Ich meine, in einem Buch gelesen zu haben,
Genau das Teil habe ich oben beschrieben. Realstücke liegen mir vor. Für Visierungen, die kurz vor dem Auge beginnen bzw. bei denen hinter dem Rear Sight kein Montageplatz ist (Pistole), nicht verwendbar.
Ich meine, in einem Buch gelesen zu haben,
Genau das Teil habe ich oben beschrieben. Realstücke liegen mir vor. Für Visierungen, die kurz vor dem Auge beginnen bzw. bei denen hinter dem Rear Sight kein Montageplatz ist (Pistole), nicht verwendbar.
Macht man sich damit die Züge oder die Mündung kaputt?
Nicht mehr als durchs Schießen selbst.
Aber "scharfer Schuss" geht natürlich nicht mit Scatt im Lauf ... wollte ich nur kurz anmerken. Man weiß ja nie, wer hier mitliest.
no.limits: Genau so eine Anleitung hätte ich da gebraucht ...
Ich erinnere mich an so etwas wie Prismen die in der DDR in der Schießausbildung in der Visierlinie auf die Waffe gelegt wurden.
Ja, ein solches Set habe ich in der Rumpelkammer meines Vereines gefunden.
Passt sicher optimal auf das Gerät 69 - eventuell nach auf bestimmte Gewehre mit Kimme & Korn, leider nicht auf Macht-LGs mi Diopter und auch nicht auf LPs - denn das Prisma muss zwischen Auge des Schützen und kompletter Visierung angebracht werden. Dazu haben die Prismen Magnetfüße (eben passend ausgeformt zum Gehäuse der KK-MPi69 und der AK47 bzw. 74)
Es ist eine so denke ich für jeden kein wesentlicher Umstand in passender Sportkleidung sein Tun zu repräsentieren.
Wir lehren die Schützen, den Nichtschußarm in der Hose zu verhakeln. Das funktioniert bei einer Jeans mit Gürtel hervorragend, bei einer schlabbrigen Trainingshose überhaupt nicht. Siehe übrigens dazu auch die diesbezüglichen Anmerkungen von Elfe Stauch in ihrem Standardwerk.
Dann hat jede Sportart "ihre" eigene Kleidung entwickelt: Form folgt Funktion. Wie zum Bleistift auch den die oft belächelten Exoskeletts der Gewehrschützen. Eine Fußballerin wird nicht mit dem Röckchen einer Tennisspielerin auf den Rasen gehen. Andersrum auch nicht. Aber "wir" sollen Trainingssachen wie vom Schulsport tragen. (Und da kenne ich aus dem befreundeten "Ausland" Beispiele, in denen das sowas von gefressen aussieht!!! Wer 2 Komma Fünffachen Bodymaßindex sein Eigen nennt, sollte enganliegende, elastische Kleidung besser meiden).
Früher schossen die Herren im Gehrock. Also in guter Alltagskleidung. Dass Camouflage und militärisch anmutende Outfits unserer Außenwirkung schaden, mag ich ja noch einsehen, Aber was darüber hinausgeht - da gehe ich nicht mit. Abgesehen davon sind "wir" ja sowieso für die Qualitätspresse nur "durchgeknallte Waffennarren". Egal, was wir tragen.
BTW: "Obenrum" trage ich - und die meisten meiner Schützen - bei Schießsportveranstaltungen unsere offizielle Vereinstrainingsjacke. Das sorgt schon für ein halbwegs uniformiertes Aussehen. Oh weh! Uniform! ... klingt ja wie Armee! Gewalt geschrien!
Wir sollten rausgehen aus der Opferrolle und mehr Selbstbewusstsein zeigen.
Califax , hast Du denn jetzt das Problem mit dem Abzug lösen können?
Ja, ein Bundeskaderschütze hat das wieder hinbekommen. Werde jetzt, wenn alles vernünftig eingestellt ist, die Abüge mit Loctide sichern - war nämlich sein Rat ...
Es geht mir übrigens darum, dass es letztens hieß: "Soll jetzt auch für die Trainer gelten!"
