Schützenwesen im NWDSB

  • Wilhelm,

    Du hast noch eine PM,
    natürlich geht es um Geld, wenn der Haushalt über Jahre nicht gedeckt werden kann ist halt Ende in Sicht.
    Es geht aber auch, wie ich hier den Eindruck gewinnen konnte um persönliche Reibereien die man hier leicht auf dem Rücken und Geldbeutel der Mitglieder austragen kann.

    Karl

  • Hallo Karl,

    persönliche Reibereien in Foren - selbst wenn es nur um Sachthemen geht - gehören zum Foren-Alltag. Man kann sich daran mit Unterhaltungswert für 80% Inaktive beteiligen, kann es aber auch ausblenden, zumal es für die Entwicklung der Sachlage LLZ Bassum oder besser Zukunft des NWDSB unerheblich ist.

    Rückenbelastung und Geldbeutellehrung der 120 Tsd Mitglieder im NWDSB werden von den Beschlüssen der gewählten Delegierten nach Informationslage der Verbandsspitze bestimmt.

  • Hallo Karl,

    persönliche Reibereien in Foren - selbst wenn es nur um Sachthemen geht - gehören zum Foren-Alltag. Man kann sich daran mit Unterhaltungswert für 80% Inaktive beteiligen, kann es aber auch ausblenden, zumal es für die Entwicklung der Sachlage LLZ Bassum oder besser Zukunft des NWDSB unerheblich ist.

    Ich meinte hier schon das reale Leben, das Verhältnis der Vereine/Bezirke durch ihre stimmberechtigten Vertreter gegenüber dem Präsidium.

    Zitat


    Rückenbelastung und Geldbeutellehrung der 120 Tsd Mitglieder im NWDSB werden von den Beschlüssen der gewählten Delegierten nach Informationslage der Verbandsspitze bestimmt.

    Das ist mir schon klar, nur was sind das für leere Hosen wenn die nichts auf die Reihe kriegen?
    Sind es jetzt die hörigen Handheber des Präsidiums? Dann wundert mich allerdings dass sie in den vergangenen Jahren keine brauchbaren Beschlüsse fassen konnten.
    Oder vertreten sie wie in anderen Bereichen auch doch sattzugsgemäß die Basis die ihnen das Stimmrecht anvertraut hat.

    Karl

  • Erinnert irgendwie an die Mitbürger die zur Vermeidung der Steuerpflicht am liebsten aus der BRD austreten würden ohne gleichzeitig auf ihre Ansprüche verzichten zu wollen.

    Karl

  • Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Der DSB hat eine Projektgrupee eingerichtet, um die Landesverbände an die politischen Grenzen zu binden. (Quelle DSB 12/2014) Mein Gott, was wird aus Bremen und Hamburg?
    Ein Segen für uns!? Dann beteiligt sich der jetzige NSSV an das LLZ, zumindestens ab 2024. Oder wollen wir das nicht?
    Komisch ist nur, dass der NWDSB Präsident augenscheinlich davon nichts wußte oder niemals über die Gedanken des DSB etwas verlauten ließ. Dann wäre die Idee LLZ möglicherweise anders diskutiert oder angefaßt worden.
    Ich bin jedenfalls gespannt, wohin uns der Weg führen wird. Zu vermuten ist, dass die Region NWDSB dann aus der Dominaz des NSSV fremdbestimmt wird, wie es jetzt schon im Rahmen des SBN passiert. Und das ist kein Wunder bei diesem schwachem Präsidium.

    MfG Greehorn

  • Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Der DSB hat eine Projektgrupee eingerichtet, um die Landesverbände an die politischen Grenzen zu binden. (Quelle DSB 12/2014) Mein Gott, was wird aus Bremen und Hamburg?
    Ein Segen für uns!? Dann beteiligt sich der jetzige NSSV an das LLZ, zumindestens ab 2024. Oder wollen wir das nicht?
    Komisch ist nur, dass der NWDSB Präsident augenscheinlich davon nichts wußte oder niemals über die Gedanken des DSB etwas verlauten ließ. Dann wäre die Idee LLZ möglicherweise anders diskutiert oder angefaßt worden.
    Ich bin jedenfalls gespannt, wohin uns der Weg führen wird. Zu vermuten ist, dass die Region NWDSB dann aus der Dominaz des NSSV fremdbestimmt wird, wie es jetzt schon im Rahmen des SBN passiert. Und das ist kein Wunder bei diesem schwachem Präsidium.

    MfG Greehorn

    Einige erklärende Sätze wären hier hilfreich.

    Karl

  • Einige erklärende Sätze wären hier hilfreich.


    Aufgrund der Quellenangabe bezieht sich das wohl auf einen kurzen Abschnitt in der Deutschen Schützenzeitung vom Dez. 2014. Dort wir ab Seite 26 von der Sitzung des DSB Gesamtvorstandes vom 15. November berichtet.

