Schützenwesen im NWDSB

  • Zur Klarstellung:
    Verursacher der Abwanderungswelle von Vereinen im/aus dem NWDSB ist allein die Verbandsführung, die es bis heute nicht geschafft hat, den überwiegend traditionell ausgerichteten Schützenvereinen den Mehrwert eines LLZ verständlich zu machen, Fragen zur Finanzierung und dem Gesamtkonzept nachhaltig zu beantworten.

    Jetzt, die aus den abgewanderten Vereinen übrig gebliebenen Sportschützen/innen den Zugang zu den DSB-Disziplinen in eigenen, neu gegründeten Vereinen zu versagen, halte ich für unlauter, ja skandalös.

    Allerdings halte ich es auch für unseriös, den abgewanderten Vereinen in ihren neuen Verbänden, die wahrscheinlich in Ihren Fahnen "Geiz ist geil" als zusätzliches Bekenntnis eingestickt haben, vorzugaukeln, mit den niedrigen Beitragssätzen und den unterschiedlichsten Selbstfinanzierungsmethoden zukunftsfähig zu sein.

    http://www.noz.de/lokales/hasber…der-anerkennung

  • Zur Klarstellung:
    Verursacher der Abwanderungswelle von Vereinen im/aus dem NWDSB ist allein die Verbandsführung, die es bis heute nicht geschafft hat, den überwiegend traditionell ausgerichteten Schützenvereinen den Mehrwert eines LLZ verständlich zu machen, Fragen zur Finanzierung und dem Gesamtkonzept nachhaltig zu beantworten.

    Jetzt, die aus den abgewanderten Vereinen übrig gebliebenen Sportschützen/innen den Zugang zu den DSB-Disziplinen in eigenen, neu gegründeten Vereinen zu versagen, halte ich für unlauter, ja skandalös.

    Allerdings halte ich es auch für unseriös, den abgewanderten Vereinen in ihren neuen Verbänden, die wahrscheinlich in Ihren Fahnen "Geiz ist geil" als zusätzliches Bekenntnis eingestickt haben, vorzugaukeln, mit den niedrigen Beitragssätzen und den unterschiedlichsten Selbstfinanzierungsmethoden zukunftsfähig zu sein.

    http://www.noz.de/lokales/hasber…der-anerkennung

    Da gibt es eigentlich nichts klarzustellen! Das ist Deine Meinung Wilhelm, sie sei Dir gegönnt, aber längst nicht die Meinung aller! Zu Absatz drei gebe ich Dir Recht. Zu Absatz eins und zwei darf man getrost anderer Auffassung sein. Es ist doch mittlerweile bis in die letzte Ecke durchgesickert, dass das LLZ bestimmten Personen nur als Vorwand diente um Aufruhr zu schüren. Es redet doch kaum noch einer drüber, weil, man höre und staune, weitergebaut wird und allen Unkenrufen zum Trotz die Finanzierung auch noch gesichert ist.
    Hab ich auf dem letzten Delegiertentag vielleicht etwas verpasst? Kann schon verstehen, das es dem Einen oder Anderen dabei die Sprache verschlagen hat.
    Klarstellung: Es hat den Anschein, als ob der Verband fast alles richtig gemacht hat und eben nicht vor ein paar Verbalkraftprotzen eingeknickt ist.

  • In der ganzen Diskussion hier würde ich gerne einfach mal ein Thema hinzubringen.

    Inwiefern werden die Schützenvereine ( und Ihre Mitglieder ) die jetzt aus dem NWDSB und damit auch dem DSB ausgetreten sich in folgenden Fällen äußern / fühlen:

    In Rio holen deutsche Schützen Medaillen und / oder gar Siege

    Die Anerkennung als Immaterielles Kulturerbe (auch das hat der DSB durchgeboxt - und die ganzen Anträge, Sitzungen, Anhörungen was auch immer da nötig war - waren bestimmt nicht mal so geschwind gemacht)

    Fall a) Werden die ausgetretenen Mitglieder sagen - schön, aber das sind nicht wir....

    oder Fall b) Werden Sie stolz die Arme heben und sagen, jawohl das sind wir!

