• Als Sportschützen sollten wir uns auch so präsentieren.

    Ich red jetzt nur für mich, denn ich seh mich als (Pistolen)-"Schütze". Das "Sport" wird einem immer angedichtet, damit man unter diesem Waffengesetzt eine Legitimation hat, mit scharfen Waffen schießen zu dürfen. Die "Sportordnung" ist prinzipell eine "Schießordnung" und könnte auch problemlos als solche benannt werden. Aber man muss ja explizit wegen der Legitimation nochmal auf "Sport" hinweisen.

    Beim e-Biken trage ich dehnbahre Funktionsunterwäsche, weil ich mich da permanent (stark) bewege und schwitze. Beides ist beim Pistolenschießen nicht der Fall (außer es hat >30°C am Stand). Das übliche Schießen geht wunderbar in Jeans oder auch in meiner Fjällräven Barents Pro. Und der Duell Abschnitt macht mein Hobby nicht zum Sport bzw. zu dem, was ein Nichtschütze unter Sport versteht.

    Ah ja.....und wenns bei uns am offenen Stand im Frühjahr/Spätherbst 4°C hat, wäre ein Trainingsanzug neben einem Bikini das Letzte, was ich anziehen würde. Aber die Problematik stellt sich bei uns nicht. Hier denkt man mit, bildet sich nichts ein und macht den Leuten mit (aber)lustigen Regeln das Leben nicht schwerer als es eh schon ist.

    Was ich sagen will... Die von der ISSF benannten Sportklamotten haben mit dem Schießen an sich nichts zu tun. Denen gehts einzig und allein um die Außenwirkung.

    "The pure and simple truth is rarely pure and never simple"

  • Normalerweise hängt man an solche Kommentare noch ein alles entschuldigendes Grinsemännchen.

    Nein. lieber Hansaxel - da hat CoolMint genau geschrieben, was er gedacht hat.
    Und dafür sollte, darf man sich nicht entschuldigen - denn das ist freie Meinungsäußerung.

    Du fragtest, was mit den vielen Sportschützen ist, die keine WBK anstreben:

    Meine Antwort: "Nicht mein Problem!"

    Wer den Schießsport ohne erlaubnispflichtige Waffen ausüben will, soll das gerne und nach seiner Facon tun.
    Tue ich auch - denn ich habe und nutze auch "Sportgeräte", die zumindest ab 18 frei verkäuflich sind,
    sowohl für den regelbasierten Sport als auch für den Fun. Warum nicht?

    Deine provokative Frage werde ich jetzt ganz provokativ beantworten:

    Wer sich veränderten Bedingungen nicht anpasst, kann (und wird früher oder später) untergehen.
    Den Nachwuchsmitgliedern eine WBK schmackhaft zu machen, ist für jeden Verein EINE gute Möglichkeit der "Kundenbindung".
    Es gibt sicher auch ANDERE zielführende Ansätze.

    Denn man holt sich die Kinder mit 8 bis 12 Jahren. Bildet sie mit hohem Aufwand zu passablen Sportschützen aus.
    Mit 14 macht man sie fit für SpoPi 30+30 oder auch Liegend oder 3-Stellung. Vollkommen egal.
    Mit 16 haben die Nicht-Gymnasiasten Prüfung und gehen in die Ausbildung.
    Die Gymnasiasten sind mit spätestens 18 Jahren entweder in der Ausbildung oder beim Studium.
    Die Hormone verlangen nach Sex. Das andere Geschlecht wird nicht nur interessant, sondern richtig wichtig.

    ("Wenn die Schamhaare gegen den Slip drücken, wird es schwierig für den Schießsport" - Zitat eines inzwischen im Ruhestand seienden Trainerkollegen)

    Auf gut Deutsch: Die meisten sind dann erstmal weg. Ob sie wiederkommen, steht in den Sternen.

