DM Hannover Waffenkontrolle wozu?

  • Bei einer offenkundigen Regelverletzung (Waffen, Bekleidung, Stellung, Schießfolge usw.) muss zuerst

    eine Warnung (Gelbe Karte) ausgesprochen werden, und zwar möglichst während des Trainings oder der

    Probeschüsse.

    Eben. Wenn der Verstoß während der Probeschüsse der Aufsicht gemeldet wurde, dann hätte der Schützin die Gelegenheit gegeben werden müssen dies zu korrigieren. Erst wenn sie sich weigert kommt als allerletzte Warnung die grüne Karte (2 Ringe Abzug) oder eben gleich die Disqualifikation (weil ich dann davon ausgehen kann, dass die Regelverletzung absichtlich war).

  • Muss HDR mal den Ablauf klarstellen, er war ja wohl dabei.

    Wobei, um einen potentiellen Gegner aus dem Rennen zu nehmen, lässt man Ihn den Wettkampf beginnen und meldet dann den Verstoss, die Nachkontrolle erledigt den Rest.;)

    Edited once, last by Evo 10 E ().

  • Es handelt sich um eine Schützin vom kksv Buchholz. Ist ja kein Geheimnis ihren Namen kann man nachlesen. Sie wurde nach Sportordnung 1.5.4 Disqualifiziert. Darauf hin wurde auch die Mannschaft Disqualifiziert.

  • wobei diejenigen, die dies machen, sich meistens nicht über die Kreismeisterschaften hinaustrauen, weil sie ohne Ihre Optikdopplung nichts mehr treffen!^^

    Absoluter Blödsinn, bei unserer letzten LM waren in meiner Rotte mindestens 5 Schützen (auch oben platzierte) mit 2 Optiken. Diese trafen schon sehr gut. Nur hat sonst keiner darauf geachtet oder es wollte keiner.

    :thumbup:üben, üben, üben, denn Übung macht den Meister!!:)

  • Sie wurde nach Sportordnung 1.5.4 Disqualifiziert.

    Etwas spitzfindig formuliert, sie wurde also für einen Verstoß bezüglich der "Abmessungen für Luftgewehr und GK-Standardgewehr" disqualifiziert, also bezüglich der Abmessungen von Waffen, die in Hannover gar nicht am Start waren.


    Ja, ich kenne dieses nachträglich dahin geklatschte Bildchen. Nur gehört das da gar nicht hin. Wegen siehe oben, Stichwort Gliederung.



    Aber das auch nur am Rande.


    Sollte sich der Vorfall so zugetragen haben, wie hier bisher beschrieben, dann wurde von Seiten der Schießleitung der in der Sportordnung dafür vorgeschriebene Weg der Disqualifizierung nicht eingehalten.


    Der Regelverstoß wurde während des Probeschießens von offizieller Stelle erkannt. Dann hätte laut Sportordnung zuerst eine Verwarnung ausgesprochen werden müssen und der Schützin die Möglichkeit eingeräumt werden müssen, den Fehler zu beheben. In so einem Fall bis zum bitteren Ende zu warten, ist zumindest in meinen Augen nicht regelkomform.



    Mit bestem Schützengruß


    Murmelchen

  • Hallo zusammen,


    also, ich wollte ja da nichts dazu schreiben, da es letztlich gegessen ist und ich noch im Urlaub bin.

    Ja es ist mir passiert.

    Auch HDR kann da nicht viel dazu sagen, da er nicht betroffen war. Er hat nur von außen geschaut. Bevor es jetzt ins Uferlose geht folgendes.

    Die Waffe wurde abgenommen und zwar genau so wie ich damit geschossen habe.


    Auch meine Frage an der Waffenkontrolle ob alles okay ist mit der Länge wurde bejaht.


    Bekam dann denn Aufkleber. Der andere Aufkleber hat aber nicht auf der Auflageschiene gehalten. Um dies zu verhindern hat man dann noch Tesafilm geholt um den Kleber zu sichern. Der Tesafilm wurde dann über diese Gewichtstange die an der Auflageplatte befestigt war drüber geklebt. Es war für die Kontrolle alles sichtbar.


