Ich sehe Talent, aber noch unzureichende Haltekraft, und Ermüdunsgerrscheinungen. Soweit alles gut.
Herumstellen kannst Du, solange Du dann wieder auf die Ausgangsparameter zurückstellst. Also schreib's Dir auf und vergiß die Rückstellung vor Rückgabe nicht.
Beiträge von Carcano
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Das Registergericht hat die EIntragung ja erst einmal ausgesetzt.
Es wird m.E. erforderlich (!) sein, zunächst einige der Mängel der Satzung zu beheben und dann die NEUE, überarbeitete Satzung erneut zur EIntragung vorzulegen. Dazu ist natürlich eine außerordentliche Delegiertenversammlung erforderlich. Das kann aber ziemlich schnell gehen.
Damit kann man insbesondere den - teils berechtigten, teils unberechtigten - Bedenken des DSB Rechnung tragen. Wenn er sich ernst genommen sieht, wird er seinerseits deutlich auf den RSB einwirken. -
Es würde mich schon reizen, auf die Überlegungen von no.limits einzugehen. Aber ich warte noch ein bißchen auf weitere Kommentare. Die neue russische SP-15 Soratnik, sozusagen die echtere und wahrere Feinwerkbau
, scheint übrigens trotz viel Pressetamtam immer noch im Stadium eines einzigen handgefertigten Prototyps mit der Seriennummer 1 steckengeblieben zu sein.Carcano
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Also, diese PSSB-Astrologie wird jetzt ja gerade betrieben, weil dieses Wochenende am 24. März Gesamtvorstandsitzung ist. Offenbar rätseln alle (auch und gerade beim DSB), wie die Mehrheiten sein werden.

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(1) Es geht bei der jetzigen Diskussion hier nicht um die Frage der Sportverbände in Landesgrenzen
(2) sondern einzig um die Frage, ob Vereine sich mehr oder minder wahllos aussuchen können, in welchen territorialen Teil eines Verbandes sie eintreten, wenn ihnen der für sie zuständige nicht zusagt.(3) stellen die LV eine Untergruppierung des DSB dar. Sie konkurrieren nicht gegeneinander um Mitglieder sondern sie vertreten die Interessen des DSB auf ihrer örtlichen Ebene. Diese Strukturen dienen organisatorischen Erfordernissen des DSB.
(4) Es mag ja auch sein, dass man den einen oder anderen Vereinswechsel bei entsprechendem Aufwand nicht verhindern kann, aber darum geht es auch gar nicht. Es geht um die generelle Lösung.
(5) Aber so einen Zirkus wie bei uns kenne ich bei keinem von denen, obwohl auch diese teilweise historisch bedingt, Aufteilungen haben, die nicht mit den politischen Grenzen übereinstimmen.
(6) man wird überlegen müssen, wie man die Kuh in Ruhe vom Eis bekommt. Ich gehe davon aus, dass daran gearbeitet wird, und zwar von allen Beteiligten, da niemand ein Interesse daran hat, in den Krieg zu ziehen.
(1) Doch, das ist der zentrale Punkt. Der, auf den es hier vorrangig ankommt.
Natürlich ist es nicht problematisch, wenn innerhalb eines deutschen Bundeslandes mehrere "sportliche Landesverbände" bestehen; solche Situationen sind fast durchweg auf die Nachkriegzeit (Frühzeit der Bundesrepublik oder sogar noch Besatzungszeit) zurückzuführen. Ein Problem entsteht erst, wenn "Landes"-Fachsportverbände anders als die Landessportbünde bundeslandüberschneidend konstituiert sind und keine Reform hinbekommen.(2) Nein, darum geht es hier gerade nicht. Das Problem ist hier _nicht_, dass innerhalb eines Verbandes ein bestimmter Verein lieber im Bezirk A als im Bezirk B wäre. So etwas wird in der Regel auch gelöst, bzw. wurde in den DSB-Landesverbänden intern durch Neuzuschnitt der Kreise (Gaue) oder Bezirke, oder radikaler durch die Auflösung von Bezirken anderweitig erledigt.
