Mitgliederentwicklung im Deutschen Schützenbund

  • @ Kogge,

    davon bin ich auch ausgegangen und hatte auch zweimal darauf hingewiesen, dass der besagte Thread ja auch schon zwei AJhre alt ist und sich Meinunbgen durchaus in dieser Zeit ändern können.

    Von daher, kein Grund sich bei mir zu entschuldigen.

    :thumbup:

  • Was man hier an diesem Thread jetzt schön sehen kann, ist, dass einige Mitglieder, die anfangs angeeckt sind, dazugelernt haben und mit ihren nun versöhnlicheren Tönen auch etwas bewirkt haben (das Umdenken bei Kogge).

    Wenn du, Dan More, so vorgegangen wärst, wie am Anfang deiner Mitgliedschaft hier im Forum, dann hätte die Diskussion bestimmt einen anderen Ausgang gefunden. So wie sich Dan More und Michael Kuhn derzeit im Forum verhalten, kann ich nur sagen: Respekt und toll, wie ihr GK vertretet.

    Naja, einen Unbelehrbaren habt ihr immer noch in euren Reihen, der euch eher schadet, als nützt, aber der wirds wohl nie lernen.

    Auch wenn das jetzt OT war, wollte ich mich einfach mal bei euch beiden bedanken!! So machts mir deutlich mehr Spaß (und euch wahrscheinlich auch!)

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Jürgen Kohlheim soll gesagt haben, dass dem DSB für weitere Lobby-Arbeit das Geld fehlt.

    Gut, warum verbessern wir hier die Situation nicht? 1 EUR pro Jahr dürfte selbst dem kleinsten Schüler nicht wirklich weh tun und Katja hat ja auch schon signalisiert, dass sie da auch weitere Möglichkeiten bei den Händlern und Firmen sieht.

    Was haben wir in der jetzigen Situation zu verlieren? 1 EUR? Können wir die Situation dadurch auch verschlimmern? Wohl kaum!


    Es wäre natürlich schön, wenn das wohl zur Zeit wohl aktivste Forum mit direktem DSB-Bezug dieser Idee eine Plattform einräumen könnte.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

  • Ja, das ist richtig, Jürgen Kohlheim hat in einem Zeitungsinterview diese Aussage getätigt, woraufhin ich ihm per Mail den Vorschlag mit den € 1,- je Mitglied vorschlagen wollte.
    Leider bekam ich nur eine Out Of Office Antwort von ihm.

    Hier der Link zu dem Interview:

    003_08_Aug_WKH_HP_03.pdf


    Um dieses Vorhaben aber in die Tat umsetzen zu können, müssen einige Vorausetzungen passen.
    Allen voran, muss jemand mit guten Kontakten zum Präsidium den Vorschlag dort vortragen.

  • Zitat von Kohlheim

    Wir können uns Webeanzeigen oder Fernsehspots nicht leisten, da wir Mitgliedsbeiträge anders einsetzen müssen

    Der Mann setzt Prioritäten! Nun, was könnte denn wichtiger sein? Vielleicht das oder doch lieber ein paar N.... Hm, ... Also mir fällt da jetzt nicht so viel ein was wichtiger wäre.

    Einige Euro spenden zweckgebundene für PR, wenn auch die anderen Verbände beteiligt werden, würde ich dennoch.

    BBF

  • Hallo,

    es wäre falsch den Schützentag nicht zu feiern, denn das Schützenwesen hat eine lange Tradition. Aber das ist nicht genug Werbung für unseren Sport. Ebenso muss auch genügend Geld für ständige Werbung vorhanden sein. Es muss so eingesetzt werden das es allen gerecht wird. Damit meine ich Sportschießen alle LG,KK,GK und wie gesagt die Tradition. Tradition und Sport müssen zwei gleiche Säulen sein.

    Gruß Kogge

  • Ich denke, dass BBF recht hat, auch wenn er durch Seine Impulsivität Akzeptanzprobleme hat. Immerhin erscheint er mir integer was man nicht von jedem hier behaupten kann.

    Es ist nun mal so, das geredet wird, geredet und wieder geredet, das Handeln der Verbandsspitzen bleibt aus. Und hier lesen mit Sicherheit einige Verbandsspitzen mit. In der heutigen Zeit muss jeder Euro für den Erhalt unseres Sports ausgegeben werden, damit unter anderem auch die Tradition überleben kann. Die Verbände müssen sich in einer IG zusammenschließen, statt gegeneinander zu kämpfen, aber was solls?