    Dann kam der Wettkampf, ich habe genau so geschossen wie die Waffe abgenommen wurde! Nach dem Schießen dann diese Nachkontrolle. Diese war mir auch nicht bekannt, bzw. wurde nicht durchgesagt und mir auch nicht nach dem schießen mitgeteilt. Ich hatte ja nach dem Wettkampfende angefangen Kappe, Backe und Schloss zu entfernen. Habe dann wieder alles angebaut. Diese prüften dann meine Schiene die Länge bis zur Markierung und Breite der Rest war egal. Ok, die Frau die dies gemessen hat sagte zu den anderen hinten dran ja alles in Ordnung.


    Dann kommt der Kampfrichter von hinten und sagt Gewicht und Stange prüfen bezüglich der Länge. Ok diese war dann zu weit vorne. Er gibt mir dann die rote Karte. Dann lege ich natürlich Einspruch ein, da ich ja andere Infos hatte. Dieser wird abgelehnt, dagegen habe ich Widerspruch eingelegt. Dann haben die ne dreiviertel Stunde beraten, wollten auch meine Waffe nochmal sehen.


    Meine Freundin ging dann nach der roten Karte zu dem Kampfrichter und fragte ihn, warum er mir dies den nicht vorher gesagt hat, damit ich das Gewicht hätte entfernen können.

    Dann sagt der Kampfrichter zu ihr, doch er hätte dies schon gesehen dass mein Gewicht zu weit vorne gewesen wäre, aber da ich schon angefangen hatte zu schießen wollte er nichts mehr sagen!


    Anstelle zu kommen damit ich das Gewicht hätte entfernen können, lässt er mich weiterschiessen und danach werde ich disqualifiziert.

    Das Wettkampfgericht sagte dann später nur, ja es wurden Fehler gemacht und es würde ihnen ja auch leid tun. Aber es ist nun mal so. Ich könne aber sicher sein dass dies auch für die Kampfrichter und Kontrolle Konsequenzen hätte, da dies so nicht richtig gelaufen ist.

    Soweit so gut, man kann jetzt alles drehen und wenden wie man will, ich wurde disqualifiziert ist halt so. Wenn ich es so mache wie bei mir, mache ich dies dann über die ganzen Tage konsequent für alle gleich.

    Ab dem nächsten Durchgang jedoch und dann und auch am darauf folgenden Tag, haben die Kampfrichter dann bei allen Durchgängen aber bei allen Starter die vorne Gewichte raus hatten, beim Schießen nachgemessen und wenn diese zu lang waren, diese Gewicht einfach abnehmen lassen ohne Konsequenzen für diese.


    Nicht einer wurde mehr disqualifiziert.

    Ja Pan, ich bin eine erfahre Schützin.


    Habe schon in meiner früheren aktiven Zeit vor dem Auflageschießen etliche DM und auch internationale Medailen gewonnen.


    Ich hatte auch im Vorfeld deshalb schon einmal gefragt wie lange ein Auflagekeil sein darf. Der Kampfrichter sagte damals schon, dass wäre egal und er wird einfach bei 55 cm abgeklebt.


    Die gleicher Aussage kam dann auch in Hannover von einem der Kampfrichter im Beisein der Jury, auf meine Frage wenn ich meine Auflageschiene nun 80 cm oder länger mache und dadurch mehr Gewicht hätte, was dann wäre, kam die gleiche Antwort, das wäre egal, diese wird dann halt abgeklebt, da dies ja als Keil gesehen und eigenständiges Teil gelten würde und nichts mit dem Schaft an sich zu tun hat.


    Dies war für mich auch der Auslöser, das ich dachte wenn ich dieses Gewicht am Keil befestige und nicht am Schaft, das dann ja das gleiche gelten würde als wenn ich die Auflageplatte so lang lassen würde.


    So müsste ich keine längere Platte anfertigen.