    Haben sie jedoch Blut geleckt und und sich irgendwas "Geiles" gekauft, so müssen sie Mitglied bleiben und zumindest ein Mindestpensum an Training absolvieren. Man verliert sie nicht aus den Augen. Und wenn sich sowohl die berufliche als auch die familiäre Lage normalisiert hat, sind sie wieder da und sind aktiv. Zwei von denen sind jetzt in unserem Vorstand.

    Aber macht ruhig weiter wie 1960, ist auch schön und kuschelig.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Califax ,

    Dein Ziel WBK für möglichst viele ist ja bekannt, aber was soll die Mehrzahl der Schützen die keinerlei Interesse an Feuerwaffen hat machen?

    Das siehtst Du falsch Hansaxel.

    Califax engagiert sich um den Interessierten den Schiesssport und den sicheren Umgang mit den Sportgeräten zu zeigen.

    Er bekommt sicher keine Provision von den Behören. Bedenken wir den Zeitaufwand für das Training und die Kosten für Sportgeräte und Munition, dann können wir davon ausgehen, dass sich nur wirklich solche die sportlich schiessen möchten die Sachkunde machen und eine WBK beantragen.

    Linksschütze
    P8X
    GSP Atlanta
    FWB 800 Wood Basic
    Anschütz 8002
    Anschütz1903

  • Das siehtst Du falsch Hansaxel.

    Dafür bin ich ja da!

    Sein Einsatz ist ja unbestritten nur ignoriert er die Tatsache das die Feuerwaffen in den letzten Jahrzehnten im sportlichen Schießen unter der ISSF über die wir hier reden abgenommen hat.

    Eine derartige Einstellung funktioniert durchaus bei einzelnen Vereinen kann aber keine Basis für die Allgemeinheit sein.

  • nur ignoriert er die Tatsache das die Feuerwaffen in den letzten Jahrzehnten im sportlichen Schießen unter der ISSF über die wir hier reden abgenommen hat.

    Zum einen gibt es auch andere Verbände. Gerade die jüngeren interessieren sich z.B. für BDS. Zum anderen sehe ich persönlich einen großen Andrang speziell bei DSB 2.53 (9x19), wenn ich mir die Limitzahlen bei LM und DM ansehe. Da kommt man mit LuPi eher durch.

  • Zum einen gibt es auch andere Verbände. Gerade die jüngeren interessieren sich z.B. für BDS. Zum anderen sehe ich persönlich einen großen Andrang speziell bei DSB 2.53 (9x19), wenn ich mir die Limitzahlen bei LM und DM ansehe. Da kommt man mit LuPi eher durch.

    Warum gehen dann nur so wenige hin und bleiben auch dort?

    Ein gleich starker oder stärkerer Verband neben dem DSB würde vieles leichter machen.

  • Warum gehen dann nur so wenige hin und bleiben auch dort?

    Ganz einfach: der geringe Bekanntschaftsgrad. Du glaubst nicht, wie viele DSBler ich schon darüber aufgeklärt habe, dass es in Deutschland noch mindestens drei weitere Verbände gibt und dass man z.B. auch ein AR15 haben kann...wenn die den wussten, was das ist. Und wieso glaubst du, dass dort nur wenige bleiben?

  • Ganz einfach: der geringe Bekanntschaftsgrad.

    Wenn die das in 30 Jahren Waffenforen nicht ändern könnte haben die wirklich was falsch gemacht.

    Und wieso glaubst du, dass dort nur wenige bleiben?

    Da meine ich die denen ich erklärte welcher Verband für sie besser geeignet ist und die mir dann erzählen dass der Verein zu teuer, zu weit weg ist das mit den vielen Waffen auch nicht so einfach ist.....

  • Wenn die das in 30 Jahren Waffenforen nicht ändern könnte haben die wirklich was falsch gemacht.

