Beiträge von konm-LGKK

    Versuche doch mal, wenn Dir das wieder im Training passiert, dass Du sofort aus dem Anschlag gehst und Dich vollständig mit irgendetwas ablenkst: Dehnen, eine Runde Karten spielen, Steuererklärung machen, etc. Nimm einen neuen Streifen bzw. setze die Serie in der Elektronik zurück und richte Dich wieder neu ein. Stelle Dir unbedingt vor, dass Du einen guten Schuss abgeben willst, also nicht vorstellen, dass Du "nicht wieder eine 8 links oben" schießen willst. Dann würde mich interessieren, wo Du hin schießt.

    Ich befürchte ähnlich wie @wegi82, dass sich nichts am Gewehr verändert, sondern in Dir. Da Du das nicht bewusst abstellen kannst, musst Du Dir eine Strategie entwickeln, wie Du das abstellst.

    Gruß
    Konrad

    Der Aufwand wäre überschaubar

    Hätte ich bis gestern ähnlich gesehen. Aber als ich als Aufsicht auf dem 25m-Stand mitbekommen habe, was zwei Schützen mit erhöhten Bleiwerten im Blut an Schutzmaßnahmen realisieren und empfehlen, sehe ich das nicht mehr: Schießen mit kunststoffummantelter Mun (GK), dicker Atemfilter, Kehren im Bereich Kugelfang (wir haben leider keinen Auffangbehälter) nur mit Vollschutz.

    Angst macht mir das noch nicht, aber es bringt mich zum Nachdenken.

    Gruß
    Konrad

    Und ich dachte auf meiner Insel der Glückseligkeit, dass alle Schützen beim DSB mittlerweile den gleichen Pass haben und an die gleiche Wechselperiode 15.7. - 15.8. gebunden sind. <X

    Da hast du Recht, ABER im Wettkampfpass stehen nur die Disziplinzuordnungen zu den Vereinen, wie du sie (die Disziplinen) bei den Meisterschaften schießt

    Also wenn ich mich recht erinnere, dann steht bei uns in Bayern auch auf dem Schützenpass, in welchen Disziplinen du Rundenwettkämpfe für Vereine schießt, die von deinem Stammverein abweichen. Ich befürchte, dass es hier landesverbandspezifische Lösungen gibt.

    Gruß
    Konrad

    Ich wollte neben dem Schießen noch auf einen anderen Aspekt hinweisen: Wir entsorgen unser Blei bei einem Schrotthändler. Dort gibt es bei Sortenreinheit natürlich mehr Geld. Wenn das Blei nun mit Zinn "verunreinigt" ist, dann weniger für uns. Wie seht ihr das?

    Gruß aus Franken
    Konrad

    Meine Munition streut auch zu meinen Gunsten

    Es ist nur so, dass die Fläche um den Zielmittelpunkt, in der man eine "Aufwertung" erfährt (9,7 => 10,0), bedingt durch den Kreisbogen der Zielscheibe kleiner ist, als die Fläche mit einer "Abwertung" (10,2 => 9,9). Ich hoffe, das versteht man. ;) Musste mir auch erst eine kleine Skizze machen (siehe unten).
    D. h.: je kleiner die Streuung, desto geringer die Gefahr einer Abwertung, natürlich auch die Chance auf eine Aufwertung.

    Gruß
    Konrad

    Hallo,

    bei mir sieht es ähnlich aus. Wobei die Mehrbelastung bei mir daher rührt, dass ich mich doch wieder in die Ehrenamtstätigkeit einbinden lassen habe: Seit letztem Jahr leite ich bei uns den Öffentlichkeitsarbeitsausschuss. Neben den ganzen basics wie Corporate Identity, Corporate Design, Leitbild, etc. kommen dabei auch noch die Veranstaltungsorganisation wie Tag der offenen Tür im letzten Herbst oder Teilnahme an der Rädli der Stadt am 1.5. dazu. Deshalb schieße ich auch nur die Meisterschaften (derzeit Bezirk, gestern bei 0°C mit 546 eingebrochen X( ) und die Rundenwettkämpfe (am Donnerstag ganz entspannt 566 :thumbup: ) und trainiere dazwischen für "wo am nötigsten".

    Gruß aus Franken
    Konrad

    Nachdem ich das gleiche Problem vor Kurzem bei einer Schießkameradin hatte und um noch einen ganz anderen Aspekt reinzubringen: Drückt Dir eventuell Deine Schießjacke in den Nacken? Das könnte sich auf die Seh- und damit auch auf die Schießleistung auswirken.

    Gruß
    Konrad

    Hallo @Achhillis,

    Du schreibst über eine Situation, mit der nahezu alle hier schon in mehr oder weniger starker Ausprägung konfrontiert waren. :S Das hat aber den Vorteil, dass das Thema auch schon häufiger hier diskutiert wurde. Lies Dir deshalb folgende Threads durch:

    • Puls am Anfang desWettkampfes
    • Wenn bloß der Wettkampf nicht wäre!

    Dort bekommst Du schon einige gute Hinweise.

    Mir hilft Bauchatmung, die Formel "du bist vollkommen ruhig" und der Ablauf anhand einer Checkliste (in einem der beiden Threads beschrieben). Das Wichtigste ist meiner Ansicht nach, dass man akzeptiert, dass eine Anspannung da ist, die sich hier in verstärkten Puls äußert. Dann bekommt man die Situation am ehesten geregelt.

    Gruß aus Franken
    Konrad

    Bei uns im Verein funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Kugel- und Bogenabteilung sehr gut. Wie kommt's?