    Ja ich arbeite in dem Bereich und ich kenne mich recht gut in meinen Bereich aus. Aber wenn ich gefragt werde und mir nicht sicher bin, Frage ich zur Sicherheit bei der nächsten höheren Instanz auch nach ob es so richtig ist.


    Oder darf ich, wenn ein Schütze bei mir Teile kauft sagen, ja alles gut so und wenn es doch falsch ist dann einfach sagen sorry dein Pech hättest du dich besser informiert oder die Teilezeichnung besser studiert und dann sagen ich bin auch nur ein Mensch.

    Ich empfehle dir für deine Waffe ein falsche Dichtung und deine Waffe steigt im Wettkampf aus.


    Du würdest mich hier zerlegen wie schlecht ich bin und ja kein Ahnung habe und was für eine Ausrede ich benutzen würde. Das ich nur ein Mensch bin zählt dann sicher auch nicht.


    Es kommt halt immer darauf an wem was passiert und auf welcher Seite er steht.

    Das mit, es sind halt alles auch nur Menschen, ist so ziemlich abgedroschen, aber wenn man dies schon angewendet, dann bitte auch für die Schützen und nicht nur für Kampfrichter und Waffenkontrolle.

    Meinst etwa ich trainiere viele viele Stunden auf dem Stand und setze viele 100 Euro ein um dann dahin zu fahren um zu versuchen mit Betrug zu gewinnen.


    Ich bin auch nur ein Mensch und habe mich nun letzlich geirrt. Mein Fehler war, das ich mich nicht gleich an die TK gewendet habe, sondern mich auf Kampfrichter und in Hannover auf die Kontrolle verlassen habe.


    Aber weil ich mir eben nicht sicher war habe ich auch explizit nachgefragt und mich eben dann auf Informationen von Leuten verlassen die, wenn sie diesen Posten übernehmen und ausführen auch in der Sportordnung besser kennen sollten als ich.

    Was aber die Kampfrichter anschließend gemacht haben, ist leider mehr als fragwürdig. Weil wenn sie dies so bei mir anwenden, es auch tatsächlich durch den ganzen Wettbewerb tun sollten und nicht nach dem ersten Durchgang dann auf einmal anders handhaben.


    Dies hat man mir als ich später noch mal bei der Jury war wo ich dann nochmals nachgefragt hatte wegen der Länge von der Auflageplatte, ob diese tatsächlich länger als 80 cm sein darf mit ja beantwortet und der Kampfrichter erzählte stolz, das alle bei denen das Gewicht nach mir länger war dann diese einfach entfernen ließen.

    Ebenso gab es bei der Luftpistole ähnliches. Habe dort zugeschaut. Dort wurden bei Schützen die Auflage bei 40mm bei der Waffenkontrolle abgeklebt.


    Beim schießen dann genau das gleiche. Standaufsichten und Kampfrichter hier hinter diesen Schützen.


    Habe dann als einer sich umdrehte gefragt was den da jetzt falsch wäre. Die Antwort war, bei der Luftpistole darf nicht abgeklebt werden.


    Habe dann den gefragt warum man das denn Schützen jetzt nichts sagt. Kam dann nur, nein ich werde da jetzt nicht hingehen und etwas sagen.


    Meine Frage dann wasistwenn sie zur Nachkontrolle gelost werden war dann, das dann halt Pech wäre für sie.

    Dies jetzt nur in Kurzform da noch einiger längere Wort-Wechsel und Gespräche folgten.

    Aber gut, es ist vorbei und leider nicht mehr zu ändern. Aber so etwas wird mir nicht mehr passieren.


    Als nächstes wenn ich nun Zeit finde werde ich tatsächlich nun bei der TK oder falls Herr Furnier in Dortmund sein sollte anfragen ob diese Auflageplatte tatsächlich so lange sein darf. Da die Sache mich eines gelehrt hat, auf Auskünfte von Kampfrichtern nichts mehr zu geben.

