Beiträge von Geronimo

    Das ist insgesamt ein interessantes Thema, denn derzeit agieren die meisten Veranstalter, als wollten sie primär Geld damit verdienen, oder zumindest ihre Kosten decken, und nicht so sehr eine möglichst große Zielgruppe erreichen. Sonst würden sie nicht ihre Inhalte hinter Paywalls verstecken.

    Was mir bei solchen Wettbewerben in letzter Zeit rein von der Präsentation her auffällt, das sind die großen Bildschirme, die warum auch immer die Schützen von Vorne zeigen, und kläglich daran scheitern, Emotionen zu vermitteln. Eine Sicht von Hinten fände ich persönlich viel besser, exklusive Trainerperspektive sozusagen, denn so könnte man als Laie erkennen, dass die scheinbar absolut bewegungslosen Schützen körperlich durchaus anspruchsvolle Leistung vollbringen, und sich als Sportler damit identifizieren, dass die Idole letztendlich mit vergleichbaren Problemen kämpfen.

    In geschnittenen Aufzeichnungen klappt das deutlich besser, aber dort sieht man leider auch meist nur einzelne Details, wie beispielsweise nur die Waffe oder nur das Gesicht des Schützen, so dass es nicht gerade leicht fällt, dem Geschehen zu folgen. Und immer mal wieder chronisch gelangweilt wirkende Funktionäre. Aber das lassen wir lieber. Wenn ich mir so einen Wettbewerb anschaue, dann interessieren mich durchaus auch technische Details, um aber die breite Masse zu erreichen, müsste man jederzeit sehen, wer gerade vorne liegt, ein Finale wäre durchaus fürs Fernsehen geeignet.

    Sonst wird weiter gezappt...

    es ist nur eine Frage der Zeit und des Geldes, dann wird auch das Auflageschießen in größeren Formaten, zuschauergerecht, aufbereitet.

    Also ich finde es ja bereits etwas irritierend, dass sich die Schützen dank Gewehrständer kaum noch bewegen, aber wenn die dann auch noch auflegen, warum sollte ich mir das anschauen? Da ist es vielleicht mal an der Zeit abzurüsten...

    Schießen taugt halt wie viele andere Sportarten auch halt mal nicht zum Publikumsmagneten, das sollte man einfach mal zur Kenntnis nehmen.

    Das würde ich nicht pauschal sagen. Klar, ein Vorkampf mit gemütlich vor sich hin geschossenen 40 Schuss ist für Zuschauer eher ermüdend, aber im Finale schaut das beispielsweise wieder ganz anders aus, denn da sieht man sofort wer vorne liegt, und kann mit den Schützen mitleiden und mitfiebern.

    Den gewählten Ansatz, anderen eine bestimmte Geisteshaltung zu unterstellen, finde ich irgendwo sehr unglücklich. Klar, die Verantwortlichen versuchen soweit möglich Risiken auszuschließen, und genau das ist eben auch ihre Aufgabe. Klar, sie torpedieren damit teilweise Bemühungen anderer Interessensgruppen, aber das kann man angesichts der persönlichen Verantwortung und der möglichen Konsequenzen niemanden ernsthaft vorwerfen. Was man damit erreicht, das ist leider keine Solidarität, sondern Unverständnis und blanke Ablehnung.

    Auch wenn Katja sicher weiß wovon sie schreibt, sehe ich es generell eher kritisch, wenn Texte ganz oder zumindest zu einem großen aus einer Feder stammen, denn ein Stück weit werden sie dann immer die eigene Meinung des Autors und nicht eine neutrale Sicht darstellen. Genau diese neutrale Sicht nimmt ein Wiki aber für sich in Anspruch. Amüsant finde ich besonders bei technischen Artikeln die Nachweise. Nur weil die Presse etwas schreibt, muss es noch lange nicht richtig oder vollständig sein, aber man gewinnt doch den Eindruck, gerade die Printmedien würden generell als unfehlbar betrachtet.

    Hast du vielleicht einen Link zu einem der Artikel? Katja kenne ich eigentlich nicht als jemanden der schnell aufgibt. Vielleicht können wir uns da auch mal die Diskussion dazu anschauen.

    Vor einigen Jahren habe ich mich mit Wikipedia näher befasst und einige Artikel geschrieben oder vervollständigt. Beim einen oder anderen Artikel hat einer den Finger drauf und oftmals eine feste Vorstellung, was im Artikel zu stehen hat und was nicht, da zieht man dann besser einfach weiter. In vielen Bereichen ist Wikipedia heute irrelevant. Weil die Artikel bei Google relativ weit vorne stehen, erhalten aber selbst unvollständige oder schlicht unzutreffende Artikel zahlreiche Besucher, so dass ich die Idee gut finde, dort gezielt auch Informationen zum Sportschießen zu ergänzen. Dafür fehlen mir aber Zeit und Nerven.

    Wer glaubt, dass diese Form des Datenschutzes Daten schützen, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Es ist einfach ein weiterer Schritt in eine Welt in denen alles zum Vorteil von Großkonzernen ausgelegt wird.

