Petition gegen die unverhältnismäßige Verschärfung des WaffG

  • Da in diesem Forum scheinbar noch nicht angekommen ist, dass uns mal wieder eine Verschärfung des WaffG bevorsteht...


    Bevor ihr jetzt denkt "das betrifft mich ja nicht..."


    DOCH, dass betrifft jeden Waffenbesitzer/Sportschützen etc., egal, ob er ein "großes" Magazin besitzt oder nicht!!!


    Es ist nicht nur die bekannte "Salamitaktik"!



    Mit dem neuen WaffG sollen Sportschützen für jede Waffe 12/18-Trainingseinheiten im Jahr nachweisen müssen!!!


    Dass betrifft den Breitensportler, der nicht jeden Monat zum Schießen kommt, den Schützen der mit seiner Flinte nur ein paar mal im Jahr zum Tontaubenschießen kommt, den Geschäftsreisenden oder längerfrsitig erkrankten Schützen und noch viel viel mehr!


    Unter dem Link kann man eine Petition gegen die geplante Verschärfung unterzeichen. https://www.openpetition.de/pe…entwurf-vom-9-januar-2019


    Auch wenn ich denke, dass sich hier viele nicht dafür interessieren werden, möchte ich Euch trotzdem informieren, damit ich mir später (wenn das Gejammer nach der WaffG-Verschärfung wieder groß ist) nicht sagen lassen muss, dass ich nichts getan habe...



    Hier der neuste WaffG-Entwurf des BMI: https://www.all4shooters.com/d…waffraendg-e.pdf?cid=18li

    Mit freundlichem Schützengruß!

  • P.S. Bitte auch die Schützen informieren, die nicht im Internet unterwegs sind!


    Es ist auch möglich, bei der Petitionsseite eine Unterschriftenliste auszudrucken (z.B. für das schwarze Brett im Vereinsheim) und dann unterschrieben wieder hochzuladen...

    Mit freundlichem Schützengruß!

  • 1.)* Mit dem neuen WaffG sollen Sportschützen für jede Waffe 12/18-Trainingseinheiten im Jahr nachweisen müssen!!!


    Hier der neuste WaffG-Entwurf des BMI: https://www.all4shooters.com/d…waffraendg-e.pdf?cid=18li

    1.) Ich hab den Entwurf aus deinem Link jetzt mal quergelesen aber nichts dergleichen finden können.

    Unter welchem Paragraphen hast du das gefunden?


    2.) Haben Petitionen in D je was erwirkt?

    Oder ist das im Endeffekt eine reine Unterschriftensammelaktion, damit die Revoluzzer gleich namentlich bekannt sind?


    3.) Bedank dich jetzt schon mal bei jedem einzeln DIE GRÜNEN Wähler.

    DIE GRÜNEN als Verbotspartei bekannt, wollten bisher nach jedem Amoklauf dem legalen Waffenbesitz ein Ende bereiten.

    Nur damals waren sie so groß wie ein Kekskrümel.

    Nachdem heute jeder der einen Stift halten kann meint Grün wählen zu müssen, werden wir früher oder später noch dicke Backen machen.

    Steyr Evo 10 - GSP Expert - Glock 17 - STI Eagle .45

  • Hallo,


    die meisten Duckmäuser hier im Forum stört das nicht wirklich. Dann wird halt einfach weiter LG/LP geschossen. Oder man beschäftigt sichmit Mündungsformen.


    Grüße

    Beretta DT11

  • 1.) Ich hab den Entwurf aus deinem Link jetzt mal quergelesen aber nichts dergleichen finden können.

    Unter welchem Paragraphen hast du das gefunden?

    § 14

    (4) Für das Bedürfnis zum Besitz von Schusswaffen und der dafür bestimmten Munition ist durch eine Bescheinigung des Schießsportverbandes oder eines ihm angegliederten Teilverbandes glaubhaft zu machen, dass


    1. das Mitglied in den letzten zwölf Monaten vor Prüfung des Bedürfnisses den Schießsport in einem Verein regelmäßig als Sportschütze betrieben hat und


    2. die Waffe, die das Mitglied besitzt, für eine Sportdisziplin nach der Sportordnung des Schießsportverbandes zugelassen und erforderlich ist.


    Sind seit der Eintragung einer Schusswaffe in die Waffenbesitzkarte oder der Ausstellung einer Munitionserwerbserlaubnis zehn Jahre vergangen, genügt für das Fortbestehen des Bedürfnisses die Mitgliedschaft in einem Schießsportverein nach Absatz 2; die Mitgliedschaft ist im Rahmen der Folgeprüfungen nach § 4 Absatz 4 Satz 2 durch eine Bescheinigung des Schießsportvereins nachzuweisen.“



    Dass mit den 12/18 Trainingseinheiten steht nicht wörtlich im Entwurf, sondern ergibt sich aus dem Wort "erforderlich".

    Durch den VGH Hessen wurd vor kurzem geurteilt, dass eine Waffe nur dann "erforderlich" ist, wenn man min. 12/18 Trainingseinheiten im Jahr mit dieser Waffe geschossen hat.


    Wie wir ja wissen, legen die Gerichte die Gesetze idR ehr gegen uns aus ("So wenig Waffen wie möglich im Volk"), daher wird das Urteil aus Hessen wohl gängige Praxis, wenn der WaffG-Entwurf so verabschiedet wird...


    Bei "waffen-online.de" läuft bereits sei geraumer Zeit ein Thema zu dem WaffG-Entwurf, da wird auf zich Seiten darüber diskutiert...

    2.) Haben Petitionen in D je was erwirkt?