    Denn trauen tue ich, selbst nach nun drei Kampfrichter und Aussagen dreier Jurymitgliedern bezüglich der Länge der Platte sicher nicht mehr.

    Denn ich weiß ja nun auch, es sind ja auch nur Menschen. Ich im besten Fall ein Mensch zweiter Klasse weit hinter den Kampfrichter und Kontrolleuren.

    Aber nächstes Jahr wieder auf ein neues.

    Viele Grüße Billy

    Ps: Fehler bezüglich Rechtschreibung odervielleicht doppelte Zeilen möge man mir nachsehen, da ich im Urlaub bin und nicht Zuhause am PC bin sondern übers Handy schreibe.

    KK500 für Auflage, LG400

  • Absoluter Blödsinn, bei unserer letzten LM waren in meiner Rotte mindestens 5 Schützen (auch oben platzierte) mit 2 Optiken. Diese trafen schon sehr gut. Nur hat sonst keiner darauf geachtet oder es wollte keiner.

    Wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil! Klar schiessen die mit Doppeloptik gut. Nur bei Kontrolle und Wegfall des Adlerauges sieht es anders aus! Deshalb kenne ich viele, die das ganze Jahr so trainieren und nur bis zur Kreismeisterschaft mit Ihrer getürkten Optik schiessen, weil hier nur sehr oberflächlich kontrolliert wird. Ab Landesmeisterschaft wird zumindest bei uns dann schon genauer hingeschaut! Also , was habich anders geschrieben als Du?:sleeping:

  • Etwas spitzfindig formuliert, sie wurde also für einen Verstoß bezüglich der "Abmessungen für Luftgewehr und GK-Standardgewehr" disqualifiziert, also bezüglich der Abmessungen von Waffen, die in Hannover gar nicht am Start waren.



    Was ist da denn spitzfindig formuliert? Ich habe das wiedergegeben was in der Ergebnisliste stand ohne zu wissen was wirklich passiert ist wie wir alle hier. Spekuliert hat doch jeder warum weshalb wieso.Nach der Erklärung der betroffenen Schützin wissen wir alle wie es war.

    Solche Entscheidungen vom Kampfgericht schaden dem Schießsport finde ich .

  • Ich sags ja..... "Unsportlich ins offene Messer laufen lassen".


    Der Kampfrichter hats rechtzeitig gesehen aber nichts gesagt. Hat die Schützin weiterschießen lassen und hinterher dann disqualifiziert.

    Sowas gehört publik gemacht. Ein Kampfrichter der die Regeln (Sportordnung) nicht korrekt anwendet, hat auf dem Posten nichts verloren.


    Sowas darf bei einer DM nicht passieren.

    Steyr Evo 10 - GSP Expert - Glock 17 - STI Eagle .45

  • Was ich noch zu

    Was ich noch dazu schreiben wollte, ich wünsche dir noch einen schönen Urlaub und lass den Kopf nicht hängen, alles gute. 👍


    Gruß quattro

  • Lieber Quattro ,


    spitzfindig bezog sich überhaupt nicht auf deine Anmerkung, sondern einzig auf meine eigene Formulierung. Du warst also gar nicht angesprochen. Und mit etwas Nachdenken hättest Du und auch die Herren Claqueure das auch erkennen können.


    Also noch einmal und ganz langsam: Regel 1.5.4 behandelt die Abmessungen von Luftgewehr und GK-Standardgewehr. Geschossen wurde in Hannover aber mit dem KK-Sport- bzw. KK-Freigewehr. Und, fällt der Groschen jetzt?


    Das war aber eh nur als weiterer etwas ironisch gemeinter Seitenhieb auf unsere ziemlich kaputte Sportordnung gedacht, also nur eine Randbemerkung und natürlich auch so kenntlich gemacht.



