Beiträge von Rogo

    Hallo Rogo,

    ist das neu?
    In den Anleitungen von früher ist das anders abgebildet.

    Wie das abgebildet ist/war weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber der Router hat in einer Anlage ohne Internet genau eine Aufgabe: IP Adressen (fest) verteilen. Mit Internet eben noch DNS Auflösung und den Datenverkehr rein/raus zu regeln.

    Ja, die Router haben meist mehr als einen LAN Port, sind aber i.d.R. für den privaten Bedarf ausgelegt. Bei einer Schießanlage mit 12 Ständen sind wir bei mindestens 26 Geräten (Messrahmen, Anzeigegeräte, Server, ggf. Gate, Drucker). Das läuft dann kreuz und quer unnötigerweise über den Router.

    Ich selber habe mehrfach die Erfahrung gemacht, dass es zu Netzwerkproblemen kommen kann, wenn der Datenverkehr des Anlagennetzwerks über den Router läuft. Das kann man eben vermeiden, wenn von dem zentralen Switch des Netzwerks genau ein Kabel zum Router geht. Dann kommen nur die Anfragen beim Router an, die den Router oder ggf. das Internet betreffen.

    Grundsätzlich: prüfen, ob ihr sowohl bei der Serversoftware, als auch am Gate bzw. SIZ die aktuellen Versionen verwendet. BugFixes kommen immer wieder mal raus.

    Beim Netzwerk könnt ihr prüfen:

    1. In den Router gehen maximal ZWEI Kabel rein. Eines davon von einem Switch in einen LAN Anschluss, eine anderes in den WAN Anschluss (falls eure Anlage im Internet hängt). Der Router wird nicht als Switch verwendet.
    2. Guckt, ob eure verwendeten Switche "dumm" oder "intelligent"/managed sind. Falls managed: prüfen, ob alle Schutzmechanismen aus sind. Diese sind unnötig! Manche Switche haben auch Schalter am Gerät mit verschiedenen Modi, z. B. "normal", "VLAN", etc. . Diese immer auf "normal" stellen.
    3. Kabel prüfen! Egal ob fertige oder selbst gepatchte Kabel können schadhaft sein.

    Am ServerPC gucken, ob die Datenverzeichnisse in Ordnern mit speziellen Rechten liegen. Das Dektop fällt da z. B. darunter. Klassiker: Datenverzeichnis ist in einem OneDrive-Order (oder vergleichbares wie GoogleDrive). In dem Moment, in dem OneDrive die veränderten Dateien synchronisieren möchte, werden die Dateien gesperrt. Die Serversoftware hat keine Chance die Daten weg zu schreiben. Datenverzeichnisse am besten auf c:\DISAG\ oder wenn eine weiter Platte drin hängt d:\DISAG\ hängen. Zur Datensicherung kann man ja das Backup-Verzeichnis in einen OneDrive Ordner legen.

    Wenn nix davon hilft: Zeichnet einen Plan von eurem Netzwerk, erstellt wenn alle Geräte laufen einen Systemcheck und dann DISAG Support anschreiben/anrufen.

    Das "Vergessen" der Standnummern passiert sobald die Cookies im Browser des Tablets gelöscht werden. Dann kann das Gate das Tablet nicht mehr zuordnen. Das Löschen kann manuell, durch Updates des Browser oder Systemapps passieren, usw.

    Oder falls jemand den Standbelegungsmodus im Gate aktiviert und dann Unfug macht ;)

    Das habe ich ja geschrieben: dafür gibt es die Storno-Funktion im Kassenbuch-Tab. Damit wird eine (falsche) Buchung rückgängig gemacht.

    Nur gelöscht darf nichts werden, damit die Nummern der Einträge fortlaufend und vollständig sind.

    Den Faktor muss man bisschen verstehen. Es geht darum einen Vor- oder Nachteil auszugleichen, wenn z. B. Auflage und Freihand auf die selbe Wertung schießen.

    Du kannst den Faktor nutzen um z. B. es denn Auflageschützen schwerer zu machen das Höchstergebnis zu erreichen, ABER sie können es noch! Der Teiler wird mit dem Faktor multipliziert und anschließend der Schusswert neu berechnet. So wird aus einem 23 Teiler und dem Faktor 1,2 ein 27,6 Teiler - beim Gewehr keine 10,9 sondern eine 10,8.

    Warum nicht einfach das Ergebnis mit etwas korrigieren? Weil es unfair wäre. Der Auflageschütze hat 10 perfekte Schuss und 109 Ringe (mit Zehntel) und jetzt mal 0,9 = 98,1 Ringe. Er kann das Höchstergebnis nicht erreichen, obwohl er super geschossen hat. Noch krasser ist es bei vollen Ringen: 100 Ringe * 0,9 => 90 Ringe.

    Hab mir mal die einzige Datei "dboss" mit dem neusten Änderungsdatum mal gezogen

    Da bist du in der falschen Datei. Das ist die Sportdatenbank, die noch auf dem alten Format läuft. Die .flex-Dateien sind fürs Preisschießen und darin sind die Daten vollständig normalisiert. Selbes (neues) Format wird auch verwendet, wenn eine Remote-Datenbank auf einem MS SQL Server läuft.

    Kann man nicht bei codierten Zielen die Codierung deaktivieren?

    Das war ~2018 die erste Vorgabe vom DSB, dass bei codierten Zielen die Codierung abschaltbar sein muss. Anscheinend ist das bei den Herstellern entweder nicht möglich oder nicht gewünscht. Die größte Kompatibilität als Veranstalter hat man, wenn man uncodierte Ziele einsetzt, die größte Sicherheit als Teilnehmer/Verein, wenn man die Gewehre/Pistolen mit codierten Lasern ausstattet (wobei da auch noch gesagt sei, dass es ja nicht DIE Codierung gibt, sondern verschiedene).

