Mitgliederentwicklung im Deutschen Schützenbund

  • Kurz vor der Waffenkontrolle entnahm der Schütze seine Waffe aus dem Koffer öffnete den Verschluss und führte die Sicherheitsschnur von vorne in den Lauf ein. In diesem Zustand übergab es die Waffe. Der Prüfer entnahm die Sicherheitsschnur von vorne aus dem Lauf lies den Verschluss nach vorne. Hängt die Waffe an das Abzugsgewicht und PENG.

    Ich kenne das Problem, dass viele Luftgewehre / Luftpistolen mit geöffnetem Verschluss nicht in die Tasche passen bzw. beim Transport sogar beschädigt würden und deshalb die Sicherheitsschnur in der Tasche vorgezogen und beim entnehmen wieder eingeschoben wird, nur muss die Sicherheitsschnur natürlich dann anschließend wieder komplett durch den Lauf verlaufen und nicht nur vorne als Placebo drinstecken. Ich verstehe den Einwand die Sicherheitsschnur könnte zu etwas leichtsinnigerem Verhalten führen. Du hast aber vorhin die grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen genannt, sie ergänzen sich ebenfalls gegenseitig, da könnte man ebenfalls eine oder mehrere weglassen, so nach dem Motto, ich drücke ja nicht auf den Abzug. Da ist jeder Trainer, ja eigentlich jeder Schütze, gefordert, für die nötige Sensibilität für diese wichtigen Sicherheitsaspekte zu sorgen. Da hilft nur gründliches erklären, ständiges wiederholen und sofortiges korrigieren.

    Das ist Deine Meinung. Aber irgendein Politiker und/oder Waffenanti wird es genauso, als Alternative für die bisherigen Disziplinen und Waffen vorschlagen und spätestens, wenn die Grünen und Roten wieder an der Regierung sitzen, durchsetzen.

    Das kann, muss und wird meiner Meinung nach der Schießsport aushalten.

    Es ist einfach Fakt, dass solche Unfälle fast immer mit vermeintlich ungeladenen Waffen geschehen sind und die Verursacher deshalb die Sicherheitsregeln nicht beachtet haben. Die Signalfähnchen oder auch Schnüre fördern diese Denk- und Handlungsweisen. Ich schrieb ja schon, beim DSB scheint man die Problematik erkannt zu haben. Wie sollte man sonst das Verschwinden der Forderungen nach diesen Signalfähnchen sonst erklären?

    Ich weiß nicht was genau den DSB bewogen hat diese Regelung wieder aufzuheben, interessant ist allerdings, dass bei uns weiterhin bei Wettkämpfen und Meisterschaften ansich immer eine Sicherheitsschnur vorgeschrieben ist. Ihr seid euch einig, dass Schützen durch Sicherheitsschnüre zu mangelnder oder fehlender Sorgfalt neigen. Gab's das denn nicht immer schon? Nur kann man heute mit einem Blick feststellen ob tatsächlich eine Gefahr besteht und entsprechend handeln.

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Das kann, muss und wird meiner Meinung nach der Schießsport aushalten.

    Dein Wort in Gottes Gehörgang, nur fehlt mir dazu ein wenig der Optimismus, wenn ich sehe, wie gegen das Schützenwesen vorgegangen wird.


    Für die meisten sind es nichtmal wirklich die Waffen selber, sondern eher der Punkt, wie in der Brgündung des Herrn Tschöppe aus Bremen erwähnt, dass bestimmte Leute einfach nicht wollen, dass Kinder an Waffen ausgebildet werden, egal wofür.
    Die positiven Aspekte des Schießsport rücken dabei in den Hintergrund, wie z.B. die Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit.

    Wären die Antis und die Grünen nicht so vehement gegen den legalen Waffenbesitz, würde ich wohl genauso Deiner und der Meunung von Wilhelm sein, was die Lichtgewehre angeht. Nur so wie es derzeit aussieht, politisch, fehlt mir dazu schlichtweg der optimismus.

  • Ein guter Zeitpunkt um wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Den einen oder anderen Kritiker wird's immer geben, ich denke allerdings, dass viele Kritikpunkte vor allem auf Vorurteilen beruhen. Wir machen es anderen nicht gerade leicht sich einen Eindruck zu verschaffen. Ein dunkler Schützenkeller und ein beleuchteter Fußballplatz ist sicher ein Klischee und doch haben wir positive Öffentlichkeitsarbeit ganz dringend nötig. Und gerade das positiv ist wichtig.

