Klar kann man immer noch meckern. Zum Beispiel darüber, dass Juniorinnen die beiden Disziplinen noch nicht schießen "dürfen" (merke: männlicher Jugendliche dürfen zwar, erwachsene junge Frauen aber nicht). Doch wer das ändern will, muss auf Landesverbandsebene anfangen.
Beiträge von Carcano
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Jetzt sei doch nicht so scharf, Axel. Ohne Zweifel ist Jan Erik Aeply ein guter und engagierter Trainer mit eindeutig leistungssportlicher Ausrichtung. Dann müssen eben andere im Verband als Korrektiv darauf hinwirken, dass auch Aspekte von Breitensport, Freizeitschießen und Mitgliederwerbung nicht vernachlässiogt werden. Zudem sind Fallscheiben oder Klappscheben überaus gut medial darstellbar. Ich kann ja mal die ESC fragen, was die dazu meint...
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ich hatte das vergnügen auf der Bayerischen als Standaufsicht in der Disziplin LP - Mehrkampf / Standard dabei zu sein...
Die Starteranzahl war überschaubar

Was ich interessant finde, ist dass die herkömmliche MLP (mit Klappscheiben, damals Ziffer 2.16 der Sportordnung) auch 2017 in Bayern noch deutlich beliebter war die die beiden Ersatzdisziplinen 2.17 und 2.18. (damals Ziffern B.22 und B.23).
http://meister.bssb.de/meister/
Carcano
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Ich empfinde es als ungerecht, dass Frauen offiziell (nach ISSF) in Wettbewerben weder freie Pistole noch Standardpistole schießen dürfen. Gibt es Bestrebungen, das zu ändern?
Falls wegen der geringen Anzahl der Teilnehmerinnen eine eigene Kategorie nicht sinnvoll sein sollte, gehört halt die Kategorie "Männer" durch "gemischt" ersetzt. War ja, wenn ich mich nicht irre, bei der Olympiade 1980 bei der FP schon mal so...Was lange währt... nachdem die Landesverbände vrorangegangen waren, lässt der DSB jetzt auch ab Sportjahr 2018 für die Deutschen Meisterschaften Frauen in Freie Pistole und in OSP zu (allerdings erst ab 21).

Carcano -
Ich finde es sehr schade, daß MLP auf Klappziele wegfällt. Reaktive Ziele sind den seriösen alten Herren aber zu ... reaktiv.
Dabei ist das für den Nachwuchsbereich eine echte Bereicherung - und wer MLP gut trifft, kann auch OSP schnell lernen.Es war ein "seriöser junger Herr", der vor allem gegen die (ISSF-internationale !) Klappscheibendisziplin war und ist, und seit nun 9 Jahren darauf hingearbeitet hat, sie durch "Sportpistole light" zu ersetzen, weil die sei ja viel sportlicher (Ringwertung), und das andere sei "Kirmesschießen".
Nämlich Jan Erik Aeply.
Das erste Mal hat er sein Ziel 2008 öffentlich vorgestellt: http://www.bssb.de/bssb/Pistolenk…etsmodus_5D.pdf
Carcano -
Was für ein elendiges Geseire. Und peinlich - aber peinlich nicht für die Lesenden, auch nicht für den Vorstand des St. Ingberter Vereins, sondern peinlich für Journey. Offenbar hat er seine Lektion noch nicht gelernt. Also ruhig noch einmal klarer und nicht im Schonwaschgang.
1. Strindberg fragt - in einer anscheinend durchaus harmlosen Weise; ob damals am 2.10. freilich im Untergrund schon das Magma in St. Ingbert Blasen warf, das wissen wir nicht - nach der Zulassung von Gastschützen.
2. Journey antwortet sogleich am selben Tage, er werde die Voraussetzungen für Gastschützen noch einbauen. Das bedeutet, jedenfalls damals scheint es kein allgemein kommuniziertes Verbot gegeben zu haben.