    Im Falle des Kulturerbes kann ich die Frage schon beantworten - man schaue sich nur die Homepages und Facebookseiten an - das Logo findet sich häufiger.


    Also schön - nicht bezahlen, aber die Vorteile wo es geht mitnehmen. Willkommen in der Solidargemeinschaft Schützenvereine!

  • Monopol hin, Monopol her. Es kann nicht angehen, daß sich Vereine mit all ihren Mitgliedern aus dem NWDSB verabschieden, um die Beiträge zu sparen und von hinten herum eine wesentlich geringe Anzahl an Sportschützen über eine neugegründete SSG wieder anmelden.

    Doch, dies kann angehen. Und wenn der NWDSB so weiter macht, werden sie es von einem Richter erklärt bekommen. Die SSG sind nun einmal eigenständige autarke und vor dem Gesetz völlig eigenständige Legaleinheiten. Das muss dir nicht gefallen, aber so ist es. Und wenn der NWDSB in einer Monopolposition ist, dann werden sie nicht darum herum kommen, dies akzeptieren zu müssen.

  • was will ich?
    Sport, schießen, kämpfen und mich selber bestätigen mit Schützen in einer Mannschaft ?
    oder " Tradition" mit Trallala und Hopsassa ohne Leistung?
    Ich verstehe beide Seiten, nur muß ich mich entscheiden.
    Wenn Funktionäre jeweils die für sich angenehme Seite aussuchen dann sollte ich aus das zulassen.
    Sie wurden ja gewählt.
    Im Internationalen Vergleich zählt halt nun mal die Leistung.
    Jeder muß für sich die Entscheidung treffen.
    Oder wie ich auch immer gerne bemerke: jeder stirbt seinen eigenen Tod.
    Geld gibt es nun mal nur für Leistung , ein schönes Schützenfest mit Umzug und allem Trallala
    kann die Geldgeber nicht überzeugen.
    Für die Masse der Funktionäre natürlich die Plattform um ihr eigenes Ego zu befriedigen.
    In diesem Zusammenhang denkt mal über unsere Spitzenschützen nach.
    Von wem werden sie denn unterstützt?
    Wer ist denn aus den Kadern alles bei der Bundeswehr und holt die Siege für unser Land?
    Für meinen Teil kämpfe ich lieber um jeden Ring als mit einer Kutsche durchs Dorf zu fahren.
    In diesem Sinne allen Kämpfern viel Glück bei den Meisterschaften und immer einen Ring mehr als der "Gegner"
    Kleiner Zusatz es gibt auch schöne Heimatvereine in unserem Land.
    Nur kann ich mich hier nicht mit Leistungen der aktiven Schützen schmücken.
    Ja ich kann mir denken jetzt wieder einen Sturm im Wasserglas ausgelöst zu haben.
    Nachdenken soll ja manchmal helfen.

  • Da bin ich mir nicht so ganz sicher und das sollten die SSG Anhänger auch nicht sein. Es kommt darauf an wer den längeren Atem und die nötige Kohle hat noch weiter zu gehen.

  • was will ich?
    Sport, schießen, kämpfen und mich selber bestätigen mit Schützen in einer Mannschaft ?
    oder " Tradition" mit Trallala und Hopsassa ohne Leistung?
    Ich verstehe beide Seiten, nur muß ich mich entscheiden.