(3) Genau das ist absolut NICHT der Fall. Es ist sogar das genaue Gegenteil (!) der bestehenden Situation im DSB. Die obige Beschreibung Schmidtchens bildet den BDMP ab, nicht den DSB.
(4) D'accord. Es ist erst einmal nachvollziehbar, wenn ein Verband nicht "ausbluten" wollte bzw, Furcht vor "feindlicher Abwerbung" hätte. Wenn dem so wäre, dann müsste man allerdings vorrangig überlegen, WARUM der böse Nachbar scheinbar so viel attraktiver ist als man selbst. Und sich damit auseinandersetzen, anstatt eine Mauer (bzw. einen Antipfälzischen Schutzwall) zur Verhinderug der Republikflucht bauen zu wollen.
(5) Das stimmt. Solche strukturelle Dysfunktionalität gibt's halt in keiner anderen Ecke. In Bayern und in Baden-Württemberg kommen die Landesverbände miteinander aus. Wobei unbestrittenermaßen in Niedersachsen auch das eine oder andere im Argen liegt.
(6) Das sehen wir beide wohl ähnlich. Die sportinterne Verbandsgerichtsbarkeit ist hier an ihre Grenzen gekommen, da ein streitiger Spruch der Zweiten Instanz einfach mindestens von einer Partei nicht akzeptiert werden würde, man würde weitermachen. Das weiß auch der Vorsitzende des DSB-Berufungsgerichts. Und offene Nichtakzeptanz gefährdet den Zusammenhalt des ganzen DSB. Deshalb das Drängen des DSB auf eine gütliche Beilegung, deshalb die Verfahrensaussetzung.
Wenn eine Seite einen halbwegs akzeptablen Kompromissvorschlag macht, der einen schuldigen Respekt vor dem DSB
und etwas Irenik ggü. dem anderen Verband zumindest formal und stilistisch zeigt, dann wird die andere Seite unter starken Druck geraten, ihrerseits einzulenken.Carcano
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Du unterscheidest nicht Grund und Grundlage.
Man kann durchaus argumentieren, die Geschäftsstelle eines Verbandes habe schon allgemein und erst recht im Speziellen mit den Erstbescheinigungen mehr als genug zu tun, da müsse und solle sie nicht auch noch die Fortbestehensbescheinigungen (und sind ja potentiell weit mehr) an sich ziehen. Dieses Argument ist durchaus vernünftig. Aber der Verband _kann_ es natürlich tun, genauso wie er es in vielen anderen Dingen auch tun kann (und tut). Die Kreismeisterschaften regelt ja auch nicht jeder Schützenkreis eigenständig und verschieden.
Ob eine Waffenbehörde dann freilich einen solchen satzungsinternen Verbandsvorbehalt akzeptieren wollte, oder ob sie umgekehrt auch sagen _könnte_ "was ihr intern im Verband regelt und anweist, ist uns wurst, wir akzeptieren genauso auch eine Bescheinigung des Vereinsvorsitzenden aus Kleinposemuckelsdorf"... nun ja, können könnte sie beides. Was sie freilich tun WIRD, das weißt Du ebenso gut wie ich.
Carcano
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(1) Viel interessanter wäre eine Quelle, aus der hervorgeht, das irgendeinem Verband, der sein Verbandsgebiet in geografische Gebiete unterteilt hat, schon mal aufgegeben wurde zu akzeptieren, dass die Vereine aus einem bestimmten geografischen Gebiet ein EIGENES Wahlrecht haben, welchem geografischen (Teil-)Verband bzw. welcher Untergliederung sie beitreten.
(2) Aber wir werden es ja sicher erfahren, da die Interessierten in dem betroffenen Gebiet ja dieses Mal durch alle Instanzen gehen wollen ! Ich kann warten.
