Grundausstattung für Liegendschießen?

  • Die Bilder von rechts hatte ich schon gesehen, da ich den Schaft aber nur von weitem kenne wollt ich gern die Konstruktion der Schaftbacke erahnen.

    Halo Matze, anbei 2 Bilder.

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Dreh mal die Kappe komplett raus (die Schnellverstellung weiter raus und dann ziehen und aufpassen das der Nutenstein kein abflug macht) und zeig mal wie die da Aussieht. Evtl. kann man da mit Bohrungen was versetzen wenn man die macht.

    Scheint aber wie meine zu sein.

    Grüße

  • Es gibt metallene Korntunnel und transparente. Was hat sich bewährt? Der schwarze Tunnel konzentriert den Blick vielleicht besser auf das Korn?

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Dreh mal die Kappe komplett raus (die Schnellverstellung weiter raus und dann ziehen und aufpassen das der Nutenstein kein abflug macht) und zeig mal wie die da Aussieht. Evtl. kann man da mit Bohrungen was versetzen wenn man die macht.

    Scheint aber wie meine zu sein.

    Grüße

    Ich komme da nicht weiter.

    Der gesamte Schaft muß weiter weg. Nur die Backe nützt mir nichts, das ist nur die halbe Miete. Bei Griffen und Schäften mag ich keine Kompromisse. Entweder richtig oder garnicht. Ich nehme es mal so, wie es ist. Vielleicht eine Erhöhung.

    Ich will nichts daran herumbasteln, weil ich ihn vielleicht verkaufe, wenn ich einen anderen Schaft kaufe.

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Ritter der Schaft ist so ziemlich der gleiche den ich geschossen habe. Meine Schaftbacke hatte auch nicht gepasst deswegen hatte ich mir eine mit Seitwärtsverstellung gebaut. Ein anderes Problem mit der originalen Holzbacke ist durch den Lack auf dem Holz rutscht man relativ leicht nach unten (war zumindest bei mir so), deswegen auch der fast 90° Winkel bei der nachgebauten.

    Die Aufnahme für die Backe sieht so aus (sollte bei uboot auch so aussehen) :

  • Da hatte ich doch recht, dass da was war.

    Ist ja auch kein Hexenwerk, das aus Holz zu schneiden, wäre ne Option, je nachdem wie sich mein stehend Anschlag entwickelt.

    U Boot kann ja auch sonst wo am Holz auf und ab tragen.

    Gruß Ritter

  • Ihr habt mir in kurzer Zeit viel Infos gegeben - herzlichen Dank auch dafür :thumbup::thumbup:

    Aus Erfahrung sollte ich bei einer neuen Disziplin gleich am Anfang nicht "alles" ändern oder "optimieren", da ich mich auch verrennen kann.

    Ich habe langsam ein Gefühl, auf was ich zu achten habe.

    Werde also weiter trainieren und dann wird sich im Laufe der nächsten Zeit herausstellen, was ich als nächstes verbessern muß.

    Die Grundlagen dafür habe ich wohl bekommen.

    So, wie es heute aussieht, werde ich als Erstes die Optik angehen, weil ich folgendes festgestellt habe:

    wenn ich den Hals etwas abknicke, sehe ich mit dem rechten Auge einigermaßen.

    D.h., ich trage normal eine Brille, die hier aber nicht geht (mechanisch und optisch)

    also hatte ich anfangs das linke Auge zugekniffen, was anstrengend wird, und nach einer Zeit wird das Ziel oval.

    Mit beiden offenen Augen geht es gut, aber das Ziel ist etwas unscharf und ich bin es nicht gewohnt, mit offenen Augen ohne Blende zu schießen.

    Aus jetziger Sicht würde ich ein Stirnband mit eingeklemmter Blende benutzen, wenn sich die Schärfe mit beiden offenen Augen nicht deutlich verbessert.

    Wie kriege ich in beiden Fällen ein schärferes Zielbild? Beides scharf geht nicht; mit der Pistole reicht "Visier scharf, Spiegel unscharf".

    Reicht hier "Ringkorn scharf, Spiegel unscharf"?

    Habe gestern gesehen, daß es für den Diopter eine Vorsatzlinse an einer Stange gibt, was mir lieber wäre, als eine Schießbrille.

    Und nochmal die Frage: sollte ich den vom Königstieger zitierten "Centra score Korntunnel in duchsichtig oder schwarz nehmen? Bringt der mir für mein "Problem" etwas?

