Lichtschießen - eine latente Bedrohung?

  • Ein fröhliches Hallo an alle fleißigen Schreiber hier ;)

    Mich als stiller Mitleser hier würde es mal sehr interessieren, auf welchen Aussagen, Ereignissen etc. die "Laser-Gegner" eines ihrer Hauptargumente ("Durch das Laserschießen wird auf längerer Sicht das GK und KK Schießen abgeschafft werden.") beruht.

    Gruß

    Queel


    Ganz einfach:
    es ist die Kombination aus dem bisher gesagten und den Reaktionen er Waffenantis und die Verbotsforderung des Herrn Tschöpe

    DWJ - Deutsches Waffen Journal - » Artikel » Artikel - Schießsport, Sammeln, Jagd und mehr ...

    Zitat

    SPD in Bremen hart gegen Schützen

    Nachwuchsgewinnung mit Hilfe sogenannter Lichtgewehre ist den Bremer SPD-Aktivisten einem Bericht im Weser-Kurier zufolge Teufelszeug. Sie wollen das Thema in der Bürgerschaft diskutieren und auf ein Verbot hinwirken.

    Björn Tschöpe, SPD-Fraktionschef setzt sich dem Bericht zufolge für ein Verbot ein. Der Bremer Sozi in bester IANSA-Manier: „Skandalös ist schon, dass in Deutschland Mordwaffen legal als Sportwaffen verwendet werden dürfen. Jetzt auch noch gewerbsmäßig Grundschulkinder an Geräte zu gewöhnen, welche Gewehren zum Verwechseln ähnlich sehen, lässt erkennen, dass Teile des organisierten Schützenwesen völlig Maß und Mitte verloren haben. Waffen oder waffenähnliche Gegenstände haben an unseren Schulen nichts verloren.“
    Die SPD-Fraktion hat jetzt eine Anfrage an den Senat gerichtet. Sie will so erfahren, ob es zwischen Bremer Schulen und Schützenvereinen entsprechende Kontakte gibt.

    Die Antis bringen doch schon immer wieder als Alternativvorschläge das Schießen mit Lichtgewehren in die Diskussionen ein und Veranstaltungen wie der Promi Biathlon von Pro 7 und ähnliche Veranstaltungen bestätigen diese Forderungen zunehmend.

    Des Weiteren das Thema Anschütz und Armatix mit dem Target Control System. Das kommt für mich auf dieselbe Schiene wie ein Lichtgewehr.

    Zitat von chrissy

    Leute, merkt ihr nicht, dass ihr euch mittlerweile alle gegenseitig an die Gurgel geht ?
    Es geht doch mittlerweile gar nicht mehr um das Training mit dem Lichtgewehr an sich.

    Das ist richtig, hier geht es schon lange nicht mehr um die Lichtgewehre und darum, ob sie sinnvoll sind oder eine latente Gefahr. es gehth darum Recht zu haben, wie im Kindergarten oder wie eine hoffnungslose Diskussion mit einer Ehefrau. Nicht mehr und nicht weniger.

  • Hallo Queel,

    es gibt ja bekanntlich eine Gruppe von Menschen bis hin zu ganzen Parteien, die sieht durch die im Schießsport verwendeten Waffen eine angeblich große Gefahr und möchte daher am liebsten diese Waffen komplett verbieten.

    Wenn nun eine Möglichkeit aufgezeigt wird, dass man den Schießsport oder besser dann nur noch Zielsport auch ganz ohne die vermeintlich so gefährlichen und bösen Schusswaffen betreiben kann, die Fünfkämpfer machen es ja schon so in ihrer Teildisziplin Schießen und auch bei den Biathleten gab es schon erste, wenn auch erbärmliche Ansätze, dann ist das ein sehr starkes Argument. Es wird befürchtet, dass der Gesetzgeber dadurch eher und scheller bereit ist, den Schießport mit Schusswaffen (wahrscheinlich erst teilweise, danach aber auch ganz) zu verbieten.

    Leuchtet das jetzt so irgendwie ein?

