Dann ist meine Vermutung, dass die Rangliste, die der SBSV im Internet veröffentlicht, alle Starter bei Kreismeisterschaften beinhaltet richtig?
Sie ist völlig falsch.
Wurde dir jetzt schon zweimal gesagt, dies ist das dritte Mal.
Dann ist meine Vermutung, dass die Rangliste, die der SBSV im Internet veröffentlicht, alle Starter bei Kreismeisterschaften beinhaltet richtig?
Sie ist völlig falsch.
Wurde dir jetzt schon zweimal gesagt, dies ist das dritte Mal.
Ich vermute einmal, dass er auf die systematische Diskriminierung der Frauen in den Disziplinen 2.45, 2.53, 2.55, 2.58, 2.59 etc. anspielt. Denn die können so gut schießen wie sie wollen, zur DM dürfen sie dennoch nicht. Ein Verhalten, welches es in den alternativen Verbänden so nicht gibt.
Nun ja, es stimmt: sie können dort bei den DM des DSB nicht in einer eigenen Damenklasse antreten, sondern schießen bei den Herren gleichberechtigt mit.
Bei der DSU dagegen gibt es es immer eine eigene Damenwertung, was ggf. dazu führt, dass frau antritt und automatisch deutsche Meisterin wird.
Was von beiden Optionen nun besser ist... wer weiß. ![]()
Carcano
Weil schwerere langsamere Diabolos weniger empfindlich auf unbekannte Luftbewegungen reagieren als die schnellen leichten.
Dies physikalisch zu beweisen, wär hier im Forum etwas übertrieben, aber stellt euch folgendes vor:
Tatsächlich verhält es sich in der Ballistik haargenau umgekehrt. Die Diabolos haben im wesentlichen die gleiche Außenform, nur die Innenausformung des Kelchs begründet das unterschieliche Gewicht. Der Windangriff, also der wirkende seitliche Kraftvektor (vereinfacht) ist fast genau derselbe.
Was aber nicht gleich ist, ist die unterschiedliche Dauer des Windangriffs, bemessen nämlich nach der Flugzeit (nicht nach der Flugstrecke, die ist gleich, sondern nach der Flugzeit). Deshalb wird bei ansonsten gleichen Faktoren das langsamere und schwerere Geschoss mehr abgetrieben.
Carcano
Sehe ich auf dem 3. und 4. Photo einen Gußbutzen links?
Verwechsle nicht Rangliste mit Ergebnisliste. Das sind i.d.R. Schützen die zum Ranglistentunier kommen.
Die Rangliste ist das Instrument zur Qualifikation in den Kader, da sind die Hürden im Jugendbereich teilweise recht hoch und nicht jeder möchte auch in den Kader aufgenommen werden.
Außerdem ist 2018 der Landeskader in allen 3 Sparten G/P/B so gut wie komplett gestartet.
Nur zur Erläuterung: es ist beileibe nicht meine Intention, die Arbeit von Andreas als Leistungssportkoordinator Pistole schlechtzumachen. Ich denke, das hat auch niemand so missverstanden. Wir sind alle froh, wenn es Freiwillige gibt, die diese (nicht unerhebliche) Organisationsarbeit hinter den Kulissen leisten.
Mir ging und geht es vielmehr generell um die Frage, wieviel Leistungssport da im Jugend- und Juniorenbereich Pistole überhaupt existiert. Wir haben in Südbaden eine "Kaderstruktur", zumindest auf dem Papier, aber nicht viel, um alle diese Kader sinnvoll zu füllen, schon gar nicht kompetitiv.
Das heisst nicht, dass Ranglisten etwas Schlechtes wären, sie sind überall im ISSF-Bereich gängig und üblich und ein sinnvolles Instrument, um Nominierungen und Förderungen etwas zu objektivieren und transparent zu machen, und um Vorwürfen wg. "Nasenfaktor" und "Trainerwillkür" so weit wie möglich den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Vor allem ([Achtung, Sarkasmusalarm !] sind sie ein gutes Instrument um gute und vielversprechende Schützen auf Dauer vom Erfahrungssammeln und von Verbesserung abzuhalten: bestes bzw. schlimmstes Beispiel war und ist British Shooting [/Sarkasmus Ende]).