    Dass hier gelegentlich auch schon mal fabuliert wird, ist nicht immer schön, liegt aber auch ein wenig in der Natur der Sache. Ich gehöre aber in der Regel nicht dazu. Wenn ich hier zu einem solchen Thema Stellung beziehe, dann weiß ich in der Regel schon, worüber ich schreibe. So auch in diesem Fall und nach Judiths Bestätigung des Sachverhalts deshalb auch noch einmal auf den Punkt gebracht:


    Die Disqualifikation war so nicht regelkonform. Der Kampfrichter hätte laut Sportordnung nach Erkennen des vermeintlichen Regelverstoßes noch während des Probeschießens eine Verwarnung aussprechen müssen und der Schützin die Gelegenheit geben müssen, den vermeintlichen Mangel abzustellen. Das ist aber nicht geschehen und somit halte ich die nachträgliche Disqualifikation in dieser Form auch nicht für zulässig. Der Kampfrichter hat sich da einfach ziemlich dilettantisch und offenbar bar jeder Kenntnis der Sportordnung verhalten. Und so etwas darf einfach nicht sein. Dadurch darf ein Schütze nicht um den Lohn seiner Arbeit gebracht werden und schon gar nicht auf einer Deutschen Meisterschaft.


    Noch Fragen?



    Mit trotzdem bestem Schützengruß


    Murmelchen

  • Also noch einmal und ganz langsam: Regel 1.5.4 behandelt die Abmessungen von Luftgewehr und GK-Standardgewehr. Geschossen wurde in Hannover aber mit dem KK-Sport- bzw. KK-Freigewehr. Und, fällt der Groschen jetzt?

    Unter 1.5.4 findet man auch die Zeichnung mit den Abmessungen für das KK-Sport- bzw. KK-Freigewehr. Unbestritten ist allerdings, dass die Anordnung der Zeichnung und die dazugehörige Überschrift bescheiden sind und zu Fehlinterpretationen führen müssen.

  • Billy : schönen Urlaub und vielen Dank, dass du hier offen und ehrlich den Vorfall beschrieben hast!


    Du gestehst dir selber Fehler ein? Prinzipiell natürlich richtig sich an die eigene Nase zu fassen und die Schuld nicht bei anderen suchen. Aber - in diesem Fall??!! Ich bitte Dich! Auch wenn du aus dem Bereich kommst und ein unbestrittenes Fachwissen aufweisen kannst, muss man sich nach der Abnahme der Waffe durch das zuständige Kampfgericht jetzt auch noch schriftlich geben lassen, dass das möglicherweise nicht-Regelkonforme Teil nicht beanstandet wurde und die Waffe damit freigegeben wurde?


    Es ist eine Frechheit sondergleichen, so massiv in den Wettbewerb einzugreifen zum Nachteil einer einzelnen Person, die sich noch mehrfach darum bemüht hat zu klären ob sie ggf. gegen eine Regelung verstößt?

    Ich kenne dich leider nicht persönlich, aber wenn du in der Branche ein bekanntes Gesicht bist (was nach deiner Beschreibung mit schon gewonnen Titeln der Fall sein sollte) wirkt das Verhalten des Kampfgerichtes hier eher wie ein Exempel!
    so frei nach dem Motto: die hätte das doch wohl wissen müssen...


    das kann und darf einfach nicht sein!
    es geht hier um Sport und sportliche Leistungen und um die bist du betrogen worden! Zusätzlich möchte ich nicht beurteilen ob es nicht auch deiner Reputation geschadet haben könnte...


    für den einfachen und nur wenig interessierten Menschen wirst du die bleiben, die „doch bei der DM in Hannover“ disqualifiziert wurde wegen Regelverstoß und das schmerzt mich am allermeisten!!


    schön wenn du das Thema für dich vorerst abgehakt hast und positiv in die Zukunft blickst, traurig ist der Umstand alle mal, weil man dich hätte meiner Meinung und Interpretation der SPO nach niemals disqualifizieren dürfen!!