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Warum aber bei der Öffentlichkeitsarbeit mit den eigentlichen Sportwaffen hinter den Berg halten?
    Wir müssen uns nicht verstecken!
    Warum müssen wir Kompromiss für Kompromiss eingehen, obwohl nachweislich der Sportschütze kaum auffällig ist, wenn es um Straftaten geht?
    Warum können wir uns nicht gegen die Medien öffentlich wehren, wenn sie gegen uns hetzen, Lügen erzählen oder Halbwahrheiten verbreiten?

    Warum muss Deutschland so dermaßen verkorkst sein, wenn es um solche Themen geht?

  • Zitat von Dan More

    Warum muss Deutschland so dermaßen verkorkst sein, wenn es um solche Themen geht?

    Weil der DSB als DIE Vertretung der Sportschützen nie wirklich dagegen angegangen ist, aus Angst die Gelder aus der Sportförderung zu verlieren.

    BBF

  • Weil der DSB als DIE Vertretung der Sportschützen nie wirklich dagegen angegangen ist, aus Angst die Gelder aus der Sportförderung zu verlieren.

    BBF


    Das Zitat war von mir, nicht von Geronimo..... :thumbup:

  • Den einen oder anderen Kritiker wird's immer geben, ich denke allerdings, dass viele Kritikpunkte vor allem auf Vorurteilen beruhen


    Hervorhebung von mir.

    Und genau deswegen müssen wir mit den Vorurteilen aufräumen.

    Ich habe im Februar anhand der Vorurteils-Forderungen des Aktionsbündnisses eine Anzeigenkampagne entwickelt, die bei MEINEM Verband auf taube Ohren stieß. Angeblich hatte man auch die "Nichtfinanzierungsmöglichkeit" beim FWR besprochen. Wobei ich denke, wenn DSB und DJV mal 10 Cent pro Mitglied, die Händler 100 EUR und die Hersteller 1000 EUR springen lassen würden, wir genug Geld hätten. Daher denke ich, es gibt einfach nur Angst vor dem Kampf gegen Vorurteile.

    Dazu gibt es - bisher erst drei - ausgearbeitete Erklärungen, die bei den beteiligten Verbänden auf deren Webseiten stehen könnten:

    Detailseiten zu den Anzeigen

    Man muss nur mal anfangen. Doch Poster, Aufkleber etc. wurden bisher alle in Eigenregie - und nicht vom FWR entwickelt. Ansonsten wäre doch keiner auf den Gedanken gekommen, prolegal zu gründen, die die Poster-Kampagne unterstützen. Für die Anzeigen sind sie zu klein. Dass müsste von unten (Basis) nach oben (Verbandsspitzen) durchgedrückt werden.


  • Man muss nur mal anfangen. Doch Poster, Aufkleber etc. wurden bisher alle in Eigenregie - und nicht vom FWR entwickelt. Ansonsten wäre doch keiner auf den Gedanken gekommen, prolegal zu gründen, die die Poster-Kampagne unterstützen. Für die Anzeigen sind sie zu klein. Dass müsste von unten (Basis) nach oben (Verbandsspitzen) durchgedrückt werden.

    Ach Katja, woher nimmst du nur die Energie wenn du hier liest wie die sogenannten Sportschützen bedauern wenn es zu einem GK Kurzwaffenverbot kommt und dann zur Tagesordnung übergehen?

    BBF

  • Ach Katja, woher nimmst du nur die Energie wenn du hier liest wie die sogenannten Sportschützen bedauern wenn es zu einem GK Kurzwaffenverbot kommt und dann zur Tagesordnung übergehen?

    Ich stecke auch viel Energie in die Tätigkeiten mit denen ich Geld verdiene, für die meisten ist das hier aber ein Hobby. Auch wenn es hier wohl oft bedauert wird betreiben viele ihr Hobby hier sehr engagiert aber nicht verbissen.

