Elektronische Schießanlage

  • Hallo,


    wir führten zuletzt in unserem Verein die Diskussion, ob wir uns eine Elektronischen Schießstand zulegen. Besser gesagt 8 Stände.


    Kann mir jemand sagen, was sowas kosten würde?


    Danke für die Infos.


    Mit Schützengruß


    Batzi71 :thumbsup:

  • Ist da alles dabei, Monitore, Computer ( Rechner) etc.. Oder was muss selbst gekauft oder organisiert werden?


    Batzi :thumbsup: 71

  • Die acht Stände für Luftdruckwaffen würden bei Meyton rund 19 000 Euro kosten.

    Woher hast du diese Info? Bei unserer letzten Versammlung Anfang Januar war auch ne Diskussion darüber, da stand aber im Raum, dass man wohl etwa 4.000 TEUR pro Stand rechnen müsse...


    Die edith schreit grad noch, sie will eure Quelle dann als Druckmittel gegen den Vorstand benutzen 8)

    SG Unterhaching
    1. Mannschaft (Bezirksliga A München)
    RWK-Schnitt: 390 ist das Ziel :)


    Kreissparkassen-Pokal--->2. Runde

  • Wir haben für Trainingszwecke eine Häring Elektronische Anlage, hat uns gebraucht bisschen über 1000 € gekostet so viel ich weiß.
    Dazu noch um die 100 € für die Scheiben, die man einsetzen muss. Diese reichen aber wahrscheinlich für das Gewehr bis zum "Tod" der Anlage und die Pistolenscheiben reichen auch noch sehr lange.
    Wie viel die Anlage neu gekostet hat weiß ich nicht.

    Gusti Sp.
    SG Diana Lorenzenberg
    Jugendsprecher
    Disziplin: LP(/LG)
    Gaujugendteam Ebersberg

  • Die Hersteller wissen den Preis am besten. Wenn ihr nur optische Meßrahmen haben wollt, dann lasst euch doch einfach ein Angebot von Meyton oder Disag machen. Vielleicht kommt auch ein Vertreter an den Stand, kostet doch nichts und ist wirklich ganz unverbindlich.

    Mit freundlichstem Schützengruß
    Johann

  • Woher hast du diese Info? Bei unserer letzten Versammlung Anfang Januar war auch ne Diskussion darüber, da stand aber im Raum, dass man wohl etwa 4.000 TEUR pro Stand rechnen müsse...

    Hab' vor einem Jahr nach einem interessanten Gespräch mit einem Mitarbeiter ein unverbindliches Angebot erhalten.

    Wer will findet Wege. Wer nicht will findet Gründe.

  • Hab letztes Jahr auf der Oberbairischen ein bischen mit den Leuten von DISAG geplaudert die hatten da einen Stand aufgebaut. So grob 3000 Euro müsste man für einen Stand rechnen - dies beinhaltet aber auch Netzwerkkabel,Zusatzscheibenbeleuchtung und Monitore und wäre die Vollausstattung also mit allem Pipapo.Wenn man die Anlage weitestgehend selbst Installiert verringert sich der Preis natürlich. Auch die Anschaffung von Monitoren,eventuell eine andere Beleuchtung und Kabeln wenn man selbst übernimmt wird der Preis nochmals weniger. Bei uns wäre dann ein solcher Stand auf ca 1900-2100 Euro gekommen. Also bei 14 Ständen kann man natürlich schon ein bischen handeln :thumbsup: . Allerdings sollte man bedenken das auch ein Elektronischer Stand seine Folgekosten hat ( Papp oder Folieneinsätze als Scheibe).


    Kann man eigentlich eine Grundaussage treffen welcher Hersteller hier führend ist???

  • Warum träumen eigentlich immer mehr Schützenvereine von einer elektronischen Schießanlage? Die laufenden Materialkosten lassen sich damit meist nicht reduzieren. Die regelmäßige Wartung kostet sogar zusätzlich Zeit und Geld. Dazu kommt die notwendige Schulung der späteren Bediener. Wenn man nach dem Wettkampf den Kontrollstreifen verlangt um die Ergebnisse kontrollieren zu können treibt wohl bereits das vielen die Schweißperlen auf die Stirn. Außerdem fände ich es äußerst schade der Technik zuliebe auf die vielen interessanten Glücks- und Trainingsscheiben verzichten zu müssen.