    Die Argumente mit der angeblichen Chance halte ich übrigens für sorry schwach. Für mich hört sich das teilweise eher so an wie "Nutzen wir die Möglichkeit, damit können wir zeigen, wie ungefährlich doch der sonst so böse Schießsport ist. Und wenn wir nur noch damit werkeln, werden wir auch nicht mehr angegriffen und es kann auch keine Toten mehr geben. Dann haben wir wieder Friede und eine tolle Zukunft vor uns. Wir nennen es aber dann auch Zielsport". Aber bitte jetzt nicht persönlich nehmen. Den Schuh braucht sich hier nur der anzuziehen, wem er auch passt.

    Also eine Lösung für ein Problem, das in Wirklichkeit noch nie ein Problem war, sondern nur zu einem künstlichen Problem gemacht wurde, auf unsere Kosten. Und jetzt bieten wir auch noch auf unsere Kosten die "Lösung".


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

  • Dumm finde ich es nur, wenn man noch nicht mal etwas nachliest, sondern hier einfach mal einen anderen Verein bzw. dessen Sportler als „Leuchten“ und „dumm“ bezeichnet. Der genannte Schützenverein schießt Lichtpunkt, Luftdruck, Kleinkaliber und Großkaliber, wobei die neuen Lichtpunktdisziplinen wohl vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit und die Zielgruppe der unter 12-jährigen eingesetzt wird. Klar, man kann den Artikel auch negativ auffassen, aber zugleich sollte man nicht von jedem Reporter, der einen positiven Bericht über den Schießsport bzw. einen Verein schreiben möchte, erwarten, dass er alle teilweise recht seltsamen Befindlichkeiten der Sportschützen kennt und berücksichtigt, oder?

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Klar, man kann den Artikel auch negativ auffassen, aber zugleich sollte man nicht von jedem Reporter, der einen positiven Bericht über den Schießsport bzw. einen Verein schreiben möchte, erwarten, dass er alle teilweise recht seltsamen Befindlichkeiten der Sportschützen kennt und berücksichtigt, oder?

    So, so, seltsame Befindlichkeiten ... Es ist euch einfach Sch.... egal was ihr mit euren unüberlegten Äußerungen anrichtet, weil ihr glaubt es betrifft euch nicht. Aber wir werden bald erfahren ob es euch wirklich am Ar... vorbei gehen kann.

    BBF

  • Ich find's nervig, dass neuerdings einige versuchen hier künstliche Fronten aufzubauen, was bezweckt ihr damit? Ob Armbrustschießen, Bogenschießen, Großkaliberschießen, Kleinkaliberschießen, Lichtpunktschießen, Luftgewehrschießen oder Kombinationen wie Sommerbiathlon und Winterbiathlon: „Auf die sonst übliche Unterteilung in Disziplinen haben wir verzichtet. Wir sind alle Sportschützen und können viel voneinander lernen.“ (Montag, 1. Dezember 2008, 00:00 Uhr, der allererste hier geschriebene Beitrag). Die vielen Unsitten einiger Waffenforen müssen wir wirklich nicht übernehmen. :thumbdown:

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Ich find's nervig, dass neuerdings einige versuchen hier künstliche Fronten aufzubauen, was bezweckt ihr damit?

    Die Fronten sind da, die müssen nicht aufgebaut werden. Sie sind da, weil Leute wie DU nicht erkennen oder zugeben wollen, welchen Schaden solche Presseberichte für die GK Schützen anrichten.

    BBF

  • Eine einseitige Sichtweise. Was meinst du welche Herausforderung martialische Presseberichte, die Positionierung als Waffenbesitzer und irgendwelche Massenmorde für das Lichtpunktschießen oder Luftdruckschießen bedeuten?

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Jeder hat zu den verschiedensten Themen die hier behandelt werden seine Meinung. So auch zum Lichtpunktschießen, es ist nur schade das einige sich so in ihrer Meinung verrennen, dass andere Meinungen nicht mehr gelten. Zum Teil wird man richtig runter gemacht schade, denn eigentlch äussert man sich hier um zu erfahren wie andere Sporkameraden zu demThema stehen und nicht sich eine Meinung aufdrücken zu lassen. Da überlegt man doch, soll ich hier überhaupt noch mit machen.

    Kogge

  • Dann darf ich Deine Lesekompetenz, lieber Gerhard, auch bezweifeln, oder?

