Beiträge von Rogo

    Mit akustischen Systemen sollten sich also alle Teiler darstellen lassen oder?

    Das dürfte dann allein von der Frequenz abhängen, mit der die Mikrokontroller arbeiten, die die Signale auswerten. Je höher die Frequenz, desto genauer kann der zeitliche Abstand gemessen werden, desto höher die Auflösung. Habe ich zwischen den Signalen der Mikros nur 100 Ticks, werde ich deutlich ungenauer rechnen können wie wenn 100.000 Ticks dazwischen liegen.

    Warum benötige ich dann 4 Mikrofone? es würden ja 2 bei bekanntem Abstand dieser Mikrofone auch reichen oder?

    Es sind mindestens drei Mikrofone notwendig. Bei zwei Mikrofonen könntest du die Position nicht eindeutig ermitteln. Habs mal versucht darzustellen:

    M1 = Mikro 1

    M2 = Mikro 2

    L1/L2: Schalllaufzeiten

    Die Position wird bei akustischen Systemen anhand der (Differenz der) Laufzeiten von Trefferposition zu Mikrofonen ermittelt. Sprich M1 "hört" den Einschlag, danach "hört" M2 den Einschlag. So könnte man ausrechnen, wo sich die Trefferposition befindet. In dem Fall gibt es aber zwei Möglichkeiten, bei denen die Laufzeiten des Schalls gleich wären. Die Trefferposition könnte jetzt entweder S1 oder S2 sein.

    Darum braucht man mind. drei Mikrofone. Meistens werden sogar fünf Mikrofone verbaut: eines in jeder Ecke des Kastens und eines direkt am Kasten um Kastentreffer zu registrieren.

    Den diffamierenden Beitrag ob etwaige Personen überhaupt für den Waffenbesitz geeignet sind nicht zu löschen lässt mich dann doch ein wenig erstaunt zurück.

    Bitte einfach einen Beitrag melden, wenn er unpassend ist. Es gibt hier ja mehrere Thread und einer nicht geringen Menge an Posts, da rutscht schon mal was durch :(

    Es ist klar, dass dieses Thema von vielen Seiten jetzt wieder ausgeschlachtet wird und es ist auch klar, dass das Thema z.T. sehr emotional diskutiert wird. Bitte verzichtet trotzdem - oder gerade weil es von vielen beobachtet wird - auf persönliche Angriffe, Beleidigungen, etc.

    Dieses ständige ankeifen von Mitgliedern verschiedener Verbände ist absolut kontraproduktiv um weitere Verschärfungen verhindern zu können, wenn wir es nicht mal schaffen in normalem Ton miteinander zu diskutieren.

    Kann es sein, dass Rogo als aktiver Kampfrichter etwas parteiisch ist? Nun, ich bin dann mal weg.

    Ich bin jahrelang als Aufsicht auf Gau- bis Bayerischer Meisterschaft, IWK, etc. unterwegs gewesen und habe dabei leider immer wieder "Kollegen" und Kampfrichter erlebt, die der Meinung waren, dass sie deswegen anwesend sind, um den Schützen maximal zu nerven und die SpO nicht moderat einzusetzen. Und auch bei manchen Regeln der SpO kam und komme ich aus dem Kopfschütteln nicht raus.

    Love it. Change it. Leave it.

    So gefallen wie es war hat es mir nicht, also bin ich den Weg gegangen selber die KR Ausbildung zu machen und die Möglichkeit zu haben etwas "gegen" die vorher genannten zu tun. Nur durch Meckern ändert sich nichts, durch aktive Mitarbeit schon.

    Und jetzt am Beispiel Sicherheitsfahne/-schnur: Ich persönliche finde die Regelung mit der Schnur sehr gut, da ich 100%ig weiß, dass die Waffe ungeladen ist, wenn die Schnur vorne/hinten rausguckt. Es kann nicht passieren, dass jemand mit dem Sicherheitsstöpsel ein Diabolo in den Lauf schiebt und anschließend eine geladene Waffe einpackt. Gerade im Nachwuchsbereich kann ich diese Regel nur befürworten und komischerweise hat da noch nie einer stundenlang diskutiert. "Warum muss die Schnur denn rein?" - "Damit jeder sieht, dass kein Geschoss im Lauf ist." - Sache erledigt.

    Es ist verwunderlich, dass ein Thema wie eine Sicherheitsschnur dazu führt, dass viele von der sachlichen auf die persönliche Ebene wechseln. Bitte bleibt beim Thema, bringt Argumente für/wider die einzelnen Sicherheitsvorrichtungen oder zieht Vergleiche mit anderen Verbänden, damit man darüber diskutieren kann.

    So bringt der Thread keinem was, vor allem keinem Neueinsteiger, der 16 Seiten sieht und ~10 davon nur Bashing beinhalten.

    Alle weiteren Posts ohne Bezug zum Thema und/oder reine persönliche Seitenhiebe werde ich einfach löschen.