    In zwei Jahren kommt Rot/Grün an die Macht, bis dahin werde ich das Vorderlader- und GK-Schießen noch genießen. Als Jäger verbleiben mir wenigstens ein Teil meiner Waffen vielleicht noch ein paar Jahre länger, aber auch den Jägern werden die Waffen weggenommen.

    Danach werde ich mich wahrscheinlich wie BBF engagieren, dass die bösen Luftdruckdisziplinen gerade für Kinder und Jugendliche unter 25 aufgegeben werden, zu groß ist die Gefahr, dass die Kinder verführt werden sich dann illegale GK-Waffen zu besorgen um anschließend Amok zu laufen. Das gilt auch für Lichtgewehre, Spielzeuggewehre und alles was auch nur im entfernsten an die furchtbaren Schusswaffen erinnert. Und ich denke, dass ehemalige Sportschützen da besser sind als die heutigen rotgrünen Gutmenschen.

    So long, das war mein letzter Beitrag, denn ich denke, dass meine Akzeptanz mit diesem Beitrag auf Null gesunken ist.

    Ceterum censeo IANSAm esse delendam

  • @ Volker,

    Du und BBF habt schon recht.

    Nur wird es nicht erforderlich sein, sich gegen die Luftdruckschützen zu stellen.
    Sobald GK und KK gefallen ist, ist der Weg des Komplettverbots geebnet und die Gegner wissen wie es zu machen ist.

    Wie ich ja schon mehrfach sagte, ist das Kernproblem, dass die Waffengegner, egal wer es ist, ungestraft und unkommentiert ihre Halb- und Unwahrheiten verbreiten können, sie können unkommentiert und ungestraft gegen uns hetzen, uns diffamieren, ohne einen persönlich anzugreifen, unsere Kinder als potentielle Amokläufer abstempelt, etc.

    Das einzige, was die Verbände bislang hier entgegen zu setzen hatten war: "Wir haben eines der schärfsten Waffengesetze in Europa!"
    Sehr viel mehr kommt nicht.
    Roman Grafe hat eine Karte auf seiner Webseite eingebunden, in der er eine Zahl von 120 Todesopfern durch legale Schusswaffen aufzeigt, seit 1991 (also in 20 Jahren). Auch dies bleibt unkommentiert von den Verbänden!

    Und genau hier liegt das größte Problem.
    Mit mehr Medien- und öffentlicher Präsenz, steigt auch die Aufklärung in der Bevölkerung.
    Eine Werbekampagne, egal ob mit Plakaten, Flyern, Zeitungsanzeigen oder Werbefilmen, könnte hier schon ein Fuß in die Tür der Medienanstalten bedeuten.
    Man muss es nur wollen und das ist es aber scheinbar, was gerade das FWR nicht will. Aufmerksamkeit und das ist der Fehler.

    Ich bin es jedenfalls leid, egal ob als Vereinmitglied, als Mitglied einer Interessensgemeinschaft oder als Privatperson, mir den Mund fusselig zu reden, zu versuchen andere Menschen zu überzeugen, wenn die Verbände nicht auch anfangen etwas zu bewegen, anstelle sich einzig auf das FWR zu verlassen und nach deren Mund zu sprechen.

  • es wäre falsch den Schützentag nicht zu feiern, denn das Schützenwesen hat eine lange Tradition. Aber das ist nicht genug Werbung für unseren Sport.

    Tatsächlich sind aus rein sportlicher Sicht Schützentage eine klare Antiwerbung. Wurde hier ja auch wiederholt beschrieben. Gerade deshalb gilt:

    Zitat

    Ebenso muss auch genügend Geld für ständige Werbung vorhanden sein. Es muss so eingesetzt werden das es allen gerecht wird. Damit meine ich Sportschießen alle LG,KK,GK und wie gesagt die Tradition. Tradition und Sport müssen zwei gleiche Säulen sein.

    Wobei der Ausdruck "Werbung" hier sicherlich als umfassender Ausdruck für eine breite positive (also aktive nicht nur reaktive) Medienpräsenz und Imagearbeit zu verstehen ist. Eigentliche Werbung im engen Sinne (Fernsehspots im Vorabendprogramm, Anzeigenkampagnen in Bild, Stern, Spiegel) ist unbezahlbar und bringt für unseren Sport gar nichts.

