Hämmerli AP20

  • Hallo Adrian,
    nicht so voreilig mit deiner Meinung!


    Das man dem Laufmantel kuriose Farben geben kann, na ja.


    Über das wesentliche - Karusche waagrecht oder senkrecht, Abzug, Visierung, usw. - weis doch noch keiner was.


    Hat Adrian mehr Inforamtionen als der Rest der Welt zum Datum 2013-31- 03.


    PS
    Teuer ist nicht immer besser................


    Beste Grüße aus dem Allgäu
    Frank

  • :cursing: Ich habe doch gar keine Meinung geäußert! Also ich habe das Teil befingert und auch mal Probe geschossen. Die Kartusche lässt sich sowohl waagrecht als auch senkrecht montieren. Der Abzug ist angeblich voll einstellbar, der Griff lässt sich sowohl für Links als auch für Rechtsschützen umbauen. Subjektiv war das Abzugsgewicht an meiner Testwaffe zu hoch, aber ich wollte da jetzt nicht daran herum schrauben. Beim Korn handelt es sich um ein Dreieckskorn mit drei verschiedenen Breiten. Der Kimmeausschnitt ist in der Breite verstellbar.


    Was ich vermisse ist eine Anzeige, die eine Aussage über den Druck in der Kartusche zulässt.


    Ich finde die Idee und das Preis(680€)/Leistungs Verhältnis auf den ersten Blick gut. Die Farbwahl für die Kartusche (grau) ist eine Geschmackssache. Als (Vereins)waffe für Anfänger die noch nicht die nötige Kraft (Gewicht 870g) haben, eine Überlegung wert.


    Jetzt habe ich eine Meinung geäußert :D
    Adrian

    Edited 2 times, last by Adrian ().

  • Hmm, also als Vereinswaffe gedacht....


    Servus erst mal,


    bei uns im Verein haben wir mittlerweilen kpl. auf Steyr umgestellt (was Vereinswaffen betrifft).
    Gute Qualität, lange Lebensdauer, einfach für Anfänger.
    Selber bevorzuge ich meine Tesro.


    Die Hämmerli hab ich noch nicht in den Fingern gehabt; das Design sieht aber eher"billig" aus.


    LG
    Alex

  • Hallo Zusammen,


    mein Bekannter hat gerade die Hämmerli AP20 zum testen, selbst habe ich mit der Waffe noch nicht geschossen hatte sie aber schon in der Hand.


    Für eine Anfängerpistole finde ich sie sehr geeignet und auch für Schüler und Jugendliche.


    Abzug lässt sich verstellen, leider nicht ganz so viel wie bei teueren Waffen aber für den Anfang reicht es (Verstellmöglichkeiten sind: Vorzugsweg, Vorzugsgewicht, Abzugsgewicht, und noch ein paar, fallen mir leider nicht mehr ein)


    Die Visierung ist gut, Drehkorn mit drei verschiedenen breiten, Kimme ist auch breiten verstellbar.


    Zum Griffe, er ist universal einsetzbar, das heist die Handauflage kann man für rechts und auch für links Schützen montieren, und auch der Spannhebel lässt dich an beiden Seiten anbringen.


    Die Kartusche kann man senkrecht und auch Waagrecht montieren, leider hat sie kann Manometer.


    Ich hoffe ich konnte weiterhelfen

  • Ich konnte gestern ein paar Schuss mit einer AP20 machen. Kann mich der Meinung von Dani1988 nur anschließen. Der Abzug und auch das Schussergebnis waren aus meiner Sicht überzeugend.


    Die Idee mit dem auswechselbaren Laufmantel finde ich gut, da die Jugend auf solche Dinge ja verstärkt achtet und der Preis ist halt auch ein Argument für die Jugend. Ein Manometer zum prüfen der Kartuschen war bei der Waffe mit dabei, spontan fällt mir nichts ein was bei dem Startpaket fehlt.

  • Für Einsteiger oder als Vereinswaffe ist diese Luftpistole super, damit trifft man genauso gut die 10 wie mit jeder anderen LP auch! Zubehör liegt ausreichent bei. Und der Preis ist ist klasse, achso einen einen trockenabzug hat diese LP natürlich auch :) viel spaß und gut schuss damit

    Der PC rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer
    Atomkraft, ja bitte!