    Exakt so ist es nämlich. Eigenverantwortung wird per Regelwerk aberzogen. Betreutes Denken ist da angesagt, schön mit Strippe rumfummeln und vom Vorturner ein wohlwollendes Nicken kassieren. Was soll der Verband auch mit Schützen anfangen, die nicht linientreu sind?

    Kannst du einen kurzen Vergleich beitragen, wie andere Verbände die Sicherheit am Stand regeln?

    Das Rogo ein Fanboy ist, ist ja bekannt. Wo Rabe Recht hat, hat er nunmal Recht.

    Die DSB-Fanboy Fan-Collection kannst du dann demnächst bei mir käuflich erwerben. Da du mich ja offensichtlich so gut kennst gehe ich davon aus, dass du alles davon haben möchtest :S

    Das rote Fähnchen konntest du nicht auf die Entfernung erkennen?

    Doch das schon. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Fähnchen und Schnur, der hier schon erklärt wurde und du ihn einfach ignorierst: Wenn die Schnur vorne und hinten sichtbar ist, weiß ich absolut sicher, dass die Waffe nicht geladen sein kann. Bei einem Fähnchen kann der Schütze ein Diabolo in den Lauf gedrückt haben.

    Nun, du musst nur meine Beiträge richtig lesen, dann wüsstest du, dass es eine KK Pistole mit von vorne in den Lauf geschobenen "Sicherheitsschnur" gehandelt hat

    Tja. Wenn du dir beim Sex das Kondom über den Daumen stülpst, wird es dich nicht vor Geschlechtskrankheiten schützen. Wenn die Sicherheitsvorkehrung falsch benutzt wird, sorgt sie auch nicht für Sicherheit. Wäre die Schnur vorne und hinten sichtbar gewesen, hätte die Waffe nicht geladen sein können.

    Ich wiederhole mich da ausgesprochen gern: Absoluter Oberschwachsinn!

    Ich bin selber des Öfteren Mitarbeiter bei Veranstaltungen des BSSB/DSB als Aufsicht/Kampfrichter. Eine Aufgabe der Aufsicht ist es sicherzustellen, dass keinem Schützen etwas passiert. Daher finde ich eine Regel (Einführen der Sicherheitsschnur wenn der Stand verlassen wird) eben NICHT als Oberschwachsinn! Damit kann ich auf einen Blick aus mehreren Metern Abstand erkennen, dass die Waffe 100%ig nicht geladen und damit sicher ist. Andernfalls müsste ich an den Stand um das zu kontrollieren und störe dabei ggf. andere Schützen.

    Weg vom Stand -> Schnur rein. Ist das so schwer oder aufwändig, dass man sich über diese Regel so aufregen muss?

    Eines der Probleme einer REST-API sind, dass dadurch die Kontrolle über die Auslastung der Serversoftware bedingt aufgegeben wird. Der Broadcast geht raus -> fertig. Hängt man sich eine andere Software ins Netz, die die Daten empfängt und speichert, kann man sie jederzeit wieder aufrufen.

    Eine API könnte mit Anfragen bombardiert werden, was dazu führen würde, dass die Serversoftware nur noch damit ausgelastet ist und ggf. andere wichtige Funktionen darunter leiden. Das die möglichen Fehler dann an einer Fremdsoftware liegen interessiert dann keinen mehr, zu sehen und kommuniziert wird nur "die Anlage geht nicht".

    In den SIZs sind Speicherkarten verbaut (IDE Flash in den V1/V2 und CF in den V3). Diese können, wenn z. B. während von der Karte gelesen wird der Strom weg ist, Schaden nehmen und dann sind Teile des Betriebssystems kaputt. Diese kann man nicht mit einem Update beheben und selbst wenn hättet ihr ja keinen Server da um ggf. ein Update auf die SIZs zu bekommen.

    Von daher DISAG kontaktieren und mit denen klären, wie ihr am schnellsten wieder eine laufende Anlage bekommt. ;)

    Das mit entfernen der Waffe ohne Kontrolle hätte ich nicht gewusst.

    Zu Beginn von jedem Durchgang gibt es in München eine schöne Ansage ;) Dort wird das neben anderen Dingen auch erwähnt, dass die Waffe nur nach Abnahme durch die Standaufsicht vom Schützenstand zu entfernen bzw. einzupacken ist.

    Meine Sicht der Dinge:

    a) Ich sehe hier keine Vorschrift, die dazu zwingen würde, bei jedem Ablegen der Waffe die Schnur einzuführen.

    Eine Waffe darf nur abgelegt werden, wenn diese nicht geladen ist. Dies wird angenommen wenn:

    • die Sicherheitsvorrichtung eingeführt ist, [...]

    Eine Luftdruckwaffe/Gasdruckwaffe gilt als geladen, sobald sich das Diabolo in dem Lauf bzw. in der Lademulde/Laderinne befindet.

    Die Waffe darf nur dann abgelegt werden, wenn angenommen werden kann, dass sie nicht geladen ist (erkennbar durch die Schnur). Als geladen gilt sie, wenn sich ein Diabolo im Lauf oder der Lademulde befindet.

