat.
Was soll die Eile? Nutze das Jahr, alle möglichen Modelle auszuprobieren und frage Leute, die sich auskennen. Bilde dir daraus deine EIGENE Meinung.
Dein Fahrschulauto war ja sicher auch nicht das gleiche Modell wie dein erstes eigenes Auto - oder?
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Ich halte den verlinkten Artikel trotz kleinerer Mängel für journalistisch ausgewogen. Nicht pro, nicht contra, es werden Statements beider Lager dargestellt. Dass die Doppelnull zitiert wird, ist zwar unschön, aber "was er gesagt hat, hat er gesagt" Ist ja auch schon ein paar Jährchen her, was der Autor nicht verschweigt.
Opa "Ich war mal der Chef - aber jetzt ist´s mir zu bunt" disqualifiziert sich selber - in meinen Augen - durch sein "Aus meiner Sicht braucht kein Sportschütze eine großkalibrige Waffe". Fort mit Schaden, solche Judasse sind die echten Feinde der Sportschützen.
Soll sich jeder sein eigenes Bild machen. Aber sich eine eigene Meinung aus einem differenzierenden Text zu bilden, ist heutzutage offenschtlich nicht mehr Schulstoff. OK, wir Ex-DDR-Bürger mussten das hardcoremäßig lernen, leider waren dazu viele nicht in der Lage.. (Frage: "Warum ist der Zeilenabstand im Neuen Deutschland so groß?" Antwort: "Damit man besser zwischen den Zeilen lesen kann!")
Ich habe mir z.B. - das ist jetzt leicht OT - "Akte 20.18" angetan. U.A. ging es darum, ob HIV = Armut sei und der neue Gesundheitsminister mit seinem HIV-Statement zu viele Bezieher dieser Sozialleistung beleidigt hätte. Da brachten die im Ernst eine alleinerziehende Mutti mit 3 Kindern, die neben dem "Einkauf" bei der Tafel und dem gesponserten Mittagessen bei der Arche das Spottgeld von 2100 und ein paar Zerwequetschten an Stütze jeden Monat überwiesen bekommt. Dann eine Frau, die arbeitet, deren Netto 1900 und ein paar Groschen mehr betrug bei 2 Kindern - nur unwesentlich mehr als sie vorher an staatlicher Stütze bezog. Ein Arche-Chef, der sagte, dass viele ihren Job aufgeben, weil Stütze das Gleiche oder mehr bringt als arbeiten: "Arbeit muss sich lohnen!". (ein verkappter Liberaler???)
Und wenn ich meine eigene Gehaltsabrechnung sehe, ist da netto auch nicht so viel mehr drauf, obwohl ich - meiner Meinung nach - brutto recht gut verdiene. Im Vergleich zu vielen anderen hier in meiner Umgebung.
Aber das Fazit der Journalisten: Hartz IV ist deutlich zu wenig.
Bin ich denn komplett bekloppt oder verstehe ich nur nicht den höheren Sinn? Oder stimmt doch das Wort "Lügenpresse"?
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... und dass SpoPi Auflage jetzt Herren und Damen in einer Klasse starten...
Welchen körperlichen Vorteil haben die Herren vor den Damen beim Aufgelegtschießen? Oder auch andersrum?
Beim freihändigen Schießen ist es ja ggf. noch nachvollziehbar.
Oder geht es nur darum, mehr Titel verteilen zu können?
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Und ich find bescheuert, daß in der Freien Pistole Herren I und Herren II zusammen sind ......
Und ich, dass bei 2.17 und 2.18 die Junioren in der Herrenklasse starten müssen. Und noch einiges mehr.
Kann man aber nicht ändern. So sind die Regeln.
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Das das bei Gewehren über Sieg oder Niederlage entscheiden kann, ist mir klar.
Trifft das auch - praktisch im Bereich der Mittel- und Hochleistungsschützen - bei Kurzwaffen zu?
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Achso, das meinst du, die vielen fehlenden KOMMATA.