Beiträge von Carcano

    Oh-oh, das ist ja geballte Kompetenz vorhanden. Ich dachte, es unterliegt BKA zu entscheiden, ob eine Waffen eine Kriegswaffe ist oder nicht.

    Nein, dem ist nicht so.

    Obwohl beim BKA duchaus geballte Kompetenz vorhanden ist (was freilich gerade eben ein Gericht im letzten der vielen unsäglichen Beitler-Fälle etwas in Zweifel gezogen hat), obliegt ihm diese Entscheidung gerade nicht.

    Carcano

    Kein Schaft geht kaputt, wenn er mal einen kurzen Kontakt mit einem leicht (!) mit Ballistol angefeuchteten Lappen hat. Ballistol als solches ist aber kein Holzpflegemittel, sondern (bei regelmäßiger intensiver Anwendung) ein Holzschädigungs- und Holzvernichtungsmittel.

    Schaftpflege insgesamt ist ein größerer Komplex. Dauernder Handschweiß tut Holz natürlich nicht gut. Viele Öle aber noch weniger. Und korrekte Pflege mit Leinöl ist vielen SchützInnen physisch zu anstrengend. Umgekehrt hat Leinöl auf Metall nichts zu suchen.

    Carcano

    Was mich beeindruckt, ist dass das Meiste sogar richtig ist. Das hätte ich jetzt nicht erwartet. Chapeau.

    Carcano

    Wie kann das passieren? z.B. eine verschmutzte BoreSnake, die ein Stück Tombak (Carbon) mit durch den Lauf gezogen und ihn damit beschädigt hat. Gemeint ist, wenn beim Saubermachen diese o.g. Verkrustungen gelöst und wieder in den Lauf eingebracht werden, können sie den Lauf schon beschädigen, da sie härter sind als der Laufstahl. Daher verwende ich keine Borsnake zum sauber machen, nur um nach dem sauber machen den Lauf etwas zu Ölen.

    Boresnakes haben den großen Vorzug, bei regelmäßiger Anwendung gleich drei negative Folgen herbeiführen zu können (der berühmte "Drei-in-eins-Effekt"):

    - regelmäßige und verlässliche Neuverschmutzung des Laufs bei jedem Durchziehen

    - Verkratzen des Laufs durch im Gewebe der Snake festgesetzte Metallpartikel etc.

    - Ausscheuern der Mündung (wichtig dafür ist die häufige Anwendung für die Standardreinigung)

    Wer boresnakes regelmäßig benutzt, hat sie auch verdient. =O 8o

    Carcano

    Murmelchen hat nun wirklich oft genug den Sachverhalt erläutert. Der §12 ist da völlig eindeutig, und wenn weder Du noch Digedag gewillt (oder fähig?) seid das zu verstehen, dann kann man euch leider auch nicht mehr helfen. (...)
    Mein Gott, ist diese beharrliche Verneinung des geltenden Rechts peinlich.

    Ja. Es ist alles gesagt worden, mehrfach sogar und von Verschiedenen, und der Gesetzestext wurde auch zitiert.

    Das Problem des deutschen Volkes ist eben nicht die Überfremdung, sondern die Überblödung.

    Carcano

    Das heißt im Umkehrschluss, wer keine eigene WBK besitzt oder auf einer Vereins-WBK eingetragen ist, erfüllt nicht die Voraussetzung eines "Berechtigten". Diesem darf (außerhalb von Schießstätten) keine Waffe überlassen werden - auch nicht zum Transport. Fertig, aus.

    Falsch.

    Fertig, aus.

    Carcano

    Dann es ist zulässig, weil es AUSDRÜCKLICH im Gesetz so ausgesprochen ist. Lies' die Passage, die Du im Ganzen zitiert hast, und hebe nicht das Unzutreffende hervor, sondern das Zutreffende.

    Carcano

    Fakt ist, nicht eine Änderung am WaffG, die in diesem Gesetzesentwurf steht, wird die innere Sicherheit erhöhen. Darum geht es auch nicht.

    Hier geht es nur darum, dass Nancy Faeser das WaffG verschärfen wollte, egal wie und egal auf wessen Kosten. Die Innere Sicherheit ist da egal.

    Das muss ich leider auch so bewerten.

    Bei der alten OSP in .22 kurz spielte das eine Rolle. Heute fiele mir keine "reinrassige" Sportpistole mit Lauflänge unter 100 mm ein. Nur die "normale" Walther PP bliebe knapp drunter. Aber heute wird ja nicht einmal die Walther (Manurhin ) PP SPort noch geschossen ;) .

    Dankeschön. Von einer gewissen potentiellen Bedeutung scheint mir die Änderung bei Mindestlauflänge bei Kurzwaffen zu sein. Während früher die Mindestlauflänge nur bei Revolvern 100 mm betrug, gilt dies nunmehr auch für Pistolen. Ich weiß, dass in der Vergangenheit (auch hier im Forum) wieder wieder danach gefragt wurde.

    Fürs PUTZEN ist eine Mischung von Ata und Ballistol, angerührt mit frischem Gebirgsquellwasser, am besten. Hilfweise geht auch Rhein-Schlemmsand mit einer Stahlbürste.

    Waffenreinigen ist etwas anderes, aber das ist für die Schreiber hier möglicherweise zu hoch.