  • Katja, dein starkes Engagement in allen Ehren, aber genau deshalb habe ich vorhin das positiv hervorgehoben. Amokläufe, Affekt, Eislingen, Amokläufer, Töten, Unfall. Ein kleines Experiment: Denk mal bitte an keinen rosa Elefanten. Du erkennst das Problem? Eine andere sehr deutliche Schwäche ist sicherlich der belehrende Charakter. Niemand lässt sich gerne belehren. Prägnanter und authentischer sind persönliche Eindrücke. Ein positives Bild. Ein positiver Text.

    Gerhard Seemüller

    „Great minds discuss ideas;
    average minds discuss events;
    small minds discuss people.“

  • Ach Katja, woher nimmst du nur die Energie wenn du hier liest wie die sogenannten Sportschützen bedauern wenn es zu einem GK Kurzwaffenverbot kommt und dann zur Tagesordnung übergehen?

    Er nun wieder, differenzieren ist nicht wirklich deine große Stärke, oder?

    Ein Schütze hat sich bisher so geäußert und ein paar weitere unterschwellig. Das sind aber nicht die Sportschützen, und die sogenannten Sportschützen schon gar nicht.


    Apropos, auch wenn ich ja Gerhard nicht immer Recht gebe, hier schon. Katja, bei allem Respekt, mich erinnern die Plakate ein wenig an die damaligen RAF-Fahndungssteckbriefe.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

  • Da werde ich wohl nie eine Antwort von dir bekommen.

    BBF

    Ich weiß nicht was ich darauf antworten solle. Die Antwort zur Sicherheitsschnur kam schon von Geronimo und überhaupt eine geladene Waffe einem unterschieben zu wollen, egal ob mit oder ohne Schnur ist krank.
    Die nächste Zeit bin ich auch etwas verhindert und kann deswegen nicht so große Beitragsstränge verfolgen. In ca. 3 Wochen wirds wieder leichter.

    Zudem nervt mich dein ewiges Gestänkere. Du hast eine andere Meinung, und die akzeptiere ich, ich habe aber auch eine Meinung, die respektiert werden sollte. Dass dann andere immer wieder von deiner Seite angestänkert werden, stört mich einfach und veranlasst mich auch solche ausufernden Beitragsstränge nicht mehr mitzuverfolgen.
    Wenn du dich bei den DSBlern nicht wohl fühlst, dann geh doch wieder zurück ins andere Forum. Einen Missionar haben wir hier nicht nötig. Wachrütteln geht auch auf vernünftigem Wege wie z.B. Katja Triebel es versucht (und das bringt deutlich mehr!!)

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Zitat von dingo

    Ich weiß nicht was ich darauf antworten solle. Die Antwort zur Sicherheitsschnur kam schon von Geronimo und überhaupt eine geladene Waffe einem unterschieben zu wollen, egal ob mit oder ohne Schnur ist krank.
    Die nächste Zeit bin ich auch etwas verhindert und kann deswegen nicht so große Beitragsstränge verfolgen. In ca. 3 Wochen wirds wieder leichter.

    Zudem nervt mich dein ewiges Gestänkere. Du hast eine andere Meinung, und die akzeptiere ich, ich habe aber auch eine Meinung, die respektiert werden sollte. Dass dann andere immer wieder von deiner Seite angestänkert werden, stört mich einfach und veranlasst mich auch solche ausufernden Beitragsstränge nicht mehr mitzuverfolgen.
    Wenn du dich bei den DSBlern nicht wohl fühlst, dann geh doch wieder zurück ins andere Forum. Einen Missionar haben wir hier nicht nötig. Wachrütteln geht auch auf vernünftigem Wege wie z.B. Katja Triebel es versucht (und das bringt deutlich mehr!!)

    Ich wollte einfach nur deutlich machen welch gefährliche Sache diese Sicherheitsschnur sein kann, weil ich einfach den Eindruck hatte gegen eine Betonwand zu sprechen. Ich weiß nicht ob du dir vorstellen kannst was für ein Gefühl es ist wenn bei der Waffenkontrolle in dem Raum in dem du dich aufhältst ein Schuss fällt. Das wünsche ich niemanden.