(1) Genau das ist hier aber nicht der Streitpunkt. Dein Beispiel beschreibt eine VÖLLIG andere Situation.
(2) Es gibt Dinge, wo der RPSSB sicherlich nicht nachgeben kann und nicht nachgeben wird. Zum Beispiel der Name.
Und es gibt andere Dinge, da müssen beide Seiten aufeinander zugehen; das betrifft auch Aspekte, die von Bedeutung für den Gesamt-DSB sind. Das wird im DSB recht klar gesehen, denke ich.
(3) Mittelfristig ist die Tendenz völlig klar, denke ich. Kurzfristig kann es aber klug, ja u.U. geboten sein, aufeinander Rücksicht zu nehmen.(4) Hybride Gebilde, artifizielle Hilfskonstruktionen wie die sogenannten "Fachverbände" haben eigentlich kein eigenständiges Existenzrecht. Je eher sie sich überflüssig machen bzw. überflüssig werden, desto besser.
(5) Der Begriff des "Gebiets" wird im DSB von den meisten schlicht nicht kapiert. Dabei zeigt doch die Überlagerung des OSB mit dem BSSB-Bezirk Oberpfalz, dass es relativ problemlos gehen kann. Ihr seid nur Personenverbände, keine Nationalstaaten in statu nascendi.
(6) Verhindern kann man einen Vereinswechsel letztlich sowieso nicht; warum es nicht geht, das hat Axel ja ebenso klug wie eingehend erklärt.(6a) Das Risiko, dass sich einige in Eurem Bundesland sich dann dem Oldenburger Schützenbund im NWDSB anschlössen, und wiederum andere dem BSSB oder dem TSB, ist relativ gering. Wäre aber mindestens _ebenso_ logisch und legitim wie die Zugehörigkeit zum RSB. Du weißt, warum.
Carcano
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Nein, das stimmt nicht, Schmidtchen.
Waffenrechtlich würde irgendeine Art des Nachweises ausreichen, egal ob individuell (Schießbuch etc.), vereinsmäßig oder verbandsmäßig. Aber verbandsintern kann sich ein Verband natürlich vorbehalten - und seine Vereine dementsprechend anweisen - dass nur er das Fortbestehen des Bedürfnisses bestätigt. -
Testen würde ich gerne die AW93 und eine Pardini SP. Leider schießt im ganzen Kreis Ostholstein (Schleswig-Holstein), keiner von meinen Schützenbrüdern und -Schwestern so eine Waffe. 98% GSP und dann noch paar ne Hämmerli.
(...)
- Wohnt jemand in Schleswig-Holstein und hat eine Pardini oder AW93 die ich mal probeschießen könnte
- sonstige Tipps werden gerne genommen (bin erst zwei Jahre dabei und in meinem Verein sind die meisten auf Langwaffe gebürstet und daher bekomme ich meine Fragen nicht so richtig fachmännisch beantwortet).
Um eine kleine Reise nach Rendsburg wirst Du nicht herumkommen.
http://verein.pc-rendsburg.de/ -
Der Punkt des Namens ist einer, in dem der ex-PSSB nicht nachgeben kann und nicht nachgeben darf.
Bei der Frage des sogenannten "Verbandsgebiets" (ein irreführender Name) wird man dagegen meines Erachtens eine Mittellösung finden müssen, die auch für den DSB akzeptabel sein kann. Ich denke hier z.B. an ein Benehmenserfordernis im Falle eines Verbandswechsels, mit vorheriger Anfrage beim "abgebenden" Verband.
Carcano
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Axel: für die Bedürfnisfortbestehensbescheinigungen nach § 4 Abs. 4 WaffG gelten nicht die gleichen Anforderungen wie für die die Bedürfniserstbescheinigungen nach § 14 Abs. 2 und 3 WaffG. Das spricht die WaffVwV in ihrer Ziffer 4.4 Abs. 3 Satz 1 klar aus. Hier kann - je nachdem wie ein Verband seine Mitgliedsvereine anweist - also waffenrechtlich durchaus auch eine "bloße" Vereinsbescheinigung durchaus ausreichen (Ziffer 4.4 Abs. 3 Satz 2).
