Wie komme ich an eine gute gebrauchte Luftpistole?

  • Hallo,


    ich möchte zusätzlich zum Luftgewehr und KK schießen mit dem Luftpistolen schießen beginnen.
    Dies nicht auf Hochleistungsniveau. Hauptsächlich auf Vereins- und Gauebene.


    Ich schieße bis dato nur so 2-3x im Jahr. Die Ringzahlen bei 40 Schuss liegt aktuell so bei zwischen 330 und 350 Ringen.


    Damit es auch Spaß macht sollte die Leistung noch ein bißchen nach oben gehen. Hierzu möchte ich mir eine günstige, gute gebrauchte Luftpistole kaufen. Marke ist nicht relevant. Handgröße zwischen M und L. Im Verein schieße ich entweder eine Feinwerkbau LP100 oder die Hämmerli AP20.


    Hierzu benötige ich eure Hilfe.
    Wie komme ich an so eine Waffe? Welche Luftpistole ist zu empfehlen?


    Und mit welchen Kosten muss ich rechnen?


    Danke für eure Hilfe.


    Lg Peter1208

  • Schau dich doch zur Orientierung einfach mal eine Weile bei eGun.de um.
    Dann entwickelst du ein Gefühl für die derzeitigen Preise.

  • Danke für den Tip...


    Was haltet ihr von der günstigen Hämmerli AP20-Luftpistole?


    Ist die Wettbewerbsfähig?


    Hab bei Egun diese Pistole in neu für 600 € gesehen. Der Preis ist unschlagbar, wenn Sie gut ist...

  • Was haltet ihr von der günstigen Hämmerli AP20-Luftpistole?


    Ist die Wettbewerbsfähig?

    Du findest hier im Forum verschiedene Beiträge zur AP20. Die AP20 PRO halte ich für eine sehr ordentliche LP (ich habe sie selbst getestet), wenn man etwas neues will. Jedenfalls auf Kreisebene fallen mir spontan vier Schützen ein, die die AP20 Pro schiessen.
    Ich zB. habe damals meine LP300XT (praktisch im Neuzustand) über egun zum Schnapperpreis (ca. 650€ inkl. neuem Nussbaumgriff) ersteigert. Dank meines Maßgriffs bin ich mittlerweile mit der LP zufrieden und kann sie EInsteigern empfehlen. Ich würde dir daher die LP300 (XT) ans Herz legen. Sie wird bei egun oft und günstig angeboten und ist technisch gut ausgestattet. Bis vor kurzem gab es Schützen, die die XT auf Topniveau geschossen haben.

  • Wenn man auf den Groschen achten muß und eine neue Preßluftpistole haben will, ist die AP20 Pro wirklich nicht übel.
    Wenn man auch den Unterschied zur inzwischen wesentlich teureren Steyr LP2 (von den Premiumgeräten reden wir jetzt nicht) deutlich merkt.
    Nur, ob sich das in Ringzahlen manifestiert, hängt eher mit dem Steuermann als der Waffe zusammen.


    Die AP20 ist aber auf jeden Fall ausgesprochen leicht. Das mag nicht jeder - sie ist eigentlich eine Einsteigerwaffe für den Kinder- und Jugendbereich.


    Wir haben im Jugendtraining zwei zum Verborgen und zwei, die von den Eltern gekauft wurden. Eine haben wir bereits zum Service schicken müssen, weil die Geschwindigkeit nicht mehr stimmte. wurde aber anstandslos innerhalb von gut einer Woche incl. Versand repariert.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Also ich denke folgendes:
    Wenn du keine rundenwettkämpfe oder Meisterschaften mitschiessen willst und das echt nur just for fun machen möchtest, ist eine günstige vollkommen in Ordnung.
    Möchtest du aber an Meisterschaften teilnehmen und dein Team unterstützen wollen, solltest du die Luftpistolen deiner Vereinskameraden testen!
    Du musst von Anfang an mit dem Sportgerät glücklich sein, sonst kaufst du doppelt.
    Jeder Schütze hat so seine verschiedenen Eigenschaften und jede Pistole ist unterschiedlich.
    Werde dir bewusst was du machen möchtest, teste dich durch, denke drüber nach und dann kaufst du! ;)

  • die AP20 ist ne Anfänger/Kinderpistole, würde ich grundsätzlich keinem empfehlen.


    wenns günstig und gut sein soll würde ich auch die LP300 XT gebraucht holen, solide Waffe und günstig zu haben.

