Beiträge von sigges

    q.e.d.

    Bei der "Z" funktioniert das so nicht, das ist klar.

    Aber bei einer soften Standard-.22er ist das m.E.(!) durchaus denkbar.

    Im vorliegenden Fall tritt das Phänomen ja nur gelegentlich auf, d.h., der Verschluss läuft (FALLS das die Ursache sein sollte!) meist ausreichend zurück. Wenn nun gelegentlich der letzte Zehntelmillimeter fehlt reicht es durchaus zum Repetieren, aber der Hammer geht mit vor.

    Lässt sich ja durchaus mal testen. Auf dem Stand 1 Patrone ins Magazin, 1 Hülse ins Lager. Abschlagen. Verschluss manuell langsam zurückziehen bis die Hülse ausgeworfen und die neue Patrone gerade so zugeführt wurde. Dann schaun, ob der Hammer neu gespannt wurde.

    Selbst wenn das so auch möglich ist bedeutet das tatsächlich noch nicht, daß das den Schuss auslöst, denn der Hammer geht ja mit vor, wird also gebremst. Ob das zur Zündung reicht? Keine Ahnung, ist nur ein angedachter Lösungsansatz.

    Ganz anderer Ansatz: Wenn das Problem gerade bei schwacher Munition häufiger auftritt - kann es evtl sein, daß der Verschluß stärker verschmutzt ist und daher nicht weit genug zurückläuft? So daß der Hammer nicht immer in der Rast gefangen wird?

    Wenn er dann mit dem Verschluß wieder mit vor geht könnte hier der Schuss unbeabsichtigt ausgelöst werden.

    Gleiches Verhalten wäre bei stark verschmutztem Patronenlager denkbar, wenn der Ausziehwiderstand den Verschlussrücklauf bremst.

    Können wir dann zusammenfassen:

    Transport einer Schusswaffe vom und zum Schießstand, Wettkampf, Büchsenmacher, Käufer:
    Waffe ungeladen (leeres Magazin darf in der Waffe sein) in verschlossenem (Zahlen-, oder Schlüsselschloss) Behältnis, ausserhalb direkten Zugriffs (Kofferraum) und zugehörige Munition davon getrennt (in Schachtel, oder geladene Magazine bei den munitionsverschwend ... intensiven Disziplinen).
    Munition in Schachtel muss nicht verschlossen sein, geladene Magazine wohl schon?

    Jein ... rein rechtlich:

    * Kofferraum muss nicht sein, wenn verschlossenes Behältnis

    * "Munition getrennt" nur im Sinne von "nicht in der Waffe", im gleichen Behältnis ist ok, auch als lose Schüttung.

    * geladene Magazine müssen nicht verschlossen transportiert werden


    Was jeder Einzelne daraus macht, und was tatsächlich in der Praxis sinnvoll ist, bleibt Jedermann selbst überlassen.

    Schusswechsel mit Sportschützen? Schneller im Anschlag? Panische Angst vor Sportschützen, denen man nicht über den Weg traut? Halbes Dutzend Behörden - soviele - welche sollen das sein? Und dann verantwortungslose Vollidioten im Wehrdienst? Was für ein Menschenbild!

    Wir sprechen über den verantwortungsvollen Transport von SPORTwaffen durch SPORTschützen, nicht über Schusswechsel mit der Polizei in Wildwestmanier - schneller im Anschlag - und dafür erforderliche Magazinkapazitäten.

    Ich frage mich wirklich, was ein Außenstehender denkt, wenn er solche Posts in einem Sportschützenforum liest. Das ist genau die Tonart, die uns in der öffentlichen Wahrnehmung extrem schadet. Dabei wurde doch nur höflich angefragt, was genau beim Waffentransport zu beachten ist.

    Und gegenüber den anderen Forenteilnehmern: TROLL

    Nur meine bescheidene Meinung...

    Ironie zu verstehen ist leider nicht jedem gegeben .... :rolleyes:

    Also müssen Waffe und Munition NICHT getrennt voneinander gelagert werden während dem Transport? Weshalb hat sich dies denn so "streng" eingebürgert? Im Schützenverein haben sehr viele 2 separate Taschen für Munition und die Waffe jeweils.