    Zitat

    Dumm finde ich es nur, wenn man noch nicht mal etwas nachliest, sondern hier einfach mal einen anderen Verein bzw. dessen Sportler als „Leuchten“ und „dumm“ bezeichnet.

    Dieser Satz:

    Zitat

    „Für Rambos ist in unserem Verein kein Platz.“

    stellt eine klare Abgrenzung zu anderen Disziplinen dar, der Begriff "Rambo" ist die allgemeingebräuchliche DSB-Umschreibung für Sportschützen des BDS und BdMP.

    Somit stellt sich die Frage, wen Du mit dieser Aussage:

    Zitat

    Ich find's nervig, dass neuerdings einige versuchen hier künstliche Fronten aufzubauen, was bezweckt ihr damit?

    eigentlich meinst.

    Der Hausdülmener Verein zumindest, möchte sich abgrenzen. Sie sind die "guten Sportschützen" sie leuchten jetzt Scheiben an, anstatt zu schießen. Sie haben sich "political correctly" verändert.

    Zitat

    Auf der festen Anlage im Vereinsheim demonstrieren vier Burgwache-Mitglieder die Technik, die ihren Club verändert hat. Wird ein Schuss abgegeben, dann macht es ein leises „Klick“, das den Computer auslöst. „Ich selbst habe zwar mit Munition begonnen, aber bei der Elektronik hat man ein übersichtlicheres Schussbild“, so der 24-jährige Pascal Feldhaus.

    Das möchten sie herausstellen, deshalb gab es den Bericht in der Zeitung. Man rechtfertigt seine Ausgaben durch Ersparnisse.

    Zitat

    Die Anschaffung der Technik war für die Hausdülmener nicht gerade billig, aber auf der anderen Seite sparen die Sportschützen Munition und Scheiben.

    Deine Aussage:

    Zitat

    wobei die neuen Lichtpunktdisziplinen wohl vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit und die Zielgruppe der unter 12-jährigen eingesetzt wird.

    kann ich bei 18- u. 26-jährigen "Präzisionsleuchtenbedienern" eben nicht nachvollziehen.

    In dem Bericht ist kein Wort davon, daß der Verein auch andere Disziplinen anbietet, und daß diese das eigentliche Schießen ausmachen. Daß das Lichtpunktwerfen nur die Kleinsten an das "echte" Schießen heranführen soll. Man hat sich dem Journalisten so präsentiert, wie der gewünschte Eindruck bei der Bevölkerung entstehen soll. Feige.

    Jetzt entsteht nämlich der Eindruck: "Na also, geht doch auch ungefährlich" Was als nächstes kommt, ist die Forderung: "Warum nicht ausschließlich so?"

  • Hallo Michael,

    bist du vom Versuch Lesekompetenz wahrzunehmen gleich in die dolose Kunst der Frontmacherei geschliddert, indem du hier jetzt behauptest, dass der Begriff "Rambo" die allgemeingebräuchliche DSB-Umschreibung für Sportschützen des BDS und BdMP sein soll?

    1.) Vielleicht habe ich etwas auf den DSB-Seiten überlesen. Du kannst mir sicherlich authentische, allgemeingebräuchliche Fundstellen liefern, in denen der DSB die Sportschützen des BDS und BdMP so bezeichnet?

    2.) Eventuell meinst du nur einige Vereine, Sportschützen, die bisher nicht verstanden haben, welche Disziplinen dort geschossen werden. Bleibt die Frage, warum die Öffentlichkeitsarbeit von BDMP und BDS nicht alle Sportschützen/Vereine erreicht hat.

    3.) Meinst du nicht auch, dass gemeinsames Vorgehen aller Verbände in Sachen
    Schießsport in der heutigen Situation sinnvoller ist, als sich gegenseitig Fehler aus der Vergangenheit vorzuwerfen, die den kleinen Verbänden selbst mehr Schaden als Hilfe zufügen, beim Versuch den Schießsport in seiner Vielfältigkeit zu erhalten?

    Zitat

    Dieser Satz:
    Zitat „Für Rambos ist in unserem Verein kein Platz.“
    stellt eine klare Abgrenzung zu anderen Disziplinen dar, der Begriff "Rambo" ist die allgemeingebräuchliche DSB-Umschreibung für Sportschützen des BDS und BdMP.