    Ich bin da anderer Ansicht: Für mich sind das 2 Seiten EINER Medaille. Beide Seiten sind unterschiedlich, aber besser ist es, man hat beide, sonst hat die Medaille Probleme mit der Anerkennung.
    Klar gibt es reine Sportschützenverbände und auch reine Traditionsgruppierungen, aber nach meiner Wahrnehmung ist eine Kombination deutlich attraktiver in der Außenwahrnehmung. Zwar kämpfen die Sportschützen immer wieder gegen die Öffentlichkeit, die diese nicht als Sport anerkennen will oder sie gerne verbannen möchte (zumindest will das ein Teil davon), aber für die Nachwuchsgewinnung ist der Sport deutlich wichtiger als die Tradition (so zumindest in meiner Gegend). Der Traditionsbereich hat aber ebenso seine Funktion und Berechtigung, denn neben der Tatsache, dass durch einen starken Traditionsbereich (auch) die finanzielle Belastung der Sportschützen deutlich geringer ist (man stelle sich nur vor, 20-30 Sportschützen müssen den Neubau eines Schießstandes incl. Finanzierung bewerkstelligen) ist auch die Einbindung in die örtliche Gemeinschaft durch den Traditionsbereich meist intensiver (Schützenfest, Beteiligung an anderen örtlichen Festen, intensive Kommunikation über Schützenbelange im Ort), da ja mehr Leute davonbetroffen sind. Aber natürlich muss man, gerade in der heutigen Zeit knapper Kassen, dieser Gruppe auch etwas bieten bzw. darf sie nicht als reine "Melkkühe" ansehen. Hier sehe ich gewisse Defizite, da dieses aus der Vergangenheit nicht so bekannt und gefordert war. Bisher war die Traditionsgruppe immer sehr still, was sich aber in der heutigen Zeit geändert hat (wie auch in anderen Lebensbereichen Veränderungen zwischen früher und heute eingetreten sind). Anderseits ist die Tatsache, dass wir ja ein Sportverband sind, ebenfalls nicht zu verleugnen. Hier den Spagat hin zu bekommen, ohne sich die "Edelteile" zu klemmen, wird die Kunst sein.

  • Doch, dies kann angehen. Und wenn der NWDSB so weiter macht, werden sie es von einem Richter erklärt bekommen. Die SSG sind nun einmal eigenständige autarke und vor dem Gesetz völlig eigenständige Legaleinheiten. Das muss dir nicht gefallen, aber so ist es. Und wenn der NWDSB in einer Monopolposition ist, dann werden sie nicht darum herum kommen, dies akzeptieren zu müssen.

    Ob mir dies gefällt oder nicht, ist völlig nebensächlich. Ich habe hier im Forum irgendwo schon einmal gesagt, dass man nur Geduld haben muß. Das Du nicht das Monopol auf Deine Meinung hast, läßt sich aus dem vorhergehenden Beitrag leicht erkennen. Eine Einigung zwischen NWDSB und Bremerhaven wäre im Augenblick zwar sinnvoll, aber nicht zu den Bedingungen von Herrn Wintjen. Vielleicht könnte mal einer dem Gericht klar machen, worum es hier wirklich geht und der Herr aus dem Norden dann auch zu dem steht was er verzapft. Mich wundert nur, das die Sportschützen aus diesem Bezirk sich so zum Spielball haben machen lassen. Auf deren Köpfen werden doch die persönlichen Interessen eines Einzelnen und seiner Getreuen ausgetragen.
    Das muß Dir jetzt auch nicht gefallen, aber so ist es doch wohl.

  • Ich komme aus dem Bezirk Bremerhaven und muss leider sagen, das die Sportschützen da die große Minderheit sind und bis auf wenige kleine Strohfeuer das Sportschießen so gut wie Tod ist hier. Lass es bei mittlerweile nur noch ca 7300 Mitgliedern im Bezirk ca 200 aktive Sportschützen sein die sich auf etwas über 60 vereine verteilen.

    Hatten wir vor 10-12 Jahren noch eine Bezirksliga LG (5'er Mannschaften) mit 3 Gruppen a 8 Mannschaften, sind die 3 - 4 Mannschaften die seit einigen jahren nur noch schießen froh, das es überhaupt noch ausgetragen wird.
    Luftpistole schaut es sogar noch trauriger aus, da sind es, wenn es hochkommt, grade mal 2 5'er Mannschaften.