Carcano
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Ich weiß nicht, was dich daran so wundert. In anderen Verbänden (anderer Sportarten) läuft das auch nicht anders, wenn es Gebietsstrukturen gibt. Das ist ganz normales Gebaren. Du gehst doch auch zu deiner Gemeinde und musst dich mit denen auseinander setzen und kannst dir nicht die Nachbargemeinde mit dem netteren Sachbearbeiter als Anlaufpunkt für dein Problem aussuchen.
Ich habe es ja schon Kohlheim mal erläutert:
Der fundamentale Unterschied ist, dass eine Gemeinde oder ein Landkreis eine Gebietskörperschaft sind. Das ist ein Schießsportverband nicht, der ist ebenso wie andere Verbände eine Personenkörperschaft. -
Fakten bitte und keine Polemik.
Polemisieren ggü. dem DSB überlasse ich anderen. Die machen das hier ja auch sehr regelmäßig. Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass wir den DSB haben und nicht etwa englische Zustände.
Soweit es die Fakten betrifft: bisher (seit 2002) hat der DSB vorbildlich solidarisch mit allen anderen Verbänden im Schulterschluss die waffenrechtlichen Interessen des Schießsports verteidigt. Gegenüber der Politik, den Ministerien, und auch vor Gericht. Ich hoffe, dass das auch in Zukunft so fortgesetzt werden wird - auch nach dem Abgang Jürgen Kohlheims.Carcano
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Eine 25m-Elektronikanlage ist bequemer und zeitsparender für die Aufsichten und verleiht Euch in sehr weitem Umkreis ein Alleinstellungsmerkmal. 10m-Elektronikanlagen haben dagegen immer mehr Vereine.
Die Preisunterschiede sind erheblich und Meyton ist überteuert (Fakt). Dafür bieten sie auch so einiges. Die Wartungs- und Unterhaltungskosten einer 25m-Elektronikanlage sind höher als die einer klassischen mechanischen Drehscheibenanlage. Schon tragbar, aber höher.Einige Stände sollten m.E. in jedem Fall konventionell bleiben. Komplettumstellung ist immer von Übel.
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Wegen eines neuen "Likes" (na so etwas!
) habe ich mir den alten Thread noch einmal aufgerufen. Und wieder war ich über die Schwäche des Pistolenbereichs in einer so großen Stadt wie Augsburg verwundert (Gaumeisterschaften 2017 und 2018).
Schießen die dortigen Pistolenschützen nur noch so wenig im DSB? Und warum gibt es überhaupt keinen jugendlichen bzw. Juioren-Nachwuchs im Feuerwaffenbereich?Kopfschüttelnd, Carcano
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Entweder wiederholt, oder gröblich.
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Den großen Aufwand sehe ich da jetzt nicht!?
Hast Du mal eine elektronische Großkaliberanlage gewartet?
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Ich bin mal wieder ganz begeistert. Lese gerade den Bericht vom DSB-Gesamtvorstand. Dort steht dann ganz unten unter "diverse Beschlüsse" u.a.: (...)
Ich fasse es langsam nicht mehr, dass die das nicht vernünftig auf die Rolle bekommen.Du wirst Dich wundern, was auf dieser Gesamtvorstandssitzung NOCH alles beschlossen worden ist.
*unheilvoll dräuende Musik*
Carcano
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Weil das mit wesentlich für die Attraktivität ist. Pistolenanlagen mit Seilkzug sind hier in DE sehr selten, in amerikanischen infoor ranges dagagen die Regel.
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Für KK 50 Meter haben wir vier Stände von Meyton ....
Unsere 25 Stück 10-Meter-Luftdruckstände sind alle Zuganlagen
Wie sehen denn Eure 25-m-Pistolenstände aus ?