3. Ich stelle am gestrigen 9.12. fest, dass dem nicht (mehr) so ist, und dass die "Voraussetzungen" sich in ein "NEIN" gewandelt haben, was ich zunächst so als Antwort auf Strindbergs Frage kommuniziere. Daraufhin frage ich noch, durchaus harmlos und sachlich, warum das so ist, und was der "gegebene Anlass" sei.
[Hermeneutischer Hinweis für Kinder und Kindische: wenn und in welchem Zusammen auch immer die unsägliche Phrase "aus gegebenem Anlass" auftaucht, ist das ein Indikator, dass irgendwo Mist gelaufen ist, dass man aber nicht sagen will was, und schon gar nicht warum - man fordert also zur Nachfrage und zum Gerüchteerfinden förmlich auf. Erwachsene nennen dagegen knapp den Grund, also etwa: "wegen gegenwärtiger Überfüllung / wegen wiederholter Beschädigung der xy-Anlage"]
4. Journey fühlt sich - er wird wissen warum - auf den vermutlich bereits bandagierten Schwanz getreten und giftelt ohne Grund herum (vor 9 Stunden). Des weiteren weist er alle Interessierten an, sie möchten gefälligst Nachfrage bei "einem Mitglied des Vorstandes" halten -- ohne dass ihm als Webmaster in den Sinn gekommen wäre, dass der gesamte Vorstand von ihm nirgendwo in der Website namentlich genannt oder vorgestellt wird (nicht einmal im Impressum).5. Ich gebe Journey einen deutlichen HInweis, wie kindisch und unreif sein Gekeife hier öffentlich herüberkommt.
6. Axel grinst darüber (verbalisiertes Grinsen).
7. Carcano weist auf den normalen Umgangston überall im Netz hin und deutet an, wer damit nicht zurechtkomme, sei im Netz am falschen Ort.
8. Karl ist so nett und erklärt in absolut einfühlsamer und kindergartengerechter Weise, WAS an dem "keine Gastschützen"-Hinweis semantisch misslungen war und warum.
Und ich ergänze das nunmehr noch um den weiteren Hinweis, dass der angesprochene Leser ein "Verständnis" - das hier im roten Laufband von den St. Ingbertern relativ dreist eingefordert wird - nur dann haben kann, wenn er auch etwas zu VERSTEHEN bekommt. Was hier nicht der Fall ist.
Sonst kommt man rüber wie die Deutsche Bahn, nämlich ausgesprochen arschig und frech: "Achtung!! Leider fallen heute die meisten Züge aus gegebenem Anlass aus. Wir bitten um Ihr Verständnis!!"
9. Carcano steuert noch die Information bei, wie man ohne Überreaktion, und in verhältnismäßiger Weise, mit Problemen bei der Anlagennutzung umgehen kann.
10. Journey lernt nix, sondern tickt aus und schlägt verbal in alle Richtungen um sich. -
Es kann gute Gründe geben, bestimmte (!!! drei Ausrufezeichen, damit es auch Journey kapiert) Gastschützen resp. Gastvereine (und da liegt meist das Problem ) auszuschließen.
Wer unreif und kindisch ist - diesen Zug gibt es auch gelegentlich bei Oberschützenmeistern, dagegen ist niemand gänzlich gefeit) -, der schließt dann nicht nur die Missetäter aus, sondern gleich alle und inskünftig. Rabäh ! -
Na ja. Noch sanfter und schonender und verhüllter als oben ging Kritik schier nicht mehr.
Jetzt hat er im Kontrast dazu eben eine Normalladung. Kann er beides vergleichen. Und sich dann bei Mammi ausweinen. -
UInd falls es stört, das dem Gastschützenthema kein extra Beitrag zur Erklärung gewidmet wurde, so liegt das daran, das der Verein nicht jedem Außenstehenden Rechenschaft über seine Entscheidungen und deren Gründe schuldig ist.
Wenn Ein Betroffener genug Interesse bezüglich des Verbots hat, kann er die Gründe gerne im Verein bei einem Mitglied des Vorstandes erfragen
Nö.. Bist Du nicht. ("Rechenschaft schuldig")
Du kannst DIch auch öffentlich als Arsch präsentieren.
Wenn das deine Absicht war: gelungen !
Ignoranter Stoffel. -
- Sind Gastschützen erwünscht und wenn ja (...)