    Was das andere angeht, schade, jetzt habe ich mir solche Mühe gegeben sachlich zu sein und bekomme doch nur Hohn und Spott. Ich habe akzeptiert, dass die Sportschützen zerstritten sind und deshalb die Dinge ihren Lauf nehmen. Wenigstens ist es gelungen das Gedankengut der "guten" DSB Sportschützen herauszuarbeiten. Und damit Klarheit herrscht wer auf welcher Seite steht: Wie hast du vor dich nach einem GK-Kurzwaffenverbot zu verhalten?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    BBF

  • Ich denke nicht, das GK verboten wird. Sollte es doch passieren, bin ich dabei Petitionen zu unterzeichnen und dafür zu demonstrieren. Jedoch Petitionen von Verbänden wie DSB oder BDMP, jedoch habe ich immer noch keine Zuneigung für Bündnisse wie pro Legal, da ich, wie ich schon mehrfach gschrieben habe, einen anderen Weg für besser ansehe und zwar Dialog, direkt mit den Entscheidern, anstatt auf Konflikt mit zig Briefen, etc. zu gehen.

    Aber den GK-Erhalt zu verteidigen, da bin ich auf alle Fälle dabei!

    Mit bestem Schützengruß aus Niederbayern

    dingo

  • Jedoch Petitionen von Verbänden wie DSB oder BDMP, jedoch habe ich immer noch keine Zuneigung für Bündnisse wie pro Legal, da ich, wie ich schon mehrfach gschrieben habe, einen anderen Weg für besser ansehe und zwar Dialog, direkt mit den Entscheidern, anstatt auf Konflikt mit zig Briefen, etc. zu gehen.


    Dingo, das Eine schliest das Andere aber nicht aus.
    Was spricht dagegen, auf der einen Seite, die Verbände und das FWR weiterhin, wei bisher, den von Dir bevorzugten Weg des Dialogs zu gehen und auf der anderen Seite wenn Pro-Legal und/oder die die FvLW mitunter in der Aufklärung unterwegs sind, wie es bisher gehandhabt wurde?
    Hier ist ein Hand in Hand durchaus Denkbar und durchaus auch sinnvoll.

    Was das Verbot von GK betrifft, nun das ist ein heißes Eisen.
    Selbst wenn GK nicht verboten werden sollte, werden die Antis versuchen darauf hinzuarbeiten, was wohl eher im Interesse der Politiker sein dürfte, den Besitz von GK Waffen so mit Einschränkungen zu behaften, dass die GK Sparte nicht länger interessant sein würde.
    Beispiel hierfür ist Verordnungsermächtigung des BMI und damit die Produkte von Armatix.
    Oder die Vorschläge einer zentralen Verwahrung und Ausgabe von Munition, z.B. bei den örtlichen Polizeistationen. Die werden sich schon etwas einfallen lassen, womit sie das GK Schießen weniger interessant und kostenintensiver gestalten können, damit die GK Schützen sich von den Waffen trennen.
    Damit hätten sie ihr Ziel erreicht, ohne ein Verbot zu verhängen.
    Das Problem dabei ist aber, dass dann nur noch die oberen 10.000 (also die besser betuchten des Landes) Waffen werden besitzen dürfen, da denen die Kosten egal sind. Für die Vereine wird es, was die GK Diszipline betrifft, das Aus bedeuten. Besonders die kleinen Dorfvereine werden einen drastischen Mitgliedereinbruch erleben und zum schließen verdonnert werden, aus wirtschaftlichen Gründen.

    Und wenn das erfolgreich an den GK Schützen durchgeführt wurde, werden die anderen Kaliber auch folgen. Und das alles, ohne ein Verbot verhängt zu haben.

    2 Mal editiert, zuletzt von Dan More (21. Juli 2011 um 10:31)

  • Katja, dein starkes Engagement in allen Ehren, aber genau deshalb habe ich vorhin das positiv hervorgehoben. Amokläufe, Affekt, Eislingen, Amokläufer, Töten, Unfall. Ein kleines Experiment: Denk mal bitte an keinen rosa Elefanten. Du erkennst das Problem? Eine andere sehr deutliche Schwäche ist sicherlich der belehrende Charakter. Niemand lässt sich gerne belehren. Prägnanter und authentischer sind persönliche Eindrücke.

    Hallo Geronimo,

    es kommt immer drauf an, welcher Gegenwind weht.

    Jetzt - in einer anlasslosen Zeit - sind positive Eindrücke sicherlich sinnvoll.

    Die Kampagne habe ich entworfen, als Herr Schober die Schüsse in Plochingen zum Anlass nahm, wieder seine Forderungen zu vermarkten. Denn jede dieser Thesen verbreitet das Aktionsbündnis.

