Beiträge von Geronimo

    [...] der DFB als erfolgreicher - wachsender - Verband ist mit dem DSB m. E. nicht vergleichbar, schon deswegen nicht, weil er seine Hausaufgaben , was Zukunftsfähigkeit des Verbandes betrifft, schon längst in angriff genommen hat.

    DFB und DSB haben allerdings relativ verschiedene Voraussetzungen. Die kurzerhand hier bescheinigte „Zukunftsfähigkeit“ sehen Trainer und Sportler auch deutlich differenzierter. Da selbst die größeren Fußballvereine oft keine eigenen Mannschaft mehr zusammenbekommen, tendieren sie momentan zu neutralen Fördervereinen. Aber: Mit einigen recht deutlichen Nachteilen. Eine leistungsstarke Vereinsmannschaft aufzubauen wird schwieriger und schwieriger.

    Wie kann man sich nur immer an solchen Begriffen aufhängen? Ich glaube für 99 Prozent der Öffentlichkeit ist der Unterschied unbedeutend oder schlicht nicht vorhanden. Die restlichen 1 Prozent finden „Schießsport“ oder „Zielsport“ treffender. Zielen und Schießen sind schlicht eine Einheit. Es scheint auch nationale Unterschiede zu geben wie ich gerade mal ergoogelt habe: Für den Begriff „Zielsport“ gibt's 15.400 Treffer aus Österreich (~ 8,4 Millionen Einwohner), 13.200 Treffer aus der Schweiz (~ 7,8 Millionen Einwohner) und nur 3.950 Treffer aus Deutschland (~ 81,7 Millionen Einwohner).

    Andersrum, oder? Innerhalb der Jugendklasse darf jemand aus der zweiten Mannschaft in der ersten aushelfen. Ein Schüler darf aber nicht bei der Jugend aushelfen. So hattens wir vor ein paar Jahren mal, und haben davor extra nachgefragt.

    Stimmt, hab's leicht verdreht. (Originaltext) :D

    Warum sollten wir auch spontane Ausfälle einplanen? Keiner, der bei uns in den ersten 3 Mannschaften schießt würde sich mit einem Ersatzschützenstatus zufrieden geben. Vielleicht in denn unteren Klassen, aber wenns höher wird, dann wird auch der Ehrgeiz höher.

    Klar, ein Fußballspiel auf der Ersatzbank zu verfolgen ist sicher nicht prickelnd. Aber hochklassige Fußballspiele werden - nicht nur aber auch - durch hochklassige Ersatzleute entschieden. Da muss man seinen Stolz halt manchmal etwas beiseiteschieben. Wir haben auch keine reinen Ersatzschützen. Mannschaftsschützen sind immer die momentan am leistungsstärksten. Man kann sich also als Ersatzschütze mit einem sehr guten Ergebnis ganz einfach einen Mannschaftsplatz sichern. Das sorgt für einigen Ehrgeiz.

    [...] bei uns fällt in Mannschaft 2 jemand aus, dann muss entweder von der 7ten Mannschaft bis zur dritten jeweils einer nach oben Rücken. d.h. jede Mannschaft ist für den einen RWK geschwächt und zeigt nicht das normale Leistungspensum, das es erreichen kann. Finde ich unfair und eigentlich auch Wettbewerbsverzerrend für die ganze Runde. Die andere Alternative wäre, dass die zweite dann nur mit 3 Mann schießt... Ich weiß nicht wie groß das Geschrei vom Gau dann sein wird, oder von den anderen Mannschaften in der Gruppe.

    In diesem Fall startet meist der Ersatzschütze. Klar, so mancher Verein versucht mit maximaler Mannschaftsanzahl teilzunehmen und plant risikofreudig keine kurzfristigen oder langfristigen Ausfälle ein, aber warum sollte das nicht für andere Vereine, die mit der gemeldeten und für die Klasseneinteilung herangezogenen Stammmanschaft antreten, ein kleiner Vorteil sein? So entsteht erst wirklicher Mannschaftsgeist. Mir gefallen beide Regelungen.

    Anderes Beispiel: nehmen wir an, wir haben 6 Jugendschützen, die in 2 Mannschaften schießen. Wenn jetzt in der ersten Jugendmannschaft jemand krank wird, dann kann man entweder aus der zweiten einen nach oben holen, so dass diese nur zu zweit schießen kann, oder man lässt die erste nur zu zweit schießen. Wie mans auch macht, bei den Kleinen ist man entweder selbst der Depp, oder derjenige der ausgefallen ist wird von den anderen zumindest ein bisschen angestänkert.

    Innerhalb der Schülerklasse bzw. Jugendklasse sind Mannschaftswechsel generell nicht möglich. Es könnte allerdings ein Schüler in der Jugend aushelfen. Da gilt wieder die Regelung, dass man nach zwei Wettkämpfen oben bleiben muss.