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • grüß dich,

    beim optischen System "zielen" gibt es 2 unabhängige Probleme:

    - Eine Brille / Linse / Monocle (das Ding mit dem Stab am Diopter) kann immer nur "ein" Ding scharf abbilden. das ist entweder die Scheibe oder das Ringkorn. Hier sollte man bei starkem Sehfehler klar das Ringkorn scharf stellen.

    - Die Tiefenschärfe. Sie funktioniert mit hilfe einer Iris (Blende), und hat den Zweck, den Bereich des scharf sehens zu "verlängern". D.h. was die Linse auf einen Punkt scharf stellt, kann die Iris etwas darüber hinaus "schärfen". d.h. im Idealfall kannst du dann während du dich auf das Ringkorn fixierst die Scheibe doch "relativ" scharf sehen.

    Beides gibtes für den Diopter zum Nachrüsten,

    das eine wäre ein Monocle (linse) und das andere eine Iris-Diopterscheibe. Das ganze in verschiedenen Preisklassen von alt bis hypermodern, von Kompakt alles in einem Gehäuse inkl verstellbarer Diptrienzahl bis sequenzieller altbauweise.
    Dazu werden oft farbfilter im dipter genutzt , die den kontrast noch verbessern können.

    mfsg daniel

  • Hallo uboot,

    zum Liegendschießen kann ich dir nichts sagen aber zu der "Vorsatzlinse an der Stange" (MEC Monocle).

    Ich nutze das Teil seit über einem Jahr und bin sehr zufrieden damit! Zunächst hatte ich das Monocle vor meiner Anschütz 9015 und habe es nun vor meiner neuen FWB 800. Wichtig ist, wie auf meinem Bild in der Galerie zu sehen, dass die Stange unten montiert wird. Dann kannst du die Diopterblende noch in die Irisblende einstecken und hast nach oben keine Begrenzung.

    Gruß Uwe

    FWB 800 W Auflage

  • Hallo uboot,

    zum Liegendschießen kann ich dir nichts sagen aber zu der "Vorsatzlinse an der Stange" (MEC Monocle).

    Ich nutze das Teil seit über einem Jahr und bin sehr zufrieden damit! Zunächst hatte ich das Monocle vor meiner Anschütz 9015 und habe es nun vor meiner neuen FWB 800. Wichtig ist, wie auf meinem Bild in der Galerie zu sehen, dass die Stange unten montiert wird. Dann kannst du die Diopterblende noch in die Irisblende einstecken und hast nach oben keine Begrenzung.

    Hi Uwe,

    ein schönes Gewehr! ^^ :D

    Mir gefällt der Schaft mit viel schönem Holz ausnehmend gut!

    Danke auch für Deinen Tip.

    Was ist denn das für eine "Videoanlage" dort, wo andere einen Diopter haben?


    Gruß

    Wolfgang

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Nach dem, was hier geschrieben wurde und was ich "weiß" kann ich Deine Ausführung nachvollziehen und verstehen.

    Jetzt stellt sich die Frage, welchen Apparat und von wem?

    Hast Du einen link zu einem Gerät, welches sich bewährt hat; vielleicht von MEC, damit ich sehen kann, was ich in die Engere Wahl einbeziehen soll?

    MEC bietet einige ähnliche Sachen an, wobei ich nicht genau die Unterschiede sehe.

    Da das Zeug doch viel Geld kostet, scheue ich einen Fehlkauf.

    Es gibt doch sicher einen Standard, der sich bewährt hat.

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Zitat

    Was ist denn das für eine "Videoanlage" dort, wo andere einen Diopter haben?

    Hallo Wolfgang,

    das ist der Standarddiopter der FWB 800....

    Gruß Uwe

    FWB 800 W Auflage

  • kann ich dir nicht nennen,
    ich kaufe nur zu, was ich nicht selbst fertigen kann.

    Das monocle verwende ich in der Version Anschütz 70er Jahre. in deren Gummiaufsätze für den Diopter lässt sich von "hinten" eine ca 10mm Linse einsetzen. - Fertig ist das Monocle.

    Die iris ist "New old stock" gekauft. dürfte etwa aus den 80ern sein.

    mfsg daniel

  • Ich komme da nicht weiter.

    Der gesamte Schaft muß weiter weg. ...

    ...

    Bei dem Schaft beschleicht mich die Überlegung, ob ich in einen neuen investieren soll, bevor ich den jetzigen anpasse. Er liegt mir auch zu weit vom Kopf weg,...

    ? ? ?

    Ich kann dir nicht so ganz folgen ...

    Am Schaft liegt es sicher nicht. Bis auf Kleinigkeiten lässt sich dieser auf fast alle Schützen einstellen, es sei denn du fällst extrem aus der Norm.

  • ? ? ?