    Carcano

  • Hoffentlich hat in 2 Jahren unser Metzger der Hausschlachtungen durchführt seinen Waffenschein dabei wenn er mit seinen "Mordwaffen" (Messer mit Klingenlänge über 10 cm) auf der Straße ist. Griff und Klinge nicht zugriffsbereit separat im Fahrzeug gelagert und den Meisterbrief dabei (Eignungsnachweis) sowie Polizeiliches Führungszeugnis (zuverlässigkeit). Der Schlachthof muss natürlich mindesten 500 Meter vom nächsten Borde. ach nein SChule und Kindergarten weg sein. Selbstredend gilt das nur auf dem direkten Weg und nicht im Kombi der Einsehbar ist......

    Bullshit, aber genau das droht uns Sportschützen. Könnt ihr mir folgen wie lächerlich das eigentlich ist......

    Wenn wir nicht endlich als Sportschützen selbst auf den Trichter kommen das wir einen ganz normalen Sport ausüben.. brauchen wir uns nicht zu wundern wenn uns die Jugendlichen UND die älteren wegbrechen. Sobald diese 2 mal ersthaft im Schützenhaus waren bekommen Sie mit, zu welcher gefährlichen Randgruppe der Gesellschaft sie beitreten möchten. Das Schreckt ab. Noch ein Beispiel.... ein 10 Jähriger möchte Biathlon ausüben und schießen..... Ich gehe zu seinen Eltern und sage ich brauche ärztliches Attest usw. zwecks Ausnahmegenehmigung und die Unterschrift BEIDER Eltern. Ja warum denn das??? Ist das so gefährlich??ß Das lassen wir dann lieber. Und weg war er/sie. Wir brauchen uns nicht groß bemühen... DSB hin oder her, aber können wir für den nächsten Bundesschützentag einen von diesem Forum eingereichten Antrag vorlegen wo unsere Punkte/Wünsche ersichtlich sind. Dann kann dies nicht ignoriert werden. Notfalls reise ich auch dort an.... Nur hier im Forum Schreiben und dann nichts tun... Das Funkt nicht

    Wer zu spät kommt den bestraft das Leben (hatten wir doch schon)


    Dieter

  • @ sobigrufti,

    die allermeisten Sportschützen, Jäger und Waffensammler wissen sehr gut, dass die Forderungen der Waffengegner vollkommen lächerlich sind und keinesfalls die Faktenlage wiederspiegeln.

    Nur haben die Gegner hatlt das bessere Standing in der Öffentlichkeit und sie haben einfach ihre Hausaufgaben gemacht.

    - Sie schei$$en auf Fakten!
    - Sie argumentieren rein ideologisch!
    - Sie pauschalisieren!
    - Sie sagen bewußt die Unwahrheit!
    - Sie diffamieren!
    - etc., etc., etc.

    Was machen die Waffenbesitzer?


    - Sie wiegen sich in political Correctnes!
    - Sie versuchen über Kaffgekränzchen mit Politikern eine Änderung zu erwirken!
    - Sie reagieren nur, anstelle zu agieren und proaktiv tätig zu werden!

    Schau Dir doch einfach mal ein paar der Kommentare an, die an ihrer Aussage nur eine Haltung und Meinung zulassen:
    "Es wird schon nicht so schlimm werden!" bzw. "Das können die doch nicht mit uns machen!"

  • Nur hier im Forum Schreiben und dann nichts tun... Das Funkt nicht


    Volle Zustimmung.

    Ich bin sicherlich deutlich sensibilisierter als noch vor einem Jahr. Konkrete und angemessene Handlungen halte ich auch ich für sinnvoll. Für nicht sinnvoll halte ich:

    • Diffamierungen derjenigen, die 'nur' in ihrem persönlichen / regionalen Einflussbereich tätig werden
    • ständiges Wiederholen der Thesen vom Stamme "man müsste mal"
    • ständiges Wiederholen der Thesen vom Stamme "IHR müsst ENDLICH"
    • ständiges Wiederholen der Thesen vom Stamme "die Verbände hätten schon längst gemusst"


    Solche Ansätze wirken auf nicht ansatzweise überzeugend. Folglich fehlt mir die Hoffnung, auf diesem Niveau andere überzeugen zu können, dann doch lieber weiter 'nur' konkretes Wirken im persönlichen Umfeld.

    Also - was können wir gemeinsam mit Blick in die Zukunft erschaffen statt uns dauernd über die Vergangenheit und die Gegenwart und über andere zu beklagen?

    Jede Schießsport-Disziplin hat ihre Existenzberechtigung. Zusammenhalt ist wichtig - über die Grenzen von Disziplinen und Verbänden hinweg.