    Streng ausgelegt würde ich diese Regel schon so deuten: Ist die Waffe abgelegt (Schütze hat keine Hand mehr an der Waffe), muss die Sicherheitsvorrichtung eingeführt sein. In der Praxis (BSSB/Hochbrück) wird die Schnur nur verlangt, sobald der Schütze seinen Stand verlässt.

    Touchscore Tablets

    Bitte mit den Bezeichnungen aufpassen ;) Die TouchScore sind komplette PCs mit Touch-Bedienoberfläche, sozusagen SIZs mit integriertem Monitor. Diese sind also nicht mit Tablet zu verwechseln, die am Gate hängen.

    Die TouchScore können einfach mit in das Netzwerk vom Gate gehängt werden (Standnummern 9 bis 11 dann) und beide Anlagen vom selben Server aus gesteuert werden. Das könntet ihr mit den bestehenden SIZs aber auch schon.

    Die Tablets funktionieren nur zusammen mit dem Gate. Auf dem Gate wird die Oberfläche erzeugt und bereit gestellt, an den Tablets wird diese nur angezeigt. Wenn ihr tatsächlich die alten SIZs abschaffen und durch Tablet/Gate ersetzen wollt, dann müsstet ihr auch die Messrahmen austauschen(damit die Netzwerkschnittstelle vorhanden ist). Die RS232 Verbindung können nur die SIZs bzw. die TouchScores (habt ihr euch die mal angesehen, ob das eine Alternative zu den alten SIZs wäre?)

    Die RS232 Messrahmen können nicht direkt mit dem Gate verbunden werden, dafür bräuchten sie die Netzwerk-Schnittstelle. Was aber geht ist beide Anlagen mit einem Server zu steuern, z. B. die Luftdruckstände Standnummern 1-8 und KK dann 9-11. Dafür müssten die SIZs der KK Anlage auf diese Standnummern eingestellt und dann in das Netzwerk vom Gate/Server-PC integriert werden. Frag einfach bei DISAG nach, wenn ihr das so lösen möchtet.

    "Gelebt" erlebe ich es derzeit bei Luftdruckwaffen nur: Schnur wenn Stand verlassen, sonst reicht Verschluß offen.

    So wird es auf den Wettkämpfen auf der Anlage in München auch gehandhabt, zuletzt z. B. beim H&N Cup. Andere Schießstätten können dies natürlich anders regeln.

    • Sobald Tasche/Koffer geöffnet wird (an der Waffenkontrolle oder am Schützenstand), muss die Sicherheitskennzeichnung an/in die Waffe (Luftdruck: Sicherheitsschnur oder Mündungsabdeckung).
    • Ist der Verschluss der Waffe zu, darf sie nicht aus der Hand gelegt werden.
    • Liegt sie am Stand und der Schütze steht direkt daneben, muss der Verschluss offen sein.
    • Bevor der Schütze den Schützenstand verlässt, muss er die Sicherheitskennzeichnung einführen/anbringen.

    Bei der Sicherheitsschnur muss diese deutlich an beiden Enden der Waffe überstehen (sonst muss die Aufsicht entweder nach vorne gehen oder schickt den Schützen direkt wieder zurück).

    Wer nachlesen möchte: Punkt 0.2 der SpO unter https://assets.dsb.de/public/uploads…0_2020-safe.pdf
    Sicherheitsblatt Hochbrück + bayerische Meisterschaften: https://www.bssb.de/download-cente…iessanlage.html

    Wie bekomme ich dafür über JSON Status bzw wie kann ich das auslesen

    Meine Annahme ist, dass die Ampel während LuPi Standard und vor allem LuPi Mehrkampf damit gemeint sind. Wenn dem nicht so ist bitte korrigieren.

    Die Anzeige der Ampel muss immer an/im dem Gerät erfolgen, dass auch die Steuerung dafür übernimmt. Also entweder im Messrahmen oder im Anzeigegerät, dass die Schüsse empfängt. Weil nur diese beiden Stellen entscheiden können und müssen, ob der Schuss in grün oder rot abgegeben wurden.

    Würde ich die Ampel über Serversoftware->Schnittstelle steuern, hätte ich immer einen zeitlichen Versatz, bedingt durch PC/Laptop und das Netzwerk. Daher ist bei Wettkämpfen entscheidend, dass der Messrahmen die Ampel steuert/anzeigt. Nur damit kann man sicher stellen, dass die korrekte Ampel dargestellt wird.

    Damit hätte ich Messrahmen -> Netzwerk -> Gate/SIZ -> Netzwerk -> Serversoftware -> JSON-Schnittstelle / Netzwerk -> Ampelanzeige. Da würde früher oder später ein deutlicher Versatz passieren und z. B. hätte der Schütze bei Duell noch immer grün, tatsächlich sind die 3 Sekunden (+ Kulanz Langlochregelung) schon um und der Schuss käme als ungültig im Wettkampf an.

    Von daher gibt es auch keine Live-Infos bzgl. der Ampel, sondern nur als Info zum Schuss, ob dieser in grün/rot abgegeben wurde und wie lang die letzte Schaltung der Ampel her ist.