    Nun ja, diejenigen, die in Waffenforen (ob online oder offline) sind, kennen es ja. BDS ist eher eine Erscheinung der Großstädte bzw. Ballungsgebiete. Auf dem Land kennt man es weniger.

    Da meine ich die denen ich erklärte welcher Verband für sie besser geeignet ist und die mir dann erzählen dass der Verein zu teuer, zu weit weg ist das mit den vielen Waffen auch nicht so einfach ist.....

    Das mit teurer stimmt schon, meistens muss man ja die doppelte Mitgliedschaft bezahlen, die Stände sind aufwendiger, wenn man nicht nur statisch Kurzwaffen schießt. Wiederum kenne ich persönlich keine(n), der aus BDS aus genannten Gründen ausgetreten ist.

    das mit den vielen Waffen auch nicht so einfach ist.....

    "Viel" ist im Auge des Betrachters, aber 6-8 Kurzwaffen, davon jeweils 2 im gleichen Kaliber, waren vor paar Jahren wirklich kein großes Problem, man müsste quasi auch aktiv schießen.

  • Und so träumt jeder die Realität die er sich wünscht.

    Wer träumt, der sündigt nicht.

    Im Übrigen ist die Realität in deinem Heimatdorf eine andere als in meinem Dorf.

    Califax engagiert sich um den Interessierten den Schiesssport und den sicheren Umgang mit den Sportgeräten zu zeigen.

    In der Tat.

    Gerade die jüngeren interessieren sich z.B. für BDS.

    Nun ja -teils-teils. Ich habe auch sportlich engagierte Trainingskinder, die lieber beim DSB bleiben und denen die vielen Disziplinen des BDS zu unübersichtlich sind. Es gibt nicht eine richtige Antwort, die für jeden zutrifft. Ich sehe das vollkommen wertneutral: Hauptsache, es macht so viel Spaß und Freude, dass man dabei bleibt, auch wenn sich die persönlichen Verhältnisse ändern.

    Ein gleich starker oder stärkerer Verband neben dem DSB würde vieles leichter machen.

    Starke Verbände sind gut - aber auch eine gewisse Gefahr. Macht macht korrupt. Oder dumm.
    (man schaue mal, was gerade in der Berliner Geschäftsstelle des BDS abgegangen ist - und beim inzwischen umbenannten FWR)

    BDS ist eher eine Erscheinung der Großstädte bzw. Ballungsgebiete. Auf dem Land kennt man es weniger.

    Ist das im Goldenen Westen so? Im Wilden Osten ist es regional unterschiedlich. Aber es sollte mich nicht wundern, wenn es langjährige Sportschützen gibt, die, wenn man sie nach ihrem Verband fragt, erstmal auf ihren Ausweis schauen müssen.

    Wir sind hier auf dem Land - und in meiner Region halten sich DSB und BDS so ziemlich die Waage. Ehrlich gesagt: Wo es DSU, BDMP oder Reservistenvereine hier gibt, weiß ich nicht. Man lebt doch sehr in seinen eigenen Blasen.

    nur ignoriert er die Tatsache das die Feuerwaffen in den letzten Jahrzehnten im sportlichen Schießen unter der ISSF über die wir hier reden abgenommen hat.

    Upps - ich ignoriere. Nein, tue ich nicht.

    Ja, die ISSF - eigentlich das IOC - favorisiert Waffen und Disziplinen, die sich gut vermarkten lassen. Da geht es weniger um Sport, mehr um Kommerz. Isso. Kannste glauben. Genau wie beim Fußball - die sind keinen Deut besser.

    Je kleiner und schwächer die Kaliber sind, um so eher und billiger kann man einen publikumsfähigen Stand bauen.

    Aber die Leistungssportler, die durch Schießen ihr Einkommen erzielen (weil die bei den Bewaffneten Organen unserer Republik angestellt sind) kann man an wenigen Händen abzählen. Die Masse der Sportschützen sind Freizeitschützen. Mehr oder weniger wettkampforientiert.