    Unter der Überschrift "Erhöhungsantrag in Hamburg" steht dort zu lesen, dass der DSB ab 2017 eine Erhöhung des Beitrages um 1 Euro beantragen möchte. Grund hierfür sei die mittelfristige Finanzsicherung des Verbandes (auch im Hinblick auf den Neubau des Bundesleistungszentrums Wiesbaden ab 2015). In diesem Zusammenhang hätte Präsident Fischer angekündigt, dass der DSB auch Einsparpotentiale auf Verbandsseite prüfen wird. Dabei wird Fischer mit den Worten zitiert: "Wir werden wahrscheinlich auf Dauer nicht um eine Angleichung unserer Landesverbände auf die Grenzen der Bundesländer herumkommen". Dadurch erhoffe sich der DSB u.A. (Verwaltungs-)Kosteneinsparungen und Vereinfachungen im Bereich von Zuschüssen. Dazu wäre eine Arbeitsgruppe um Vizepräsident Klink eingerichtet worden, die das Thema innerhalb der nächsten 10 Jahre umsetzten wolle.

    Infos darüber, wer oder wer nicht über die Einrichtung der Arbeitsgruppe informiert war finde ich keine.


  • Unter der Überschrift "Erhöhungsantrag in Hamburg" steht dort zu lesen, dass der DSB ab 2017 eine Erhöhung des Beitrages um 1 Euro beantragen möchte.......

    Eine vollkommen andere Baustelle.

  • Hallo Karl,

    es ist ein und die selbe Baustelle: unzeitgemäße, ineffiziente Strukturen, Finanzierung eines Verbandswesens, Ausrichtung auf die Zukunft. Ich freue mich über die Feststellung von DSB-Präsident und grüße alle Schützenschwestern und -brüder, die mich vor 15 Jahren für genau diese Forderung nach der Zusammenlegung aller auf nieders. Gebiet vorhandenen Verbände ausgelacht, verhöhnt und ausgegrenzt haben. Die von mir vorausgesagte Entwicklung ist eingetroffen! Wieder reagieren die Schützenverbände, anstatt zu agieren.

    @ Meisterschuetze 111
    Ich glaube, dass der heutige Bezirksschützenverband Bremen im LSB Bremen besser seine individuellen Interessen wahrnehmen könnte. Der LV HH wäre dann ebenfalls "freier", müsste sich nicht ständig mit den Interessen der "niedersächsischen Hamburger" herumplagen, die ja heute schon über die überflüssige "Verwaltungseinheit Schützenbund Niedersachsen" (SBN) ihre Sportfördermittel vom Landessportbund Niedersachsen erhalten.

    Die Einsicht auf DSB-Ebene ist zwar jetzt vorhanden, ob sie jedoch auch auf Zustimmung und Umsetzung der im Ergebnis autonomen Landesverbände mit ihren Führungsköpfen stößt, wage ich momentan zu bezweifeln.

  • Karl,

    die Landesverbände wären nach meiner Auffassung für die regional vielfältigen Traditionsangelegenheiten zuständig, ebenso für die Durchführung der Meisterschaften (bis hin zur LM) Umsetzung der DSB-Projekte, z.B. Ziel im Visier. Finanzielle Ressourcen entstünden den LV durch die Abgabe von Verwaltungsaufgaben an den DSB (oder an eine DL-Gesellschaft des DSB) für die Mitgliederverwaltung, Sportpässe, einheitliches EDV-System, eine einzige Software für Sport und und Verwaltung einschließlich Statistik bundeseinheitlich.

    In Niedersachsen würde bei einer derartigen Umsetzung ein Verwaltungsverband gegenüber dem Landessportbund Niedersachsen, der Schützenbund Niedersachsen (SBN) wegfallen. Aus drei regionalen Verbänden innerhalb des Landes Niedersachsen könnte ein Landesverband Niedersachsen werden. Vielleicht sogar unter der Abkürzung SBN - Schützenbund Niedersachsen - und damit auch ein größeres sportpolitisches Gewicht gewinnen.

    Die Zentralisierung verschiedener Aufgaben auf den DSB brächte ökonomische Vorteile und Effizienzgewinne bei der Umsetzung von gemeinsamen Verbandszielen.

    Stärkung
    a) des politischen Einflusses,
    b) Lobbyarbeit.
    c) einheitliche Schulungs- und Ausbildungsstandards,
    d) ...

  • c) einheitliche Schulungs- und Ausbildungsstandards,
    d) ...

    Wenn dann drei Verbände im Süden die Richtung vorgeben kann es mit dem Sport durchaus noch was werden.

    Die Frage ist nur ob das aus dem Norden gewollt ist.

    Karl