Beiträge von Geronimo

    Wie oft umgesetzt wenn ihr heute stur eure 40 Schuss Programme schießt? Hat es nicht gefruchtet?

    Wie bereits geschrieben: In meinen Stunden. Noch bin ich kein Jugendleiter. ;)

    Dies hat dann aber rein gar nichts mit Training zu tun sondern mit Vereinsphilosophie. Schießen ist immer noch ein Einzelsport und wird es auch vermutlich länger so bleiben.

    Ein einzelner leistungsstarker Schütze hat aber keine Chance und Freude ohne wenigstens ähnlich leistungsfähige Mannschaftskollegen. Ein Grund für Leistungsvereine. Wie heißt es schon im Gedicht: „Aber nicht, dass steil sich heben / Einzelstämme, leer im Raum, / ist's, was schießend wir erstreben, / sondern Hochwald, Baum an Baum!“ (Eugen Roth).

    Ihr trainiert nur einmal inna Woche? Mindestens zwei mal sonst vergessen die Kidis doch alles wieder übers Wochenende.

    Ein wichtiger Aspekt. Ich möchte die Trainingsintensität an unseren sportlichen Jahresablauf anpassen (Trainingsplan).

    Wie? Bei mir in der Trainer C Ausbildung waren das glaube ich 10 Doppelstunden incl. zwei zur Vorbereitung eines Trainingsplanes in Gruppenarbeit für einen imaginären Schützen und zwei doppelstunden wo diese Vorgestellt wurden.

    Ich habe die etwas breiter ausgelegte Ausbildung zum Übungsleiter-J.

    Von Selbstverständlichkeit darfst du nie sprechen. Besonders nicht bei Kindern und Jugendlichen! das merkst du spätestens wenn du mit einem Profi trainierst. Da wirst merken was für ihn selbstverständlich ist aber noch lange nicht für dich!

    Sicher. Die genannten Vorschlage habe ich aber bereits umgesetzt.

    Warum unterstützt du sie bei den eigenen Zielen? Der Trainer muss Ziele vorgeben damit man sich dort hinarbeiten kann! Für viele Schützen sind 400 ein Ziel aber was für ein Ziel ist das? Das "eigene" sicherlich falsche Ziel.

    Ein nicht wirklich realistisches Ziel. Ich möchte eine andere Beziehung zu Sportverein und Schießsport ermöglichen und unterstützen: Wir sind der Schützenverein! Wir haben unsere Ziele. Wir erarbeiten und erreichen sie gemeinsam. Da braucht es keinen Trainer der seine eigenen Ziele vorschreibt.

    Ich find' einen Jugendsprecher zumindest in kleineren Verein nicht wirklich notwendig. Jeder kann die Führung bei Aufgaben übernehmen. Ein gutes Beispiel ist sicher das Sommerfest. Einer hat die Idee. Man sucht nach einem freien Termin. Zwei oder drei kümmern sich selbständig um geeignete Musik. Einer besorgt eine Stereoanlage. Man vergleicht einige Pizzadienste. Einer besorgt Bierbänke. Einer besorgt eine Feuerschale und Brennholz. Einer backt Kuchen...

    Ich habe nur Terminbuchung und Pizzabestellung übernommen und außerdem ein einfaches aber interessantes Gruppenspiel (Bierdeckelhockey) beigesteuert. Eine gelungene Veranstaltung. Da braucht es keinen Mittelsmann. Bei kleineren und größeren Problemen können sich unsere Kinder und Jugendlichen direkt an unsere Jugendleiter wenden.

    Die genaue Trainingsplanung ist nicht wirklich ein Schwerpunkt der Ausbildung zum Übungsleiter. Ich engagiere mich allerdings seit inzwischen acht Jahren im Kinder- und Jugendtraining. Die genannten Trainingstipps habe ich alle bereits umgesetzt. Ich betrachte sie als absolute Selbstverständlichkeit. In meinen Stunden. Ich finde die Formulierungen „vom Stand dürfen“ oder „vom Training erlösen“ schon ziemlich befremdlich. Ich unterstütze die Schützen bei ihren eigenen Zielen. Ein etwas anderer Ansatz. Mich interessieren dabei gerade grobe Rahmenbedingungen. Ein separates Einzeltraining oder Gruppentraining für Fortgeschrittene? Ein zusätzlicher Trainingstag um eine genaue Trennung in verstärkt angeleitetes Techniktraining und freies lediglich unterstütztes Wettkampftraining zu erreichen?

    Es ist schwer neue aktive Mitglieder zu finden, unser Stand ist eher abgelegen und sehr rustikal. Für Jugendliche wäre schon der Weg ein Hindernis...

    Das klingt nach einem tollen Zeltplatz. Wie wäre es mit einer Kombination aus Zeltlager und Schnupperschießen? Vielleicht beim Ferienprogramm. Ein abgelegenes Schützenheim muss jedenfalls kein Nachteil sein. Für euer Nachwuchstraining könnte man sicher Mitfahrgelegenheiten bei Eltern und Trainern finden. So manche Eltern schauen auch gerne zu.