    Also ich war ganz ehrlich etwas überrascht, wie praxisbezogen und lösungsorientiert dieser Leitfaden daherkommt, das sind alles Dinge, die kann auch ein kleiner Verein umsetzen bzw. lebt sie bereits. Er bezieht sich zwar noch nicht auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung, sondern auf das Bundesdatenschutzgesetz, bildet aber dennoch eine solide Grundlage für die Datenerhebung und - verarbeitung im Verein.

    Die rechtliche Situation ist eigentlich ganz einfach. Niemand darf personenbezogene Daten erfassen und verarbeiten, es sei denn ein Gesetz, und für die meisten Bereiche war das bisher das Bundesdatenschutzgesetz und wird es zukünftig die EU-Datenschutz-Grundverordnung sein, erlaubt Ausnahmen vom generellen Verbot. Gerade kleine Vereine können von vielen Erleichterungen profitieren. Sie müssen bspw. nicht zwingend einen Datenschutzbeauftragten bestellen.

    Die meisten Punkte werden doch ohnehin oft bereits umgesetzt. Datensparsamkeit, sowohl was die Erfassung als auch was die Verarbeitung angeht, braucht vermutlich einen gewissen Lernprozess. Aber der Sportleiter hat doch auch bisher normalerweise keinen Zugriff auf Bankdaten der Mitglieder. Die benötigt der Kassier. Ein Sportleiter benötigt aber wiederum Informationen bezüglich Disziplin- und Klassenzugehörigkeit.

    Die zugehörige Dokumentation, und an der dürfte es meist nur noch mangeln, ist, wenn man auch bisher sauber arbeitet, eigentlich kein großartiges Hexenwerk. Interessant wird allerdings die Zusammenarbeit mit Verbänden, und genau deshalb wundert es mich, dass von ihnen so wenig kommt, denn auf die Grundlage dafür, dass pauschal alle Mitglieder weiter zu melden sind, darf man gespannt sein, und auch auf die Verträge zur Auftragsdatenverarbeitung.

    Als Verein und Verband sollte man darauf vorbereitet sein, dass ein Mitglied eine Auskunft darüber verlangt, welche Daten zu welchem Zweck erhoben wurden und an wen diese gegebenenfalls zu welchem Zweck weitergegeben wurden. Aber damit wird man sich als Verein oder Verband bereits aus eigenem Interesse beschäftigen. Die möglichen Strafen bei eventuellen Verstößen sind existenzbedrohend. Und das nicht nur für den kleinen Verein...

    Mit diesem gerne vorgebrachten Argument, dass es für einen selbst doch viel wichtigere Ziele gäbe, kommt man nur leider nicht weiter, denn dann müsste man untätig den Kopf in den Sand stecken, bis der Weltfrieden eintritt, zufällig ohne irgendwelche aktiv mitgestalteten Zwischenschritte. Gerade beim Datenschutz vergisst man gerne mal, dass die Datenschutzgesetze nichts verbieten, sondern Ausnahmen vom generellen Verbot der Erfassung und Verarbeitung personenbezogener Daten definieren.

    Hallo Mark,

    ein spannendes Thema. In vielen Vereinen dürfte nicht dokumentiert sein, welche personenbezogenen Daten erhoben und verarbeitet werden, und auf welcher Grundlage das alles geschieht. Ob man dabei EDV einsetzt oder nicht ist allerdings völlig unbedeutend. Auch altmodische Karteikarten wären betroffen.

    Beste Grüße

    Gerhard

    Danke. Der vorweihnachtliche Stress ist vorbei, lasst es einmal etwas langsamer angehen, damit ihr ausgeruht ins neue Jahr startet. Slowfox statt Quickstep sozusagen. Und genießt die Plätzchen. Die sind überhaupt das Beste. ^^

    10. Journey lernt nix, sondern tickt aus und schlägt verbal in alle Richtungen um sich.

    11. Geronimo genießt seine ihm spontan zugelaufenen Weihnachtsplätzchen, liest sich quer durchs Thema, und findet nichts was er auch nur annähernd als „austicken“ sehen würde. Auch wenn man als Webmaster sicher bemüht sein dürfte, seinen Verein möglichst umfassend und positiv darzustellen, hat der Vorstand da eben meist auch noch das eine oder andere Wörtchen mitzureden, so dass man nicht eben mal etwas ändern kann, nur weil es jemanden stört.

    AxelAs wichtige Anmerkung zum Kontaktformular fällt aber vollständig in den Aufgabenbereich eines Webmasters. Er muss wissen, dass die Erfassung personenbezogener Daten eine verschlüsselte Übertragung erfordert, muss den Vorstand darauf hinweisen, und sollte das Kontaktformular ansonsten schnellstmöglich abschalten.

    Aus solchen Themen kann denke ich jeder eine Menge für die Website seines Vereins mitnehmen. :)

    Kann vielleicht jemand ein paar Bilder für unsere Galerie machen? Die Kategorie Events ist noch etwas leer. Wäre sicher auch interessant für Schützen, die bisher noch keinen Bundesliga-Wettkampf als Zuschauer verfolgt haben, geschweige denn in einem hochklassigen Wettkampf starten konnten, und würde eventuell den einen oder anderen dazu motivieren bei Bundesliga-Wettkämpfen mal vorbeizuschauen. Vielen Dank im Voraus. :)