    Ich kenne nur diese DSB Stellungnahme: https://www.dsb.de/aktuelles/arti…w-lasergeraeten

    Was aktuell gilt (das ist ein Jahr alt), ist das hier: https://www.dsb.de/aktuelles/arti…weiter-foerdern

    "In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass der DSB nicht mehr auf die Kodierung der Ziele ab 2028 Wert legt. Es sollen alle Ziele, die in den Vereinen sind, auch für die Zukunft genutzt/erworben werden können."

    Ganz klar: keine Codierung ab 2028 erforderlich.

    Es gibt vereinzelt Hersteller und Händler, die diesen "ab 2028 muss alles codiert sein"-Mythos verbreiten - damit sie ihre Sachen verkaufen können.

    müsste es aber schon, was sollte sonst die ganze Codierung nützen?

    Warum soll der Laser mit UIPM Coierung senden und damit angeblich manipulationssicher sein wenn das Ziel dann doch auf jeden Laserpointer reagiert?

    Das Ziel erkennt einen Laserpunkt und der wird gemessen. Es gibt ein paar Vorgaben wie z. B. Wellenlänge, Dauer, etc.. Ob der Laser eine spezielle Pulsfolge (Codierung) hat, ist dem Ziel dabei egal.

    Nur wenn sowohl Laser als auch Ziel codiert sind, dann wäre eine kleine Sicherheit da. Das hält aber z. B. niemanden davon ab sich einen codierten Laser zu kaufen und damit dann auf die codierten Ziele zu schießen.

    Ich war wirklich schon bei vielen Wettbewerben im Bereich Licht, aber noch bei keinem einzigen kam der Verdacht auf, dass jemand mit einem Laserpointer versucht hat zu manipulieren. Die Codierung bedeutet einen riesigen (meiner Meinung nach) unnötigen finanziellen Aufwand im Bereich der Nachwuchsschützen.

    Die Remote-Datenbank "physisch/zum Anfassen" liegt in dem Speicherort des MS SQL Servers (siehe Antwort von Josef14). Das ist ein echter Datenbankserver und ermöglicht es, dass mehrere Instanzen der Serversoftware gleichzeitig auf eine Datenbank zugreifen können.

    Ob der SQL Server auf dem gleichen PC wie die Standsteuerung ist, oder irgend woanders im Netzwerk, ist völlig egal.

    In der Serversoftware (egal ob im "Haupt"PC, Anmeldung, Kasse, etc.) wird immer hinterlegt, wie die Verbindung zu einer Datenbank aufgebaut wird. Du speicherst dir unter Extras -> Optionen -> Flex immer nur die Information wohin die Serversoftware sich verbinden soll. Ist beim Verbinden die Datenbank schon da, wird sie geöffnet. Ansonsten wird sie angelegt.

    Du kannst auch problemlos mehrere Verbindungen speichern und mehrere Datenbanken auf mehreren PCs parallel öffnen. Überall, wo in den Verbindungseinstellungen der Datenbankname gleich ist, verbinden sich die Clients auf das selbe Preisschießen.

    Beispiel: Du hast gerade dein Königsschießen laufen, da kommen nicht so viele und daher reichts wenn du die Datenbank nur auf dem Server-PC öffnest. Dann speicherst du dir die Verbindungseinstellungen für "Königsschießen" mit dem Datenbanknamen "Koenig2024" nur auf dem Server-PC.
    Aber gleichzeitig läuft bei euch das Gauschießen, da brauchst du eine extra Anmeldung und Kasse. Dann speicherst du im Server-PC, in der Anmeldung und in der Kasse jeweils die Einstellungen unter Extras -> Optionen -> Flex z. B. unter "Gauschießen 2024" und überall dem gleichen Datenbanknamen "Gauschiessen24".


    Die .FLEX-Dateien liegen lokal auf dem Server-PC und können genau 1x lokal geöffnet werden (keine weiteren PCs dürfen gleichzeitg drauf zugreifen!).

    Die Remote-Datenbank ist immer dann notwendig, wenn mehrere PCs gleichzeitig die Datenbank öffnen müssen.

    Eine .FLEX-Datei kann in eine Remote-Datenbank migriert werden und umgekehrt.

    Ich dachte das SIZ sind die Tablets.

    Nein. Die Tablets sind reine Anzeigegeräte. Es gibt SIZs (vereinfacht kleine PCs) und TouchScores (IndustriePC mit Touchscreen), für diese benötigst du die SIZ Software.

    Und wahrscheinlich hast du auch die Startersoftware, damit kannst du z.B. zu Hause zum Ausprobieren die SIZ Software starten und als virtuellen Stand verwenden. Wird beispielsweise gerne mal gemacht, wenn man zu Hause ein Preisschießen vorbereitet und testet.

    Erfahrungsgemäß wird pro Anschlag die Zeit ablaufen gelassen selbst wenn der letzte Schütze fertig ist, danach dürfen die Trainer/Betreuer beim Umbau der Schießtische helfen. Zeit dafür: 5 Minuten

    Letztes Jahr war es den Schützen zunächst nicht erlaubt wenn sie fertig waren direkt mit dem Umbau vom Gewehr zu beginnen, dann schon wieder. Bedeutet der Schütze muss es alleine schaffen sein Gewehr anhand seiner Aufzeichnungen umzubauen. Die reine Umbauzeit reicht nicht aus, dass erst Schießtisch und dann Gewehr umgebaut wird und dann der Trainer noch beim Einrichten helfen kann.

    Schießtisch umbaun, Schütze rauf, einrichten und dann müssen zeitlich die Betreuer schon nach hinten raus.