    Ja, in den 3'er Runden sieht es da etwas besser aus, aber auch da sind es seit jahren immer wieder die gleichen Schützen die in den Listen auftauchen, so das da auch bald ein Rückgang zu verzeichnen sein wird.

    Als viel schlimmer empfinde ich da die Meisterschaften, denn in den Klassen Schüler bis Herren/Damen gibt es meistens mehr Starter LG Auflage denn LG Freihand.

  • Das wir dieses Dilemma haben, nicht nur bei uns im Norden, sind doch selbst gemachte Leiden. Es wurde vor Jahren das Auflageschießen Hof fähig gemacht und wenn ich mich recht erinnere sollte das ab Altersklasse sein. Was ist daraus geworden, dass sehen wir jetzt. Ich bin nicht gegen das Auflage schießen ich schieße es ja auch selber, aber man hätte sich damals an dem halten müssen wie es vor gegeben war. Nun ist es so gekommen wie es ist und die Vereine müssen einen Weg finden alles unter einem Hut zu bringen. Da gibt es aber in ich sage mal beiden Lagern Freihand , Auflage , Tradition einige Hirnis anders kann man sie wirklich nicht mehr nennen die Unruhe stiften und dann kommt das raus was wir zum Teil haben. Viele Vereine beweisen das es auch anders geht und alles unter einem Hut zu bekommen. Das ist nicht nur in diesem Falle so, sondern auch in der Nachwuchsarbeit und vielen mehr wo es kränkelt.

  • Ich mecker ja auch nicht gegen Auflage im allgemeinen, ich bin halt nur nicht damt Einverstanden, bzw es stößt mir sauer auf, das es halt in der Schüler bis Herren/Damen-Klasse mehr Auflage denn Freihandschützen gibt.

    Aber wie bei vielen Dingen gibt es auch hier mehrere Schuldige/Verursacher.
    Da wäre zum einen die (Sport)-Leitung des Bezirkes, die die Disziplin nach unten hin geöffnet hat und zum anderen sind da die Vereine, bzw die Verantwortlichen in den Vereinen die es nicht mehr für Nötig halten, keine Lust mehr haben oder es einfach nicht können dem Nachwuchs oder Neueinsteigern das Freihandschießen beizubringen

  • Ich gebe dir im allgemeinen Recht, wir haben ein Bezirkskader Jugend, wo sind da die Sportschützen von den Vereinen, einige sind dabei, der Rest Anfänger ist da das Wort Kader nicht irgend wie fehl am Platz? Wir haben Vereine von denen Führungskräfte im Bezirksvorstand Posten bekleiden, die sich aufregen das die Jugend in den Vereinen nicht gefördert werden, wo sind denn deren Jugendliche? Wir haben so viele Baustellen , aber nicht nur bei uns, in vielen anderen Bezirken sieht es nicht anders aus. Aber es soll sich ja in naher Zukunft einiges ändern bei uns, ich hoffe es klappt.

  • Wo wir beim Bezirkskader sind, wo war er denn als wir unsere Schießsporttage hatten? Da wäre doch die beste möglichkeit gewesen zu schauen wie es um die Leistung der einzelnen Schützen besteht, auch wenn wir zwei wochen vorher noch die Bzm hatten. Dazu bezweifel ich das viele der Jugendlichen groß was lernen auf den "Kadermaßnahmen".

    Die gehen ja von 9 bis 14-15 Uhr ungefähr, davon hällt der Trainer einen Monolog von 90 bis 120 minuten. Danach dürfen die Schützen dann einen Durchgang von 20 oder 40 Schuß schießen, je nach Altersklasse. Danach haben sie erstmal Pause bis das ganze ausgewertet ist. Anschließend wiederholen sie das ganze nochmal.

