Landesleistungszentrum für Sportschützen in Rheinland-Pfalz

  • Das Beispiel "Oberpfalz" zeigt sehr anschaulich, dass es ohne weiteres möglich und praktisch gut handhabbar ist, dass irreführend so genannte "Verbandsgebiete" sich überschneiden, sogar zu 100 %. Viele (auch der RSB und der Amtsrichter Dr. Breuer) kapieren eben nicht, dass die Landesschützenverbände Personenkörperschaften sind und keine Gebietskörperschaften.
    *Kopfschüttel*


    Carcano

  • Sag ich doch du Gscheithaferl. Es ist die politische Grenze der Oberpfalz genannt.

    Das wird mir mit dir aber jetzt zu OT.

    Ich hatte schon früher geschrieben, dass dies durchaus auch eine Übergangslösung für den RSB und PSSB sein kann.

    Mit freundlichstem Schützengruß
    Johann

  • Sag ich doch du Gscheithaferl. Es ist die politische Grenze der Oberpfalz genannt.

    Das wird mir mit dir aber jetzt zu OT.

    Ich hatte schon früher geschrieben, dass dies durchaus auch eine Übergangslösung für den RSB und PSSB sein kann.

    Du Dummerchen hast natürlich recht, da können doch wir nichts dafür dass Du einfachste Sätze nicht verstehst.

  • Es ist jetzt interessant, wie es weitergeht:

    1. Der RPSSB kann jetzt Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung einlegen (die ich für rechtlich schwer fehlerhaft und qualitativ mäßig halte - Breuer ist ein erfahrener Amtsrichter mit buntem Allgemeinreferat, hat aber von den speziellen Problemen, um die es hier geht, wenig Ahnung, und zudem mag der PSSB es auch versäumt haben, rechtzeitig eine Schutzschrift vorzulegen) und damit das Eilverfahren vorantreiben. Dann köäme es erst einmal zu einer mündlichen Verhandlung vor dem DSB-Gericht I. Instanz, dann die Berufiung zum DSB-Gericht II. Instanz, und schließlich ggf. die weitere Berufung zum Schiedsgericht. Den ordentlichen Rechtsweg versucht die DSB-Satzung ja bekanntlich ganz auszuschließen (was nicht völlig gelingen kann; aber sie erschwert zumindest den Zugang sehr).

    2. Oder der RPSSB kann sich auf das anhängige Hauptsacheverfahren konzentrieren ( erscheint mir aus verschiedenen Gründen weniger sinnvoll).

    3. Und schließlich kann der RPSSB auch noch einfach den Sprung in die ordentlichen Gerichtsbarkeit versuchen; verlieren kann er dabei nichts, schlimmstenfalls eine a-limine-Zurückweisung, weil der verbandsinterne Rechtsweg noch nicht erschöpft wäre. Kostet aber nicht arg viel. Vielleicht nutzt er ja die Chance.


    Carcano

  • Den ordentlichen Rechtsweg versucht die DSB-Satzung ja bekanntlich ganz auszuschließen (was nicht völlig gelingen kann; aber sie erschwert zumindest den Zugang sehr).

    Das der DSB den nordentlichen Rechtsweg zu vermeiden ist in diesem Fall schnell zu verstehen. Er hätte zu Zeiten des SSV RLP, die nächste Instanz meines Erachtens auch verloren. Nur gab es damals ein "Umschwenken" der Bezirke 15, 14 /1 und 14,2 des RSB. Man hätte es besser damals bis zum Ende durch gezogen, dann wären wir Rheinland Pfälzer einen Schritt weiter zu dem Verband in Landesgrenzen. Der SSV hätte sich mit dem PSSB sofort verständigt, wenn es einige RSB Vertreter auch anders sehen. Aber sie haben wie immer den "besseren" Durchblick.

    Kostet aber nicht arg viel. Vielleicht nutzt er ja die Chance.

    Ich hoffe, sie ziehen es diesmal zum Wohle des Sports und der Aktiven bis zum Ende durch.

  • 1. Der RPSSB kann jetzt Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung einlegen

    Was würde denn passieren, wenn der RPSSB diese Verfügung einfach missachten würde? Würde der DSB den RPSSB/PSSB ausschließen? Was für einen Hebel außer dem Ausschluss gibt es denn wenn ein Mitglied seine Satzung verändern will? Es gibt doch keine Genehmigungspflicht seitens des DSB bezüglich der Satzung der Mitglieder, oder?

  • Bei einer Missachtung würde das Verbandsgericht ein (u.U. erhebliches) Ordnungsgeld verhängen. Das könnte m.E. auch im staatlichen Forum vollstreckt werden (durch den zuständigen Gerichtsvollzieher).

    Faszinierend, dass eine selbstgebaute Judikative da Vollstreckungstitel ausstellen kann.

  • Ja, das habe ich zu kurz beschrieben. Es bedarf schon eines Zwischenschritts. Das genaue Procedere solcher Fälle müsste ich aber selbst noch einmal nachlesen. Scheint mir hier auch etwas vom Thema wegzuführen?

  • Machen die in anderen Sportarten, z.B. Fußball, auch so !

    Nun die Fußballer gehören auch mafiösen Organisationen an, dies also kein Qualitätsindikator. Ich kann die Sportgerichtsbarkeit ja noch akzeptieren, wenn es um Regelverstöße im Sport geht. Wenn man sich aber anmaßt Dinge zu beurteilen welche darüber hinaus gehen, dann bekomme ich ein Problem damit.