Es ist übrigens auch noch gar nicht zu lange her - ca. 1 1/2 Jahre -, da wurde ich wegen der jeansähnlichen Hose (schwarz!) eines meiner Nachwuchsschützen während eines Pokalschießens in Suhl von einem KaRi angemufft.
war keine Pflicht,
Haben die aber immer sauber auf der Startkarte vermerkt incl. eventueller Ersatzwaffen.
Mag sein, dass das eigentlich freiwillig war, machte aber auf mich nicht wirklich den Eindruck.
Auf der anderen Seite will man ja auch nicht seinen Start riskieren, weil da auf der Startkarte ein Vermerk fehlt.
Oder die Funktionäre aus allen Himmelsrichtungen waren sich einig, dass die dem Verfall preisgegebene Jugendkultur der Rock- und Beatmusik aus dem von langen Traditionen geprägten Schützenwesen herauszuhalten ist.
Das wiederum soll das Skelettsystem vor Überlastung schützen.
Aus u.a. diesem Grund betreiben wir auch kein DSB/ISSF-Langwaffenschießen mehr aktiv im Verein.
Ich kann dir versichern, dass ich mit einer Jeans und normaler Alltagskleidung wesentlich besser aussehe als in einem Trainingsanzug.
Wie sicher nicht ganz wenige unserer Kolleginnen und Kollegen. Ja, man könnte selbst ein klein wenig mehr Sport treiben, in der Tat!
Abschreckende Beispiele von Trainern im Trainingsanzug - die aussehen wie "Wurscht in Pelle" - dürfen allgemein bekannt sein.
Wie mir zu Ohren gekommen ist, sind inzwischen selbst für Trainer auf ISSF-konformen Wettkämpfen Jeans verboten und auf DSB-organisierten nicht gern gesehen.
Wodurch ist eine solche "Hose aus amerikanisch Tuch" denn genau definiert?
Schnitt?
Material?
Laune der Kampfrichter?
Das letzt Mal, dass man mir das Tragen einer Jeans verboten wurde, war in der Schule in der Deutschen "Demokratischen" Republik zu Zeiten des Dachdeckers mit Dyskalkulie und seiner legasthenischen Frau und Bildungsministerin mit den blauen Haaren aus rein ideologischen Gründen - nämlich hergestellt vom "Klassenfeind", vom "Imperialisten".
Was mache ich mit angelaufenen Diabolos? Kann man die etwas fetten oder so?
Wegwerfen oder einem Vorderladerschützen zum Einschmelzen schenken.
"Angelaufen" = Bleioxid.
Blei selbst ist weich. Das Oxid dagegen ist hart. Ziemlich hart. Es wird dir über lang oder kurz den Lauf glatt schmirgeln.
... möchte ich den längst vergangenen Stunden in der Psychiatrie und auf dem Schießstand, bzw. in Kalkutta wieder Leben einhauchen indem ich in Vorträgen von meinen Erlebnissen berichte und hoffe auch andere Menschen finden den Mut ihrer inneren Stimme zu folgen und ihre innere Ordnung zu entwickeln. ...
Du möchtest zu Vorträgen eingeladen werden? Dazu wäre es hilfreich, Neugierde beim potentiellen Publikum zu wecken.
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach hast du schon viel zu viel erklärt - ich hab jetzt keine Fragen, keine Neugierde mehr.
was mir da fehlt ist eine anleitung zum schlagbolzenwechsel...aber der büchser will ja auch was zu tun haben.
Das ist ganz einfach. Du brauchst nur einen feinen Durchtrieb, leichten Hammer und eine entsprechende Unterlage, z.B. Styrodur.
Jetzt einfach aus dem Gedächtnis:
Du schaust, welcher von den (3) Pins den Schlagbolzen vor dem Rausfallen bewahrt. Den treibst du vorsichtig aus.
(Der Schlagbolzen hat eine kleine seitliche Fräsung, die seinen Durchmesser schwächt, da greift der Pin)
Dann vorsichtig die Reste des gebrochenen Schlagbolzens ausschütteln,
Feder retten - diese auf neuen Schlagbolzen aufziehen.