  • Für Vereine ist die Lupi sicher eine preislich interessante Option und wird die Wettbewerber preislich unter Druck setzen.


    Wenn ich mir privat eine neue Lupi von Walther/Hämmerli kaufen würde, würde ich persönlich die LP 400 vorziehen.....

  • Obwohl es eigentlich noch zu früh ist, beschäftigt mich als technikbegeisterter Mensch das Thema "Eigene LuPi" schon etwas, zumal ich grundsätzlich aus Erfahrung (Vereinsmaterial war ständig verstellt, durch unsachgemäßen Umgang beschädigt [was niemanden interessierte] oder einfach plötzlich verschwunden) immer lieber eignenes Material habe (theoretisch könnte ich zusätzlich im Keller auf 9m trainieren). Nach Studium der einschlägigen Onlineshops bin ich auf die AP20 gestoßen, besonders weil sich der Preis doch deutlich von anderen LuPi`s absetzt. Mir ist klar, dass der Preis der AP20 gegenüber höherpreisigen Modellen auf eine weniger aufwendige Verarbeitung und weniger Verstellmöglichkeiten basiert.
    Die Frage ist nun, ist man in den ersten Jahren überhaupt in der LAge das Potential dieser Waffe auszureizen?


    Irgendwo im inet (Quelle weis ich nicht mehr) wurde Schlechtes über Hämmerli berichtet. Die Qualität soll wohl nichtmehr das Niveau vergangener Tage habe. Könnt ihr das bestätigen?

  • Du wirst nie in der Lage sein das volle Potential einer Luftpistole auszunutzen, es sei du wirst irgendwann mal einen Streukreis von 9mm mit eingeschossener Munition erreichen und dauernd 400 Ringe schießen. :)


    Spaß beiseite, mein Eindruck von der AP20:


    Die Waffe ist dank der vertikalen Kartusche sehr gut ausgewogen, fast über dem Abzug, wie es sein soll. Der Abzug ist ein ticken besser als der der LP 400 von Walther, diese habe ich auch geschossen. Die AP20 hat keinen Absorber oder Laufbohrungen, so dass man den "Rückschlag" und das Hochspringen deutlich merkt, was dem ganzen, besonders zu diesem Preis, kein Abbruch ist. Den Kompensator hätten sie anders gestalten sollen. Auch wenn er dazu dient die Luft hinter dem Diabolo abzuleiten, dass er keine Beeinflussungen mehr durch die Luft erfahren kann, wird er aber gleichzeitig auch genommen, um das Springen der Laufmündung zu minimieren, da die Luft eher nach oben abgelenkt wird, als nach unten oder in beide Richtungen gleich. Leider wird bei diesem Kompensator die Luft gleich verteilt nach unten und nach oben abgeleitet, so dass diese Luft nicht genutzt wird, so wie bei anderen LP's, um das Springen zu minimieren. Abhilfe schafft hier das Zukleben der unteren Löscher vom Kompensator, so dass die Luft nur nach oben abgelenkt wird.
    Ein weiteres Manko ist, dass die Schrauben von dem Klötzchen am Ladehebel zu Betätigung in den dünnen Ladehebel gehen und der nicht so dick ist. Das heißt, dass die Schrauben, die durch das Klötzchen durch geht und in den Ladehebel geschraubt werden, nicht viel Metall "Fleisch" zum greifen haben und dieses Gewinde im Ladehebel schnell abgenutzt ist, anders herum wäre die Lösung besser gewesen, aber ich denke, gleich zu begin, diese Schrauben mit Loctide einzusetzen, würde helfen.


    Ob ich dazu raten würde, gute Frage. Wenn man Glück hat, bekommt man in eGun oder Privat eine gut gebrauchte Walther LP 300 XT, Steyr LP 10, Feinwerkbau P34, deren Preis unter dem der AP 20 liegt und da würde ich eher da zuschlagen. Auch wenn diese Waffen gebraucht sind, sind sie hochwertiger als die AP 20, besonders die LP 10!

  • Der Vorteil wäre, dass ich mir den Kartuschen-TÜV keine Gedanken machen muss. Außerdem könnte ich die Waffe beim Händler testen und ich hätte bei Problem einen Ansprechpartner. Ich habe nur Bauchschmerzen beim Kauf übers Internet, besonders wenn ich die Waffe nicht in der Hand hatte. Vllt erbarmt sich ein Vereinskollege zum Verkauf einer Waffe:).
    Ich muss aber sagen, dass mir die AP20 in der Pro Version optisch sehr zusagt.