    Wer will findet Wege. Wer nicht will findet Gründe.

  • Warum träumen eigentlich immer mehr Schützenvereine von einer elektronischen Schießanlage? Die laufenden Materialkosten lassen sich damit meist nicht reduzieren. Die regelmäßige Wartung kostet sogar zusätzlich Zeit und Geld. Dazu kommt die notwendige Schulung der späteren Bediener. Wenn man nach dem Wettkampf den Kontrollstreifen verlangt um die Egebnisse kontrollieren zu können treibt bereits das vielen die Schweißperlen auf die Stirn. Außerdem fände ich es äußerst schade der Technik zuliebe auf die vielen interessanten Glücks- und Trainingsscheiben verzichten zu müssen.

    Das ist recht schnell erklärt :)
    Zum Einen wird jeder auch nur halbwegs höhere Wettkampf auf elektronischen Anlagen durchgeführt. Oftmals wegen der besseren Aufbereitung (Stichwort Zuschauer, siehe Hochbrück), und auch wegen der wesentlich größeren Möglichkeiten (Mann gegen Mann-Wertung, Finalschießen, immer sofortige Schussanzeige). Entsprechend versucht man auch auf vergleichbaren Anlagen zu trainieren.
    Nebenbei gibts so Spielchen wie Zurechtpopeln von Schüssen nicht mehr, wie wir es alle zumindest schon mal beobachten konnten X( 
    Auch hat die maschinelle Auswertung bei Pappscheiben ihre Macken, so reagieren unterschiedliche Maschinen unterschiedlich auf den Diabolo-Durchmesser; wenn Schüsse einen Pappfetzen erzeugen, der in's Loch zeigt, dann beeinflusst die Richtung dieses Fetzens den ausgewerteten Schuss (hab ich nicht nur einmal unter anderem in Hochbrück erlebt, und wenn's um was geht und dir fehlen 5 Ringe gegenüber dem, was du dir selbst zusammengerechnet hast, dann isses mehr als nervig... Einsprüche diesbezüglich wurden übrigens nie angenommen, hieß immer "die Maschine hats so gewertet"), und den Schusslochprüfer beherrscht bei uns auch jeder, der das noch auf Leistungsebene mitgemacht hat ;)
    Zumindest rein theoretisch ist der elektronische Stand der Scheibenzuganlage himmelweit überlegen.
    Natürlich kommen bei der elektronischen Anlage auch einige negative Sachen zusammen: Man kann schlichtweg keine Anfänger drauf schießen lassen, die regelmäßigen Verschleißteilkosten würden einen schlichtweg auffressen. Die sind so schon hoch genug. Bei einem Einspruch kann man natürlich schwer noch was nachwerten (wobei es z.B. bei den Spieth durch den Papierstreifen, der durchläuft, noch möglich wäre, bei z.B. Meyton ist es schlichtweg komplett unmöglich) und wenn die Kiste spinnt, dann hast du ein riesiges Problem...
    Dennoch ist aufgrund der Messgenauigkeit und der einfach besseren Aufbereitung die elektronische Anlage die #1 bei den meisten Schützen. Einziger nachhaltiger Negativpunkt ist natürlich das von dir angesprochene Schießen auf Glücksscheiben usw. Aber ich möchte das nicht wieder in jedem Wettkampf erleben ;)

    SG Unterhaching
    1. Mannschaft (Bezirksliga A München)
    RWK-Schnitt: 390 ist das Ziel :)


    Kreissparkassen-Pokal--->2. Runde

  • Ich glaub ganz einfach das es STand der Technik mittlerweile ist.


    Wie die Auswertmaschinen gekommen sind, waren auch nicht alle begeistert. Aber nach und nach hat sich dann jeder eine angeschafft. Dann sind sie auch billiger geworden. Ich kenne keinen Verein bei uns im Gau, der keine Auswertmaschine hat. Was war das noch für eine "Rauferei" bis die Scheiben per Hand ausgewertet waren. Die einen haben alles runter gezählt, der andere wollte alles hoch zählen und der andere hat jeden 2. Schuß runter und die anderen rauf. Und die anderen haben ihre Scheiben gekennzeichnet mit Klammern oder Gummis etc. das die eigene Mannschaft wusste hier muss sie alles hochzählen.


    Ich finde elektronische Anlagen schon sinnvoll.


    Gruß


    Batzi71 :thumbsup: