Soviel zum DSB …

  • In Italien sind die Schiessstände auch Staatlich weil jeder wo eine Waffe besitzt gesetzlich verpflichtet ist mehrmals im Jahr zu schiessen oder die wo beruflich eine Waffe Tragen die müssen das auch mehrmals hin gehen. Dadurch hat ein Verein viel mehr Mitgliede. z.B. alleine der Schützenverein von Mailand hat 31000 Mitglieder und ein paar km weiter Monza hat 23000 Mitglieder. Der SBSV kommt auf grade mal 30000 Mitgliede mit passiven.

    Die Gelder gehen in die Staats Kasse und was hat der Verband? Wahrscheinlich nur ein minimales von dem alles. Deshalb wäre der DSB dumm das zu befürworten.

    2 Mal editiert, zuletzt von madesign24 (21. Februar 2024 um 09:55)

  • In Italien sind die Schiessstände auch Staatlich weil jeder wo eine Waffe besitzt gesetzlich verpflichtet ist mehrmals im Jahr zu schiessen ode die wo beruflich eine Waffe Tragen die müssen das auch mehrmals hin gehen. Dadurchhabe hat ein Verei viel mehr Mitgliede Beispie alleine der Schützenverein von Mailand hat 31000 Mitglieder und ein paar km weiter Monza hat 23000 Mitglieder. Der SBSV kommt auf grade mal 30000 mit Glieder mit passiven

    "weil jeder wo eine Waffe besitzt gesetzlich verpflichtet ist mehrmals im Jahr zu schiessen"

    Danke Italien :thumbup:

    In Deutschland nicht vorstellbar - denn da kommt gleich wieder das Argument mit dem 80 Jahre alten Opa :)

    Grüße vom "Otmar Martin Fan-Club" ;)

  • Zitat

    Er (von Hagen) macht klar: Für die Verbandsmitglieder sei das Schießen ausschließlich ein Sport. Über Finnlands Schießstand-Offensive sagt er: „Die Pläne sind sicherlich kein Vorbild für Deutschland.“

    Wer braucht einen Verband, der sich bewusst gegen die Entwicklung von Sportanlagen stellt?


    In Finnland soll die Bevölkerung an der Waffe trainiert und für den Krieg vorbereitet werden. Dafür sollen neue Schießstände gebaut werden. Der DSB ist ein Sportverband und klar kommt es für ihn nicht in Frage, dass Anlagen speziell dafür gebaut werden, damit die Mitglieder kriegstüchtig werden. "Die Entwicklung von Sportanlagen" möchte der DSB sicherlich schon, aber das wären keine Sportanlagen mehr.

  • "weil jeder wo eine Waffe besitzt gesetzlich verpflichtet ist mehrmals im Jahr zu schiessen"

    Danke Italien :thumbup:

    In Deutschland nicht vorstellbar - denn da kommt gleich wieder das Argument mit dem 80 Jahre alten Opa :)

    Und das ist auch gut so. Wobei es ja eigentlich traurig ist, dass so ein Argument überhaupt nötig ist. Warum wird da überhaupt Zwang ausgeübt? Warum kann man Opa Paschulke nicht einfach sein Gewehr lassen?


    In Deutschland wird die ganze Thematik doch eh völlig schizophren behandelt. Und das liegt ganz sicher nicht nur an unserer Vergangenheit. Wir sind auch so, leider.

    Wenn Du hier als Reservist an einer Wehrübung teilnehmen willst, bei der auch Schießtraining auf dem Programm steht, musst Du dich durch einen formalen Akt erst wieder in den aktiven Dienst versetzen lassen. Ansonsten darfst Du selbst als Angehöriger einer Reservistenkameradschaft nur nach einer genehmigten Sportordnung schießen und alles, was auch nur entfernt nach Verteidigungs- oder gar Gefechtsschießen aussieht, ist ganz großes Hundepfui.

    Anderseits schreibt man dann den Sportschützen bis ins kleinste vor, wie sie ihren Sport zu betreiben haben und verlangt als Bedürfnisnachweis regelmäßiges Schießen, erzwingt sogar die Wettkampfteilnahme.

    Wie man das auch deutlich besser machen könnte, zeigt die Schweiz. Dort gibt es in fast jedem Dorf einen 300 m Stand zur Wehrertüchtigung, von dem auch die Sportschützen profitieren.

    Und diesen Eiertanz zwischen Sportschütze und Reservist gibt es dort so auch nicht. Ich bin beides, oder besser gesagt, ich war es. Ich unterliege nicht mehr der Wehrpflicht. Ich kann und konnte das zwar immer differenzieren und unterscheiden, aber letztendlich war und bin ich eine Person.