Sie haben aber nur da einen Sinn, wo es auch genug in Frage kommende Schützen gibt, und wo zweitens eben diese überhaupt Interesse an einer Kaderung haben. Dass dies heute aber nicht mehr viele Schüler, Jugendliche und Junioren sind - unabhängig davon wie gut sie schießen -, ist gut nachvollziehbar. Darauf hat Andreas ja auch hingewiesen.
Carcano
Das ist für das Thema doch irrelevant. *Kopfschüttel*
Von Interesse sind diese "Ranglisten" (dafür geht wirklich nur die Benennung in Anführungszeichen) allenfalls, um zu zeigen, wie die Aufrechterhaltung eines formalen "Kader"systems ab einer bestimmten Ausdünnung ad absurdum geführt wird.
Unterthema in diesem Thread: warum immer noch zwei Juniorenklasssen im DSB, nämlich A und B?
ich war zwar nicht angesprochen, hab aber so meine Erfahrungen in dem Segment. Ich glaube schon das die altersbedingte Entwicklung da für die Teilung verantwortlich ist, bestimmt in einem hohen Grad.
Der Personenkreis der für die Einteilung zuständig war seiner Zeit hat bestimmt so gedacht.
Zumindest war es so als Freie noch aktiv war. Ein 16 jähriger der ab da die Freie erst schießen durfte brauchte hier oft sehr lange bis in seinem können eine Struktur drin war. So hat man die Jungs in den ersten 2 Lehrjahren getrennt von den erfahreneren Jugendlichen. Das macht durchaus Sinn um kein Frustpotenzial zu schaffen.
Bei der OSP sehe ich das ähnlich.
Ob das für die LP jetzt in der Zukunft auch noch so zutrifft muss man sehen, allerdings sehe ich schon teils große Reife Unterschiede von einem 16 zu einem 20 Jährigen.
Erst einmal herzlichen Dank für die Antwort. Sie zeigt mir auch die Begrenzung meines anfänglichen Sichtwinkels: ich dachte überwiegend an Luftpistole und Sportpistole, vielleicht auch die entsprechenden Gewehrdisziplinen.
Zweitens: das klingt erst einmal durchaus plausibel. Aber freilich konnte auch schon nach altem bis zum 31.03.2003 geltenden Waffenrecht (WaffG-1976: nämlich § 44 Abs. 3 Nr. 1 WaffG-1976, § 36 Abs. 2 Hs. 2 der 1. WaffV) ab 14 Jahren mit allen (!) Feuerwaffen geschossen werden. Ein "Einsteiger" in der damaligen Juniorenklasse konnte also durchaus schon genügend entsprechende Trainingserfahrung mit der Freien Pistole haben; ob das sinnvoll gewesen wäre, ist eine ganz andere Frage. Für Jugendliche ist m.E. diese Disziplin anstrengend, frustrierend und langweilig. ![]()
Drittens also wenn ich mir so die Ergebnisse von Kreismeisterschaften, Bezirksmeisterschaften und Landesmeisterschaften in den verschiedenen Pistolendisziplinen der beiden Juniorenklassen bei beiden Geschlechtern anschaue, auch in verschiedenen Landesverbänden, dann sehe ich keine wirklich relevanten Leistungsunterschiede, klassenmäßig geschichtet zwischen A und B. Das ist in dem Alter viel zu stark individualabhängig, wie mir die Resultate zu zeigen scheinen.
Gruß und Dank,
Carcano
Na ja.
Nach 1990 scheint es, soweit ich als Westdeutscher das beurteilen kann, wohl folgendermaßen gelaufen zu sein?
- Diejenigen GST-Anlagen, die durch feindliche Übernahme (der "sozialistische Händedruck" von links und rechts an die Halsschlagadern) von den ehemaligen Vereinen übernommen worden waren, wurden den wiederbelebten oder auf alter Tradition neugegründeten Vereinen restituiert. Berühmte Beispiele: Altschützengesellschaft Gotha 1862, der ehrwürdigste aller mitteldeutschen Stände; oder in Zella-Mehlis der Thüringenschießstand. Wohl auch Weimar?
- Diejenigen nach 1945 neu erstellten GST-Anlagen oder sonst staatlichen Anlagen, an denen neue Vereine Interesse zeigten, wurden solchen überlassen.