    Hallo,

    mit unserem bisherigen Nachwuchstraining kann ich mich nicht wirklich anfreunden. Ich denke ihr habt da sicher die eine oder andere Anregung für mich. Das wöchentliche Nachwuchstraining besuchen Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren. Es findet Dienstags von 18:30 bis 19:30 Uhr statt. Aufsicht und Training übernimmt ein Lizenzierter Übungsleiter, Vereinsübungsleiter oder Schießleiter (Ich weiß der darf das nicht). Wir trainieren meist sämtliche Schützen von 10 bis 17 Jahren auf immer gleiche aber nicht gerade sinnvolle Weise. Du machst jetzt 40 Schuss. Du bist besser geworden? Dann hast du gut trainiert. Du bist schlechter geworden? Dann hast du schlecht trainiert. Ich denke der Fehler wird schnell klar: Es ist kein Training. Wie schaut das Kinder- und Jugendtraining bei euch aus? Empfindet ihr es als wichtig Altersgruppen oder Leistungsgruppen im Nachwuchstraining zu bilden? Wie sorgt ihr dafür, dass trotzdem eine wirkliche Gemeinschaft entsteht? Ich habe schon einmal darüber nachgedacht Anfängern die Grundlagen in einem Einführungskurs zu vermitteln. Wir hatten vor einigen Jahren ein völlig separates Anfängertraining und das hat eigentlich richtig gut funktioniert. Nur fehlte der Kontakt zwischen den beiden Trainingsgruppen. Leider auch keine ideale Lösung.

    Beste Grüße

    Gerhard

    Naja. Wir trainieren für den mit Luftgewehren ausgetragenen Sommerbiathlon des Sportschützengaues Schrobenhausen. Da haben wir uns schon den einen oder anderen Treppchenplatz gesichert. Im letzten Jahr ist aber keine Mannschaft zusammengekommen. Ich hatte für Dienstag trotz ziemlich unbeständigem Wetter ein Training angesetzt um Interesse und Leistung einschätzen zu können. Erstmals auf dem Sportplatz und mit Lichtgewehren. Nach einer viertel Stunde hörte auch der Regen auf und die Sonne zeigte sich wieder. Bin natürlich auch ein paar Runden mitgelaufen. Wer meint es reicht mit Laufen geht einfach zum Schießen über. Da kann wirklich jeder mitmachen. Eine nette Sache. Nur fehlt uns jetzt noch ein Läufer um wenigstens mit einer gemischten Schüler- und Jugendmannschaft in der Jugendklasse starten zu können.

    Wir legen los! Den teilnehmenden Mannschaften bleiben jetzt zwei Wochen um sich einen Platz in der nächsten Runde zu sichern. Gerade die Begegnung der Vorjahresfinalisten Kgl. priv. FSG Ering (dingo) und Schützengesellschaft 1875 Burghaslach e.V. (heino1112) wird sicher spannend. Außerdem treten das LuPi-Team Aalen-Ebnat (LuPi-TeamAAEbnat) gegen die Schützengesellschaft von 1814 Bad Sachsa e.V. (Sylvia), der Schützenverein „Einigkeit“ Autenzell-Rettenbach 1967 e. V. (Geronimo) gegen den Schützenverein Lindwedel e. V. (EL LOBO) und der Schützenverein „Alt-Windeck“ Neusatz e. V. (Yvonne) gegen den Schützenverein "Paartal" Waidhofen e. V. (Franz) an. Bitte gebt eure Ergebnisse bis spätestens Sonntag, 30. Mai um 12 Uhr in diesem Thema bekannt. Ich wünsche euch allen gut Schuss! :)

    Der Bayerische Sportschützenbund hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jagdverband, dem Bayernbund und weiteren kulturtragenden Organisationen ein Manifest gegen staatliche und behördliche Überregulierung und für mehr Eigenverantwortung der bayerischen Bürger verfasst.

    „Wir setzen uns ein für Bayerns unverwechselbare Kultur und Natur, den Erhalt des über Jahrhunderte gewachsenen Vereinslebens und für Vertrauen in die Mündigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Bürger. Wir wehren uns gegen ein überbordendes Regulierungsbedürfnis der Verwaltungsorgane.“ heißt es darin.

    Eine gute Idee! :)

    Hallo,

    die meist als Trainingshilfe für Kinder und Jugendliche angebotenen „Nierengurte“ sehe ich immer mal wieder. Holme schreibt beispielsweise: „Für einen leichten und sicheren Einstieg in den Schießsport! Schützt den Rücken - keine Rückenschmerzen, ersetzt anfänglich die Schießhose, kein Leistungsverlust beim Umstieg auf Stehend, binnen von Sekunden angelegt.“ Schon ziemlich überzeugende Argumente. Und mit nur 29 Euro auch recht günstig. :)

    Nur erlaubt die DSB-Sportordnung diese Trainingshilfen bei Wettkämpfen?

    Beste Grüße

    Gerhard

    Deine Erfahrungen hören sich für mich sehr vertraut an. Es sind immer die selben Leute, die bei solchen Einsätzen mitmachen und werden dummerweise ja auch nicht jünger. Da gibt es Leute, die machen Standaufsicht, organisieren Wettkämpfe, nehmen slber an solchen teil, mähen den Rasen auf der Schießbahn aund kriechen mit 70 Jahren noch auf irgendwelchen Dächern der Schützenhalle rum, wenn da was gemacht werden muss.

    Sehr viele können aber leider auch einfach „ihre“ Aufgaben nicht wirklich weitergeben.

    Jugend kostet Geld und ist dann nach der Schule sowieso wieder weg!

    Wir haben versagt. Und zwar jeder. Die andere Seite dieser Medaille.