Schlagbolzen mit Feder vorsichtig wieder rein, etwas fummelig, da er sich gern wegdreht - und losen Pin wieder vorsichtig festhämmern. Fertig.
Für regelmäßige Wettkampfteilnahme empfiehlt sich ein Ersatzverschluß, dann kann man die beschriebene Fummelei zu Hause und ohne Zeitdruck durchführen.
Leider passt er weder auf die LP65 noch die LP80 und schon gar nicht auf die LP100er Reihe.
Tello: Das war zwar auch mein erster Gedanke, als ich das Teil gesehen hatte - aber siehe Zitat oben.
Um es in Bits zu meißeln:
Die Klappscheiben-Disziplin ist nicht abgeschafft! !!!eins!!!!elf!!
Daniel, ja, sie ist nicht direkt "abgeschafft" worden - aber das Herausnehmen aus dem Programm der DM hat praktisch genau den Effekt.
Damit hat man diese jugendaffine Disziplin ermordet. Denn Trainingszeit ist wertvolle, knappe Zeit.
Dafür sind im DM-Programm immer noch urbayrische Disziplinen wie z.B. Zimmerstutzen unangetastet. So ein Zufall, aber auch!
Carcano & @kulzer_daniel: Es tut mir leid, wenn ich polemisch nicht ganz korrekt geschrieben habe, dass die Klappscheiben-MLP nicht aus dem Programm des DSB, sondern "nur" aus dem Canon der Münchner DM genommen wurde. Dafür werde ich mir etwas verbranntes Pulver aka Asche auf mein Haupt streuen. Praktisch ist sie aber tot. Mausetot.
Ich wage zu sagen, dass die neuen Disz. potentielle Kandidaten wecken, da sie mit den elktr. Anlagen ohne Aufwand geschossen werden können.
Mhm ... Eine MLP-Klappscheibenanlage habe ich jeweils für 99 Euro plus Porto bekommen. Da war sogar noch je ein preiswerter Timer kostenlos dabei. Eine Meyton-Anlage mit Ampel ... die kostet wesentlich mehr (je nachdem, ob man 1, 5 oder 50 nimmt). Auf jeden Fall vierstellig. Und vorne keine 1. Dabei von "ohne Aufwand" zu reden setzt schon erhebliche freie finanzielle Mittel voraus. Nicht wenige Vereine haben Meytons - aber eben ohne Ampel. Die müssen dann teuer nachrüsten. Wenn ich böse wäre, würde ich fragen, wie viel da an Provisionen geflossen sind. Bin aber gar nicht böse.
Für meinen kleinen Teil der Welt muss ich sagen, dass die alte Fallscheiben-MLP-Disziplin von der Jugend bis zum letzten Jahr wesentlich besser (engagierter) angenommen wurde, als die heutige Zersplitterung in Mehrkampf und Standard. Obwohl wir dafür auch die entsprechenden Meyton-Anlagen mit Ampel haben!
Weiterhin sind die Abzüge der LP50 nicht wirklich super. Sie tun ihren Dienst, mehr nicht. Nicht zu vergleichen mit z.B. dem LP10-Abzug aus dem gleichen Haus, nicht mal mit dem der LP2. Für das Treffen reaktiver Ziele fiel das nicht so auf.
Es wäre wirklich wünschenswert, wenn es auf dem Markt der MPLs wieder Auswahl = Konkurrenz = Fortschritt gäbe. Aber das muss sich natürlich auch für die Hersteller lohnen.
Aber ein Ex-(?)-Bundestrainer aus Bayern mußte ja unbedingt "seine" Diszis durchdrücken (Mehrkampf als Trainingsdisziplin für SpoPi sehe ich ja noch ein) und das, was Kindern richtig Spaß machte, als "Kirmesschießen" verunglimpfen. Toll gemacht.
mit 30 g ran gehen
Das ist echt wenig ... das muß man erstmal beherrschen!
Fachschießsportleiter
ENDLICH er ist wieder da!
Warum machst du denn nicht gleich den Trainer C Basis?
Den "Fachschießsportleiter" scheint es nur im NSSV zu geben.
Und noch ein Lehrgang und noch einer ...
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