- Einige schöne große Anlagen wurden wohl plattgemacht (Suhler 300-m-Anlage; und auch in Erfurt glaube ich).
- Was mit den militärischen und polizeilichen bzw. Kampfgruppen-Schießplätzen geschah, weiß ich nicht. Bundeswehr, Bundespolizei und Länderpolizeien mögen einen Teil übernommen haben?
Carcano
Da muss ich dir widersprechen, zumindest aus meiner Region, den FNL.
Die bestehenden Anlagen wurden hier in den "neuen Ländern" - mit Ausnahmen - mitnichten vom DSB oder seinen Landesverbänden errichtet, sondern von den Vereinen (also den Mitgliedern) (...)
In den "gebrauchten Ländern" sieht das historisch gewachsen ggf. anders aus.
Hmmm... also wenn ich das mal so von hier aus, aus der Sicht des Altreichs kommentieren darf:
Fast alle Anlagen, die ich kenne - und das sind ziemlich viele - sind von Vereinen erbaut bzw. nach erzwungenem Umzug (regelmäßig alle 30-60 Jahre) wieder neu erbaut worden.
Die Verbände (egal ob der neue DSB der BRD, oder der alte DSB, der wesentlich größere Reichsverband Deutscher Kleinkaliber-Schützenverbände, oder das Kartell für Jagd- und Sportschießen) haben nur indirekt dazu beigetragen: nämlich einerseits durch Schießstandrichtlinien, und andererseits (nach 1952) durch ihre Mitgliedsbeiträge an die Landessportbünde, von denen ein kieiner Teil dann wieder als Schießstandförderung breitensportlich ausgeschüttet wurde und wird.
Die DSU hat einen (1) kleinen Verbandsschießstand; der BDS streng genommen keinen (Philippsburg dient de facto als solcher, ist aber ein Privatunternehmen Fritz Gepperths), der DSB hat je nach Zählung einen oder zwei. Von den Landesverbänden des DSB hat der BSSB einen (quasi ein Nationalschießstand). SBSV und BSV haben keinen, WSV hat einen. NWDSB hatte früher und hat auch heute wieder einen.
Die Mehrzahl der LLZs (und gleichzeitig Olympiastützpunkte) sind aber m.W. keine verbandseigenen Schießstände der DSB-Landesverbände. Weder Suhl noch Frankfurt/Oder, soweit ich weiß.
Carcano
Wie sich manche Nasenbären in was reinsteigern können.
Nase, nun ja -- aber Bären? Wieso "Bären"?
Auf Provokationen kann man in zweierlei Weise reagieren.
So: https://www.br.de/br-fernsehen/s…7a0e0c81647.jpg
oder so: https://www.br.de/br-fernsehen/s…7a0e0c81647.jpg
Erstere Option sehe ich im Netz häufiger.
Carcano
Verbandseigene Anlagen gibt es in der Tat SEHR wenige. Im DSB-Bereich genauso selten wie beim BDS und BDMP und bei der DSU.
Aber davon redet hier auch keiner.
Es ist nicht speziell Südbaden. Ich habe viel mehr Landesverbände auf dem Schirm.
Wenn ich jetzt meinen eigenen kleinen Verein anschaue und die Mitgliederlisten der letzten Jahre durchgehe, wächst der DSB-Anteil bei uns fast nur im Jugendbereich, während die neu dazugekommen Erwachsenen in der Regel den BDS als Dachverband wählen. Mit Ausnahme derer, die aus DSB-Vereinen zu uns kamen, die dann aber oft eine Zweitmitgliedschaft im BDS "buchen".
Kann sein, dass Eure Landesverbandssatzung eine andere ist. Bei uns ist jedes Vereinsmitglied automatisch Mitglied im SBSV, anders geht nicht (und Nichtmeldungen würde vom SBSV auch nicht geduldet, ebenso wenig wie von den meisten anderen DSB-Landesverbänden). Wer will, kann zusätzlich auch Mitglied im BDS und in der DSU sein.
Neuzuwachs bei uns kommt zumeist im Erwachsenenalter (manchmal ziehen Erwachsene ihre Abkömmlinge mit). Das ist aber fast überall so, wo's keine reinen Druckluft-KK-Vereine sind.
