Zum Thema,
die schon angesprochenen Unterschiede sind korrekt, im wesentlichen ist es die Kopflastigkeit. Ich habe mit Martin Böttger kontakt aufgenommen dies bezüglich, er hat die neue RF und auch die Standardausführung, ergo die Erfahrung dazu.
( Ich hab die neue RF immer noch nicht geschossen )
Der Verschluss der RF Version ist deutlich abgespeckt, was bedeutet das die Verschlussgeschwindigkeit erheblich schneller ist, und die bewegliche Masse reduziert ist. Ist aber im Sprungverhalten, nur noch minimal zu spühren.
Das Sprungverhalten ist ohnhin exzellent, im Verhältnis zur SSP sowieso.
Das entscheidende ist bei der ganzen testerei, nicht nur den aktuellen Ist-Zustand der Waffe zu sehen. Dazu neigen viele, mangels Erfahrung.
Der Ist-Zustand einer Testwaffe hat mit dem gewünschten Zustand oft wenig zu tun. Hier ist Sachverstand und Weitblick notwendig.
Was kann die Waffe, was kann sie nicht, wie weit kann sie mich bringen, wo sind Ihre Grenzen ?!
Das ist entscheidend, alles was sie nicht kann, muss zum Teil mit erheblichem Aufwand ausgeglichen werden, im Nachhinein.
Zum Beispiel wenn eine ältere Waffe kein bewegliches Züngel hat, oder wenn die Kimme nicht verstellbar ist in der Breite, lässt sich so etwas mit erheblichem Aufwand anpassen, nicht immer aber oft.
Wenn eine Waffe aber massieve begrenzte Möglichkeiten in der Abzugscharakteristik hat, oder das Magazin durch den Griff muss, ist da oft ENDE.
Das heist wenn eine Waffe viel kann, ist das von Vorteil beim wachsen der eigenen Leistung und Ansprüche.
Es ist alles vorhanden ich muss es nur gemäss meinen Ansprüchen optionieren.
Selbst wenn ich es nicht benötige, ist es ein gutes Gefühl zu wissen, es sind Reserven da.
Natürlich muss man damit umgehen können, und die Disziplin aufbringen nicht zum Schrauber zu mutieren.
Letztendlich ist es immer ein Mehrwert so eine flexieble Waffe zu besitzen, nicht zu letzt auch beim Wiederverkauf, weil die für jeden Interessenten attraktiv sind.
no.limits