    Wenn die Damen und Herren vom Kampfgericht einen Arsch in der Hose gehabt hätten, müssten Sie sich Ihren Fehler eingestehen und bei Protesten der anderen Teilnehmer gegen deine zu wertenden Ergebnisse leider sagen: „Tut uns leid, wir haben den korrekten Weg nicht eingehalten und gegen die SPO verstoßen. Beim kontrollieren sind unsererseits Falschaussagen getroffen worden, und die uns zustehende Möglichkeit des Eingreifens durch Verwarnung haben wir missachtet. Daher wäre eine Disqualifikation unverhältnismäßig, da der Schützin die Ihre zustehende Möglichkeit zur Wiederherstellung einer regelkonformen Waffe zur Fortsetzung des Wettkampfes genommen wurde!“ das hätte zwar auch einen Aufschrei gegeben, der aber schnell verklungen wäre, da „Gesetz nunmal Gesetz“ ist und dafür gibt es die SPO.


    man kann sich nicht auf der einen Seite auf die SPO berufen und eine Disqualifikation aussprechen wenn man auf der anderen Seite die Möglichkeiten zur Korrektur die einem ja zustehen außer Acht lässt!!


    wir leben immer noch in Deutschland und da kann ich nicht die Gesetze nur zu meinen Gunsten auslegen um meine eigene Unwissenheit und gemachten Fehler zu kaschieren.


    Es tut mir wahnsinnig leid für dich und ich hätte es wirklich nicht auf mir sitzen lassen, weil es hier eindeutig nach purer Willkür aussieht!


    Für den nächsten Wettkampf wünsche Ich Dir nur das Beste!


    LG Chris

    Steyr LP 10 Deutschland-Edition

  • Sehr schön geschrieben Chris. So sehe ich das auch. Aber man hat in dem Moment keine Chance. Und später nutzt es nichts mehr. Wer oft an Wettkämpfen teilnimmt und viel rum kommt, erlebt schon so einiges. Aber bei einer DM so viel Unfähigkeit, das habe ich nicht nicht mitbekommen. Eher auf Bezirksnivau, wo alle froh sind, dass es überhaupt einer macht. Da habe ich auch schon Öfter Protest einlegen müssen. Aber ich durfte immer schießen und die Herren haben eingesehen, dass sie die Regeln nicht kannten.

  • Leider ist das so! Man fordert vom Schützen auf dem Niveau Professionalität ein und kann sie selbst nicht vorweisen 😔


    zum Glück bin ich nur Laien-Schütze, da ich mich von Kindesbeinen an dem Handball gewidmet habe. Allerdings ist mit dem Umzug nach Bayern (Schwaben), in ein kleines Dorf in der Nähe von Augsburg und dem zunehmenden Alter (35 😁) bei einer kleinen Familie und Haus nicht mehr so interessant. Da hier alle Fußballverrückt sind blieb mir um Anschluss zu finden nur der Schützenverein.

    Da bin ich nun, trainiere so vor mich hin, kann nur durch Tipps und Tricks hier aus dem Forum und von Videos und Büchern versuchen sowas wie Technik zu erlernen und werde dann immer noch blöd angeguckt wenn ich mal was versuche oder alleine nur wenn ich eigenes Equipment besorge um ein Training mit möglichst gleichen Bedingungen aufzuziehen...


    da kann ich natürlich nicht auf so einem Wettkampfniveau mitsprechen.


    für mich sind schon Highlights wenn wir im Gau auf einen Verein stoßen der wenigstens ein paar elektronische Stände hat, oder wenn ich mir hoffentlich bald eine schöne Steyr EVO 10 E leisten kann. Davon sind wir nur noch leider ziemlich entfernt...

    Steyr LP 10 Deutschland-Edition

  • Die Disqualifikation war so nicht regelkonform. Der Kampfrichter hätte laut Sportordnung nach Erkennen des vermeintlichen Regelverstoßes noch während des Probeschießens eine Verwarnung aussprechen müssen und der Schützin die Gelegenheit geben müssen, den vermeintlichen Mangel abzustellen. Das ist aber nicht geschehen und somit halte ich die nachträgliche Disqualifikation in dieser Form auch nicht für zulässig.



    Noch Fragen?