    Ein Herr Sprave hat in einem anderen Forum offen gesagt, dass er als Unternehmer vom rigiden Waffengesetz der Bundesrepublik profitiert. Ja, das tun auch wir als Verein. Die Pflichten, die man hat, um eigene private (in Deutschland) erlaubnispflichtige Waffen besitzen und benutzen zu dürfen, spielen uns - und den Verbänden in die Hände. Wäre das nicht so, würde man sich flexibel umorientieren. Da es aber heute so ist, kann und sollte man das Beste aus der Situation machen.

    Ich persönlich würde den Schießsport aufgeben, wenn Lichtpunkt und Kalte Gase das einzig noch Erlaubte wäre.
    Obwohl ich beides heute fördere, trainiere. Darin sehe ich übrigens keinen Widerspruch: Roller und Fahrrad sind toll. Aber ich möchte auch gern motorisiert reisen.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Im Übrigen ist die Realität in deinem Heimatdorf eine andere als in meinem Dorf.

    Das ist richtig, aber in vielen Dörfern gibt es mehr 10 m Stände als Feuerwaffenstände. Das was Ihr in eurem Verein betreibt ist sicher lobenswert lässt sich aber nicht auf der breite Masse übertragen, dafür haben wir eben zu viele Hobbyschützen.

    Starke Verbände sind gut - aber auch eine gewisse Gefahr. Macht macht korrupt. Oder dumm.
    (man schaue mal, was gerade in der Berliner Geschäftsstelle des BDS abgegangen ist - und beim inzwischen umbenannten FWR)

    Das mag ja sein, wenn aber die die z.B. nichts wirklich mit dem DSB am Hut haben wirklich im eigenen Verband ihr Ding für sich alleine machen würden hatten wir auch hier kaum diese ewigen Kabbeleien.

    Da könnten die einen Formel 1 fahren die anderen mit Motorrädern auf der Straße oder Acker und andere mit ihren Sportwagen auf der Rennstrecke und keiner muss gegen den anderen stänkern.

    Oder um bei den Schützen zu bleiben die einen sind im Schützenverein und schießen und die Traditionalisten betätigen sich im Heimat oder Trachtenverein und brauchen dem anderen nichts zu neiden.

    Ja, die ISSF - eigentlich das IOC - favorisiert Waffen und Disziplinen, die sich gut vermarkten lassen. Da geht es weniger um Sport, mehr um Kommerz. Isso. Kannste glauben. Genau wie beim Fußball - die sind keinen Deut besser

    Das können wir nicht ändern, das ist nun mal so, ob es Kommerz ist oder ob man anderen die noch mehr Probleme mit dem Zugang zu Feuerwaffen haben den Sport ermöglichen will oder es nur wirtschaftliche Gründe bei vielen Sportlern sind muss und will ich nicht bewerten.

    Je kleiner und schwächer die Kaliber sind, um so eher und billiger kann man einen publikumsfähigen Stand bauen.

    Richtig, nur hat sich das LG auf dem Land bei uns nach der Wiedergründung der Vereine recht schnell verbreitet, lange bevor Gottfried Kustermann das erste mal mit dem LG Weltmeister wurde. Dann dauerte es aber noch über 10 Jahre bis das KK als einzige Waffe in den Landeskadern von den Luftdruckwaffen abgelöst wurde. (Natürlich gab es auch noch einen Flintenkader und vereinzelt auch 300 Meter Schützen)

    Ein Herr Sprave hat in einem anderen Forum offen gesagt, dass er als Unternehmer vom rigiden Waffengesetz der Bundesrepublik profitiert. Ja, das tun auch wir als Verein. Die Pflichten, die man hat, um eigene private (in Deutschland) erlaubnispflichtige Waffen besitzen und benutzen zu dürfen, spielen uns - und den Verbänden in die Hände. Wäre das nicht so, würde man sich flexibel umorientieren. Da es aber heute so ist, kann und sollte man das Beste aus der Situation machen

    Mit dem WaffG 72 haben bei uns zwei große Filialketten ihren Aufschwung genommen und das nicht weil Neckermann und Quelle keine meist einfacheren KKs und Jagdwaffen mehr verkauft haben. Es profitierten sogar die erlaubnispflichtigen Waffen von dem strengen WaffG. Andererseits werden die früher verbreiteten einfachern LG im übrigen Handel wesentlich seltener verkauft.

