Beiträge von Carcano

    oder einfach noch eine Recherche, welchen genauen Grund der Verein
    hat, so aufzutreten,

    Genau das hat der Münchner Merkur getan - eine RECHERCHE. Und die kann man in dessen Bericht nachlesen.

    Dass Dir das Ergebnis der Recherche nicht passt, mag freilich sein. Mir ist es auch nicht angenehm. Und es wird für die Vereinsführung wohl noch ein Nachspiel haben. Denn der BSSB hat sich in diesen Zusammenhang sehr erfreulich und eindeutig positioniert - und das nicht erst seit gestern.

    Carcano

    Ja ja, so fehlt dem einen das "komplexe Denkvermögen" und dem anderen der "gefestigte Klassenstandpunkt" (beides natürlich mit dem gebührenden Maß Ironie).

    Aber wenn ich die ziselierte Leichtigkeit dieser Komplimentenmacherei wieder einmal (vorübergehend) verlassen dürfte, dann würde ich gerne - ausnahmsweise auch in längerem Textzusammenhang - ein sehr schönes Posting aus einem anderen Forum zitieren:

    Zitat

    Guten Morgen!
    Es würde mich schon interessieren, wie viele der Postenden schon persönliche Kontakte zu Asylsuchenden hatten und diese Leute nicht nur aus Fernsehen und sozialen Medien kennen.
    Ich betreibe aktiv Kampfsport und war zunächst sehr skeptisch, was die Teilnahme von Asylsuchenden in unserem Verein betrifft. Mittlerweile kommen etwa 4-5 junge Männer regelmäßig zum Training. Sie sind alle nett und freundlich und ich habe nicht den Eindruck, daß es sich hier um Kriminelle/Schläger handelt.
    Über die Sportvereine wird das Thema "Integration" tatsächlich gelebt. Ich kann jeden Sportverein nur ermutigen, die Zweifel beseite zu schieben und es selbst einmal zu versuchen.
    Schönes Wochenende,
    M.


    LG, Carcano

    Danke an Califax und Lanfear für die Mühe und die schöne Diskussion. Ich finde das sehr lehrreich.

    Eine Frage: pädagogisch und organisatorisch sinnvoll ist es ja, Trainingsschritte in Module zu zeregen, und am vorzugsweise in mehrfach verwendbare Module. Die "Duellsequenz" ist im Grundsatz ja etwas, das sich sowohl in Zentralfeuerpistole, Sportpistole, Standardpistole, MLP, OSP, CISM und dem DJV-Schnellfeuerteil verwenden lässt,, ebenso wie in vielen Disziplinen der DSU.

    Nun meine Frage: inwieweit ist es aus Eurer Sicht als Trainer sinnvoll - unter Berücksichtigung des Umstandes, dass Trainingszeit immer begrenzt ist, und das Sportler unglaublicherweise sogar ein Leben außerhalb des Sportes haben - derartige Elemente zu vereinheitlichen? Man kann natürlich den Ablauf auf eine ganz bestimmte Disziplin hin individuell optimieren. Man kann aber auch ein Grundmodul für alle entwickeln und isoliert einüben.

    Konkretes Beispiel: in Standardpistole schieße ich öfters in der 20-Sekunden-Serie besser als in der 150-Sekunden-Serie. Ist es nicht vielleicht sinnvoller, dann BEIDE Teile mit dem 20-Sekunden-Ablauf zu traiieren und zu schießen? Auch die Ergebnisse zeigen ja, dass die SportlerInnen in den Meisterschaften in 150 Sek oft nicht mehr oder besser schießen.
    Anderes Bespiel: wenn ich den ersten Schuß in der 8-Sekunden-OSP-Serie gut beherrsche(n würde), warum sollte ich dann nicht genau denselben eingeschliffenen Ablauf auch in der Duellsequenz der Sportpistole anwenden, einfach transponieren? Dann schieße ich eben etwas schneller als die anderen.

    Carcano

    Blickt man einige Jahrzehnte zurück, muss man feststellen, dass es in der damaligen DDR auch Spitzensportschützen gab, und das ohne Unterbau mit Schützenverbänden und Schützenvereinen. Sportschießen auf höchsten Niveau könnte doch so auch funktionieren oder? 8)


    Stimmt soweit. Dass es funktioniert, sogar auf allerhöchstem Niveau, zeigt ja heute zum Beispiel Japan. Auch Iran. Aber das sind [un]sportliche Verhältnisse, wie ich sie nicht haben möchte. Sogar Italien ist schon ein Beispiel für ein ganz anderes System - meines Erachtens allerdings ein negatives.

    Carcano

    Hallöchen,
    habe bei einer Meisterschaft gehört dass esangedacht ist Wettkämpfe etc. für Erwachsene mit der Mehrschüssigen Luftpistoleseitens DSB / Landesverbände an zu bieten bzw. durchzuführen.
    Hat davon schon mal jemand etwas gehört ?

    In einigen DSB-Landesverbänden - so etwa in unserem SBSV - ist das bereits der Fall. Das Problem liegt in der mangelnden Teilnehmerzahl. Ähnlich hoch wie bei Freigewehr 300 m. Der Grund dafür ist die notwendige spezielle Waffe; solo kauft sie sich niemand nur für diese Disziplin, und die Vereine halten (bis auf den von Califax) nur einschüssige vor.