Antwort: nein ! (im Original mit mehreren Ausrufezeichen)
Originaltext des Laufbandes der Website:
"Achtung!!! Aus gegebenem Anlass ist es uns ab sofort nicht mehr möglich Gastschützen die Nutzung unserer Anlage zu gestatten. Wir bitten um ihr Verständnis."
Hm. Was ist denn da bei Euch passiert?
Carcano -
Ich würde gerne noch den Verweis auf diesen enorm materialreichen und nützlichen Thread einbinden:
Mehrschüssige Luftpistole -
Ich habe doch EBEN schon geschrieben, dass - bewusst auch in der Vergangenheit in eben diesem Thread - ein Unterschied gemacht wird zwischen Landesleistungszentrum und Schulungszentrum (an dem aber auch Wettkämpfe ausgetragen werden können). Die Zusammenfassung von Sach- UND Personalmitteln sind an ein LLZ bzw. darüber (nach dem neuen DOSB-Konzept) an einen Bundesstützpunkt geknüpft. Pforzheim zählt auch als BSP, von denen es im Schießen 8 gibt.
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Wurde ja im - zugegebenermaßen langen - Thread schon ausführlich erklärt. Das jetzige neue Schulungszentrum auf dem Campus des Gesamtkomplexes "Landesportschule Ruit" ist kein "Ersatz" für das in die Jahre gekommene dreiverbandliche Landesleistungszentrum in Pforzheim, erfüllt aber wichtige Funktionen.
Carcano
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Es scheint jetzt so, dass hier ein Stück Strukturreform in Schwaben erfolgreich gewesen ist, bzw. noch erfolgreich zu werden verspricht (genutzt wird die Anlage bereits, deshalb das Präsens):
2. (...) Die geplante Strukturaufwertung in Ruit liegt dagegen in der Stuttgarter Region, nahe gelegen zu Esslingen und zum Flughafen, und ist mit der U 7 von Stuttgart Hbf aus bequem erreichbar, in annehmbarer Fahrtzeit von 20 Minuten, von 5:00 Uhr bis 0:30 Uhr. Gute Weine (Untertürkheim, Obertürkheim, Esslingen) sind von dort aus ebenfall schnell erreichbar - ein bedeutsamer Faktor für die Wertigkeit eines Standorts.
3. Sport braucht zwar keine repräsentativen Paläste (Merksatz: "Völkerverbindung, nicht Völkerbund"), aber eine angemessene und würdige Behausung für Geschäftsstelle und Schulungszentrum, vielleicht noch im Verbund mit anderen sportlichen EInrichtungen, ist nicht verkehrt. Und ein schönes Schützenhaus ist mir auch lieber als ein schäbiger Bunker.
4. Chancen muss ein Verband nutzen, auch unter Opfern. In der Vergangenheit sind durchweg und ausnahmslos Schützen immer wieder zu von außen veranlassten Umzügen gezwungen worden, oft mit schweren Verlusten. Das ist ein typisches Element in so gut wie jeder Vereinschronik. Eine aktive Planung - wie beim WSV und beim NWDSB - ist da durchaus begrüßenswert. Ohnehin gibt es, wie ich schon oben einmal angerissen hatte, in den Landesverbänden viel zu wenig echte Strukturplanung und zu viel Herumsitzen und auf bessere Zeiten hoffen. Das zeigt ja schon das katastrophale Fiasko des Ziel-im-Visier-Projekts. (....)
Carcano
Inzwischen scheint der Neubau so ziemlich fertig zu sein, und macht einen (sehr) guten Eindruck. Hier kann man sich einmal einige optische Impressionen verschaffen (download-link als pdf):
https://www.wsv-schulungszentrum.de/app/download/7…df?t=1512378088
Und eine Reihe von Verstaltungen haben wohl in Ruit in den neuen Räumen des WSV-Schulungszentrums seit dem September auch schon stattgefunden. War jemand hier von den Forumsmitgliedern schon einmal dort gewesen?
