Bitte verteilen: Studie mit Jungschützen (14-17 Jahre)

  • Danke Erzwo.


    Hoffentlich nehmen viele Jugendliche motiviert an der Studie teil und geben die richtigen Antworten auf die richtigen Fragen.


    Wer hat den schon so einen Fragebogen in die Finger bekommen?


    BBF

  • Hallo Wilhelm,


    vielen Dank für deinen Beitrag, liefest Du doch damit einen weiteren schlagenden Beweis für meine schon vorher getroffene Aussage.


    Quote

    Aber ich vergesse immer, wer, selbst wenn nur insgeheim, von einer waffenlosen Zukunft des Zielsports träumt, der argumentiert und agiert natürlich anders.


    Und dazu gehört natürlich auch, diejenigen, welche sich noch, wenn auch oft schon recht verzweifelt und frustriert, für den Erhalt des Schießsports, ich betone, des Schießsports, in seiner jetzigen Form und Vielfalt einsetzen, als Bedenkenträger, Verlierer und Verweigerer zu titulieren.



    Liebe Leser, lasst euch nicht verschaukeln. Es gibt unter uns Schützen, fast ausschließlich aus den Reihen der Funktionäre, die wollen ganz bewusst diese Lichtpunktgeschichte (Zielsport) als langfristig ausschließlichen Ersatz für den Schießsport etablieren. Es geht ihnen dabei um die Vision eines sauberen waffenlosen Sports. Und das ist jetzt nicht einfach so eine Behauptung von mir. Das sind ganz klare Aussagen von Funktionären, auch wenn sie bisher so nur hinter verschlossenen Türen fallen.


    Aber nicht nur das Ziel ist dabei ein (tödlicher) Irrweg, alle Aktivitäten auf diesen Gebiet führen schon jetzt zu einer weiteren massiven Spaltung unter den Schützen. Schweigen bedeutet eben nicht immer Zustimmung. Nicht wenige Schützen werden sich einfach schweigend zurückziehen, sie werden einfach leise gehen, weil sie sich verraten und verkauft vorkommen, weil sie sehen, dass, statt sich den ganzen unberechtigten Angriffen und Kampagnen gegenüber dem Schießsport zu stellen, sich zu wehren, statt mit einer gemeinsamen Stimme dem Spuk ein Ende zu bereiten, ihr Verband und Funktionäre an völlig ungeeigneten Ersatzlösungen basteln. Ersatzlösungen, welche vielleicht noch eine Zeit lang für die kurzfristige Bespaßung von Kindern taugen, aber niemals ein Ersatz für den Schießsport sein können.



    Jeder der vor dem realen Hintergrund weiterer gesellschaftlicher Verbotsforderungen diese Lichtpunktgeschichte propagiert, muss sich die Frage gefallen lassen, worum es ihm geht. Um einen Beitrag zum Erhalt des Schießsports in seiner jetzigen Form und Vielfalt wohl kaum. Kinderbespaßung als Selbstzweck und die Motivation, auch (wieder) als ein Vertreter einer 'sauberen' Sportart angesehen zu werden wohl eher.


    Dazu passen dann auch gut solche auch hier im Forum schon getätigten Aussagen wie "Solche Waffen (Pistolen nach SpO) packe ich nicht an"



    Mit bestem Schützengruß


    Frank

  • Um mich mal direkt zu zitieren:


    So, schluß mit der Lichtpunkt und "was weiß ich nicht alles was noch böse ist" Diskussion.
    Es geht in diesem Thema um die Studie die im ersten Beitrag erwähnt wurde, zurück zum Thema oder es wird hier gelöscht oder das Thema geschlossen.

  • Nein, so läuft das nicht, ihr kennt doch unsere Forenregeln! Wir verteufeln weder Großkaliber, das durchaus eine deutliche Herausforderung für andere Disziplinen darstellt, nicht wirklich sportlich, sondern durch ständige „Störgeräusche“ wie furchtbare Missbrauchsfälle und die Vermischung von sportlicher Betätigung und gefühlten Bürgerrechten, noch Lichtpunkt, das ausgerechnet von der Großkaliberfraktion immer und immer wieder als mögliche Alternative zu anderen Disziplinen angeführt wird, von Waffengegnern aber vermutlich genauso abgelehnt würde. Gebt's endlich auf, wir lassen uns nicht spalten, das muss doch langsam echt der letzte verstanden haben, oder? Und jetzt zurück zum Thema!

    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“

  • Murmelchen,


    ich weiß nicht, was Du wirklich hinter verschlossenen Türen von den Funktionären alles gehört hast. Nur die Aussage "Lichtpunktgeschichte (Zielsport) als langfristig ausschließlichen Ersatz für den Schießsport etablieren", widerspricht nun wirklich der Realität.


    Kann es sein, dass Du neben Deinem enormen Fachwissen und Deiner für viele Schützen sehr hilfreichen Erfahrung, die Du uns hier zur Verfügung stellst, jetzt auch als Verschwörungstheoretiker unterwegs bist? Wie groß und mit wieviel Sprüngen muss die Glakugel sein, aus der Du uns die Zukunft vorhersagst?


    Die Gegenwart und die Zukunft sind für den Schießsport deswegen so problematisch, weil wir über Jahre Spaltung und Spaß zugelassen haben und blind und stumm die negative gesellschaftliche Meinungsbildung gegenüber unserem Sport hingenommen haben, als Sportler, Verein und Verband.


    Du bist mit Deiner Einstellung zum Lichtschießen m. E. vollkommen auf dem Holzweg. Sofern Du Dich einmal wirklich mit dem Lichtschießen befasst haben solltest, wüsstest Du, dass das angewandte Lichtschießen im Nachwuchsbereich früher oder später dazu führt, dass die Kinder mit Luftdruck- oder mit Kleinkaliberwaffen ihren Sport betreiben wollen.


    Wenn es zukünftig reine Sportvereine geben wird, die die Lichtwaffen in ihr Sportangebot integrieren werden, dann wäre auch das ein Ergebnis der Inaktivität der Schützenvereine, die nicht verstehen wollen/können, dass sich die Welt verändert.


    Warum gönnst Du eigentlich den Kindern nicht den Spaß am Sport, den Du selber gerne für Dich und Deine Sportfreunde in Anspruch nimmst?

  • Zum letzten mal, zurück zum Anfangsthema.


    Wilhelm und Murmelchen macht das bitte per PN aus und nicht in diesem Thema.
    Und soll es als Diskussionsthema hier ins Forum gehören, eröffnet ein eigenes Thema dafür.

  • Schön, die angepeilte Zielgruppe < 17 Jahre dürfte man allerdings viel eher beim Bogen-, Luftdruck- oder Kleinkaliberschießen antreffen, also warum überhaupt diese immer gleich verlaufende Diskussion?

    „Great minds discuss ideas;

    average minds discuss events;

    small minds discuss people.“