    Carcano

    Die Interpretation von Gunnery Sergeant - welche den Begriff "allein" weiter faßt und damit für den Schützen / die Schützin vorteilhafter ist - ist jedenfalls vertretbar. Meine - die eher auf die Anzahl der Personen im Schützenstand insgesamt abstellt - ist ebenfalls vertretbar.
    Unvertretbar und ganz haltlos war nur die Meinung Schmidtchens. Aber wenn man halt den rechtlichen Unterschied zwischen Schießstand und Schießstätte nicht kennt... ;)

    Wenn dem so ist, muss es für den NWDSB-Präsidenten besonders schmerzlich sein, ist er doch auf DSB Ebene für den Bereich Mitgliedergewinnung verantwortlich.

    Er ist auch auf DSB-Ebene verantwortlich für den enormen ERFOLG der Mitgliedergewinnungsaktion "Ziel im Visier".

    Die sicherlich der größte Fehlschlag in der Geschichte des deutschen Sports in den letzten 25 Jahren ist.

    Carcano

    Und nicht jeder hat Videoüberwachung oder Codeschloss mit individuellen Zugangsschlüsseln, um nachvollziehen zu können, wer auf dem Stand war.

    Insofern halte ich die obige Begründung gerade bei "Neulingen" wie @homofaber eher nicht für zielführend.

    Doch, das war sie. Zielführend :)

    Denn natürlich ist dies ein subjektiver Hauptgrund für den jeweils Einzelnen, den Standaufsichtenkurs ("Aufsichtsperson" im Sinne des WaffG und der AWaffV) zu machen; während das Interesse des Vereins es ist, möglichst viele potentielle Standaufsichten zu haben, damit die Last der Dienste möglichst verteilt werden kann.

    Du interpretiertest vielmehr meine obige Erläuterung sprachlich zu eng. "Allein" zu schießen heißt nicht, dass jeder Schütze mit Aufsichtsberechtigung auch einen Schlüssel zur Schießanlage mit zeitlich beliebigem eigenen Zugang erhält, erst recht nicht ein Neuling, der erst wenige Monate dabei ist. So etwas ist in der Tat bei den meisten Vereinen auf Vorstandsmitglieder und einige wenige Spitzenschützen (Kader oder vergleichbar) beschränkt. Ein neues Konzept dazu entwicklet übrigens gerade die Münchner HSG.

    Es heißt vielmehr, dass keine weitere Aufsicht außer dem Schützen auf diesem konkreten Teil der Schießanlage anwesend zu sein braucht. Das ist praktisch tatsächlich sehr wichtig und wird auch oft genutzt, und zwar innerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten. Dann muss nämlich niemand gleich mit dem ersten Ankömmling mitgehen (oder dieser seinerseits untätig warten, bis die Aufsichtsperson eintrifft), bzw. der engagierte Schütze trainiert noch eine halbe Stunde weiter, während die anderen schon mal in den Gastraum oder in die Schützenstube vorgegangen sind. Und das ist praktisch ganz, ganz häufig. Auch auf Luftdruckständen.

    Carcano

    Ist das Veröffentlichen von Deep-Links, die durch Schutzmechanismen nicht für jedermann frei zugänglich sind, überhaupt rechtens?
    http://www.jurpc.de/jurpc/show?id=20030283

    "Herr Lehrer, Herr Lehrer ! *schnipps* Alle in der Klasse sind durch die Haupttür zur Schule hineingekommen, bloß der Moritz, der hat den Nebeneingang benutzt. Den, der eigentlich nur für den Hausmeister ist ! Herr Lehrer, DARF der denn das ??!!"

    Worauf die richtige Antwort (nach einem Aufstöhnen) dann das Geräusch eines fliegenden nassen Schwamms wäre...

    Carcano

    Jedenfalls weß ich jetzt schon mal, was ein "normaler" Eisenbahncontainer (40 Fuß) auf dem Trans-Eurasia-Express kostet, von Chongqing nach Duisburg (oder Hamburg). Ohne Gefahrgutzusclag nach 1.4 S, das haben sie nämlich bisher noch nie transportiert. Es mag natürlich als falsche Reihenfolge erscheinen, wenn man sich schon darüber informiert, bevor man überhaupt weiß, ob jemals ein Import zustandekommen kann. Aber interessiert war ich doch.

    In 50m Pistole ? Das ist aber ganz neu!Mein Landessportleiter weiss da nichts von und einige Betroffene, die bei der DM in LP/SpoPi anwesend waren und nochmals nachgefragt haben, wurden auch erneut abgewiesen. Gibt's da was belastbares drüber ?

    Da hat dein Landessportleiter aber lief und fest unter seinem Tisch geschlafen, anstatt die Korrepondenz zu lesen, die über denselben lief. :)

    Ich zitiere mal (voll belastbar, schwarz auf weiß und auch am Schwarzen Brett hängend):

    Absender Landessportleiter SBSV, 24.02.2015:
    "Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich übermitte Ihnen die wichtigsten Punkte aus der Sportausschusssitzung des DSB vom 21.02.15.
    (...)
    Der Bedarf soll ermittelt werden, wieviele weibliche Starterinnen würden in den Disziplinen OSP und Freie Pistole an den Start gehen. Hier bitte ich um Ihre Unterstützung und Mitteilung, wenn in Ihrem Bereich ein Bedarf bekannt ist. (...)"

    Carcano