    Ich kann dir nicht so ganz folgen ...

    Am Schaft liegt es sicher nicht. Bis auf Kleinigkeiten lässt sich dieser auf fast alle Schützen einstellen, es sei denn du fällst extrem aus der Norm.

    Bei meiner Beschreibung würde es mir auch so gehen.

    Ich hab mich zwar zwischendurch mal korrigiert, aber meine Zustandsbeschreibung war nicht sauber.

    Also nochmal besser: wenn der Schafthaken da sitzt, wo er hinsoll, habe ich die Schaftbacke zu nahe am Kopf, um ohne den Hals abzuwinkeln, durch den Diopter sehen zu können.

    Die Backe sollte tiefer (oder der Diopter höher) sein und weiter vom Kopf weg. (Damit ich sie näher heranziehen kann; die Bemerkung habe ich vergessen dazuzuschreiben) Eine Schräghaltung würde dieses Problem lösen.

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Wo ist das Problem...??

    Schaftbacke ziehen, neues Holz fertigen und auf den Winkel montieren. Eventuell Blech kanten und mit Moosgummi beziehen. Schon kommst Du mit dem Kopf tiefer und weiter nach rechts.

  • uboot

    Ich steh immer noch ein bisschen auf dem Schlauch meine aber verstanden zu haben daß du quasi den Kopf nicht so richtig hinter den Diopter bekommst ?

    Ist dir bewußt daß du zum Liegendschießen die Hakenkappe nach oben verschieben musst ?

    Und das verkanten, das ist wie gesagt kein Problem. Die Lage/Winkel des Gewehres musst du ja ohnehin auch kontrollieren wenn du nicht verkanten wollen würdest.

  • Melde mich wieder zurück: habe mich inzwischen mit dem doch für mich gewöhnungsbedürftigen Anschlag und das Gewehr etwas gewöhnt.

    Es ist nun die normale "Super Match" mit eingezogener Wange und normal montiertem Diopter.

    Nach ca. 150 Schuß geht das auf einmal einigermaßen gut. (Von Pistole zu Liegend ist schon ein Unterschied und nach 60 bis 80 Schuß mit der Freien bei diesem Wetter bin ich etwas steif.)

    Mich stören noch 3 Faktoren:

    1. Für den Ladevorgang kann ich nur die Flosse heben, habe aber nicht viel Kraft, die ich aber für den kräftigen Entriegelungs-/Verriegelungsvorgang brauche.

    Es wäre sehr schön, wenn das weicher ginge. Ich habe aber nicht die Hoffnung, daß das mit diesem System geht.

    2. Die Schulterstütze schwimmt immer noch; ich richte nach jedem Schuß das Gewehr neu ein; das stört etwas.

    Habe mir eine gebrauchte Schaft-"Kappe" besorgt, die Ähnlichkeit mit denen der modernen Gewehre hat. Der Haken unten ist nur 6 cm lang; mal sehen, ob das reicht, aber ich denke, daß ich damit den Schaft in der Schulter fixieren kann.

    3. Ich schieße nun ohne Brille mit 2 offenen Augen. Nachdem ich mir eine Pappblende gemacht habe, ist das Zielbild etwas schärfer, aber ich hätte gerne den Rand des Spiegels schärfer. Geht das ohne die Schärfe des Ringes im Korn zu verlieren?

    Momentan bin ich bei 294 Ringen und ich sehe manchmal beim Auslösen nicht, wenn's dann eine schlechte 9 geworden ist. Wenn ich schärfer sehen würde, würde ich manchen Schuß nicht auslösen, weil ich das im Zielbild sehen würde.

    Ich sehe in YouTube jede Menge Videos vom guten Reinkemeier und stelle fest, daß es mindsten 1000 Varianten von Kimme/Korn gibt.

    Einerseits bin ich schon froh, daß ich mit meiner Einfachausstattung zurechtkomme, andererseits weiß ich nicht, ob es vielleicht Dinge gibt, die das Zielen verbessern. Aber in diesem Wust was Neues zu probieren, fange ich erst mal nicht an, weil ich garnicht weiß, wo ich beginnen soll.

    Aber jetzt mache ich mal Schritt für Schritt, dann wird sich der Nebel vielleicht lichten.

    Gruß

    Wolfgang

    Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.

  • Grüß dich,

    mit Muni von RWS hab ich den Verschluss immer spielend zubekommen. Bei CCI musste ich sprichwörtlich nachklopfen.

    Der Scheibenspiegel wird schärfer, wenn du eine Irisblende am Diopter einsetzt. Dabei geht aber Helligkeit verloren.

    mfsg daniel