  • Das ist ein Vorteil dieser günstigen Waffe. Man kann sie Stück für Stück umbauen, andere Teile anbauen und verfeinern, einen sehr guten Griff anbauen. Aber für die 890€, was diese Pro Variante kostet, bekommt man schon eine recht gut gebrauchte Steyr LP 10, meine ist über 14 Jahre alt und ist immer noch Top, und da liegen Welten dazwischen, schaue einfach mal bei eGun rein.


    Kauf übers Internet, da würde ich mir keine Gedanken machen. In all den Jahren und das sind bald 25, in denen ich schieße, habe ich meine Waffen immer persönlich zu den Herstellern oder Importeuren geschickt oder hingefahren und hatte nie Probleme. Ganz im Gegenteil, bei Gehmann war ein neuer Schlagbolzen in meiner Morini CM 22 in einer Stunde eingebaut und bei Steyr sind die Waffen nach ca. einer Woche wieder da!


    Es bleibt natürlich ganz alleine dir überlassen, für was du dich entscheidest.



    Leichte Waffen für Anfänger, besonders im Jugendbereich, sind irgendwie gerne gesehen. Ich bin persönlich davon kein Fan, da ich immer wieder sehe, wie sie wackeln, da die Masse und somit die Massenträgheit fehlt. Für den Anfang kann man die Waffe ja auflegen, bis der Grund sitzt und dann geht mal langsam ins freihändige Schießen über!

  • Ich finde, der einzigen Vorteil an der AP20 ist das die Kartusche vertikal montiert werden kann, somit ist sie gut ausbalanciert.
    Die Abzugseinheit empfinde ich jetzt nicht als den Hit, aber Geschmäcker sind ja verschieden.....
    Die AP20 nach und nach aufzurüsten halte ich auch für nicht sinnig, da die einzelnen Komponenten nicht günstig sind....
    Das Problem mit dem Ladehebel besteht, hab ich auch schon gehört/gesehen.....


    Aber wie Daniel schon sagte, es bleibt dir überlassen für was du dich entscheidest, wenn dir die Pro zusagt lass sie dir nicht ausreden ;)

  • So ich bin jetzt nun etwas schlauer...
    Sowohl die AP20 als auch die AP20Pro hatte ich in der Hand und auch geschossen.
    Die AP20 ist definitiv eher eine Pistole für Kinder oder für den allerersten Einstieg. Mir war sie defintiv zu leicht und das Schußgefühl war auch für mich speziell nicht das wahre (das lag am Griff).
    ABER die Pro-Version ist super! Lag sehr gut und vertraut in der Hand. Das Schießen war auch super. Die Waffe schoss sich recht ruhig. Ich konnte keine groben Verreisser feststellen. Also die 200€ mehr merkt man. Verarbeitung ist auch wirklich gut ( DanielB : ok der Ladehebel konnte wirklich etwas mehr Material vertragen). Ich kann sie definitiv nur weiterempfehlen. Und mal ganz ehrlich, aus dem Bogensport kenne ich das Phänomen, dass sich die Leute Profibögen (ich gebe zu, dass ich auch einen hatte:)) mit Profimaterial (Easton X10 ) kaufen, aber nicht ansatzweise das Potential ausnutzen können. Ich habe oft gesehen, dass diese Leute von anderen, die Material schiessen, welches vllt nur eindrittel kostet, (auf gut deutsch) abgezogen werden. Geld schiesst halt keine Ringe. In diesem Sinne schaut euch die Pro an!
    Am Ende des Tages ist es aber keine AP20 Pro geworden sondern eine gebrauchte LP300 XT. Die LP300 liegt auch super in der Hand, ist hochwertiger und war günstiger (dies war der Hauptgrund für meine Kauf, ansonsten wäre es die Pro geworden).

  • Siehste, die eigenen Erfahrungen sind immer die Besten, denn jeder hat halt seine und seinen eigenen Geschmack!


    Mit der LP 300 XT hast du eine gute Wahl getroffen, damit wirst du lange Freude haben. :)