Weiterer Link mit einigen Berichten:https://www.wsv-schulungszentrum.de/news/2017/
Carcano
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Ich habe doch noch bei Verband (BW) angerufen. Es muss 12 aufeinander folgende Monate, je 1-2 mal, geschossen werden. Sind Pausen dazwischen werden die fehlende Monate (bei mir 3) hinterher angehängt. Es spielt keine Rolle ob man monatlich 1 oder 10 mal schießt. Entscheidend ist die "Regelmäßigkeit" in Monaten.
Das war so eine typische falsche "Hochmuth kommt vor dem Fall" Auskunft vom WSV. Wer den Verband kennt, weiß was ich meine. Die Frau war vor 14 Jahren schon unbelehrbar, das ist sie auch heute noch.
Inzwischen hast Du aber Deine WBK ?
Carcano
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Interessant ist bei den
EstenLetten [corrr. Carcano], dass die beiden anderen Schützinnen nicht ansatzweise auf dem Niveau von Agate Rasmane sind. Insgesamt sind die Ergebnisse niedriger als letztes Jahr.Jetzt will ich doch noch mal drauf antworten. Gibt wieder aktuellen Anlass.

Meine alte Einschätzung von Agate Rasmane hat sich ja inzwischen ziemlich bestätigt.
Womit Lettland jetzt bei den EM 2017 aber glänzend konnte, war Ernests Erbs in der Sportpistole (Juniorenklasse) - er hat alle anderen Teilnehmer derart überragt, dass es schier unglaublich war. Solch ein Abstand an der Spitze !
Den Vilnis Celmins halte ich übrigens für einen der besten Trainer Europas. Was er da in einem kleinen Land mit beschränkten Ressourcen zustande gebracht hat - alle Achtung ! Er hat Humor bis hin zur Selbstironie (schau mal auf seine FB-Postings), Bescheidenheit und eine Souveränität, die ich hier so gemischt in Teutonistan nicht ganz so häufig erlebe - darf man auch mal sagen.
Carcano -
Du weißt selbst am Besten, dass man bei dem Thema kaum ein Ruhmesblatt ernten kann, schon gar nicht im RSB. Fakt ist aber, und das haben alle 3 eingesetzten Kommissionen zu berücksichtigen versucht, dass es an vielen Stellen in den Untergliederungen knirscht, weil zu wenig Ehrenamtler da sind. Diesem wollte man durch veränderte Strukturen Rechnung tragen, was aber hauptsächlich der Ehrenamtsbasis des Verbandes bisher nicht zu vermitteln war. Die Vereine selbst haben dazu kaum Wortmeldungen abgegeben, lediglich die Ebene, die verändert werden sollte, hat deutlich Laut gegeben, dass sie dieses nicht mitträgt. Da aber bereits 2007 bei dem ersten Versuch der Strukturreform eine Änderung gegen diese Ebene daneben gegangen ist, wurde der Entwurf wieder geändert, und zwar nicht von den Arbeitsgruppenmitgliedern. Deshalb ist diese Unterstellung deinerseits den Arbeitsgruppenmitgliedern gegenüber ungehörig und dem Engagement dieser Leute nicht angemessen.
1. Der RSB ist unreformierbar. Die letzten zweieinhalb Jahrzehnte haben das wieder und wieder und WIEDER bewiesen. Da liegt auch nicht am bösen
Willen einzelner, nein. Ich glaube nämlich gern, dass es auch im RSB noch viel Idealismus gibt. Es liegt vielmehr an verkommenen, verfaulten und komplett unreformierbaren Strukturen. Strukturen, die das auch das freiwilllige Engagement einzelner frustrieren und abschleifen.
2. Man kurierte an Symptomen, aber nicht am Problem.3. Die Fluktuationsquote in der Geschäftsführerposition des RSB war höher als bei McDonalds - das sagt doch schon alles. Mir ist vollkommen wurst, woran das gelegen haben mag - es war wie es war.
4. Idealistisches Engagement braucht einen Boden, indem es wurzeln, wachsen und Früchte tragen kann. Der heutige RSB ist kein solcher Boden.Der Präsident wurde nicht in sein Amt protegiert sondern musste, wie du sehr wohl weisst, quasi dahin "getragen werden", weil er es freiwillig nicht wollte, aber auch niemand anderes bereit war, diesen Job zu machen.