    Sehe das ganze nicht wirklich als zielführend an oder nachhaltig, wenn man dann auf der BZM ehemalige Bezirkskaderschützen im Anschlag sieht und sich denkt: "Alles in Deckung"

  • Falsch! Niemand spricht ihnen die Vereinsfreiheit ab. Nur kann der NWDSB gezwungen werden sie aufzunehmen wenn er ein Monopol hätte, was er aber "nur" für die DSB Disziplinen hat.


    Nur kurz zur Monopolstellung des NWDSB. Ich hatte ein solches Thema vor kurzer Zeit mit einem Anwalt der sich auf Vereins- und Verbandsrecht spezialisiert hat. Es gibt wohl durchaus Urteile nach denen einem Sportler eine Strecke von 100 Kilometern zugemutet werden kann. Sprich muss er 90 km bis zum nächsten Verband, so hätte der NWDSB keine Monopolstellung.

    Walther GSP .22/.32 Wechselsystem
    Feinwerkbau P8X

    Browning FN .22

    Kampfrichter B - national

  • Noch vor 4 Wochen habe ich erzählt, ich sei Sportschütze. Welch ein Irrtum!!! Ich schieße Auflage ( Langwaffe KK ) und Sportpistole. Also wenn ich meine GSP in der Hand habe muss ich über die Traditionsschützen meckern und 1 Stunde später, auf dem Langwaffenstand, mit der Anschütz, aufgelegt, dann über die Sportschützen herziehen??
    Wenn ich DSU oder BDS Disziplinen schieße, interessiert es keinen ob ich statisch oder dynamisch, im liegen, kniend stehend oder sitzend schieße. Oder ob ich alt oder jung bin.
    Wenn ich so lese was beim DSB für ein Affenzirkus abläuft, wundert es mich nicht das so viele austreten.

  • Sportschützen sind doch alle die an sportlichen Wettkämpfen teil nehmen, also Meisterschaften , Vergleichskämpfe ob Auflage, Freihand und Pistole. Dann haben wir die reinen Traditions Schützen die nur Schützenfeste und Pokalschießen besuchen. Die Ärgernisse kommen doch da her, weil man zum Teil die beiden Gruppen nicht unter einen Hut bekommt. Da geht es doch darum, dass der Eine meint der Andere nimmt ihm was weg oder man müsse für den anderen bezahlen das er seinen Sport oder Tradition aus üben kann. Das ist doch der Blödsinn, anstatt einen Strang zu ziehen und sich unterstützen.

  • Noch vor 4 Wochen habe ich erzählt, ich sei Sportschütze. Welch ein Irrtum!!! Ich schieße Auflage ( Langwaffe KK ) und Sportpistole. Also wenn ich meine GSP in der Hand habe muss ich über die Traditionsschützen meckern und 1 Stunde später, auf dem Langwaffenstand, mit der Anschütz, aufgelegt, dann über die Sportschützen herziehen??
    Wenn ich DSU oder BDS Disziplinen schieße, interessiert es keinen ob ich statisch oder dynamisch, im liegen, kniend stehend oder sitzend schieße. Oder ob ich alt oder jung bin.
    Wenn ich so lese was beim DSB für ein Affenzirkus abläuft, wundert es mich nicht das so viele austreten.

    wieder einer, der nicht zwischen Verein, Bezirks-, Landes- und Bundesverband unterscheiden kann.
    Nicht beim DSB läuft ein Affenzirkus ab, sondern nur bei einigen Vereinen, Bezirken und Landesverbänden (um nicht nur auf dem NWDSB rum zu hacken). Der DSB kennt nur Schützen. Die Unterscheidung in zwei, drei oder vier Arten von Schützen machen die Vereine.
    Ein Irrglaube, der sich immer wieder durch die Diskussionen zieht ist z.B. Dass man die nicht ganz so Aktiven ja mit niedrigerem Beitrag belasten müsste. Eine an sich ja logische Sache. Der DSB und auch die darunter liegenden Verbände wollen und brauchen aber das gleiche Geld. Das heißt, dass der Beitrag der Einen steigen muss, wenn der andere fällt. Wer teilt die Leute dann noch in die Sparten ein?

