Ich hatte bereits angemerkt, dass es bspw. bei Fußball oder Handball nicht nur darauf ankommt, dass jedes Mannschaftsmitglied sein bestmögliches Ergebnis beisteuert, sondern dass man die Spieler taktisch einsetzt und ihre Fähigkeiten optimal kombiniert. Also, würde ein Trainer in beiden Sportarten die gleichen Ansätze verfolgen, müsste er dann nicht zwangsläufig in einer der beiden oder in beiden Sportarten massive Kompromisse eingehen?
Beiträge von Geronimo
-
-
Doch. Aber andere Ansätze als bspw. bei Fußball oder Handball.
-
Gut, aber den Punkt mit dem Jammern können wir denke ich jetzt langsam mal abschließen, und zu den Lösungen übergehen...

-
Ja, der von Dir beschriebene Weg ist eine Option, die bislang in vielen Vereinen auf massiven Widerstand durch den amtierenden Vorstand stößt (was verständlich ist) […]
Ja, getroffene Hunde bellen, aber man sagt ja auch ein Hund der bellt, beißt nicht. Sorry, die Redewendungen haben sich hier einfach perfekt angeboten, aber ich denke es wird deutlich worauf ich hinaus will, wenn nicht wird es vielleicht unten klarer.
und dann meist von der Alten Garde des Vereins, die im Regelfall alles was der Vorstand beschließt für gut befinden und brav dafür sorge tragen, dass der Vorstand in Amt und Würden bleibt.
Oweh! Wasch mich aber mach mich nicht nass. Ich befürchte das geht so weiter mit den Redewendungen, fehlende Demokratie zu bemängeln, und zugleich nicht damit leben zu können, dass andere die Mehrheit besitzen und die Richtung angeben, das geht halt nicht zusammen.
Ich weis auch, dass Du das anders siehst oder nicht wahr haben möchtest. Das war vor 6 Jahren auch schon der Fall.
Es ist aber die Realität, die mir von vielen Schützen zugetragen wird und mir auch in Gesprächen immer wieder bestätigt wird.
Diese wieder und wieder geschilderte Realität können wir akzeptieren oder verändern. Und du hast dich doch längst dafür entschieden, vieles zu verändern und anders anzupacken, also wundert es mich doch etwas, dass du immer noch vor dich hin jammerst und andere dafür kritisierst, dass sie nicht mit einstimmen.
-
[…] ohne die Möglichkeit der Intervention und Verhinderung.
Weshalb? Sicher, jammern ist einfach, aber man könnte das auch ändern. Mitgliederversammlung einberufen und Vorstandsentscheidung überprüfen. Eine geeignete Vereinsvorstandschaft wird das zu schätzen wissen und nicht versuchen es zu verhindern. Und sollte man doch aufs falsche Pferd gesetzt haben und die Vereinsvorstandschaft stellt sich quer: Dann tritt sie halt zurück oder wird abgewählt. Die in der Mitgliederversammlung getroffene Mehrheitsentscheidung, egal ob dafür oder dagegen, sollte man allerdings dann auch akzeptieren.
-
Ich glaube eher, viele Vorstände sind sich der Bedeutung und Tragweite der MV nicht klar sind.
Möglich, aber wenn man Entscheidungen ohne die Mitgliederversammlung umsetzt, ist man halt voll in der Haftung, und die Mitgliederversammlung wird einen auch kaum davon entlasten. So recht mag man sich gar nicht vorstellen, dass manche Vereine wirklich so arbeiten, aber das erklärt doch einige Probleme. Diese absoluten Grundlagen müssen einfach passen.
-
Richtigerweise würde in Deinem Beispiel darüber in der Vollversammlung zuerst abgestimmt, ob der Vorstand untersuchen soll, wie und mit welchen Kosten und Folgen ein Umbau möglich und sinnvoll wäre. Der Antrag dazu kann beispielsweise von einem interessierten Mitglied kommen. Der Vorstand berichtet dann und legt die fertig ausgearbeiteten Varianten zur Abstimmung vor. Da sind Kosten, Finanzierbarkeit, Arbeitsleistung der Mitglieder usw. alles enthalten. Und er wird die aus Vorstandssicht zweckmäßige oder wünschenswerte Variante zur Annahme vorschlagen und seine Gründe dafür nennen. Dann wird die Vollversammlung abstimmen und was die beschließt, ist abschließend. Der Vorstand hat dann die Aufgabe, das umzusetzen. Und die Mitglieder wissen genau, was auf sie zukommt und gehen bewußt und abgestimmt in diese Richtung. Und falls der Vorstand das nicht mittragen kann, tritt er zurück.
Exakt. Nur leider ist sich die Mitgliederversammlung ihrer Bedeutung teilweise nicht bewusst, und lässt den Vorstand vor sich hin arbeiten, anstatt ihm klare Vorgaben zu machen und die Ergebnisse zu prüfen. Sollte der Vorstand das ausnutzen, und einfach selbst entscheiden, anstatt den Ball wieder und wieder zurückzuspielen, hat man denke ich das von @gunvlog beschriebene Ergebnis, dass Mitglieder zurecht die fehlende Demokratie bemängeln.