    Geronimo, wie schauts aus? :D

    Eine klare Regelung wäre sicher nicht verkehrt. Ich möchte mich da auch gar nicht einmischen. Aber trotzdem meine persönliche Einschätzung: Wenn - wie bereits geschildert - ein Schütze auf Bezirksebene für mehr als eine Mannschaft starten und beispielsweise den dritten Wettkampf für Mannschaft 1, Mannschaft 3 und Mannschaft 5 schießen darf, gilt zunächst diese eindeutige Regelung - ABER - wenn jetzt der Schütze auf Gauebene den dritten Wettkampf nur für genau eine Mannschaft bestreiten darf und eben nicht in mehreren Mannschaften starten darf, dann ist auch diese bei uns bei RWK und NWR übliche Regelung anzuwenden. Konsequenz: Wertung auf Bezirksebene, Disqualifikation auf Gauebene. Es sei denn die Rundenwettkämpfe auf Bezirksebene und Gauebene wären komplett verschiedene Wettkämpfe, das würde allerdings die Aufstiegsmöglichkeit von der Gauebene auf die Bezirksebene ausschließen und ist somit nicht der Fall.

    Wow, jemanden zu unterstellen er würde spinnen nur weil er sich um Aufwand, Kosten und Risiken eines Auslandsversands sorgt ist schon ein starkes Stück. Sich dann aber auch noch damit zu brüsten, man hätte jemanden mit einem „kräftigen Tritt zwischen die Beine“ zur Räson gebracht, setzt dem ganzen nun wirklich die Krone auf. Ich danke euch, dass ihr trotzdem zum konstruktiven Austausch zurückgefunden habt, der klar zeigt: Bedenken sind durchaus angebracht.

    Leider hat aber auch jemand wie BBF in den letzten Monaten hier alles daran gesetzt, die Gräben weiter zu vertiefen. Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Aber für diese Maßnahme des BSSB habe ich auch kein Verständnis.

    Nur muss das noch lange nicht heißen die getroffene Entscheidung wäre ungeeignet oder überzogen. Nicht zuletzt durch unsere Erfahrungen der letzten Wochen oder Monate kann ich inzwischen gut nachvollziehen, dass Veranstalter und Standbetreiber nicht akzeptieren können, dass Wettkämpfe oder Meisterschaften als „Bühne“ für Interessensgruppen verwendet bzw. missbraucht werden. Der BSSB geht - davon einmal abgesehen - einen völlig anderen und ziemlich erfolgreichen Weg zur Kommunikation mit Öffentlichkeit, Politik und Medien.

    Es gibt keine technische Sicherheitsmaßnahmen. 'Du darfst nur auf den kleinen Spiegel da vorne und nicht auf den großen neben Dir schießen!' ist eine Grundregel, die jeder Schütze beherzigen muss.

    Klar, nur sollte ein Schießstand ansich so konstruiert sein, dass Querschläger vermieden bzw. verhindert werden. Selbst bei unseren Werbetafeln in immerhin neun Metern Entfernung dürfen Diabolos nicht abprallen sondern müssen durchgehen.

    Eine nette Lösung mit diesem Schwenkarm. Ich finde die Verstellmöglichkeit für Linksschützen und Rechtsschützen ist schon sehr wichtig. Wie kann man ausschließen, dass der Monitor in die Schusslinie, also bei Rechtsschützen nach rechts und bei Linksschützen nach links, geschwenkt wird? Aufgabe der Aufsicht? Oder haben die verwendeten Flachbildschirme - bei großzügigen Einstellmöglichkeiten und unterschiedlichen Materialeigenschaften von LCD-Display und Displayrahmen schwierig bis unmöglich - einen Beschusstest bestanden und verhindern jeden eventuellen Querschläger?

    Ich denke der Zeitfaktor ist sicherlich sehr entscheidend. Ich hatte auch schon das Vergnügen zum Training um 18:30 Uhr gegen 18:45 Uhr aufzuschlagen nur weil die zuverlässige Bahn mal wieder aus 30 Minuten satte 80 Minuten gezaubert hat. Da versucht man dann noch die eine oder andere Minute bei den restlichen Autokilometern rauszuholen aber man kommt halt trotzdem etwas verspätet und völlig geschafft zum Jugendtraining. Inzwischen habe ich glücklicherweise den Vorteil in der Nähe zu arbeiten. Dafür gab's früher eine einfache Lösung: Schießsport war Wintersport, also gesellige Beschäftigung für arbeitsfreie Winterabende. Die Alternative zur Kegelbahn. Man benötigte nur geeignete Räumlichkeiten und Luftgewehre oder Zimmerstutzen. Wir machen noch heutzutage eine dreimonatige Sommerpause. 8)