  • ich hoffe ich habe niemanden diffamiert....

    ich selbst wirke eigentlich im Verein / Kreis / Bezirk ziemlich umher, erkenne aber -gerade auch- die anderen kleinen Schritte welche sich wie ein Puzzle zusammenfügen.

    Also im vorigen Beitrag wurde meiner Meinung nach alles gesagt. Können wir was auf die Beine stellen und "wachrütteln" oder haben 1300 Sportschützen keine Meinung. Oder wir machen eine Eingabe an den DSB. Bestimmt haben wir einige Zugpferde die bekannt sind und vorne aus laufen können.
    Wollen wir das ?????????????????? Wenn ihr kurz überlegt und auch nur leicht zu ja tendiert müsste das doch klappen. Vergleiche mit England oder anderen Ländern ist zwar erschreckend, so weit sind wir gott sei dank jetzt noch nicht. Komisch die "Gegner" bringen das hin, warum sollten wir das nicht können.
    Aufi geht's buam.......

  • Es wäre uns schon viel geholfen, wenn die Verbandsspitzen sachlich informativ gegen öffentliche Diffamierung und Fakten gegensteuern würden.

    Es macht sicherlich viel mehr Sinn, wenn die Präsidenten/Pressesprecher Sachverhalte - auch in Zeitungen - richtig stellen würden, als wir in der Basis.

    Aktuell gibt es z.B. diesen Kommentar zu den Hauskontrolle in der Süddeutschen, der die Gebühren mit dem TÜV vergleicht:
    Gerechtfertigte Gebühren - ein Kommentar: Wer ein Gewehr oder eine Pistole zu Hause aufbewahrt, muss sich regelmäßig überprüfen lassen und die Kosten in Kauf nehmen


    Mein - eingereichter, aber noch nicht und evtl. auch nie veröffentlichter - Kommentar hierzu:

    Der Kommentator vergleicht Äpfel mit Birnen (TÜV und Verkehrskontrolle)

    Mehrere TÜV-ähnliche Kontrollen der Waffenbesitzer gibt es bereits:

    • die gebührenpflichtige Kontrolle VOR Lizenz (Ist der Bürger zuverlässig?)
    • die gebührenpflichtige Kontrolle VOR Erwerb (Wird der Kaufgrund akzeptiert?)
    • die gebührenpflichtige Kontrolle innerhalb von drei Jahren sowohl auf Zuverlässigkeit und des Bedürfnisses
    • die gebührenpflichtige Kontrolle der jagdtauglichen Zuverlässigkeit, auch wenn bereits die o.g. Kontrollen zeitnah durchgeführt wurden.


    Die Hauskontrollen sind daher eher mit den Verkehrskontrollen vergleichbar.

    Im Vergleich zum Autobesitzer:

    • die Lizenz wäre der Führerschein
    • die Bedürfniskontrolle wäre der TÜV
    • jeder Autofahrer muss kostenpflichtig alle drei Jahre nachweisen, dass er körperlich und geistig im Stande ist, ein Fahrzeug zu führen.
    • Ein Führerscheinsentzug sowie nachweislich gewaltbereite Handlungen führen zur zwingenden Abgabe aller Autos für den Zeitraum von
      mindestens fünf Jahren.
    • Jede Verkehrskontrolle bedeutet Aufwand und ist vom Bürger zu zahlen, auch wenn bei der Kontrolle nichts auszusetzten ist.

    Wenn so etwas - oder etwas Ähnliches per Brief von den Verbänden kommen würde, hätte dies Gewicht. Wenn dies gleichzeitig auch als Stellungnahme auf der Homepage der Verbände stehen würde, hätte es Gewicht. Wenn dies gleichzeitig auch den Landesverbänden mitgeteilt wird, hätte es Gewicht.

    Dieser Aufgabe hat sich das FWR verschrieben: PR und Aufklärung - aber nichts geschieht : weder öffentlich, noch als Aufklärung der Basis.


    Hier haben einigen - wie Kogge - ihre Meinung in den letzten Jahren geändert, gerade weil Dan und Michael und BBF soviel geschrieben haben.

    Unser Zwischenziel hätten wir erreicht, wenn diese Meinungsänderung durch Verbreitung der echten Fakten von OBEN erfolgt wäre.
    Das kostet überhaupt kein Geld, nur etwas Zeit und Mut, Stellung zu nehmen.