    Wer das Lichtschießen nicht als Chance zur Öffentlichkeits- und Nachwuchsarbeit im schützenwesen nutzen möchte, sollte es toleranterweise den Vereinen zugestehen, die darin eine Chance zur Zukunftsfähigkeit der sich damit befassenden Vereine sehen.

  • Nein Wilhelm,

    ich bin kein vorsätzlicher Betrüger und verwehre mich gegen diese Unterstellung.

    Zu Deinem Punkt 1 gibt es wahrscheinlich keine Fundstellen (habe aber auch gar nicht danach gesucht), obwohl der Begriff "Rambo" als Synonym für BDS/BdMP-Schütze gerne auf Versammlungen von Landes- u. Bundesverband, z.T. von höchsten Funktionären bei ihren Reden gerne genutzt wird. Ich bin da manchmal anwesend.

    Zu Deinem Punkt 2, um einen solchen Verein handelt es sich bei dem von mir angesprochenen.

    Und bei Deinem Punkt 3 gebe ich Dir vollumfänglich Recht und stimme Dir zu.

  • Hallo Michael,

    1.) wenn du bei solchen Veranstaltungen anwesend bist, warum wehrst du dich dann nicht gegen solche öffentlichen Darstellungen, die m. E. auf das gesamte Schützenwesen zurückfallen, wenn es in die Nicht-Schützen-Öffentlichkeit dringt?

    2.) Warum wehren sich die Verbandsvorderen nicht gegen diese Behauptungen?

    3.) Warum gibt es keine (für mich wahrnehmbare) Öffentlichkeitsarbeit der kleinen Verbände um sich selbst und die Disziplinen vorzustellen, auch die hohen Sicherheitsstandards?

    4.) Auch das Interesse am GK-Schießen kann man m. E. bestens darstellen.

    Mitgliederentwicklung BDS
    1975: 0
    1985: 2.500
    1995: 20.000
    2000: 25.000
    2005: 30.000
    2010: 42.500

    (alles inoffizielle Werte von einem MA der Geschäftsstelle)

  • Wilhelm,

    Deine Fragestellung ist mehr als rhetorisch.

    Ich habe mich bereits mehrfach kritisch geäußert und bekam äußerst -für mich- unangenehme Reaktionen.
    Ich werde von Funktionären des DSB und der Landesverbände geschmäht. Beim FWR stehe ich auf der "most wanted"-Liste ganz vorne.
    Das geht soweit, daß ich beruflich ausgegrenzt und diskriminiert werde.
    Lies bitte mein Blog dazu. Die anderen tun's auch.

    Damit sollte auch Dein Punkt zwei beantwortet sein. Dieses "Rambo-Argument" wurde und wird dankbar aufgegriffen und weiter verwendet, bis in die Vereine hinein. Weil's von oben kommt. In Hessen z.B. werden Vereinen der Ausschluß aus dem Verband angedroht, wenn sie Mitglied beim BDS werden.

    Zu drei und vier kann ich wenig sagen, tut mir leid.

  • Hallo Freunde,

    hier mal ein paar klare Worte ohne rhetorisches Geplänkel:

    Jeder, der unter den heutigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen den Zielsport als Lösung für sich und seinen Verein sieht, muss sich die Frage gefallen lassen, ob er damit nicht einen Beitrag zu Abschaffung des Schießsports leistet. Er muss sich dann auch fragen lassen, ob er sich damit nicht wegen des vermeintlichen eigenen Vorteils außerhalb der Solidargemeinschaft der Schützen positioniert.

    Beachtet dabei die Ausgangssituation. Der Schießsport und die Sportschützen sind nicht schuld, dass in den letzten Jahren einige wenige Straftäter mit entwendeten oder erschlichenen Waffen Attentate verübt haben. Die Sportschützen sind immer zuverlässig mit ihren Waffen umgegangen. Daher besteht auch kein Handlungsbedarf, auch wenn das eine kleine Minderheit in unserer Gesellschaft immer wieder fordert.


    Zum besagten Artikel:

    Wer sich von "Rambos" abgrenzen will, der signalisiert damit, dass es in anderen Vereinen solche "Rambos" gibt.

    Es wird kein Schuss abgegeben, wenn der Abzug eines Lichtgewehrs betätigt wird.