Da hast Du sicher recht. In anderen Verbänden gibt es aus diesem Grunde nicht einmal mehr einen Präsidenten (z.B. im Südbadischen Sportschützenverband).
So wird man nun wohl weiter mit den Unzulänglichkeiten der vorhandenen Struktur leben müssen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo es so nicht mehr gehen wird und auch Kreiszusammenlegungen nicht mehr helfen.
Was ALLEIN helfen wird, ist eine - unabweisliche - Fusion. Wir leben nun einmal nicht mehr im Jahre 1825 in der alten Preußischen Rheinprovinz. Es wird schließlich einen Nordrhein-Westfälischen Schützenverband geben müssen, in dem der alte RSB und der alte WSB aufgehen werden, und zwar zum Nutzen des Schießsports.
Carcano
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Die hier gestellte Frage ist - angesichts der Überalterung des Schießsports - ja in vielen Gegenden für viele Vereine von Bedeutung. Der rechtliche Akt der Vereinsfusion heißt "Verschmelzung" und regelt sich zumeist nach dem Umwandlungsgesetz (Ausnahmen z.B. in Bayern, weil es da noch viele "privilegierte" Vereine kraft alten Landesrechts gibt, die keine e.V.'s sind). Es bedarf eines Verschmelzungsvertrages, und der muss notariell beurkundet werden, worauf no.limits schon hingewiesen hat. Gegebenenfalls müssen vorher auch noch Satzungsbestimmungen geändert werden. Kompetenten ersten Rat darüber bekommt man in aller Regel nicht (!) beim Landesschützenverband, sondern beim zuständigen Landessportbund.
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wage ich zu bezweifeln, da die Bereitschaft zu Ehrenämtern immer mehr abnimmt.
Das ist leider
absolut zutreffend, und es gilt auf niedrigster Ebene im kleinen örtlichen Verein genauso wie im Kreis, Bezirk (wo es sie noch gibt - in einigen LSBs werden die ja gerade auch wegen des genannten Problems abgeschafft) und auf Landesebene.
Woran es liegt, ist allen Außenstehenden klar (auch im DOSB), aber zumeist nicht den Betroffenen selbst, also nicht dem DSB und den LSBs. Deshalb benenne ich es:
"Der Zuschnitt des Ehrenamts muss sich den Menschen anpassen, nicht die Menschen dem Ehrenamt."
Das darf man auch gerne künftig als "Carcanos Erstes Grundprinzip des sportlichen Ehrenamts" bezeichnen und zitieren.
Carcano -
Also.
Der verbandsinterne (nicht-staatliche) Rechtsstreit wird weitergehen, nun vor dem DSB-Gericht II. Instanz.
Möglicherweise wird dort ein Vergleich geschlossen; vor allem dann, wenn dem DSB insgesamt klar wird, dass seine Struktur durch ein klares Urteil und dessen ebenso klare Nichtbefolgung letztlich deutlich mehr mehr bedroht würde als durch eine neue Satzung, deren Inhalt nicht allen zu 100 % passt.
Der neue Name des RPSB wird schon einmal im Vereinsregister eingetragen werden (müssen).
Zur Frage des Verbandsgebiets wird man überlegen, ob eine Neuformulierung der streitigen Satzungsklausel das Problem entschärfen könnte.
Denn über eines müssen sich beide Streitparteien, VOR ALLEM aber das (insowiet rechtsblind gewesene) DSB-Verbandsgericht und das DSB-Präsidium klar werden. Das Problem sind nicht die tatsächlich nicht existenten (!) und zuvor nie umschrieben und festgelegt gewesenen "Verbandsgrenzen". Das Problem ist ja eigentlich der befürchtete "feindliche Übertritt" von Vereinen, von einem Verband in den anderen. So etwas gab es ja auch schon im Süden des NWDSB.
Und das kann man durch eine entsprechend kluge neue Formulierung in der Satzung vielleicht entschärfen. Auch durch eine etwaige Benehmensklausel.Carcano