Carcano
Auch wenn Schmidtchen und Karl auf den außenstehenden Leser recht kontrovers wirken mögen, sprechen sie beide jeweils sehr wichtige Aspekte zuteffend an. Ich freue mich über beide Beiträge. Bevor ich noch selbst aus eigener Kenntnis und Erfahrung etwas zum Saucenspiegel beitrage (der Verband, den ich mitverantworte, hat freilich nur ca. 16.500 Mitglieder), höre ich gerne erst einmal weiter zu. Aber eine Frage habe ich noch, vieleicht kann Schmidtchen sie mir aus Verbandssicht beantworten:
Was ist eigentlich der Sinn der zweigeteilten Juniorenklasse? Durch die ISSF oder gar das IOC ist das ja so nicht zwingend vorgegeben, und die absurd geringen Teilnehmerzahlen rechtfertigen absolut keine Aufteilung (ebensowenig wie etwaige Leistungsunterschiede). Also wieso?
Danke und Gruß,
Carcano
Schmidtchens Antwort, differenziert und klug, verdient eine längere Replik. Auch dort, wo ich nicht mit ihm übereinstimmen mag. Vor allem hat er mich - dankeschön ! - auf eine unbewusste Engführung hingewiesen.
Wannewupps realitätsblinde Träumerei verdient allenfalls ein "patsch". Zum Aufwecken.
Der Gerhard Hummel in Mannheim-Seckenheim könnte Dir schon helfen. Aber dazu muss man halt über den kleinen DSB-Suppentopf hinausblicken wollen. Ich hätte auch fast etwas in Antwort auf Deine anfänglichen (gut nachvollziehbaren) Fragen geschrieben, aber im Hinblick auf Deine letzten beiden Postings lass ich's.
Der Fehler in den Köpfen vieler ist immer noch, dass der Begriff "Nachwuchs" (den jeder Verein zum Überleben und Fortbestehen braucht) fälschlich mit "Jugend" gleichgesetzt wird,
So einfach.
So grundlegend.
So falsch.
Auf Red Rabbits Nachfrage habe ich noch nicht geantwortet. Nicht etwa aus Unhöflichkeit oder Ignorieren-Wollen. Sondern erstens aus Grundrespekt (was er schrieb, war ja nicht "völlig falsch", sondern nur schief). Zweitens, weil eine Päzisierung in zutreffender Form dann enormen Schreibaufwnd erfordern würde.
Deshalb ganz knapp:
- Das früher beliebte und auch von den unteren Waffenbehörden oft geduldete oder sogar gewünschte "Parken" von Waffen auf Vereins-WBKs ist heute vielerorts (nicht überall) schwieriger geworden. Teilweise waren das Nachlasswaffen verstorbener Mitglieder, die dann auch ohne Testament problemlos vom Verein "übernommen" wurden. Wir hatten auch solche Fälle.
Teilweise waren es "Vorlaufwaffen" für Schützen, die noch auf eine eigene WBK warteten, und wo die Waffe "solange" auf die Vereins-WBK geschrieben wurde.
- Heute wird zunehmend die substantiierte Begründung eines spezifischen eigenen Vereinsbedürfnisses verlangt. Nicht überall (hier und da geht's auch noch "auf Zuruf"), abe doch tendenziell zunehmend. Wie hoch der Begründungsaufwand sein muss, variiert von Behörde zu Behörde. Jedenfalls geht er über das schlichte "Wir wollen noch was" hinaus und liegt unter einem epischen Aufsatz.
- Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum WaffG gibt aber ihrer Ziffer 8.1.2 (da würde man ja erst einmal nicht sofort suchen) gewisse Anhalte und Vorgaben. Sollte man als Vereinsvorstand und Sportwart mal nachlesen. Zu übertreiben braucht man die Begründung nicht.
- Wichtig ist vor allem die Anzahl der Gastschützen und der Neumitglieder ohne eigene Waffe. Dies ins Verhältnis gesetzt zu den geschossenen Disziplinen (mehrere Verbände?) und den schon vorhandenen Waffen. Und auch wichtig: die tatsächlche Nutzungshäufigkeit bzw. das Nutzungsinteresse. Nicht jedes neue Mitglied begründet schon den Anspruch des Vereins auf eine weitere Waffe
, aber jedes Mitglied sollte ohne unmäßige Wartezeit mit einer Vereinswaffe schießen können.