    BTW: bei unseren Gesprächen im Oktober 2010 in Berlin mit den Waffenrechtsexperten des Bundestags, hatten ALLE vier Parteien (die Grünen hatten das Treffen abgelehnt) verkündet, gegen Gebühren bei den Kontrollen bzw. (FDP) gegen die Kontrollen zu sein.

    LG

    Katja (nach "Diktat" verreist)

  • Mitgliederrückgang im DSB hält seit 1997 an

    Mit 1.589.079 Mitgliedern am 31.12.1997 hat der DSB seinen bisher höchsten Mitgliederstand ausgewiesen. Danach ist die Zahl kontinuierlich auf 1.415.587 Mitglieder (Stand 31.12.2010) mit einer durchschnittlichen jährlichen „Verlustrate“ von -0,9% gefallen.

    Im vergangenen Jahr gab es mit -1,63% den stärksten Mitgliederverlust überhaupt. Sieht man sich die Durchschnittswerte der letzten drei Jahre an, wird mit einer durchschnittlichen jährlichen Verlustrate von -1,1% der sich beschleunigende Mitgliederrückgang deutlich.

    Erstaunlich ist, dass der LV Südbaden im in den vergangenen 13 Jahren 2.021 Mitglieder (0,4%) hinzugewinnen konnte, in den letzten drei Jahren aber mit 738 Abgängen ( -2,0%) auch zu den schrumpfenden Landesverbänden gehörte.

    Die größte Gegenwehr zum Mitgliederverlust leistet nach den durchschnittlichen jährlichen Fallraten zu urteilen, der LV Berlin (in den letzten drei Jahren -1,2 % nach -2,9% in den letzten 13 Jahren. Die jährliche Fallrate verkürzen konnten auch Westfalen (-1,6% nach -2,7%).

    Die LV Saar (+ 205) und Brandenburg (+123) konnten sogar in den vergangenen drei Jahren einen Mitgliederzuwachs verzeichnen.

    Die größten „Verlusttreiber“ innerhalb des DSB sind die nördlichen Landesverbände Norddeutscher Schützenbund, NWDSB und NSSV.

    Ich gehe davon aus, dass der Mitgliederrückgang in 2011 das Vorjahr (1,63%) noch übertreffen wird.

    Ich würde mich freuen, wenn es andere, günstigere Prognosen gäbe und die Realität sogar wieder zu Mitgliedergewinnen führt.

  • Ich hatte gerade mit Wilhelm Kontakt - bei den blau hinterlegten Überschriften müsste es jeweils '... 2007 bis 2010 ..." heißen. Er ist heute unterwegs und hat mich daher gebeten, diese Richtigstellung vorzunehmen.

    Jede Schießsport-Disziplin hat ihre Existenzberechtigung. Zusammenhalt ist wichtig - über die Grenzen von Disziplinen und Verbänden hinweg.

  • Wenn du die demographische Entwicklung mit hinein rechnen würdest, wären die Zahlen
    a) Nicht so schlimm
    b) Aussagekräftiger

    BBF

  • Das Ziel der "Initiative Ziel im Visier" ist u.a. 2018 wieder 1,5 Mio. Mitglieder im Deutschen Schützenbund zu haben.

    Nimmt man das Ergebnis der Mitgliederentwicklung der Jahre von 2007 bis 2010 in den einzelnen Landesverbänden und rechnet mit der angenommenen durchschnittlichen Quote bis ins Jahr 2018 die Mitgliederentwicklung weiter, so ergibt sich für den DSB ein weiterer hochgerechneter Mitgliederverlust von 114 Tsd Mitgliedern.

    Um das hochgesteckte Ziel dieser Initiative zu erreichen fehlen insgesamt 200 Tsd. Mitglieder.

  • Hallo,

    wie verhindern wir nun den Rückgang der Mitgliederzahl? Es ist ein hochgestecktes Ziel des DSB bis 2018 wieder die 1,5 Mio. Grenze zu erreichen. Wir erreichen sie sicher nicht, wenn wir weiter so uneins sind wi es hier schon in den Foren ist. Es geht in den Vereinen los und zieht sich hoch bis zum DSB und den anderen Verbänden. Obwohl es für die Dachverbände ein leichtes wäre sich zusammen zu setzen und sich einen Ruck zu geben. Aber jeder kocht sein eigenes Süppchen, was erwartet man dann von uns Vereinen. Würden wir alle an einen Strang ziehen, hätten wir auch alle anderen Probleme nicht.

    Gruß Kogge