    Obwohl dies ja eher umständlich ist, 2 Taschen/Koffer dabei zu haben.

    Warum sich der Quatsch eingebürgert hat?

    Weil kaum ein Schütze mal selbst im Gesetzestext nachliest, sondern sich auf die hanebüchenen Latrinenparolen von "Experten" im Verein verlässt. Es ist unglaublich, was für ein Mist da teilweise kolportiert wird.

    Da werden munter Vorschriften aus dem WaffG von 1972 mit völlig frei erfundenen Auslegungen vermischt, etc. etc. ...

    Daher immer mein Rat an Neumitglieder: Vertieft das, was ihr in der Sachkunde lernt, in Eigenregie, indem ihr selbst den Gesetzestext incl. Verordnung und Verwaltungsvorschrift lest.

    ...

    Insoweit eher eine juristische Feststellung, die an der Situation nichts ändert.

    Aber die Grundlage für die Behauptung daß Dein Grundrecht nicht verletzt wird - was eben de jure auch stimmt, Du musst halt die Konsequenzen daraus tragen ... hinterfotzig, aber juristisch korrekt.

    Ganz einfach, für Legalwaffenbesitzer ist das Grundrecht auf unverletzlichkeit der Wohnung eingeschränkt, wir müssen die Kontrolle erlauben.
    Bei einem Straftäter darf erst mit einem Durchsuchungsbeschluss, von einem Richter unterschrieben, die Wohnung überhaupt betreten werden. Damit so ein Beschluss ausgestellt wird bedarf es auch eines ausreichenden Verdachtes. Selbst jemand, gegen den ein Waffenverbot ausgesprochen wurde, kann nicht einfach kontrolliert werden. Obwohl er nicht mal ein Luftgewehr besitzen darf.

    Tja, de jure besteht die Unverletzlichkeit der Wohnung weiterhin!

    Du musst den Kontrolleur nämlich NICHT in die Wohnung lassen, er hat keinerlei Handhabe trotzdem einzutreten.

    Allerdings wird Dir die mangelnde Kooperation dann vorgehalten, und Du verlierst mit ziemlicher Sicherheit sämtliche waffenrechtlichen Genehmigungen. Das wird Dir dann als Deine "freie Entscheidung" dargelegt - die Unverletzlichkeit der Wohnung bleibt bestehen. Du bist dann halt über kurz oder lang kein Besitzer genehmigungspflichtiger Waffen mehr.

    Daß auf diese Weise das Grundrecht hinterrücks ausgehebelt wird steht dabei auf einem anderen Blatt ...

    Die S&W M52 und die SIG P240 - beide im Kaliber .38 Special - sind nicht als Diven bekannt, es sei man mißbraucht sie, indem sie mit unpassendem Futter versorgt. (SIG P240 mit zu stark geladene Patronen .38 Special mit HBWC-Geschossen)

    Mit der S&W M52 wurde übrigens William Blankenship (USA) im Jahre 1966 in Wiesbaden Weltmeister.

    Schützen mit der SIG P240 bin ich öfters in KM und BM begegnet. Die S&W M52 ist seltener hierzulande.

    Eigentlich sind die Patronen .32 S&W long und die .38 S&W Special für Revolver gemacht. Wegen des überstehenden Randes kann es bei Pistolen gelegentlich zu Zuführungsproblemen kommen, insbesondere wenn das Magazin und die Zuführungsrampe der Pistole zu steil sind.

    Jein, die 240er braucht ein paar Eigenschaften der Munition unbedingt, damit sie zuverlässig funktioniert, das habe ich jetzt eigentlich schon öfter gehört. Das mit dem Problem der Hohlböden und höherem Gasdruck ist bekannt, ich füttere meine mit WCs ohne Hohlboden. Dazu ein nicht zu knapper Rollcrimp für die Zuführung, dann läuft die.

    Mit einigen Fabrikladungen hatte sie Funktionsstörungen.

    Die S&W M52 eines Vereinskollegen hat er zwar soweit zuverlässig zum Laufen gebracht, aber die Präzision ist noch nicht wie erwartet, da muss er noch optimieren, die zeigt sich da zickiger.

    Ich finde die WC-Pistolen schon bissl divenhaft, was aber hauptsächlich an der zweckentfremdeten Munition liegt. Pistolen mit gasdruckschwachen Revolverpatronen zum Laufen zu bekommen, bei denen die Minimal- und die Maximalladung nur wenige Zehntelgrains auseinander liegen ist schon eine Herausforderung.

    ... Als ich das Schießen begann, sah es - wie generell im Pistolenbereich - noch ganz anders aus.

    ...

    Carcano

    Naja, als ich Ende der 80er mit dem Schießen anfing war man als Pistolero, gerade mit GK, schon noch ein Exot, zumindest in unserer Gegend.

    KK-Gewehr und LG waren DIE Waffentypen. Ordonnanzgewehre wurden 1x im Jahr beim internen Pokalschießen rausgekramt. Bei uns im Verein waren traditionell seit den 70ern die Unterhebelrepetierer stärker vertreten, aber auch das war "exotisch".

    Bei den Kurzwaffen waren nur LP und Spopi etabliert, und als Ableger der Spopi eben die Zentralfeuer. Zu der Zeit verstärkt mit .32er GSPs, die .38WC-Pistolen waren da schon auf dem Rückzug. "Echte" GK-Kurzwaffen waren zwar vorhanden, aber wurden quasi nie sportlich genutzt. Generell gab es deutlich weniger Pistolenschützen als Gewehrschützen.

    Erst seit Einführung der GK-Disziplinen (in den 90ern?) wandelte sich das Bild beim Pistolenschießen. Zumindest hier in Nordbaden, aber ich denke DSB-weit. Seitdem nehmen die Starterzahlen bei GK immer weiter zu, die Spopi stagniert, und die ZF-Pi wird zur Randerscheinung.

    LG und KK-Gewehr verkümmern, schießt hier im Kreis fast niemand mehr. Ausnahme: Die Aufgelegt-Disziplinen, die werden gut angenommen.

    Es erschließt sich mir einfach nicht, wo ihr 30+ Jahre alte Munition in großer Menge herbekommt. Kriegt ihr die geschenkt? Findet ihr die irgendwo? Habt ihr damals einfach einen Sattelzug voll gekauft? Macht ihr im Training nur zehn Schuss, damit die Munition länger hält?

    Unterschiedlich.

    Bei Surplusmunition gibt es teilweise keine Alternative, weil die Kaliber zivil nicht oder nicht mehr produziert werden. Die wird dann aus alten Depots ganz normal auf den Markt geworfen. 8x50R und 8x56R, 8mm Lebel etc. gibt es erst seit relativ kurzer Zeit von PPU wieder. Davor war nur Munition aus den 30ern verfügbar. Habe selber noch davon im Munitionsschrank. Ebenso schweizer GP90 von 1924, für das IG89.

    Aber wie hier bei KK-Mun. ist es oft so, daß Schützenkollegen seit Jahrzehnten nicht mehr viel schießen, oder auch gar nicht, und nun alles abstoßen. Da kommen immer mal wieder solche alten Chargen zu Tage. Die gibt's dann für umme oder gegen wenig Geld als billige Trainingsmunition.

    Im Verein weitgehend unbekannt, im Bezirk 7 Starter insgesamt, auf der LVM (RSB) knapp 60 Starter insgesamt, am stärksten H3 und H4 vertreten.

    Kann ich so leider bestätigen, im Verein sind wir gerade noch 3 - 4 Hansel die die schießen, alle H3 und H4, im Kreis ein paar mehr, so 15 - 20 bei der KM.

    LM weiß ich nicht, da fahre ich schon eine Weile nicht mehr hin.

    Dagegen die KM in den 4 GK-Disziplinen müssen wir auf 3 Tage verteilen um alle Starter unterzubringen.