    Ich hatte die Diskussion auch schon bei mir im Gau mit einigen Vereinen. Meine Antwort war damals einfach. Der Verein weiß am besten, wer wie aktiv ist. Er kann die Beiträge der unterschiedlich aktiven Mitglieder am besten staffeln. Dann war es denen gar nicht mehr so wichtig. Wäre ja Arbeit und Ärger für die Vereine gewesen. Meckern geht immer leichter.

    Zu den SSGs wäre noch zu sagen, dass es meiner Meinung darauf ankommt, ob die SSG gegründet wurde, um den Verein vom Verband abmelden zu können, oder ob sich die Sportschützen nach der Abmeldung dazu entschlossen haben, um weiter aktiv zu sein.

    Mit freundlichstem Schützengruß
    Johann

  • Wir haben in der Vergangenheit dieses Thema schon bis zum erbrechen diskutiert, haben viele Meinungen gehört und sind nie auf einen Nenner gekommen. Jeder soll seine Meinung vertreten, aber wo die halsstarrigkeit verschiedener hin führt sehen wir ja. Schade um das Schützen Wesen, denn ich finde beides ist wichtig für uns, der Sport der uns durch seine Ergebnisse in der Spitze ganz vorne in der Welt sein lässt, aber auch die Tradition die zu unserem Land gehört wie die Luft zum atmen. Daher ist es schade, dass da so einige unverbesserliche durch ihren Egoismus alles runter ziehen. Diese Leute haben eigentlich bei uns nichts zu suchen, denn Krümel Sucher die nur alles tun für ihren Vorteil und nicht bereit sind zu geben sind bei uns fehl am Platz. Wenn wir beides erhalten wollen, müssen wir auch für beides einstehen, egal ob ich Sportschütze bin oder nur die Tradition ausübe, dass ist leider bei vielen verloren gegangen.

  • Die Unterscheidung in zwei, drei oder vier Arten von Schützen machen die Vereine.
    Ein Irrglaube, der sich immer wieder durch die Diskussionen zieht ist z.B. Dass man die nicht ganz so Aktiven ja mit niedrigerem Beitrag belasten müsste. Eine an sich ja logische Sache. Der DSB und auch die darunter liegenden Verbände wollen und brauchen aber das gleiche Geld. Das heißt, dass der Beitrag der Einen steigen muss, wenn der andere fällt. Wer teilt die Leute dann noch in die Sparten ein?

    Da sind wir absolut einer Meinung. Natürlich kann ich zwischen Verein, Bezirk, Landes und Bundesverband unterscheiden.
    Du schreibst dann aber selber, der Affenzirkus läuft nur bei einigen Vereinen, Bezirken und Landesverbänden ab. Na dann fehlt ja nur noch der Bundesverband.
    Ich bin wie Du der Meinung das hier einige Vereine total versagt haben. Ein Verein soll die Menschen integrieren und nicht in Klassen einteilen. Das widerspricht schon dem Grundgedanken des Vereinswesens - gleichgültig welcher Verein.
    Es kann doch nicht sein, das es an 15 Euro Jahresbeitrag zum Verband scheitert. Dieses Argument ist einfach nur vorgeschoben. Die einen verschießen im Jahr 1000 Euro für Munition, die anderen schütten den gleichen Betrag in flüssiger Form im Vereinsheim in sich rein. Und auf einmal sollen 15 Euro im Jahr zu viel sein. Das ist doch Unsinn. Hier prallen verschiedene Ansichten über das Schützenwesen aufeinander und den Verantwortlichen in einigen Vereinen ist es offensichtlich nicht gelungen rechtzeitig für Ruhe zu sorgen. Hier muss den Streithanseln Einhalt geboten werden und zwar auf beiden Seiten und nachhaltig!!