  • Hallo Peter,


    es spricht nichts gegen eine gebrauchte Luftpistole. Auch nicht wenn Du an Meisterschaften teilnehmen möchtest.
    Um zu entscheiden was für eine es werden gilt das Zitat.

    Möchtest du aber an Meisterschaften teilnehmen und dein Team unterstützen wollen, solltest du die Luftpistolen deiner Vereinskameraden testen!
    Du musst von Anfang an mit dem Sportgerät glücklich sein, sonst kaufst du doppelt.

    Ich würde Dir eine Pressluftpistole empfehlen. Ein Vorkomprimierer wie die FWB 100/103/103 geht aber auch.
    Von einer CO2-Pistole würde ich Dir aber generell abraten! Diese Pistolen sind zwar auch Präzise, aber die Handhabung um die Kartuschen zu füllen ist schon lange nicht mehr zeitgemäß.


    Abgesehen davon musst Du bei einer gebrauchten auch immer gucken wie lange die Kartuschen noch Tüv haben. Sonst wird man dich auf Wettkämpfen nicht starten lassen.
    Neue Kartuschen für Pressluft liegen (Herstellerabhängig) preislich um 130€, das sollte in die Kalkulation mit einfließen.
    Darüber hinaus muss man eventuell auch noch Geld für einen passenden Griff einplanen. Aber wenn deine Handgröße zwischen M und L liegt hast Du schon bessere Chancen etwas passendes zu finden.


    Zur Pistole ist zu sagen, dass Du mit einer Walther LP300 XT nichts verkehrt machst. Genausowenig mit einer Feinwerkbau.
    Das Preisniveau von Steyr auf dem Gebrauchtmarkt finde ich hingegen zu hoch, da bekommt man für ca. 200€ - 300€ mehr eine neue (mit zwei neuen Kartuschen und der passenden Griffgröße).


    Bei der Hämmerli würde ich Dir, wenn, wie homofaber, eher zur AP20 Pro raten. Aber, seit Hämmerli von Walther übernommen wurde sind die Hämmerlimodelle die unterste Einsteigerklasse.


    Abschließend gilt wie schon oben geschrieben: Teste soviele Modelle wie möglich. Von Vereinskameraden oder im Fachhandel. Du wirst dann merken was Dir liegt.

  • Hallo,


    Danke für die vielen und guten Antworten und Tipps.


    @kruemelgirl: kannst du mir nähere Infos zu dieser Pistole zuschicken? (Daten, Bilder und Preis).
    Am besten per Mail auf grauer.peter@web.de.
    Hört sich auf jedenfall interessant an.


    Ich stelle fest, dass es doch nicht so einfach ist. So muss ich mal testen gehen. :-)


    Gruß Peter

  • Hallo,


    Habe jetzt eine Tesro P10 Holme-Edition getestet. Gefiel mir sehr gut. Ringergebnis lag bei erstaunlichen 360 Ringen ohne was einzustellen. (War ne Vereinswaffe)


    Heute habe ich dann ne Walther lp300 geschossen. Schussverhalten war ganz anders. Schuss geht irgendwie "härter" weg.


    Die Tesro fühlte sich angenehmer an.


    Soweit zum Zwischenstand.


    Lg Peter

  • Für interessierte Nach-/ Mitleser:


    bei meiner LP300 dachte ich immer "ach ja, trotz Kompensator gibts ja doch einen Rückstoß".


    Nachdem ich mal aus reiner Neugierde statt der im Verein angebotenen und von mir regeläßig genutzten Topshot Competition Luftgewehrmunition die 0,45g RWS R10 Match probiert habe, kann ich sagen, dass das Schussverhalten (zumindest bei der LP300) enorm von den Diabolos abhängt.


    Die Luftpistole ist überhaupt nicht mehr "ruppig" und da springt so gut wie nichts mehr. Toll! Ich bin von den leichteren RWS Diabolos so begeistert gewesen (und bin es immernoch), dass ich mir gleich 25 Dosen davon gekauft hatte.

  • Wenn der Kompensator auf die Geschoße eingestellt ist

    macht Sie nicht die geringste Bewegung mehr.

    Leider wissen das viele gar nicht. Jede Pistole muss für

    die Munition eingestellt werden!

  • Geronimo

    Added the Label Pistole