    M.E. sollte man einfach gewappnet sein und auf harten Gegenwind mit harten Fakten reagieren können. Wir kennen die Argumente der Verbieter und könnten uns VORHER schon aufstellen. In dem Moment, wo die Bundesrats-Initiative von rot-grün gestartet wird, sollte man bereits loslegen können.

    Übrigens genau solche Plakate gab es von der Waffeninitiative-NEIN! in der Schweiz, als sie härtesten Gegenwind hatten.

  • Ohne die Diskussion zu weit abseits führen zu wollen habe ich folgende Frage:

    Bei uns in der Region wurde einem Verein der GK-Stand vor wenigen Monaten vom Schießstandsachverständigen nicht mehr abgenommen und der Verein will die nötigen Investitionen nicht mehr tätigen, weil die Nachfrage zu gering ist. Auch bei uns im Verein hören immer mehr mit GK auf, weil ihnen die Kosten für Munition und Neuwaffen langsam aber sicher zu hoch werden.
    Glaubt ihr denn, dass bis in zwanzig Jahren (ohne mögliches Verbot) noch so viele Schützen wie jetzt Großkaliber schießen werden und sich diese Problematik dann von alleine lösen wird, weil gar kein Interesse der Aktiven mehr vorhanden ist? Oder glaubt ihr, dass diese Disziplinen auch weiterhin Zulauf haben werden, so dass sie auch auf Grund dessen eine Daseinsberechtigung haben werden?

  • Meine Meinung dazu ist, wenn die Politik weiterhin im Zuge von reiner Anpaßgesetzgebung das Waffenrecht verschärft, dann ja, wird GK sterben, genauso wie KK und alle anderen Disziplinen.
    Ich kenne auch Schützen, denen das Geld für Munition nicht mehr so locker in der Tasche sitzt und deswegen kürzer treten. Aber wer sich ein wenig umschaut, frühzeitig, findet immer atraktive Angebote für die Munition. Wer aber unbedingt .45 schießen will, anstelle der kostengünstigeren 9mm Para, naja, da muss man sich nicht wundern, wenn es zu teuer wird.

    Jedes Hobby kostet Geld und hat seine Folgekosten. Beim einen ist es mehr, beim anderen weniger. Ich fahre nebenbei noch Rennrad, was auch nicht billig ist. Verschleisteile müssen getauscht werden, hin und iweder ein neues Rad, Unfallschäden repatrieren, etc.
    Das hält mich aber nicht davon ab, weiterhin zu radeln.
    Und wenn die Munition nun beim einen Händler teurer wird, dann schaue ich mich nach einem anderen um, wo die Munition ggf. günstiger zu bekommen ist oder man Bestellt mit mehreren aus dem Verein zusammen, um eine entsprechende Stückzahl zu erreichen, die den Preis wieder drosselt.

    Das wäre aber für mich kein Grund mit dem Schießen aufzuhören, da es sich dabei um einen überschaubaren rahmen handelt. Die Mehrkosten pro Packung sind eher niedrig (letzte Erhöhung meines ehemaligen Händlers lag bei € 1,- je 50 schuss Packung). Aners sähe es natürlich aus, wenn auf einmal hohe Zusatzkosten auf die Schützen zukommen würden, wie die Armatix dinger. Die würden eine regelrechte Austrittwelle verursachen.

  • Ohne die Diskussion zu weit abseits führen zu wollen habe ich folgende Frage:
    Glaubt ihr denn, dass bis in zwanzig Jahren (ohne mögliches Verbot) noch so viele Schützen wie jetzt Großkaliber schießen werden und sich diese Problematik dann von alleine lösen wird, weil gar kein Interesse der Aktiven mehr vorhanden ist? Oder glaubt ihr, dass diese Disziplinen auch weiterhin Zulauf haben werden, so dass sie auch auf Grund dessen eine Daseinsberechtigung haben werden?

    Ja, sonst wurden die Mitgliederzahlen in den GK Verbänden insbesondere beim IPSC nicht steigen. Wie viele derer die bei euch mit GK aufhören sind den Wiederlader? Die Wiederladerei ist ein deutlicher Indikator wie stark jemand wirklich am GK Sport interessiert ist.

    BBF