-
Über diesen Antrag wird demokratisch abgestimmt, mit positiven Votum. Also für den Umbau. […] Es stellt sich aber heraus, dass die Finanzierung sportlich wird. Kostenaufwand mindestens € 30.000 (alles nur Beispiele) und viel Eigenleistung. […] Nun stellt sich aber heraus, 95% der Mitglieder drücken sich mal wieder vor den Arbeitsstunden, die erforderlich wäre und damit ist die Finanzierbarkeit gefährdet. […] Hier muss der Vorstand also Abwägen, ob dieser Antrag, auch wenn mehrheitlich und demokratisch der Beschluss im Sinne des Antrages gefasst wurde, ob das Vorhaben überhaupt umgesetzt werden kann.
Er muss sich dann ggf. halt eingestehen, dass er den Beschluss nicht umsetzen kann, und die Mitgliederversammlung darüber informieren. Die wird sich überlegen, ob man angesichts der durch die Vorstandschaft gesammelten und vorgebrachten Informationen die Entscheidung überdenkt, oder aber den vermeintlich oder vielleicht auch tatsächlich unwilligen oder unfähigen Vorstand austauscht, und die eingeschlagene Richtung weiter verfolgt.
-
Naja, die Realität in vielen Vereinen ist aber eher, dass sich bei Mitgliederversammlungen nichts groß ändert
Vorschlag einbringen und Abstimmung durchführen. Die von der Mitgliederversammlung gewählte Vereinsvorstandschaft kann sich da nicht groß quer stellen. Und wenn der Antrag durchfällt, dann ist das eine demokratische Entscheidung, die man akzeptieren muss und mittragen sollte.
-
Viele Vereine sind nicht wirklich sonderlich demokratisch aufgestellt. Was der Vorstand will, sagt und vorgibt, wird gemacht. Mitglieder haben oft nur wenig oder gar kein Mitspracherecht.
Das höchste Gremium aller Vereine ist üblicherweise die Mitgliederversammlung. Wer behauptet die Mitglieder hätten nur wenig bis kein Mitspracherecht, verdreht also bewusst oder unbewusst die Tatsachen. Demokratie heißt zugleich auch, dass nicht der Einzelne seinen Kopf durchsetzt, sondern man Entscheidungen der Mitgliederversammlung und damit der durch die Mitgliederversammlung gewählten Vereinsvorstandschaft mitträgt.
-
Reicht für die Jugendarbeit nicht die Jubali?
Sagen wir einfach eine geeignete Ausbildung. Da gibt es regional große Unterschiede. Bei uns das halt der VÜL.
Gerade bei den Erwachsenen ist meiner Erfahrung nach die Vollbetreung nicht die Forderung die an den Verein gestellt wird.
Absolut. Ganz ohne Grundlagen ist man aber halt auch „etwas“ verloren. Aber die holen sich dann schon die nötigen Tipps bei anderen Schützen. Das ist dann halt kein Rundum-Sorglos-Paket wie in der Schüler- und Jugendklasse, sondern erfordert eine gewisse Eigeninitiative, um die Grundlagen zu erlernen und Trainingspartner zu finden.
-
Gut, Schießleiter und Vereinsübungsleiter kann bzw. muss man eigentlich fast voraussetzen, denn ohne Erstere kein Schießbetrieb und ohne Zweitere keine Jugendarbeit. Aber in vielen Vereinen ist man denke ich nicht wirklich darauf vorbereitet, dass erwachsene Schützen später dazukommen, denn da fehlen die in der Schüler- und Jugendklasse vermittelten Grundlagen, um selbst an seinen Fähigkeiten arbeiten zu können, und Ratschläge anderer Schützen einordnen und adaptieren zu können.
-
Ich würde den Unterschied daran festmachen, dass es bspw. bei Fußball oder Handball nicht nur darauf ankommt, dass jedes Mannschaftsmitglied sein bestmögliches Ergebnis beisteuert, sondern dass man die Spieler taktisch einsetzt und ihre Fähigkeiten optimal kombiniert. Bei uns geht man denke ich davon aus, dass die Schützen aus der Schüler- und Jugendzeit genug Wissen mitgenommen haben, um selbst an sich arbeiten zu können und einschätzen zu können, bei welchen Problemen sie sich Unterstützung holen sollten. Sie sind ihr eigener Trainer.
-
Wer sich mit etwas nicht auskennt, wird entweder zunächst andere fragen, oder es einfach direkt selbst ausprobieren. Wenn sich etwas bewährt, PTFE-Spray hat bei mir das Knarzen bspw. abgestellt, wird man natürlich das weiterempfehlen. Dazu braucht es erstmal keine empirische Studie. Wer sich mit einem nur etwas größeren Themenbereich befasst, muss unweigerlich dabei Abstriche machen, was den Detailierungsgrad und die Praxiserfahrung angeht.
Schön, dass du dich offenbar näher damit beschäftigen konntest, und auch schön, dass du dich hier beteiligst, aber mach dich doch bitte nicht über andere lustig.
Danke.
-
Weichspüler soll angeblich auch funktionieren. Aber bevor ich mir extra dafür Weichspüler kaufe...