    Das der KR nicht regelkonform gehandelt hat ist wohl mittlerweile unbestritten. Aber in der Situation, in der man sich nun mal nach dem Wettkampf befand, war die Karren im Dreck. Ein Akzeptieren des fehlerhaften Gewehres hätte mit Sicherheit andere Mitschützinnen auf den Plan gerufen. Mit solch einem Gewehr auf's Treppchen wäre also auch keine Lösung gewesen.

    Meiner Meinung nach wäre die Möglichkeit der Wiederholung des Wettkampfes mit einem ordnungsgemäßen Gewehr die einzig richtige Lösung gewesen.

    Auch wenn ich Billy's Frust verstehen kann, dass man nach ihrem "Fall" bei zukünftigen Verstößen anders verfahren ist als in ihrem Fall, ist meines Erachtens richtig, sonst hätte man ja noch öfters falsch reagiert, was es nicht besser gemacht hätte. Nur die Lösung bei ihr war halt leider die falsche.

    Aber Chancen hat man am Wettkampfort fast nie bei diesen Fällen bei Einspruch und Berufung. Da ist Herr F. mit seinen Leuten sehr unnachgiebig. Da müsste man zumindest das Schiedsgericht oder in der Folge gar ein ordentliches Gericht anrufen. Nur dann ist man vom Wettkampftag ganz weg und eine Lösung kaum noch zufriedenstellend möglich.

  • Dann mal viel Spaß demnächst auf den Meisterschaften ohne Kampfgericht. Ich komm mir hier gerade vor wie am Wochenende bei nem E-Jugendspiel auf dem Fussballplatz. 100 vollprofessionelle Schiedsrichter machen den einen Ehrenamtler eigentlich überflüssig. Woher sollen denn bitte diese Kampfrichter kommen, die immer 100%ig regelkonform entscheiden sollen. Nachwuchs von den aktiven Schützen gibt es selten. Oft sind es dann die KR mit gefährlichem Hwlbwissen aber gesundem Selbstvertrauen.

    Hier hat nicht nur eine Person einen Fehler begangen, nein, es waren anscheinend sogar zwei, KR und Schütze, man kann aber von Glück reden, dass den "Profi-KR" nie Fehler unterlaufen, dann wäre ja das Chaos perfekt.

    Es gibt schon genug Probleme Nachwuchs zu finden, auch für solche Posten, wenn mich jemand auf solch einer Veranstaltung im Nachhinein so auszählen würde, es wäre im nächsten Jahr die Chance für denjenigen es besser zu machen, weil mein Platz wäre frei.

    chris vielleicht solltest Du bei der Professionalität, die Du einforderst, mal ein wenig Selbstreflexion betreiben. Oder meinst Du mit der Phrase "zum Glück bin ich nur Laien-Schütze" gibt's den Freibrief von anderen was zu fordern, von dem man selber weit entfernt ist? Es sind überwiegend Laien und keine Profis dort, die DM ist eine Breitensportveranstaltung.

  • Fachlich und menschlich fragwürdige Kampfrichter gibt es auf allen Ebenen. Auch bei Junioren-Europameisterschaften oder einem Junioren-Weltcup. Also kein exklusiv deutsches Problem und leider auch bei einer DM normal.

  • Für die Einhaltung der Regeln ist der Schütze verantwortlich. Punkt.
    Da brauche ich nicht die Schuld bei jemand anderem zu suchen.
    Wenn ich etwas an meinem Gewehr mache, von dem ich mir nicht sicher bin, ob es den Regeln entspricht, muss ich vorher nachschauen und gegebenenfalls nachfragen.

    Und eine Disqualifikation erfolgt , meiner Meinung nach, immer besser nach dem Wettkampf. Damit werden die daneben schießenden Wettkämpfer nicht durch die Diskussionen belastet, die wahrscheinlich dann entstehen.

    und vielleicht mal ein bisschen Geld ausgeben für eine aktuelle Sportordnung, und diese lesen und verstehen! PUNKT!