    Apropos, ich hatte beim Bund zwar nie viel mit Schießen zu tun, ich behaupte jetzt aber mal, ich habe dort von meinem Kenntnissen und Fähigkeiten als Sportschütze profitiert.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

  • Der DSB ist ein Sportverband und klar kommt es für ihn nicht in Frage, dass Anlagen speziell dafür gebaut werden, damit die Mitglieder kriegstüchtig werden.

    Tja......Lämmer sollen Lämmer bleiben. Und es gibt ja nur Schwarz und Weiß. Am Ende würde noch jemand eine Waffe für SV wollen und das ist ja ganz ganz böses Hundepfui.....zumindest in good old Germany.


    P.S. Jetzt les ich grad erst, daß Murmelchen auch Hundepfui benutzt hat. War von mir keine Absicht irgendwas abzukupfern.

    "The pure and simple truth is rarely pure and never simple"

  • Ich muss das Thema aus der Versenkung holen.

    Für mich unverständlich, dass der DSB da nicht offen herangeht. Viele Vereine kommen doch über 10 m nicht groß raus, warum nicht zusammenarbeiten.

    Die Schweizer sind da nicht so verklemmt. So läuft es bei den Eidgenossen, ich hoffe mal das Video zerstört keinen ideologischen Unterbau 😉 https://youtu.be/gel71AtNiuA?si=EeQSeM4Ihb7aFM_y

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Für mich unverständlich, dass der DSB da nicht offen herangeht. Viele Vereine kommen doch über 10 m nicht groß raus

    Wenn der DSB das machen würde käme ja wieder der Vorwurf der DSB würde den alternativen Verbänden was wegnehmen wollen...

    Würde auch die wehrpolitische Lage der Schweiz jetzt nicht auf Deutschland ummünzen. Ihr habt ja keine Wehrpflicht. Warum also sollen hier Schützenvereine am Sturmgewehr ausbilden?

    Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden. - Baltasar Gracián

  • Ich muss das Thema aus der Versenkung holen.

    Für mich unverständlich, dass der DSB da nicht offen herangeht. Viele Vereine kommen doch über 10 m nicht groß raus, warum nicht zusammenarbeiten.

    Die Schweizer sind da nicht so verklemmt. So läuft es bei den Eidgenossen, ich hoffe mal das Video zerstört keinen ideologischen Unterbau 😉 https://youtu.be/gel71AtNiuA?si=EeQSeM4Ihb7aFM_y

    Wir sind halt zum nicht die Schweiz und der DSB nun mal ein reiner Sportschützenverband. Der möchte nicht mal im Ansatz mit irgendwas wie Militär in Verbindung gebracht werden - was ich zwar in der Ausprägung übertrieben finde, es aber nachvollziehen kann.

    Btw: noch nicht mal der Reservistenverband ist da mit sich im reinen. Da kann ich das allerdings überhaupt nicht nachvollziehen :stunned:

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Ich muss das Thema aus der Versenkung holen.

    Für mich unverständlich, dass der DSB da nicht offen herangeht. Viele Vereine kommen doch über 10 m nicht groß raus, warum nicht zusammenarbeiten.

    Die Schweizer sind da nicht so verklemmt. So läuft es bei den Eidgenossen, ich hoffe mal das Video zerstört keinen ideologischen Unterbau 😉 https://youtu.be/gel71AtNiuA?si=EeQSeM4Ihb7aFM_y

    https://www.bdmp.de/aktuelles/neui…erstuetzung-an/

    Da ist doch dieser Verband näher dran!

  • Wenn der DSB das machen würde käme ja wieder der Vorwurf der DSB würde den alternativen Verbänden was wegnehmen wollen...

    Würde auch die wehrpolitische Lage der Schweiz jetzt nicht auf Deutschland ummünzen. Ihr habt ja keine Wehrpflicht. Warum also sollen hier Schützenvereine am Sturmgewehr ausbilden?

    Es geht ja nicht unbedingt ums Stgw., sicher würde das vielen auch mal Spaß machen. Zuerst ist mir das Alter der Schützen aufgefallen, da sind einige dabei, die dürften bei uns kein Großkaliber schießen. Gerade Großkaliberstände sind bei uns Mangelware,

    Die Wehrpflicht holt bei uns vermutlich viele schneller vom Sofa runter, als denen lieb ist. Ich gehe davon aus da tut sich die nächsten Jahre was.