-
Also WD 40 ist KEIN Kriechöl und KEIN Schmiermittel. Es wird nur zufällig in einer Sprühdose angeboten. Es ist eine Mischung zäher, harziger Fette bzw. Wachse mit einem dünnflüssigen Lösemittel. Man sprüht das Zeug auf, das sich verteilt und in alle Ritzen fließt. Das Lösemittel verdunstet langsam und das Fett / Harz bildet einen wasserabweisenden Film. KEINEN Schmierfilm, sondern einen wachsartigen Feuchteschutz gegen Korrosion. Der Film klebt richtiggehend.
Der Hersteller bemüht sich allerdings nicht gerade, die Grenzen seines „Universalsprays“ aufzuzeigen, so liest man bspw. „Dieses kriecht an die zu schmierende Stelle und verhindert durch seine schmierende Eigenschaft weitere Quietschgeräusche.“ (Blog). Daneben gibt es außerdem noch weitere Spezialsprays, wobei sich teilweise nicht erschließt, weshalb sich ausgerechnet dieses Wundermittel für den genannten Anwendungsbereich anbietet.
oh mann, ein öl und fett thread. In jedem motorradforum gefürchtet

Also ich habe mich vor einiger Zeit in einem Autoforum darüber informiert, wie man das Knarzen von Plastikteilen abstellt, und dort hat man sich nach vielen Seiten darauf geeinigt, dass sich PTFE dafür eignet, Silikon das Knarzen aber verstärkt. Und ja was soll ich sagen, PTFE hat geholfen, seit einem Jahr knarzt da nichts mehr, aber warum kann ich noch immer nicht sagen...

-
Hallo Walter,
sehr informative Website. Eure Datenschutzerklärung verwirrt mich allerdings. Im Text unter „Impressum&Datenschutz“, erwähnt ihr lediglich Cookies, man erfährt aber bspw. nichts darüber, dass ihr Google Maps und Google Fonts verwendet und WP-Scripts einbindet. Der Webserver wird sicherlich auch Informationen speichern.
Okay, jetzt könnte man sagen, die habt ihr einfach vergessen, aber klickt man stattdessen auf „Privatsphäre & Cookies Richtlinie“ und dort auf „Datenschutzrichtlinie“, informiert ihr darüber, dass ihr Google Analytics und Facebook-Plugins verwendet. Konnte ich beides nicht entdecken.
Was denn nun?

Beste Grüße
Gerhard
-
Du könntest dich ja auch wirklich etwas verständlicher ausdrücken.

-
Darin, dass das Formular von Califax die entscheidende Passage enthält und dein erstes der beiden Zitate nicht.
Ich habe euch jeweils den durch den Verein auszufüllenden Abschnitt rausgeschrieben. Die Formulare für den Landkreis Pfaffenhofen bzw. den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sind so vorgegeben und werden einfach nur ausgefüllt. Wenn ein Antrag nicht durchgeht, dann also nicht weil Formulierungen nicht passen, sondern weil der Verein eine Voraussetzung nicht erfüllt, indem er beispielsweise nicht über geeignete Jugendtrainer bzw. -betreuer verfügt.
-
Und wo genau liegt denn da jetzt der Unterschied?