    Die Argumentation in Bezug auf den WSB ist in dieser Form so nicht richtig.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

  • Dann darf ich Deine Lesekompetenz, lieber Gerhard, auch bezweifeln, oder?

    Nein. Du kannst aber natürlich gerne nachfragen.

    stellt eine klare Abgrenzung zu anderen Disziplinen dar, der Begriff "Rambo" ist die allgemeingebräuchliche DSB-Umschreibung für Sportschützen des BDS und BdMP.

    Das ist doch mal wieder ein schönes Beispiel für die bereits angesprochene künstlich geschaffene Spaltung. Wir reden hier nicht über einen Verband, sondern über einen sehr vielseitigen Schützenverein der von Lichtpunktschießen bis Großkaliberschießen so ziemlich alles anbietet. Rambo ist sicherlich recht polarisierend. Wir müssen als Jugendtrainer allerdings auch einschätzen ob Neulinge auch wirklich an Konzentration, Körpergefühl und Schießtechnik arbeiten oder vielleicht nur „ballern“ möchten und daraus die richtigen Entscheidungen ableiten. Jugendliche haben oft keine Vorstellung von Schießsport als Breiten- und Leistungssport.

    Der Hausdülmener Verein zumindest, möchte sich abgrenzen. Sie sind die "guten Sportschützen" sie leuchten jetzt Scheiben an, anstatt zu schießen. Sie haben sich "political correctly" verändert. [...] Das möchten sie herausstellen, deshalb gab es den Bericht in der Zeitung. Man rechtfertigt seine Ausgaben durch Ersparnisse.

    Das könnte man jetzt als jemand, der zunächst das berühmte Haar in der Suppe sucht, zunächst sicher vermuten. Liest man dann aber mal genauer, dann entdeckt man beispielsweise, dass der 24-jährige nur darauf hinweist, dass er zwar selbst mit Munition begonnen hat, die heutigen Anfänger aber zunächst mit Lichtpunkt trainieren. Er trifft keine Aussage darüber, ob Lichtpunkt nun Luftdruck, Kleinkaliber und Großkaliber ablösen oder ergänzen soll. Den tatsächlichen Beweggrund nennt dann der Jugendtrainer: Lichtgewehre sind ungefährliche Trainigsgeräte ohne waffenrechtliche Beschränkungen und nebenbei noch kostensparend.

    kann ich bei 18- u. 26-jährigen "Präzisionsleuchtenbedienern" eben nicht nachvollziehen.

    Ich empfinde das durchaus als bemerkenswert. Der offensichtlich sehr aufgeschlossene Verein ergänzt die älteren Disziplinen wie Luftdruck, Kleinkaliber und Großkaliber gekonnt um moderne Disziplinen wie das Lichtpunktschießen.

    In dem Bericht ist kein Wort davon, daß der Verein auch andere Disziplinen anbietet, und daß diese das eigentliche Schießen ausmachen. Daß das Lichtpunktwerfen nur die Kleinsten an das "echte" Schießen heranführen soll. Man hat sich dem Journalisten so präsentiert, wie der gewünschte Eindruck bei der Bevölkerung entstehen soll. Feige.

    So langsam wird's lächerlich welche Anforderungen an solche eher simplen Zeitungsberichte gestellt werden. Da müssen Vereinsleben, Schießsport und Verbandsarbeit umfassend politisch korrekt dargestellt werden damit ja Öffentlichkeit und gerade die eigenen Sportkollegen keinen Stolperstein entdecken und in den Angriffsmodus schalten. Beschämend.

    Jetzt entsteht nämlich der Eindruck: "Na also, geht doch auch ungefährlich" Was als nächstes kommt, ist die Forderung: "Warum nicht ausschließlich so?"

    Du hast sicherlich eine überzeugende Antwort, oder?

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Einige Krawallschachteln hier. Tsk tsk tsk.
    Man sollte nicht allzusehr auf sie eingehen, schadet nur dem Forum.

    Absolut!

    Diskussionen sind ja schön und gut und sinnvoll und bringen vielleicht auch mal was - aber die Kollegen nerven :wacko: langsam nur noch..!

    Wir suchen hier mit Müh und Fleiß, den Schützen, der keine Ausrede weiß.