    Bei uns wurden übers G3 immer Gruselgeschichten erzählt, das Gewehr würde nicht schießen, geradezu um die Ecke schießen. Meine Erkenntnis, das Problem war hinter dem Schaft. Ich hatte schon einige Jahre Sportschießen hinter mir, wusste wie man zielt und abzieht und hatte keine Probleme mit treffen.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Wir sind halt zum nicht die Schweiz und der DSB nun mal ein reiner Sportschützenverband. Der möchte nicht mal im Ansatz mit irgendwas wie Militär in Verbindung gebracht werden - was ich zwar in der Ausprägung übertrieben finde, es aber nachvollziehen kann.

    Btw: noch nicht mal der Reservistenverband ist da mit sich im reinen. Da kann ich das allerdings überhaupt nicht nachvollziehen :stunned:

    Es liest sich jetzt so als wäre jede Verbindung zum Militär anrüchig. Denken wir mal zurück, was sind den die Wurzeln der Schützenvereine.

    Es geht auch darum den ganzen Komplex „Schießen“ der Allgemeinheit näher zu bringen. Stärker an die Öffentlichkeit zu treten.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^

  • Es liest sich jetzt so als wäre jede Verbindung zum Militär anrüchig......

    In der Denke des DSB natürlich. Das Militär wird nur für Katastropheneinsätze geschätzt, alles andere ist böse. Aber wie gesagt; selbst der VdRBw hat ein Problem mit Uniform oder ähnlichem.

    Zitat SpO: "Bekleidung die den Eindruck der Zugehörigkeit einer paramilitärischen Organisation......, das Tragen von Uniformen aller Streitkräfte.......ist nicht gestattet." Da kann man jetzt streiten wer wann warum welchen Eindruck hat.

    Das ist jetzt für Mädels in ihren pinken Phantasie-camouflage-Teilen irgendwie doof :D

    Solange schon die Klamotten ein Problem darstellen, braucht man sich über Waffen und deren wie auch immer geartete Verwendung in Sport und Inübunghaltung keine Gedanken machen. Da hat die Schweiz und ihre Gesellschaft einfach ein gesünderes Verhältnis zu ihrem Militär. Da sind Soldaten keine Mörder.....

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Der Brandenburger macht öfters Unsinn. Aber darum geht es nicht, es sollen ja keine Rekrutierungsanstalten eröffnet werden.

    Warum sollen die dann ausgerechnet die Schützen bespaßen, beim Motorsport wäre das Interesse bestimmt noch größer.

    Was bringt es den Schweizern, haben die wirklich mehr oder gar erfolgreichere Schützen als der DSB?

    Haben die auch jüngere Kantone mit sehr niedrigen Mitgliederzahlen?

  • Warum sollen die dann ausgerechnet die Schützen bespaßen, beim Motorsport wäre das Interesse bestimmt noch größer.

    Was bringt es den Schweizern, haben die wirklich mehr oder gar erfolgreichere Schützen als der DSB?

    Haben die auch jüngere Kantone mit sehr niedrigen Mitgliederzahlen?

    Jetzt hab ich komplett den Anschluss verpasst.

    Geht's jetzt darum dass ein Verband mit ehemaligen Soldaten erfolgreicher im Schießsport ist? Soll das Militär den zivilen Schießsport "bespaßen", oder andersrum?

    Murmelchen Du liegst sowas von falsch. Bei einer Wehrübung bist du per se wieder aktiver Soldat und das hat mit Schießen sowas von überhaupt nichts zu tun. Eher mit Disziplinarbefugnis, Befehlsgewalt und rechtlichen Fragen des Beschäftigungsrechts, Unfall und Versorgung. Und niemand erzwingt eine Wettkampfteilnahme wenn du innerhalb des Grundkontingents bleibst. Da aber bereits eine VM ein Wettkampf ist verstehe ich die Aufregung nicht.

    Wenn früher alles besser war, dürfte morgen heute also gut gewesen sein.

  • Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie man es schafft immer hartnäckig pro Status Quo zu argumentieren.

    Um Klamotten geht es ja gerade nicht, ich würde mich auch nicht in Räuberzivil an den Stand stellen.

    Soweit ich beurteilen kann, in der Schweiz hat das Schießen ein besseres Image wie bei uns.

    Es geht darum Vorteile zu nützen, wenn Papa Staat z. B. zusätzliches Geld für Stände locker machen würde, warum Nein sagen? Wenn Biathleten und Schützen beim Bund sind, von diesem gefördert werden ist es in Ordnung. Da hat noch keiner dagegen protestiert. Wenn hier mehr Nähe entstehen könnte, will man es nicht.

    Es geht per se auch nicht um Medaillen. Es geht darum Möglichkeiten zu nützen.

    Die schlechtesten Schützen haben die besten Ausreden.:sobbing: ^^