- Angesammeltes Gerumpel und Geraffel sollte man regelmäßig aussortieren. Das blockiert auf den WBKs nur Plätze für geeignetere Vereinswaffen.
- Ein größerer Verein, der nicht nur ISSF-mäßig schießt, kann durchaus einige Plinker vorhalten. Auch die sollten aber die erforderliche Mindestpräzision haben und einen halbwegs ordentlichen Abzug. Sonst machts keine Freude.
Beispiel für eine solche Unterscheidung in Bereich .22er Pistolen: Eine alte Star FR Sport oder Target ist eine gut geeignete Spaßwaffe; eine neue Sauer "1911" aus Zinkdruckguss nicht (mieser Abzug, noch miesere Präzision, unmöglich komplizierte Zerlegung, verdaut nur HV störungsfrei).
Carcano
Margolin und insbesondere Erma ESP 85(A) sind meiner Meinung nichts erstrebenswertes für Schützen (Margolin wird meist als zu filigran empfunden) oder Vereine (Erma ESP ist zu unzuverlässig da pflegebedürftig). Aber das ist nur meine Meinung dazu.Nun geht es ja vielleicht in die Lupi Materialschlacht - ich werfe mal LP65 und LP80 in den Ring
Abzugsfehler verzeihen diese beiden Waffen nicht. Das übt aber, und die Modelle sind meist relativ günstig ab 150 bis 250 Euro zu haben.
Wenn man viel Glück hat gibt es Druckluftwaffen bereits ab 150 Euro (schwarze Bretter in Vereinen), üblich wäre aber dass es bei minimal 450 losgeht.Und um vielleicht auch in die neuen DSB Zeitdisziplinen für Lupi zu gehen, die von den Abläufen auch für Sportpistole und Standardpistole üben, wäre eine mehrschüssige Luftpistole der Traum, aber da sind bei den Wettkampfwaffen sogar die Gebrauchtpreise entsprechend.
1. Wenn ich die freie Wahl hätte, würde ich als Vereinsvorstand die beiden auch nicht als "neu gebraucht" anzuschaffende Vereinswaffen nehmen (als Individualwaffen slowieso nicht), und zwar genau aus den von Strindberg richtig genannten Gründen. Fallen sie aber an (z.B. aus einem Nachlass), und ist die Behörde problenmlos eintragungswillig, dann übernähme ich sie wenigstens so lange, bis der Verein eine bessere bzw. geeignetere erwürbe.
2. Ich empfand die FWB 65 (mit der ich auch schießen gelernt habe) immer als deutlich "gutmütiger" denn z.B. die Morini 162.
3. Die Chinesen sind in der Lage, voll konkurrenzfähige Sportpistolen (Standardpistolen) und Freie Pistolen (nach)zubauen - warum denn nicht endlich eine mehrschüssige Luftpistole? Hier haben wir tatsächlich ein Oligopol (FWB mitgezählt) wenn nicht Monopol (Steyr) auf dem angeblichen "Weltmarkt".
Carcano
Nochmal neu. Das Bearbeitungsfenster ist zeitlich einfach zu kurz !
Die GSP-Hörigkeit einiger Poster hier verwundert. Ihnen ist offenbar nicht klar, wie stark die Waffe (zu Recht) polarisiert. Oder sie haben einfach nie was Anderes geschossen. :-/
Dass eine GSP (gleich ob alt oder neu) eine gute und geeignete Vereinswaffe ist, das ist unbestreitbar. Und die Wichtigkeit verschiedener Griffgrößen wird von Vereinsführungen häufig zu wenig erkannt, deshalb ist dieser Hinweis von no.limits besonders wichtig. Allerdings gibt es viele Schützinnen und Schützen, denen eine GSP einfach nicht liegt und die damit deutlich weniger treffen können. Fakt.
Und im übrigen sollen auch Neuschützen und Anfänger die Möglichkeit haben auszuwählen. Sonst könnten wir ja auch alle mit Reck-Revolvern anfangen lassen (falls da eine Feder bricht, kauft man einfach den nächsten, ist billiger
).
Letztlich: in meiner erkennbar westdeutsch geprägten Aufzählung von Vereinswaffen in dem vorgegebenen Preisrahmen fehlte - kaum verzeihlich - die Margolin. Mea culpa. Freilich gibt es dafür auch sachliche Gründe...
Carcano