    • Zum Einen besteht kein zu großes Ungleichgewicht zwischen den Abteilungen, was auch für den Vorstand gilt.
    • Zum anderen hilft man sich gegenseitig (z. B.: Bogenplatzbau, totaler Umbau aufgrund Lüftungsaustausch im 25/50m-Stand, etc.).
    • Aber das Wichtigste: Es gibt viele "Grenzgänger". Damit verstehe ich Mitglieder, die vom einen in das andere Lager gewechselt sind oder sogar in beiden Lagern aktiv sind. Sei es als Schütze, als Trainer oder als Amtsträger.

    Und diese "heile Welt" versuchen wir in der Vorstandschaft zu erhalten. :D

    Gruß aus Franken
    Konrad

    Vielleicht so: Stell dir vor, Du stehst in einem viereckigen Kasten, wobei die Ecken des Kastens durch die Fersen und die Zehenspitzen der beiden Füße gebildet werden. Wenn Du die Füße parallel stellst, dann wird die Fläche des Kastens größer sein als wenn Du einen Fuß verdrehst. Oder??? ?(

    Wobei ich bewusst die "Standflächenverkleinerung" zugunsten der im Post 29 von @mancrazy12 beschriebenen Vorteile in Kauf nehme.

    Gruß
    Konrad

    wenn ich die Füße parallel stelle ist eine Anspannnung im rechten bein die Folge

    An der Stelle möchte ich @Peter1208 widersprechen. Ich baue meinen Stand auch so auf, dass ich zuerst beide Füße parallel stelle. Dann schiebe ich die Hüfte in Richtung Scheibe und gebe dem Verdrehwunsch des scheibenabgewandten Fußes nach. Dadurch stellt sich bei mir das gleiche Bild wie bei Dir ein.

    Aber grundsätzlich kannst Du den Vorschlag gerne mal ausprobieren. Der vorgeschlagene Standard muss nicht für alle das Optimum sein.

    Gruß
    Konrad

    Ist mein Match 54 System nicht etwas alt für einen neuen Schaft?

    Ich bin zwar noch 4 Jahre jünger als Du, schieße demzufolge noch keine Auflagedisziplin, hatte mir aber zu meinem 50sten für das Match 54, das ich auch von meinem Vater geerbt habe und das bessere Ergebnisse beim Munitionstesten hat als mein eigenes KK, einen neuen MEC-Schaft gegönnt. Und ich muss sagen, das 40 Jahre alte System kommt wunderbar mit dem jungen Schaft zurecht. Das schwache Element in dem ganzen System ist der Bediener ;)

    Das Einzige, was m. E. zu beachten wäre, ist der Abzug. Bei mir ist zum Glück ein "moderner" Matchabzug drin. Bei Deinem befürchte ich, dass es noch den "alten" Abzug hat. Und dazu hat @Matze1965 ja schon ein Statement abgeliefert.

    Gruß
    Konrad

    Hallo Joachim,

    beruhigt mich zumindest schon, dass wir die Größenverhältnisse für die verschiedenen Entfernungen gleich haben. Das mit den unterschiedlichen Korndurchmessern variiert auch mit dem Abstand Diopter - Korn. Also wenn eine Tube im Spiel ist, dann wird man am Ringkorn auch basteln dürfen.

    Allerdings habe ich, ausgelöst durch diese Diskussion, diese Woche beim LG- und 3x20-Training mal etwas größere Korndurchmesser gewählt. Bei LG bin ich auf 5,5 gegangen, bei 50 m habe ich die 4,8 nur für den Anschlag Liegend genommen, für kniend und stehend lag ich bei 5,0. Im ersten Anlauf habe ich dabei keine Ände3rung festgestellt. Aber ich beobachte und teste weiter. :)

    Gruß
    Konrad

    Als Anhalt bei KK 50m im Bereich 5,6 +/- und bei LG 4,8 +/-.Ich hoffe, dass dies stimmt, denn ich kann es momentan nicht an den Waffen ablesen.

    Hallo Joachim,

    da sieht man wieder, wie unterschiedlich die Einstellungen sein könne. Auch ich verwende ein 0,5er Adlerauge. Allerdings habe ich die größeren Durchmesser bei LG: 5,3 +/-. Bei KK 50 m liege ich bei 4,8 +/-. Wobei ich letztes Jahr noch 4,5+/- hatte. Bei KK 100 m ist es dann noch ein bis zwei Zehntel kleiner als bei 50 m.

    Interessant auch die Aussage von OldGunner, dass er vom Adlerauge wieder weggekommen ist. Ich war beim Übergang in die Altersklasse total erleichtert, als ich das Adlerauge verwenden konnte. Damals hatte ich schon einige Jahre mit dem Schießen auf 100 m aufgehört, da ich die Scheibe als so klein wahrgenommen habe, dass ich nicht mehr vernünftig zielen konnte. Mit dem Adlerauge konnte ich dies ausgleichen und schieße mit Mitte 50 besser als mit 30 +/-. Außerdem hat für mich das Adlerauge noch den schönen Nebeneffekt, dass mir sehr deutlich "vor Augen geführt" wird, wenn ich sehr lange ziele und deshalb die Schwankungen immer größer werden. :)

    Gruß und schönes WE
    Konrad

    Hallo,

    ich eröffne den März mit dem LG-Ergebnis des Wettkampfes gegen unsere zweite Mannschaft von gestern Abend. Auf Probe dachte ich noch, das wird nach derzeitiger Leistungsfähigkeit relativ schlecht, aber mit dem Umschalten auf Wertung wurde anscheinend auch bei mir ein Schalter umgelegt. Letztendlich waren es nur 2 Ringe unter meiner persönlichen Bestleistung - und das im zarten Alter von 55 :D

    97 + 97 + 96 + 98 = 388

    Gruß aus Franken
    Konrad
    MK-2016-03-LG.pdf