    Was würde es uns bringen wenn wir wie in Österreich problemlos Waffen kaufen könnten aber nur wenige Stände hätten? Als ich vor Jahren mal in einem anderen Forum nach einem Stand in Kärnten fragte nannten mir österr. User einen Stand in Graz und ein anderer einen in Osttirol, nichts von dem ich als Schütze träume.

    Ein Problem Waffen zu erwerben haben wir ja mittlerweile kaum noch, vor einigen Tagen sprachen sich User hier für Wechselsysteme aus weil man da nicht so oft mit schießen muss. Waffen wegen habenwollen zu befürworten muss nun wirklich nicht die Aufgabe eines Sportverbandes sein.

    Ich persönlich würde den Schießsport aufgeben, wenn Lichtpunkt und Kalte Gase das einzig noch Erlaubte wäre.
    Obwohl ich beides heute fördere, trainiere. Darin sehe ich übrigens keinen Widerspruch: Roller und Fahrrad sind toll. Aber ich möchte auch gern motorisiert reisen.

    Beides ist und war auch nicht mein Ding, für Lichtpunkt sehe ich keinen Bedarf und für LP konnte ich lange nicht mit der vorhanden Freizeit verbinden. Bei mit dürfte aber auch der Erwachsene Lichtpunkt wenn er wollte.

    Ist das im Goldenen Westen so? Im Wilden Osten ist es regional unterschiedlich. Aber es sollte mich nicht wundern, wenn es langjährige Sportschützen gibt, die, wenn man sie nach ihrem Verband fragt, erstmal auf ihren Ausweis schauen müssen.

    Wen interessiert das, wenn ich in einen Verein suche schau ich mir den Verein an und wer er mir gefällt dann passt es und wenn nicht muss ich weiter suchen, wenn ich am Ort nur Aldi und Lidl habe wir es mit einem Spontankauf von Kaviar nicht so einfach.

    Wir sind hier auf dem Land - und in meiner Region halten sich DSB und BDS so ziemlich die Waage. Ehrlich gesagt: Wo es DSU, BDMP oder Reservistenvereine hier gibt, weiß ich nicht. Man lebt doch sehr in seinen eigenen Blasen.

    Die Zahlen vom DSB sind relativ leicht zu finden, mein Spezl behauptet der BBS wäre mit über 21 000 Mitgliedern der größte LV im BDS, wenn jetzt Dein Verband noch dazukommt beleibt für den Rest des Landes nicht mehr viel übrig.

    Die Verbreitung der anderen Verbände ist doch deutlich übersichtlicher, allerdings findet man auch einige Vereine nicht in den veröffentlichten Verzeichnissen.

  • für Lichtpunkt sehe ich keinen Bedarf

    Den sehe ich allein aus der Tatsache, dass es in Deutschland für das Schießen nach WaffG Alterserfordernisse gibt, ganz anders. Es ist der Schritt vor der Luftpistole. Sozusagen der Tretroller vor dem Fahrrad.

    Abgesehen davon - wenn die Anlagen schon mal da sind - kann man auch Erwachsene damit testen, bevor man sie große und teure Löcher machen lässt. Aber das darf nie der Hauptzweck der Licht"waffen" sein. Da fehlt einfach zu viel vom "echten Schießen".

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    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • in vielen Dörfern gibt es mehr 10 m Stände als Feuerwaffenstände.

