BBF, zur Zeit sind es 1,4 Mio Schützen/innen, die nicht zu einem anderen Verband gewechselt sind.Die wissen auch warum, sie nicht wechseln oder einen neuen "Spaßverband" gründen. Die Geschichte der Separierten zeigt auf, dass sie seit ihrer Gründung eher durch Spaß und Abgrenzung gegenüber dem DSB aufgefallen sind.
Das ist ein ausgemachter Blödsinn, Wilhelm.
1.400.000 sind es garantiert nicht.Das entspricht lediglich der Anzahl Mitglieder des DSB.
Ziehen wir alleine mal mich, BBF, lanfaer, trurrican und meinen 1. VS meines DSB Vereins ab, weil wir alle neben dem DSB auch in anderen Verbänden Mitglied sind, sind wir nur noch bei 1.399.996 Mitglieder.
Eine DSB Mitgliedschaft ist i.d.Regel Pflicht, wenn man einem Schützenverein beitritt, weil die allermeisten Vereine in der Hand des DSB bzw, dessen LV sind.
Wenn wir nun die Mitglieder aus dem SV1422 Usingen rausnehmen, die eine BDS Gruppe in ihrem Verein gegründet haben, wird es noch weniger, usw., usw., usw., wir sind aber allesamt nachwievor Mitglied im DSB, nur eben auchin anderen Verbänden Mitglied.
Was wäre denn, nur mal theoretisch gesprochen, wenn sich eine Gruppe des BDS bei Euch melden und diese anfragen würde, ob sie Euren Stand verwenden dürften (egal, ob Ihr jetzt GK oder KK Stände habt, oder nicht). Und sie dann, weil ihnen Euer Verein gut gefällt bei Euch Mitglied werden würden. Wäre eine Mitgliedschaft ohne einer Mitgliedschaft in Eurem DSB LV von Eurer Satzung her zulässig?
Bevor der DSB kritisiert wird, sollten sich die, die jetzt ihre Felle davon schwimmen sehen, einmal selber hinterfragen:
Was haben BDS, BdMP, DSU usw. denn alles unternommen um ihren Spaß, Sport zukunftsfähig zu gestalten?
Sie bieten andere Disziplinen an. Sei es IPSC beim BDS oder für die Jugend den Bianchi Cup mit CO2 Luftpistolen beim BDMP (Berichte dazu habe ich in einem andere Thread gepostet).
Sie bieten eben nicht die olympischen Disziplinen an, sondern eine Alternative zu ihnen. Sei es das sportliche Schießen mit einer nicht bis zum umfallen getunten Pistole, wo das Abzugsgewicht noch im Werkszustand ist, eine starre Visierrung drauf ist und kein orthopädischer Griff bis hin zu den reinen Sportwaffendisziplinen im BDMP.
Der VdRBW (Reservistenverband) bietet es ähnlich an, zusätzlichzu den Wehrsportübungen an der Waffe (wo aber Fördermitgleider nicht teilnehmen dürfen).
etc.
Diese anderen Verbände lassen sich neues einfallen, nehmen Vorschläge zu neuen Disziplinen von ihren Mitgliedern auf und prüfen ob diese umgesetzt werden können, etc.
Nur eines haben die anderen Verbände mit dem DSB gemeinsam:
Man nimmt sie in der Öffentlichkeit in Sachen Waffenrechth nicht wahr.
Nun nochmal zu den 1.400.000 Mitgliedern.
Wie viele dieser 1.400.000 Mitglieder sind denn tatsächlich noch aktive Schützen, alle? Wohl kaum! 50 % oder weniger?
Wie viele sind nur noch passiv dabei und lassen sich nur noch zu Hauptversammlungen oder wenne s was zu saufen gibt auf den Ständen blicken?
Von den 90 Mitgliedern meines Vereins, sind nur noch 10 aktive Schützen. Den Rest habe ich in einem 3/4 Jahr, in dem ich dort Mitglied bin und dem 1/2 Jahr in dem ich dort Sportwart bin, noch nicht einmal gesehen.
Genauso wird es in vielen, vielen anderen Vereinen auch aussehen.
Also kann man keinesfalls von 1.400.000 aktiven Schützen und Schützinnen ausgehen, sondern allerhöchsten von 1.400.000 Mitgliedern von denen % "x" tatsächlich noch Schützen sind.
Wie viele passive Mitglieder hat denn Dein Verein? Wie viele MItglieder Deines Vereins kommen nur noch Sonntags zum Frühschoppen und lassen sich sonst nicht blicken?