    Oder ist das im Endeffekt eine reine Unterschriftensammelaktion, damit die Revoluzzer gleich namentlich bekannt sind?


    Wirklich bewirkt (außer bei Abi-Noten) wohl ehr nicht, aber wenn man von Anfang an sagt "es bringt ja sowieso nichts", kann man seine Waffen auch gleich beim Amt abgeben.


    Als in NRW das Jagdgesetz geändert wurde, hat der Jagdverband eine Demo mit ("nur") ca. 15.000 Jägern in Drückjagdmontur (also Warnfarben) vor dem Landtag organisiert - das hat mächtig Eindruck bei der Politik gemacht und es wurde stark zurückgerudert!


    Das gleiche müsste die Gemeinschaft der Waffenbesitzer auch mal in Berlin organisieren.


    Wenn aber bei einer Petition wie der aktuellen von ca. 1,6 Mio. Waffenbesitzern nur etwas mehr als 50.000 Unterschriften zusammenkommen wird genau das falsche Signal gesendet, nämlich dass es keinen Interessiert - ergo wird die Politik das Gesetz auch so durchwinken!


    Gerade jetzt, wo die Grünen noch nicht an der Macht sind, sollte man versuchen, den WaffG-Entwurf zu entschärfen bzw. klar und deutlich zu formulieren (damit die Gerichte keinen großen Interpretationsspielraum mehr gegen uns haben).

    Mit freundlichem Schützengruß!

  • Durch den VGH Hessen wurd vor kurzem geurteilt, dass eine Waffe nur dann "erforderlich" ist, wenn man min. 12/18 Trainingseinheiten im Jahr mit dieser Waffe geschossen hat.

    Gibt es dazu genaueres, ein Pressebericht oder gar ein Aktenzeichen?

  • Gibt es dazu genaueres, ein Pressebericht oder gar ein Aktenzeichen?

    Aktenzeichen: 4 A 2355/17.Z


    Nein, tut es nicht.


    Die geplante WaffG-Änderung i.V.mit den letzten Urteilen ändert also nichts am Sportschützenbedürfnis?


    Komisch, dass das die meisten anders sehen...

    Mit freundlichem Schützengruß!

    Edited once, last by WSG98 ().

  • Wenn das Schule macht, dann gut Nacht!


    die Weitere Begründung zeigt linksgrünen Zeitgeist, keine Frage....

    im letzen Viertel dritet es dann ins Unrealistische ab: Trainingseinheiten mit Leih- oder Dienstwaffen zählen nicht zur sportlichen Übung....

    mfsg daniel


    ps: Carcano , das ist deine Bühne!

  • @wegi: Ich weiß ja nicht, wie Eure Grünen drauf sind, aber unsere sind i.d.R. Salonkommunisten.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • ÖVP?

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Zu viel Dr. Z gelesen?

    Nein, der ist selbst mir viel zu nervig. Ich ertrage seine Tiraden nicht ohne seelische Schmerzen.

    Einfach ins Blaue spekuliert. Was ist denn die richtige Lösung?

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Da hast du richtig ins Blaue geraten. Die

    "Waffenrechtspartei" FPÖ, welche ja für die Waffenbesitzer da ist und die man ja unbedingt wählen solle hat es wirklich zusammengebracht einen Innenminister zu installieren welcher den Waffenbesitz für Sportschützen dann um einiges erschwert hat.


    Aber die Links grünen sind natürlich wieder Schuld...

  • Naja, das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ist auf Grundlage der aktuellen Gesetze gesprochen worden, nicht zukünftiger. Schlimm genug!

  • 1.) Ich hab den Entwurf aus deinem Link jetzt mal quergelesen aber nichts dergleichen finden können.

    Unter welchem Paragraphen hast du das gefunden?

    Na, dass mit dem Lesen solltest du dann noch mal üben.

    Schau dir erst einmal die Ziffer 3.) auf Seite 5 des Entwurfs vom 22.05.19 an und danach lässt du deinen Blick weiter schweifen auf die Ziffer 6.) auf Seite 6 und liest dir mal unter b) den neuen Absatz4 durch.

    Und als letztes vergegenwärtigest du dir, was auch schon im jetzigen Gesetz als Bedürfnistatbestand für den Erwerb einer Waffe unter dem Begriff "regelmäßig" verstanden wird.


    Ich hoffe, dass waren jetzt genug Hilfestellungen.


    3.) Bedank dich jetzt schon mal bei jedem einzeln DIE GRÜNEN Wähler.

    DIE GRÜNEN als Verbotspartei bekannt, wollten bisher nach jedem Amoklauf dem legalen Waffenbesitz ein Ende bereiten.

    Nur damals waren sie so groß wie ein Kekskrümel.

    Nachdem heute jeder der einen Stift halten kann meint Grün wählen zu müssen, werden wir früher oder später noch dicke Backen machen.

    Die dicken Backen machen wir doch schon jetzt ganz ohne die Grünen. Da brauchst du gar keinen Hype zu machen. Das schaffen die Schwarzen selbst mit einem Innenminister aus Bayern schon ganz alleine. Es ist sicher, dass die Grünen nicht die Freunde des Schießsports und der Waffenbesitzer sind, aber am gegenwärtigen Zustand haben sie nur (sehr) wenig mitgewirkt. da muss man nicht die sondern die scharzen und im Schlepptau die Roten verteufeln.


    Und Handlungsalternativen gibt es in der Realität kaum, da die einizigen, die da etwas anders gestrickt sind, die Gelben sind, die aber wegen anderer politischer Ausrichtungen für mich auch keine Option sind. Insofern müssen wir erst einmal den Ofen anschmeißen und uns eine passende Partei backen.