    Das mag sein. Aber kann man damit auch eine relevante Anzahl Dorfbewohner über lange Zeit glücklich halten?

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    "Das Scheibenbild zeigt zum Schützen." (DSB Sportordnung 0.4.1.1)

  • Den sehe ich allein aus der Tatsache, dass es in Deutschland für das Schießen nach WaffG Alterserfordernisse gibt, ganz anders. Es ist der Schritt vor der Luftpistole. Sozusagen der Tretroller vor dem Fahrrad.

    Wir halten das weiter wie in der guten alten Zeit und fangen an wenn die Jugendlichen das Gewehr oder die Pitole selbst halten können. Da haben sie meist das erforderliche Alter.

    Abgesehen davon - wenn die Anlagen schon mal da sind - kann man auch Erwachsene damit testen, bevor man sie große und teure Löcher machen lässt. Aber das darf nie der Hauptzweck der Licht"waffen" sein. Da fehlt einfach zu viel vom "echten Schießen".

    So teuer sind die LG Löcher nun auch nicht.

    Wer bestimmt was echter Schütze braucht oder will?

    Das mag sein. Aber kann man damit auch eine relevante Anzahl Dorfbewohner über lange Zeit glücklich halten?

    Es scheinen mehr dabei zu sein als in den benachbarten Ländern mit dickeren Sportordnungen.

  • Wer bestimmt was echter Schütze braucht oder will?

    Der Schütze (m/w/d) selbst. Und unsere wollen, dass es knallt.

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  • Wir halten das weiter wie in der guten alten Zeit und fangen an wenn die Jugendlichen das Gewehr oder die Pistole selbst halten können. Da haben sie meist das erforderliche Alter.

    Ich habe eine Schützin, die ist gerade 12 Jahre alt geworden, die kann mir auf den Kopf spucken und sieht aus wie 10. Klasse.

    Abgesehen davon schaffen es auch normal entwickelte 8-Jährige, eine leichte Luftpistole wie z.B. die Hämmerli AP20 frei zu halten.

    Gewehr macht mir in dem Alter einfach zu viele Probleme mit der Wirbelsäule, da man hier als Gegengewicht ausreichend intensiv Ausgleichstraining anbieten müsste.

    Ihr könnt das ja alles so machen - jedem Tierchen sein Pläsierchen - aber bei Jungschützen, die erst mit 12 oder 13 anfangen dürfen, ist da der Zug oftmals abgefahren - in die eine oder die andere Richtung. Wir überlegen, unsere Werbeaktivitäten weg von der 5. Klasse (Gymnasium bzw. Oberschule) hin zur Grundschule zu verlagern.

    Jeden Tag ´ne grüne Tat: Verbieten, was ein andrer mag!

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  • Der Schütze (m/w/d) selbst. Und unsere wollen, dass es knallt

    Wir haben halt wesentlich mehr Mitglieder, da mag der Anteil derer bei denen das Geld börserl entscheidet größer sein.

    .... bei Jungschützen, die erst mit 12 oder 13 anfangen dürfen, ist da der Zug oftmals abgefahren - in die eine oder die andere Richtung. Wir überlegen, unsere Werbeaktivitäten weg von der 5. Klasse (Gymnasium bzw. Oberschule) hin zur Grundschule zu verlagern.

    Das verstehe ich nicht, viele der jungen Erwachsenen die ich kenne und Sport treiben haben mehrere Sportarten ausprobiert, warum soll ausgerechnet Schießen bei den ersten sein? Carcano hat uns hier schon genügend Seiteneinsteiger vorgestellt.

    Fußball, Ski in Skiegionen und Reiten bei den Mädchen aber ohne sportliche Ambitionen gehören zu den wenigen Sportarten bei denen die Leute wirklich länger dabei bleiben.

  • Wie hieß der Titel doch gleich? Alter Käse in alten Fässern?

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